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Rolladenstab und Verfahren zu seiner Herstellung
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Die Erfindung betrifft einen Rolladenstab mit einem hakenförmigen
Befestigungsabschnitt und einem Aufnahmeabschnitt sowie ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Rolladenstabs.
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Die Erfindung bezieht sich allgemein auf aus einer Vielzahl von Rolladenstäben
bestehenden Rolläden.
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Es sind bereits Rolladenstäbe bekannt, die aus verschiedenen Materialien,beispielsweise
Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt werden. Die bisher bekannten Rolladenstäbe
liefern keine befriedigende Funktion nach ihrer Zusammensetzung zu
einem
vollstandigen Rolladen. Werden beispielsweise die Rolladenstäbe aus Kunststoff hergestellt,
so sind sie insbesondere bei größeren Längen sehr labil und haben nicht die gewünschte
Stabilität. Rolladenstäbe aus Metall fUhren zu einem hohen Lärmpegel bei der Bewegung
der Rolldden, während aus Holz hergestellte Rolladenstäbe neben dem Nachteil ihres
Gewichtes auch einer häufigen Wartung bedUrfen. Zur Erhöhung der Stabilität von
aus Kunststoff hergestellten Rolladenstäben können Metalleinlagen eingesetzt werden,
die jedoch erhöhte Herstellungskosten und schwierige Herstellungsverfahren mit sich
bringen. Der Gerduschverursachung bei Rolladenstäben aus Metall kann durch Ausschöumung
oder Einlegen von Schaumstreifen entgegengewirkt werden. Das Versehen von Rolladenstäben
aus Holz mit einem Imprdgnierungsschutz trägt zwar dazu bei, die Wartung zu verringern,
jedoch ist das Geräusch bei aus solchen Rolladenstäben hergestellten Rolläden sehr
laut. Die für die bekannten Rolladenstäbe möglichen Hilfsmöglichkeiten zur Beseitigung
der angegebenen Nachteile sind insgesamt unzufriedenstellend und tragen insbesondere
zu hohen Herstellungskosten bei.
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Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rolladenstab
zu schaffen, der die Nachteile bekannter Rollladenstäbe vermeidet und der darüber
hinaus schnell und einfach herzustellen ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemöß gelöst durch ein Metallteil und
ein Kunststoffelement, die zumindest teilweise fest miteinander verbunden sind.
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Ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rolladenstabes
zeichnet sich dadurch aus, daß ein Metallband in eine
Endform gerollformt
wird und daß in das Metallband ein Kunststoff extrudiert wird.
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Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den UnteransprUchen.
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Der erfindungsgemäße Rolladenstab ist vorteilhafterweise sehr durchbiegestabil
und vermittelt eine erhebliche Reduzierung des Lärmpegels bei der Bewegung von aus
den erfindungsgemäßen Rolladenstäben bestehenden Rolläden. DarUber hinaus wird durch
den erfindungsgemäßen Rolladenstab eine sichere Funktion beim Abrollvorgang gewährleistet.
Durch die Verwendung eines Hohlprofiles, welches auf das Metallteil aufgebracht
oder in das Metallteil hineinextrudiert wird, weist jeder Rolladenstab geringes
Gewicht auf.
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Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die
Rolladenstäbe mit beliebigen Längen'hergestellt werden können, daß die Querschnitte
der Rolladenstäbe ohne weiteres auf den jeweiligen Ballendurchmesser des Rolladens
abgestimmt werden können und daß sich die Rolladenstäbe mit einfachen Mitteln ohne
zusätzliche manuelle Bearbeitung herstellen lassen.
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Die Verwendung einer Verbindungsschicht oder Haftvermittlungsschicht
zwischen dem Metallteil und dem Kunststoffteil des erfindungs gemäßen Rolladenstabes
gewährleistet schließlich eine außerordentlich feste Verbindung zwischen diesen
Teilen. Das Metall- und Kunststoffteil werden nach der Erfindung zu einem Verbundsystem
vereinigt.
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Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand
von Zeichnungen zur Erläuterung weiterer Merkmale näher beschrieben. Es zeigen:
Fig.
1 eine Querschnittsansicht durch eine erste Ausführungsform eines Rolladenstabes,
in vergrößertem Maßstab, Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten
Ausführungsform eines Rolladenstabes, Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer
dritten Ausführungsform eines Rolladenstabes, Fig. 4 eine Teilseitenansicht eines
Rolladenstabes entsprechend den Pfeilen 4-4 in Fig. 1, Fig. 5 eine Schnittansicht
einer weiter abgewandelten Ausfuhrungsform, Fig. 6 eine Schnittansicht eines weiter
abgewandelten Rolladenstabes, Fig. 7 eine Anordnung zur Herstellung eines Rolladenstabes
gemäß der Erfindung, in schematischer Darstellung,und FigO 8 ein gegenUber Fig.
1 abgeänderter Aufbau eines Rolladenstabes.
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In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Der erfindungsgemäße Rolladenstab besteht aus einem geformten oder gerollformten
Metallteil 1 und einem Kunststoffelement 2. Das Metallteil weist einen oberen, hakenförmigen
Abschnitt la, einen mittleren Abschnitt Ob und einen Endabschnitt 1c auf und wird
vorzugsweise aus einem Metallstreifen oder -band geformt oder gerollformt. Die Breite
des Metallbandes muß gleich der Gesamtlänge des im Profil gezeigten und die Absckostte
1a bis 1c umfassenden Metallteils 1 sein.
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Mit dem Metallteil 1 ist das aus Kunststoff bestehende Element 2 kraftschlüssig
verbunden. Gemäß Fig. 1 ist das Element 2 ein Hohlprofil. Gemäß der Ausführungsform
nach Fig. 2 kann das Kunststoffelement 2 in dem zwischen dem oberen bzw. hakenförmigen
Abschnitt la und dem mittleren Abschnitt Ob begrenzten Raum geschaumt sein. Das
Kunststoffelement 2 besteht in Querschnittsansicht aus einem länglichen viereckigen
Grundkörper mit konvexkonkaven (Fig. 1) oder plankonkaven Seiten bzw. Seitenflächen
2c, 2d und einem gemäß Fig. 1 dem Endabschnitt 1c des Metallteils 1 gegenüberliegenden
Zungenabschnitt 3, der die dargestellte Form mit einem hakenförmigen ausgebildeten
Ende 4 hat. Wie durch die in gestrichelter Weise erfolgte Eintragung in Fig. 1 und
2 hervorgeht, dient das hakenförmige Ende 4 zur Halterung eines weiteren, folgenden
Rolladenstabes und nimmt somit den hakenförmigen Abschnitt la des folgenden Rolladenstabes
auf.
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Dabei erstreckt sich der hakenförmige Abschnitt la des folgenden Rolladenstabes
durch die von dem Endabschnitt 1c und das Ende 4 gebildete öffnung hindurch.
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Das Metallteil 1, welches eine bedarfsmäßig gewählte Stärke hat, ist
am hakenförmigen Abschnitt la und vorzugsweise auch am Endabschnitt 1c derart umgebogen,
daß parallel zueinander verlaufende Flächen gebildet werden, die dem Abschnitt la
und/ -oder dem Abschnitt 1c die gewunschte Steifigkeit verleihen.
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Zur stabilen Aufnahme des Kunststoffteils 2 kann das Metallteil 1
Uber die mit 2a bezeichnete Oberkante des Kunststoffteils 2 herumgeformt sein, was
jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, wie im folgenden noch erläutert wird.
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Bei dem in Fig. 3 gezeigten Rolladenstab wird die Oberkante 2a des
Kunststoffelements 2 ebensowenig von dem Metallteil 1 Uberlappt, wie die der Oberkante
2a etwa diametral gegenUberliegende Unterkante 2b des Kunststoffelements. Mit anderen
Worten heißt das, daß der Fußabschnitt Od des Metallteils 1 gegenüber Fig. 1 abgeschnitten
sein kann oder anstelle des aus parallelen Wänden bestehenden Abschnitt 1c mit umgekehrt
L-förmigem Profil der Abschnitt 1c nur aus einer Metallwand gebildet wird und sich
die in Fig. 3 wiedergegebene Konfiguration des Metallteils 1 ergibt. Die in Fig.
3 gezeigte Ausgestaltung des Metallteils 1 wird bei einer relativ hohen Materialstärke
und/oder auch dann bevorzugt, wenn fUr das Metallteil 1 ein Metallband benützt wird,
das an seiner dem Kunststoffelement 2 gegenüberliegenden Fläche mit einer Verbindungsschicht,
Klebeschicht oder Haftvermittlungsschicht 5 versehen ist. Die Beschichtung 5 kann
Uber die gesamte Breite oder wahlweise nur Uber bestimmte Bereiche des Metallteils
1 erfolgen, wobei in letzterem Fall nur diejenigen Flächenbereiche des Metallteils
1 mit der Verbindungsschicht versehen sind, die später in Kontakt mit dem Kunststoffelement
2 stehen sollen. Die Verbindungsschicht 5 gewuhrleistet eine feste, vorzugsweise
kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Element 2 und dem Metallteil 1 derart, daß
auch bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ein Loslösen des Elementes 2 aus
Kunststoff von dem Teil 1 aus Metall praktisch unmöglich ist.
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Die Verbindungsschicht 5 bewirkt einen intensiven Verbindungskontakt
zwischen dem beim erfindungsgemdßen Rolladenstab verwendeten Metall und dem Kunststoff.
Es wird darauf hingeweisen, daß die Verbindungsschicht in den Figuren 1 bis 3 etwas
Ubertrieben dargestellt ist und sich ersichtlicherweise auch zwischen. den parallel
zueinander verlaufenden Flächen des Metallteils 1 befinden kann.
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Wie aus den in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsformen hervorgeht,
sind das Kunststoffelement 2 und das Metallteil 1 gekrümmt, wobei die in den Figuren
1 bis 3 gezeigte rechte Wand 2d des Elementes 2 stärkere Krümmung als die nebenliegenden,
den mittleren Abschnitt bildenden Wände 2c des Elements 2 und des Teils 1 aufweisen.
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Die in Fig. 1 gezeigte Konfiguration des Metallteils 1 eignet sich
fUr solche Anwendungszwecke, in welchen entweder keine Verbindungsschicht 5 auf
die Fläche des Metallteils 1 aufgetragen ist oder eine besonders stabile Verbindung
zwischen dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement 2 bei Einsatz der Verbindungsschicht
5 erzielt wird.
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Die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im Kunststoffelement 2
befindliche Zahl an Rippen 6 kann wahlweise erhöht oder erniedrigt werden, jedoch
kann das Element 2 auch voll geschäumt sein, wie bereits unter Bezugnahme auf Fig.
2 erläutert ist.
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Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung können die aneinanderliegenden
bzw. parallel zueinander verlaufenden Flächen des Kunststoffelements 2 und des Metallteils
1 in dem vom mittleren Abschnitt definierten Bereich im Profil gesehen im wesentlichen
geradlinig verlaufen, wogegen die in Fig. 1 bis 3 auf der rechten Seite dargestellte
Fläche 2d zur Anpassung an die die Rollodenstäbe aufnehmende Walze zumindest eine
geringfugige KrUmmung haben sollte.
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Im Bereich des hakenförmigen Abschnittes la können Löcher, Schlitze
oder dffnungen 7 anderer Form ausgestanzt sein, die bekanntlich eine gewisse Luftzirkulation
durch den Rollvde hindurch aestatten sollen.
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Anstelle eines Kunststoffelementes 2 in Form eines Hohlprofiles oder
Vollprofiles, wie es unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 erldutert wurde, kann
auch ein Kunststoffprofil mit dem Metallelement 1 verbunden werden. Bei der in Fig.
5 gezeigten Ausfuhrungsmöglichkeit wird ein Metallelement 1 entsprechend Fig. 1
und 2 verwendet, welches mit einem Profilelement 2' aus Kunststoff verbunden wird.
Das Profilelement setzt sich im wesentlichen aus der Seitenwand 2d mit der Oberkante
2a, einem Steg 6', welcher der unteren Rippe 6 der AusfUhrungsform nach Fig. 1 entspricht,
sowie dem Zungenabschnitt 3 und dem hakenförmigen Ende 4 zusammen. Zwischen der
Seitenwand 2d und dem Metallteil 1 kann in der erläuterten Weise eine Verbindungsschicht
5 oder dergl. vorgesehen sein. Wahlweise können im mittleren Abschnitt Ob der Seitenwand
2d Versteifungsrippen 6a, 6b-ausgebildet sein, die von der Seitenwand 2d als deren
integralen Bestandteile auf die zum Metallteil 1 abgewandte Seite vorspringen. Die
Versteifungsrippen 6a, 6b sind in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
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Das bei der Ausführungsform nach Fig. 6 vorgesehene Kunststoff-Profilelement
2 weist im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 1 nur eine Seitenwand 2c auf,
an der-Rippen 6, 6' sowie der Zungenabschnitt 3 und der Endabschnitt 4 ausgeprägt
sind. An der Oberkante 2a ist ebenfalls ein rippenartiger Vorsprung 6" geformt,
welcher zusammen mit den Rippen 6, 6' die Verbindung zum Metallteil 1 herstellt.
Beim Einsatz einer Verbindungsschicht 5 oder dergl. bewirkt diese somit eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement 2 im Bereich der
Rippen 6, 6' und 6", wobei die Schicht 5 an der dem Kunststoffelement 2 zugewandten
Innenfläche des Metallteils aufgebracht ist.
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Als Material fUr das Metallteil 1 wird vorzugsweise Aluminium benützt,
während das Element 2 aus PVC besteht. Die einzelnen Rolladenstäbe können je nach
Bedarf in verschiedenen Dimensionen hergestellt werden und bezüglich ihrer Stabilität
bzw. der Stärke des Aluminiumteils 1 auf den jeweiligen Bedarfsfall abgestellt werden.
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Bei dem erfindungsgemäßenRolladenstab kann das Kunststoffelement 2
je nach Stubilitätsanforderung an zwei (Fig. 3) oder drei Seiten (Fig. 1,2) von
dem Metallteil eingefaßt sein. Die Ausbildung des Aufnahmeabschnitts fUr den nachfolgenden
Rolladenstab in Form eines Zungenabschnitts aus Kunststoff gegenUber dem metallenen
Befestigungsabschnitt bzw. Hakenabschnitt la bringt vorteilhafterweise eine einwandfreie
Funktion beim Abrollen des Rolladens und eine beachtliche Geräuschminderung mit
sich.
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Nach den Fig. 1 bis 3 liegt der Halsabschnitt des hakenförmigen Teils
la jedes Rolladens vorzugsweise in einer vertikalen Ebene.
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Die Lage Halsabschnitte verschiedener Rolladenstäbe zueinander wird
im ausgefahrenen Zustand eines Rolladens bekanntlich durch die seitlichen,in den
Zeichnungen nicht dargestellten Fuhrungsschienen bestimmt.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird ein bevorzugtes Herstellungsverfahren
fUr die erfindungsgemäßen Rolladenstäbe beschrieben. An einer Vorratsstation 10
befindet sich eine Vorratsrolle, die ein Metallband mit einer der Gesamtlänge des
in den Figuren 1 bis 3 im Profil gezeigten Metallteils entsprechender Breite trägt.
Das Metallband wird somit kontinuierlich von der Vorratsrolle in der Vorratsstation
10 abgewickelt und einer ersten Station 11 zugeführt,
in welcher
es gerollformt wird. Zu diesem Zweck weist die erste Station 11 mehrere Walzen auf,
durch die das Metallband entsprechend seiner kontinuierlichen Abwicklung von der
Vorratsrolle hindurchgefuhrt wird. Am Ende der ersten Station 11 wird das Metallband
in solcher Konfiguration ausgegeben, wie es den Figuren 1 bis 3 entnehmbar ist,
wobei jedoch noch keine Löcher, Schlitze oder ähnliche Öffnungen 7 aus dem Metallteil
1 ausgestanzt sind. Dieser Stanzvorgang findet in der zweiten Station 12 statt,
d.h. das Ausstanzen der Öffnungen 7 erfolgt erst nach der vollständigen Formung
des Metallteils 1, wobei der Abschnitt la zu parallelen Flächen geformt wurde und
der Stanzvorgang somit gewährleistet, daß die beiden , in jeder Fläche des Metallteils
im Bereich dessen Abschnitts la ausgestanzten Uffnungen 7 in Flucht zueinander zu
liegen kommen. Von der zweiten Station 12 wird das hinsichtlich seiner Formgebung
den Figuren 1 bis 3 entsprechende Metallteil 1 mit dffnungen 7 kontinuierlich ausgegeben;
falls keine Uffnungen 7 im hakenförmigen Abschnitt la des Metallteils erwUnscht
sind,entföllt die Station 12. Das auf diese Weise gerollformte Metallteil 1 oder
-band wird einer Extrusionsvorrichtung 13 zugeführt, der eine Vorratsstation 14
für ein Kunststoffrohprodukt bzw. Granulat zugeordnet ist. In der Extrusionsvorrichtung
13 wird somit in das vorgeformte Metallteil.oder -band 1 das Kunststoffelement 2
heineinextrudiert, und zwar ebenso kontinuierlich, wie das Metallteil 1 der Vorrichtung
13 zugeführt wird.Die Vorrichtung 13 extrudiert das Kunststoffelement 2 in der jeweils
gewünschten Form entsprechend den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 6, wodurch
ein hinsichtlich der Länge unbegrenzter Rolladenstab zu einer Schneidvorrichtung
15 oder dergl. zugeführt wird. In dieser Schneidvorrichtung 15 wird das kontinuierliche
Rolladenstabband in einzelne Stäbe mit gewunechter Länge geschnitten.
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Anstelle der Rollformung des Metallteils 1 können auch andere Ubliche
Formvorgänge angewandt werden. Wesentlich ist, daß nach der Formung des Metallteiles
das Kunststoffelement 2 auf ersteres aufgebracht wird, wobei vorzugsweise das Kunststoffelement
2 im Rahmen eines Extrusionsvorgangs hergestellt wird. Das Kunststoffelement 2 kann
allerdings auch auf andere Weise auf das Metallteil aufgebracht werden.
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Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich vorteilhafterweise
Rolladenstäbe unterschiedlicher Länge licht und einfach herstellen, wobei wahlweise
das Metallband in der Vorratsstation 10 bereits mit der Haftvermittlungsschicht
versehen sein kann.
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Wegen der guten Verbindungsmöglichkeiten des Metalls mit dem Kunststoff
wird die Haftvermittlungsschicht bevorzugt verwendet und ist bereits auf das in
der Vorratsstation 10 befindliche Metallband aufgebracht. Gewünschtenfalls kann
jedoch auch eine zusutzliche Station zwischen den Stationen 10 und 11 vorgesehen
werden, mit Hilfe deren die Verbindungsschicht 5 z.B.
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auch nur Uber bestimmte Bereiche des kontinuierlich zugefUhrten Metallbandes
1 aufgespritzt oder in ähnlicher Weise aufgebracht wird.
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Durch die Erfindung wird ein Rolladenstab geschaffen, der eine vergleichsweise
hohe Stabilität gegen Durchbiegung aufweist.
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Von Vorteil ist, daß die Verwendung von unterschiedlichen Materialien,
nämlich Kunststoff und Metall dazu führt, daß der bei der Bewegung eines aus einer
Vielzahl solcher Rolladenstäbe zusammengesetzten Rollodens auftretende Ldrmpegel
erheblich herabgesetzt wird, da in den Gelenkzonen eines solchen Rolladens Metallteile,
d.h. die hakenförmigen Abschnitte la, und Kunststoffteile, d.h.
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die hakenförmigen Kunststoffzungenabschnitte 3,4 die mechanische Verbindung
zwischen den einzelnen Rolladenstäben darstellen und damit immer ein Kunststoffelement
auf ein Metallteil trifft, und
nicht wie bei bekannten Rolläden,
jeweils Teile aus gleichen Materialien, wie Metall, Holz etc.Die Ausbildung des
Elementes 2 als Kunststoffelement resultiert in einer erheblichen Gewichtsreduzierung
jedes einzelnen Rolladenstabes und einer einwandfreien Funktion in der Abrollbewegung.
Schließlich können durch den erfindungsgemäßen Aufbau eines Rolladenstabes Querschnittsformen
hergestellt werden, die auf den Walzen- oder Ballendurchmesser des Rolladens optimal
abgestimmt sind und damit auch zu einer erheblichen Reduzierung des Platzbedarfs
bei aufgerollten Rolläden führen.
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Das erfindungsgemäße, bevorzugte Verfahren gewährleistet schließlich
eine schnelle und einfache Herstellung der Rolladenstäbe ohne Einschränkung der
Länge des Rolladenstabes, d.h. der Breite der Rolläden selbst.
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In Fig. 8 ist eine weiter abgewandelte AusfUhrungsform eines erfindungsgemäßen
Rolladenstabes veranschaulicht. Im Gegensatz zu den AusfUhrungsbeispielen nach den
Figuren 1 bis 6 besteht die bei letzteren Figuren aus dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement
2 zusammengesetzte Einheit aus Kunststoff und ist in Fig. 8 mit 2' bezeichnet. Dies
bedeutet, daß analog zu Fig. 1 der durch den Halsabschnitt 1'a gebildete Bereich
aus Kunststoff besteht und der aus den Abschnitten 1'b und 1'c bestehende Bereich
durch die Seitenwand 2'd gebildet wird. Das Kunststoffelement 2' weist ferner, wie
in Fig. 1 dargestilt, Rippen 6 zur Versteifung des Hohlprofiles auf; wie bereits
beschrieben wurde, kann das Kunststoffelement 2' anstelle eines Hohlprofiles auch
geschäumt sein. An seinem unteren Teil trägt das Kunststoffelement 2' in der bereits
erläuterten Weise den Zungenabschnitt 3 sowie das hakenförmige Ende 4. Parallel
zur
Seitenwand 2'c ist ein Metallteil 18 angeordnet, dessen Stärke
kleiner als die Stärke der Wandteile des Kunststoffelementes 2' oder etwa gleich
groß wie die Wandteile des Kunststoffelementes 2' gewählt ist. Das Metallteil 18,
welches vorzugsweise aus Aluminium hergestellt ist, wird durch eine Verbindungsschicht
5 an der Seitenwand 2'c gehalten, wobei die Schicht 5 Ubertrieben dargestellt ist.
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Wie in Fig. 8 dargestellt ist, erstreckt sich das Metallteil 18 von
der Oberkante 2'a des Kunststoffelementes 2' bis Uber den Zungenabschnitt 3 und
bewirkt eine Stabilisierung des Kunststoffelementes 2' zur Erhöhung der Durchbiegesteifigkeit.
Der wesentliche Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß gegenüber der
AusfUhrungsform nach Fig. 1 bis 6 die Verbindungsteile zwischen den einzelnen Rolladenstäben
aus Kunststoff bestehen; mit anderen Worten bedeutet dies, daß in den zwischen dem
hakenförmigen Abschnitt 4 und dem Endabschnitt 1'c gebildeten Schlitz, der somit
durch aus Kunststoff bestehende Endabschnitte des Kunststoffelementes 2' definiert
ist, der ebenfalls aus Kunststoff bestehende hakenförmige Abschnitt 1'a eingreift.
GegenUber der Metall-Kunststoffverbindung entsprechend den Figuren 1 bis 6 wird
bei der AusfUhrungsform nach Fig. 8 der bei der Rolladenbewegung auftretende Lärmpegel
weiter reduziert.
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Die Formgebung des Kunststoffelements 2' kann in der unter Bezugnahme
auf die Figuren 1.bis 6 erläuterten Weise gestaltet werden. Die Zahl der Versteifungsrippen
6 kann ebenfalls in beliebiger Weise erhöht oder verringert werden und an die jeweiligen
Stabilitätsanforderungen abgestimmt werden.Bei einer gegenUber Fig. 8 abgewandelten
Ausführungsform kann das Metallteil 18 nach oben und/oder unten verlängert-sein,
so daß es die Kante 2a und/oder den hakenförmigen Abschnittgletzteren zumindest
teilweise umgreift. Bei Verwendung einer Verbindungsschicht 5 verläuft dieselbe
parallel zum Metallteil 18.
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L e e r s e i t e