DE2622905A1 - Rolladenstab und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Rolladenstab und verfahren zu seiner herstellung

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DE2622905A1 DE19762622905 DE2622905A DE2622905A1 DE 2622905 A1 DE2622905 A1 DE 2622905A1 DE 19762622905 DE19762622905 DE 19762622905 DE 2622905 A DE2622905 A DE 2622905A DE 2622905 A1 DE2622905 A1 DE 2622905A1
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/15Roller shutters with closing members formed of slats or the like
    • E06B9/165Roller shutters with closing members formed of slats or the like with slats disappearing in each other; with slats the distance between which can be altered

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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Rolladenstab und Verfahren zu seiner Herstellung
  • Die Erfindung betrifft einen Rolladenstab mit einem hakenförmigen Befestigungsabschnitt und einem Aufnahmeabschnitt sowie ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Rolladenstabs.
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf aus einer Vielzahl von Rolladenstäben bestehenden Rolläden.
  • Es sind bereits Rolladenstäbe bekannt, die aus verschiedenen Materialien,beispielsweise Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt werden. Die bisher bekannten Rolladenstäbe liefern keine befriedigende Funktion nach ihrer Zusammensetzung zu einem vollstandigen Rolladen. Werden beispielsweise die Rolladenstäbe aus Kunststoff hergestellt, so sind sie insbesondere bei größeren Längen sehr labil und haben nicht die gewünschte Stabilität. Rolladenstäbe aus Metall fUhren zu einem hohen Lärmpegel bei der Bewegung der Rolldden, während aus Holz hergestellte Rolladenstäbe neben dem Nachteil ihres Gewichtes auch einer häufigen Wartung bedUrfen. Zur Erhöhung der Stabilität von aus Kunststoff hergestellten Rolladenstäben können Metalleinlagen eingesetzt werden, die jedoch erhöhte Herstellungskosten und schwierige Herstellungsverfahren mit sich bringen. Der Gerduschverursachung bei Rolladenstäben aus Metall kann durch Ausschöumung oder Einlegen von Schaumstreifen entgegengewirkt werden. Das Versehen von Rolladenstäben aus Holz mit einem Imprdgnierungsschutz trägt zwar dazu bei, die Wartung zu verringern, jedoch ist das Geräusch bei aus solchen Rolladenstäben hergestellten Rolläden sehr laut. Die für die bekannten Rolladenstäbe möglichen Hilfsmöglichkeiten zur Beseitigung der angegebenen Nachteile sind insgesamt unzufriedenstellend und tragen insbesondere zu hohen Herstellungskosten bei.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rolladenstab zu schaffen, der die Nachteile bekannter Rollladenstäbe vermeidet und der darüber hinaus schnell und einfach herzustellen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemöß gelöst durch ein Metallteil und ein Kunststoffelement, die zumindest teilweise fest miteinander verbunden sind.
  • Ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rolladenstabes zeichnet sich dadurch aus, daß ein Metallband in eine Endform gerollformt wird und daß in das Metallband ein Kunststoff extrudiert wird.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den UnteransprUchen.
  • Der erfindungsgemäße Rolladenstab ist vorteilhafterweise sehr durchbiegestabil und vermittelt eine erhebliche Reduzierung des Lärmpegels bei der Bewegung von aus den erfindungsgemäßen Rolladenstäben bestehenden Rolläden. DarUber hinaus wird durch den erfindungsgemäßen Rolladenstab eine sichere Funktion beim Abrollvorgang gewährleistet. Durch die Verwendung eines Hohlprofiles, welches auf das Metallteil aufgebracht oder in das Metallteil hineinextrudiert wird, weist jeder Rolladenstab geringes Gewicht auf.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die Rolladenstäbe mit beliebigen Längen'hergestellt werden können, daß die Querschnitte der Rolladenstäbe ohne weiteres auf den jeweiligen Ballendurchmesser des Rolladens abgestimmt werden können und daß sich die Rolladenstäbe mit einfachen Mitteln ohne zusätzliche manuelle Bearbeitung herstellen lassen.
  • Die Verwendung einer Verbindungsschicht oder Haftvermittlungsschicht zwischen dem Metallteil und dem Kunststoffteil des erfindungs gemäßen Rolladenstabes gewährleistet schließlich eine außerordentlich feste Verbindung zwischen diesen Teilen. Das Metall- und Kunststoffteil werden nach der Erfindung zu einem Verbundsystem vereinigt.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von Zeichnungen zur Erläuterung weiterer Merkmale näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Querschnittsansicht durch eine erste Ausführungsform eines Rolladenstabes, in vergrößertem Maßstab, Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Rolladenstabes, Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer dritten Ausführungsform eines Rolladenstabes, Fig. 4 eine Teilseitenansicht eines Rolladenstabes entsprechend den Pfeilen 4-4 in Fig. 1, Fig. 5 eine Schnittansicht einer weiter abgewandelten Ausfuhrungsform, Fig. 6 eine Schnittansicht eines weiter abgewandelten Rolladenstabes, Fig. 7 eine Anordnung zur Herstellung eines Rolladenstabes gemäß der Erfindung, in schematischer Darstellung,und FigO 8 ein gegenUber Fig. 1 abgeänderter Aufbau eines Rolladenstabes.
  • In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Der erfindungsgemäße Rolladenstab besteht aus einem geformten oder gerollformten Metallteil 1 und einem Kunststoffelement 2. Das Metallteil weist einen oberen, hakenförmigen Abschnitt la, einen mittleren Abschnitt Ob und einen Endabschnitt 1c auf und wird vorzugsweise aus einem Metallstreifen oder -band geformt oder gerollformt. Die Breite des Metallbandes muß gleich der Gesamtlänge des im Profil gezeigten und die Absckostte 1a bis 1c umfassenden Metallteils 1 sein.
  • Mit dem Metallteil 1 ist das aus Kunststoff bestehende Element 2 kraftschlüssig verbunden. Gemäß Fig. 1 ist das Element 2 ein Hohlprofil. Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2 kann das Kunststoffelement 2 in dem zwischen dem oberen bzw. hakenförmigen Abschnitt la und dem mittleren Abschnitt Ob begrenzten Raum geschaumt sein. Das Kunststoffelement 2 besteht in Querschnittsansicht aus einem länglichen viereckigen Grundkörper mit konvexkonkaven (Fig. 1) oder plankonkaven Seiten bzw. Seitenflächen 2c, 2d und einem gemäß Fig. 1 dem Endabschnitt 1c des Metallteils 1 gegenüberliegenden Zungenabschnitt 3, der die dargestellte Form mit einem hakenförmigen ausgebildeten Ende 4 hat. Wie durch die in gestrichelter Weise erfolgte Eintragung in Fig. 1 und 2 hervorgeht, dient das hakenförmige Ende 4 zur Halterung eines weiteren, folgenden Rolladenstabes und nimmt somit den hakenförmigen Abschnitt la des folgenden Rolladenstabes auf.
  • Dabei erstreckt sich der hakenförmige Abschnitt la des folgenden Rolladenstabes durch die von dem Endabschnitt 1c und das Ende 4 gebildete öffnung hindurch.
  • Das Metallteil 1, welches eine bedarfsmäßig gewählte Stärke hat, ist am hakenförmigen Abschnitt la und vorzugsweise auch am Endabschnitt 1c derart umgebogen, daß parallel zueinander verlaufende Flächen gebildet werden, die dem Abschnitt la und/ -oder dem Abschnitt 1c die gewunschte Steifigkeit verleihen.
  • Zur stabilen Aufnahme des Kunststoffteils 2 kann das Metallteil 1 Uber die mit 2a bezeichnete Oberkante des Kunststoffteils 2 herumgeformt sein, was jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, wie im folgenden noch erläutert wird.
  • Bei dem in Fig. 3 gezeigten Rolladenstab wird die Oberkante 2a des Kunststoffelements 2 ebensowenig von dem Metallteil 1 Uberlappt, wie die der Oberkante 2a etwa diametral gegenUberliegende Unterkante 2b des Kunststoffelements. Mit anderen Worten heißt das, daß der Fußabschnitt Od des Metallteils 1 gegenüber Fig. 1 abgeschnitten sein kann oder anstelle des aus parallelen Wänden bestehenden Abschnitt 1c mit umgekehrt L-förmigem Profil der Abschnitt 1c nur aus einer Metallwand gebildet wird und sich die in Fig. 3 wiedergegebene Konfiguration des Metallteils 1 ergibt. Die in Fig. 3 gezeigte Ausgestaltung des Metallteils 1 wird bei einer relativ hohen Materialstärke und/oder auch dann bevorzugt, wenn fUr das Metallteil 1 ein Metallband benützt wird, das an seiner dem Kunststoffelement 2 gegenüberliegenden Fläche mit einer Verbindungsschicht, Klebeschicht oder Haftvermittlungsschicht 5 versehen ist. Die Beschichtung 5 kann Uber die gesamte Breite oder wahlweise nur Uber bestimmte Bereiche des Metallteils 1 erfolgen, wobei in letzterem Fall nur diejenigen Flächenbereiche des Metallteils 1 mit der Verbindungsschicht versehen sind, die später in Kontakt mit dem Kunststoffelement 2 stehen sollen. Die Verbindungsschicht 5 gewuhrleistet eine feste, vorzugsweise kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Element 2 und dem Metallteil 1 derart, daß auch bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ein Loslösen des Elementes 2 aus Kunststoff von dem Teil 1 aus Metall praktisch unmöglich ist.
  • Die Verbindungsschicht 5 bewirkt einen intensiven Verbindungskontakt zwischen dem beim erfindungsgemdßen Rolladenstab verwendeten Metall und dem Kunststoff. Es wird darauf hingeweisen, daß die Verbindungsschicht in den Figuren 1 bis 3 etwas Ubertrieben dargestellt ist und sich ersichtlicherweise auch zwischen. den parallel zueinander verlaufenden Flächen des Metallteils 1 befinden kann.
  • Wie aus den in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsformen hervorgeht, sind das Kunststoffelement 2 und das Metallteil 1 gekrümmt, wobei die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte rechte Wand 2d des Elementes 2 stärkere Krümmung als die nebenliegenden, den mittleren Abschnitt bildenden Wände 2c des Elements 2 und des Teils 1 aufweisen.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Konfiguration des Metallteils 1 eignet sich fUr solche Anwendungszwecke, in welchen entweder keine Verbindungsschicht 5 auf die Fläche des Metallteils 1 aufgetragen ist oder eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement 2 bei Einsatz der Verbindungsschicht 5 erzielt wird.
  • Die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im Kunststoffelement 2 befindliche Zahl an Rippen 6 kann wahlweise erhöht oder erniedrigt werden, jedoch kann das Element 2 auch voll geschäumt sein, wie bereits unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert ist.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung können die aneinanderliegenden bzw. parallel zueinander verlaufenden Flächen des Kunststoffelements 2 und des Metallteils 1 in dem vom mittleren Abschnitt definierten Bereich im Profil gesehen im wesentlichen geradlinig verlaufen, wogegen die in Fig. 1 bis 3 auf der rechten Seite dargestellte Fläche 2d zur Anpassung an die die Rollodenstäbe aufnehmende Walze zumindest eine geringfugige KrUmmung haben sollte.
  • Im Bereich des hakenförmigen Abschnittes la können Löcher, Schlitze oder dffnungen 7 anderer Form ausgestanzt sein, die bekanntlich eine gewisse Luftzirkulation durch den Rollvde hindurch aestatten sollen.
  • Anstelle eines Kunststoffelementes 2 in Form eines Hohlprofiles oder Vollprofiles, wie es unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 erldutert wurde, kann auch ein Kunststoffprofil mit dem Metallelement 1 verbunden werden. Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausfuhrungsmöglichkeit wird ein Metallelement 1 entsprechend Fig. 1 und 2 verwendet, welches mit einem Profilelement 2' aus Kunststoff verbunden wird. Das Profilelement setzt sich im wesentlichen aus der Seitenwand 2d mit der Oberkante 2a, einem Steg 6', welcher der unteren Rippe 6 der AusfUhrungsform nach Fig. 1 entspricht, sowie dem Zungenabschnitt 3 und dem hakenförmigen Ende 4 zusammen. Zwischen der Seitenwand 2d und dem Metallteil 1 kann in der erläuterten Weise eine Verbindungsschicht 5 oder dergl. vorgesehen sein. Wahlweise können im mittleren Abschnitt Ob der Seitenwand 2d Versteifungsrippen 6a, 6b-ausgebildet sein, die von der Seitenwand 2d als deren integralen Bestandteile auf die zum Metallteil 1 abgewandte Seite vorspringen. Die Versteifungsrippen 6a, 6b sind in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
  • Das bei der Ausführungsform nach Fig. 6 vorgesehene Kunststoff-Profilelement 2 weist im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 1 nur eine Seitenwand 2c auf, an der-Rippen 6, 6' sowie der Zungenabschnitt 3 und der Endabschnitt 4 ausgeprägt sind. An der Oberkante 2a ist ebenfalls ein rippenartiger Vorsprung 6" geformt, welcher zusammen mit den Rippen 6, 6' die Verbindung zum Metallteil 1 herstellt. Beim Einsatz einer Verbindungsschicht 5 oder dergl. bewirkt diese somit eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement 2 im Bereich der Rippen 6, 6' und 6", wobei die Schicht 5 an der dem Kunststoffelement 2 zugewandten Innenfläche des Metallteils aufgebracht ist.
  • Als Material fUr das Metallteil 1 wird vorzugsweise Aluminium benützt, während das Element 2 aus PVC besteht. Die einzelnen Rolladenstäbe können je nach Bedarf in verschiedenen Dimensionen hergestellt werden und bezüglich ihrer Stabilität bzw. der Stärke des Aluminiumteils 1 auf den jeweiligen Bedarfsfall abgestellt werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßenRolladenstab kann das Kunststoffelement 2 je nach Stubilitätsanforderung an zwei (Fig. 3) oder drei Seiten (Fig. 1,2) von dem Metallteil eingefaßt sein. Die Ausbildung des Aufnahmeabschnitts fUr den nachfolgenden Rolladenstab in Form eines Zungenabschnitts aus Kunststoff gegenUber dem metallenen Befestigungsabschnitt bzw. Hakenabschnitt la bringt vorteilhafterweise eine einwandfreie Funktion beim Abrollen des Rolladens und eine beachtliche Geräuschminderung mit sich.
  • Nach den Fig. 1 bis 3 liegt der Halsabschnitt des hakenförmigen Teils la jedes Rolladens vorzugsweise in einer vertikalen Ebene.
  • Die Lage Halsabschnitte verschiedener Rolladenstäbe zueinander wird im ausgefahrenen Zustand eines Rolladens bekanntlich durch die seitlichen,in den Zeichnungen nicht dargestellten Fuhrungsschienen bestimmt.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird ein bevorzugtes Herstellungsverfahren fUr die erfindungsgemäßen Rolladenstäbe beschrieben. An einer Vorratsstation 10 befindet sich eine Vorratsrolle, die ein Metallband mit einer der Gesamtlänge des in den Figuren 1 bis 3 im Profil gezeigten Metallteils entsprechender Breite trägt. Das Metallband wird somit kontinuierlich von der Vorratsrolle in der Vorratsstation 10 abgewickelt und einer ersten Station 11 zugeführt, in welcher es gerollformt wird. Zu diesem Zweck weist die erste Station 11 mehrere Walzen auf, durch die das Metallband entsprechend seiner kontinuierlichen Abwicklung von der Vorratsrolle hindurchgefuhrt wird. Am Ende der ersten Station 11 wird das Metallband in solcher Konfiguration ausgegeben, wie es den Figuren 1 bis 3 entnehmbar ist, wobei jedoch noch keine Löcher, Schlitze oder ähnliche Öffnungen 7 aus dem Metallteil 1 ausgestanzt sind. Dieser Stanzvorgang findet in der zweiten Station 12 statt, d.h. das Ausstanzen der Öffnungen 7 erfolgt erst nach der vollständigen Formung des Metallteils 1, wobei der Abschnitt la zu parallelen Flächen geformt wurde und der Stanzvorgang somit gewährleistet, daß die beiden , in jeder Fläche des Metallteils im Bereich dessen Abschnitts la ausgestanzten Uffnungen 7 in Flucht zueinander zu liegen kommen. Von der zweiten Station 12 wird das hinsichtlich seiner Formgebung den Figuren 1 bis 3 entsprechende Metallteil 1 mit dffnungen 7 kontinuierlich ausgegeben; falls keine Uffnungen 7 im hakenförmigen Abschnitt la des Metallteils erwUnscht sind,entföllt die Station 12. Das auf diese Weise gerollformte Metallteil 1 oder -band wird einer Extrusionsvorrichtung 13 zugeführt, der eine Vorratsstation 14 für ein Kunststoffrohprodukt bzw. Granulat zugeordnet ist. In der Extrusionsvorrichtung 13 wird somit in das vorgeformte Metallteil.oder -band 1 das Kunststoffelement 2 heineinextrudiert, und zwar ebenso kontinuierlich, wie das Metallteil 1 der Vorrichtung 13 zugeführt wird.Die Vorrichtung 13 extrudiert das Kunststoffelement 2 in der jeweils gewünschten Form entsprechend den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 6, wodurch ein hinsichtlich der Länge unbegrenzter Rolladenstab zu einer Schneidvorrichtung 15 oder dergl. zugeführt wird. In dieser Schneidvorrichtung 15 wird das kontinuierliche Rolladenstabband in einzelne Stäbe mit gewunechter Länge geschnitten.
  • Anstelle der Rollformung des Metallteils 1 können auch andere Ubliche Formvorgänge angewandt werden. Wesentlich ist, daß nach der Formung des Metallteiles das Kunststoffelement 2 auf ersteres aufgebracht wird, wobei vorzugsweise das Kunststoffelement 2 im Rahmen eines Extrusionsvorgangs hergestellt wird. Das Kunststoffelement 2 kann allerdings auch auf andere Weise auf das Metallteil aufgebracht werden.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich vorteilhafterweise Rolladenstäbe unterschiedlicher Länge licht und einfach herstellen, wobei wahlweise das Metallband in der Vorratsstation 10 bereits mit der Haftvermittlungsschicht versehen sein kann.
  • Wegen der guten Verbindungsmöglichkeiten des Metalls mit dem Kunststoff wird die Haftvermittlungsschicht bevorzugt verwendet und ist bereits auf das in der Vorratsstation 10 befindliche Metallband aufgebracht. Gewünschtenfalls kann jedoch auch eine zusutzliche Station zwischen den Stationen 10 und 11 vorgesehen werden, mit Hilfe deren die Verbindungsschicht 5 z.B.
  • auch nur Uber bestimmte Bereiche des kontinuierlich zugefUhrten Metallbandes 1 aufgespritzt oder in ähnlicher Weise aufgebracht wird.
  • Durch die Erfindung wird ein Rolladenstab geschaffen, der eine vergleichsweise hohe Stabilität gegen Durchbiegung aufweist.
  • Von Vorteil ist, daß die Verwendung von unterschiedlichen Materialien, nämlich Kunststoff und Metall dazu führt, daß der bei der Bewegung eines aus einer Vielzahl solcher Rolladenstäbe zusammengesetzten Rollodens auftretende Ldrmpegel erheblich herabgesetzt wird, da in den Gelenkzonen eines solchen Rolladens Metallteile, d.h. die hakenförmigen Abschnitte la, und Kunststoffteile, d.h.
  • die hakenförmigen Kunststoffzungenabschnitte 3,4 die mechanische Verbindung zwischen den einzelnen Rolladenstäben darstellen und damit immer ein Kunststoffelement auf ein Metallteil trifft, und nicht wie bei bekannten Rolläden, jeweils Teile aus gleichen Materialien, wie Metall, Holz etc.Die Ausbildung des Elementes 2 als Kunststoffelement resultiert in einer erheblichen Gewichtsreduzierung jedes einzelnen Rolladenstabes und einer einwandfreien Funktion in der Abrollbewegung. Schließlich können durch den erfindungsgemäßen Aufbau eines Rolladenstabes Querschnittsformen hergestellt werden, die auf den Walzen- oder Ballendurchmesser des Rolladens optimal abgestimmt sind und damit auch zu einer erheblichen Reduzierung des Platzbedarfs bei aufgerollten Rolläden führen.
  • Das erfindungsgemäße, bevorzugte Verfahren gewährleistet schließlich eine schnelle und einfache Herstellung der Rolladenstäbe ohne Einschränkung der Länge des Rolladenstabes, d.h. der Breite der Rolläden selbst.
  • In Fig. 8 ist eine weiter abgewandelte AusfUhrungsform eines erfindungsgemäßen Rolladenstabes veranschaulicht. Im Gegensatz zu den AusfUhrungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 6 besteht die bei letzteren Figuren aus dem Metallteil 1 und dem Kunststoffelement 2 zusammengesetzte Einheit aus Kunststoff und ist in Fig. 8 mit 2' bezeichnet. Dies bedeutet, daß analog zu Fig. 1 der durch den Halsabschnitt 1'a gebildete Bereich aus Kunststoff besteht und der aus den Abschnitten 1'b und 1'c bestehende Bereich durch die Seitenwand 2'd gebildet wird. Das Kunststoffelement 2' weist ferner, wie in Fig. 1 dargestilt, Rippen 6 zur Versteifung des Hohlprofiles auf; wie bereits beschrieben wurde, kann das Kunststoffelement 2' anstelle eines Hohlprofiles auch geschäumt sein. An seinem unteren Teil trägt das Kunststoffelement 2' in der bereits erläuterten Weise den Zungenabschnitt 3 sowie das hakenförmige Ende 4. Parallel zur Seitenwand 2'c ist ein Metallteil 18 angeordnet, dessen Stärke kleiner als die Stärke der Wandteile des Kunststoffelementes 2' oder etwa gleich groß wie die Wandteile des Kunststoffelementes 2' gewählt ist. Das Metallteil 18, welches vorzugsweise aus Aluminium hergestellt ist, wird durch eine Verbindungsschicht 5 an der Seitenwand 2'c gehalten, wobei die Schicht 5 Ubertrieben dargestellt ist.
  • Wie in Fig. 8 dargestellt ist, erstreckt sich das Metallteil 18 von der Oberkante 2'a des Kunststoffelementes 2' bis Uber den Zungenabschnitt 3 und bewirkt eine Stabilisierung des Kunststoffelementes 2' zur Erhöhung der Durchbiegesteifigkeit. Der wesentliche Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß gegenüber der AusfUhrungsform nach Fig. 1 bis 6 die Verbindungsteile zwischen den einzelnen Rolladenstäben aus Kunststoff bestehen; mit anderen Worten bedeutet dies, daß in den zwischen dem hakenförmigen Abschnitt 4 und dem Endabschnitt 1'c gebildeten Schlitz, der somit durch aus Kunststoff bestehende Endabschnitte des Kunststoffelementes 2' definiert ist, der ebenfalls aus Kunststoff bestehende hakenförmige Abschnitt 1'a eingreift. GegenUber der Metall-Kunststoffverbindung entsprechend den Figuren 1 bis 6 wird bei der AusfUhrungsform nach Fig. 8 der bei der Rolladenbewegung auftretende Lärmpegel weiter reduziert.
  • Die Formgebung des Kunststoffelements 2' kann in der unter Bezugnahme auf die Figuren 1.bis 6 erläuterten Weise gestaltet werden. Die Zahl der Versteifungsrippen 6 kann ebenfalls in beliebiger Weise erhöht oder verringert werden und an die jeweiligen Stabilitätsanforderungen abgestimmt werden.Bei einer gegenUber Fig. 8 abgewandelten Ausführungsform kann das Metallteil 18 nach oben und/oder unten verlängert-sein, so daß es die Kante 2a und/oder den hakenförmigen Abschnittgletzteren zumindest teilweise umgreift. Bei Verwendung einer Verbindungsschicht 5 verläuft dieselbe parallel zum Metallteil 18.
  • L e e r s e i t e

Claims (25)

  1. Patentansprüche Rolladenstub mit einem hakenförmigen Befestigungsabschnitt und mit einem Aufnahmeabschnitt, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein Metallteil (1;18) und ein Kunststoffelement (2; 2'), die zumindest teilweise fest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Rolladenstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (1;18) vorgeformt ist.
  3. 3. Rolladenstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das metallteil (1) durch Rollformung hergestellt ist.
  4. 4. Rolladenstab nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Metollteil(1,18)das Kunststoffelement(2,2 ) wenigstens an zwei Seiten umfaßt.
  5. 5. Rolladenstab nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil(1 ;idas Kunststoffelement(2;2)an drei Seiten umfaßt.
  6. 6. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (la) des ietallteils (1) aus zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Flächenteilen besteht.
  7. 7. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (1) einen sich vom Kunststoffelement (2) weg erstreckenden Endabschnitt (tc) aufweist.
  8. 8. Rolladenstab nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (Ic) aus zwei parallelen Flächenteilen gebildet wird.
  9. 9. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kunststoffelement (2) ein verlängerter Abschnitt (3) mit einem hakenförmigen Element (4) ausgebildet ist, der den Aufnahmeabschnitt festlegt.
  10. 10. Rolladenstab nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffelement (2;2') ein Hohlprofil ist.
  11. 11. Rolladenstab nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffelement (2;2') Versteifungsrippen (6) enthält.
  12. 12. Rolladenstab nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffelement (2;2') ein Profilelement ist.
  13. 13. Rolladenstab nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffelement (2;2') geschäumt ist.
  14. 14. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kontaktflächen des etallteils (1; 18) und des Kunststoffelements (2; 2') ein eine Verbindungsschicht bildendes Material (5) vorgesehen ist.
  15. 15. Rolladenstab nach wenigstens einem der Anspruche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fläche des Metallteils (1; 18) vollstandig mit einem Material (5) beschichtet ist, welches eine Verbindungsschicht zwischen dem Kunststoffelement (2; 2') und dem Metallteil (1;18) bildet.
  16. 16. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem mittleren Abschnitt (lb) und dem Befestigungsabschnitt (la) Uffnungen (7) vorgesehen sind.
  17. 17. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (1;18) und/oder das Kunststoffelement (2;2') im Bereich des mittleren Abschnitts (lb) gebogen ist.
  18. 18. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (1;18) aus Aluminium besteht.
  19. 19. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffelement (2; 2') aus PVC hergestellt ist.
  20. 20. Rolladenstab nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (l'a), der mittlere Abschnitt (l'b) sowie der Endabschnitt (l'c) von dem Kunststoffelement (2') gebildet sind.
  21. 21. Rolladenstab nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Metallteil (18)auf die eine Seitenwand (2'c) des Kunststoffelements (2') aufgesetzt ist.
  22. 22. Verfahren zur Herstellung eines Rolladenstabes nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Metallband in eine Endform gerollformt wird und daß in das gerollformte Metallband ein Kunststoff extrudiert wird.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Extrusion des Kunststoffes in das gerollformte Metallband letzteres bereichsweise ausgestanzt wird.
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff in ein Hohlprofil extrudiert wird.
  25. 25. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Extrusion des Kunststoffes in das gerollformte Metallband das Metallband geschnitten wird.
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