DE262042C - - Google Patents

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DE262042C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/02Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
    • D03D27/06Warp pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 262042 -. KLASSE 86 d. GRUPPE
PAUL GIRARD in LYON. Längsrute, für Webstühle zur Herstellung von Polwaren.
Zusatz zum Patent 248197.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1912 ab. Längste Dauer: 5. April 1926.
Die Erfindung dient dazu, einen Übelstand zu beseitigen, der mit der gemäß Patent 248197 erfolgenden Verbindung der Längsruten mit den schwachen Schaftlitzep verbunden ist, d. h. es soll das Nachgeben dieser Litzen beim Zug des abzuführenden Gewebes an den Längsruten verhindert werden. Zu diesem Zweck wird der Ausschlag der mit den Flacheisenruten verbundenen Litzen durch eine Geradführung verhindert, deren einer Teil über und deren anderer Teil unter den die Flacheisenrute bewegenden Schaftlitzen angeordnet ist.
Das aus der Zeichnung ersichtliche Schema bezieht sich auf die aus Fig. 3 der Patentschrift 248197 ersichtliche Anordnung, bei welcher das. den dritten Rutenarm bildende Flacheisenband 4 mittels einer ^se 3 an seinem hinteren Ende getragen wird, indem
dieser ösenteil auf die beiden Drärite 1 und 2 einer Schaftlitze aufgefädelt ist.
I ist das fertige Grandgewebe; \a ist das vordere, d. h. das dem Brustbaum zugekehrte Ende der Flacheisenruten* 4; p, pT\ ist das Riet; 6 ist die aus Drähten bestehende Schaftlitze. Diese befindet sich vor den zu der Polfadenbewegung dienenden Schaftlitzen 7 und vor den die Grundkettenfäden bewegenden Litzen 8, 9, 10 und 11. 12 ist die PoI- kette, 13 die Grundkette, .14 der mittels der Litze 11 gehobene Teil der Kette.
5 ist die obere, d. h. auf der Samtseite des herzustellenden Gewebes befindliche Geradführung, welche vom Weber beliebig eingestellt oder aμch ganz weggelassen werden kann. 51 ist die untere Geradführung, welche dauernd an ihrem Platze verbleibt, also fest ist.
Entweder durch die untere Geradführung 51 allein oder durch beide Geradführungen (Lineale) 5 und 51 zusammen wird die Ausbiegung der mit den Flacheisenbändern verbundenen Litzen begrenzt. Da somit sämtliche Flacheisenruten gleich weit, jedoch nur auf verhältnismäßig geringe Länge in das fertige Gewebe hineinreichen, können sie so kräftig gehalten werden, daß sie dauernd in gestreckter Lage verbleiben und sich nicht durchbiegen, während Flacheisenruten, die vom dichten Gewebe ein Stück weit mitgenommen werden würden, so schwach gehalten sein müßten, daß sie sich schließlich doch noch herausziehen. Solche schwache Flacheisenruten würden aber durchbiegbar sein und würden nicht so gut wie die kräftigen, verbesserten Ruten ihre lotrechte Lage wahren, welche für die Noppenhöhe maßgebend ist.
Zu beachten ist, daß sämtliche Rutenstäbe ihre wirksame Länge, d. h. die Strecke, bis zu welcher hin sie auf das Gewebe einwirken, dauernd beibehalten, weil kein Rutenstab unabhängig von dem anderen vorrücken kann. Damit ferner auch nicht die Gesamtheit der Rutenstäbe vom Gewebe mitgezogen werden
kann, kann die die sämtlichen Litzen umfassende Geradführung ihrerseits in einer Führung gehalten sein, welche nur ein beschränktes Spiel im Sinne der Fortrückrichtung des Gewebes übrig läßt. Zu diesem Zwecke würde die zweite Führung ihrerseits in eine lotrechte Kulisse einzuschließen sein. Das durchbrochene Lineal liegt abhebbar auf den Ruten, damit der Weber die Möglichkeit hat, es im Falle
ίο eines Fadenbruches abzuheben, den Faden leicht anzuknüpfen und leicht in das Maillon der Litze und in das Riet einzuführen, ohne
daß das Führungslineal im Wege ist.
bei diesem Arbeiten

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Längsrute für Webstühle zur Herstellung von Polwaren nach Patent 248197, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegurig der mit den Flacheisenbändern verbundenen Litzen durch eine Geradführung verhindert wird, deren einer Teil über und deren anderer Teil unter dem Fach angeordnet ist. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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