DE262307C - - Google Patents

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DE262307C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/02Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei federnden Rädern ist die Felge mit der Nabe vielfach durch Federn verbunden, die entweder auf Zug oder auf Druck beansprucht werden, und die daher nur in einer Richtung wirken. Diese Federn kommen nur nacheinander zur Wirkung, und zwar dann, wenn sie ungefähr in der Lotrechten durch den Berührungspunkt mit dem Boden liegen. Daher reicht diese Federung oft nicht aus.
ίο Die Federn, die nur unter Zugspannung stehen, erfordern außerdem Vorrichtungen zur Führung der beweglichen Felge, die jedoch wegen des Eindringens des Straßenschmutzes, der die Reibung erhöht, einer sorgfältigen Pflege bedürfen.
Wird die Federung durch Schraubenfedern erzielt, die entweder gelenkig angeordnet oder einfach eingesetzt sind, so rufen diese neue Reibungen, Stöße bei der Wiederspannung, Lockerungen, unangenehme Geräusche usw. hervor.
Werden Blattfedern verwendet, die an entsprechenden Teilen befestigt sind, so zeigt sich der Ubelstand, daß diese Federn beinahe immer eine beträchtliche schädliche seitliche Durchbiegung erfahren.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile zu umgehen und schafft zwischen der starren Felge und der Nabe eine federnde Verbindung, die in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet ist, daß sie mittels elastischer Stäbe oder Federn erfolgt, die durch Umbiegen der Enden beiderseitig federnd wirken, wobei die Stäbe oder Federn an dem einen Ende mit der Nabe und an dem anderen Ende mit der Felge oder einem Zwischenglied verbunden sind. Die federnden Teile dieser Stäbe bzw. Federn befinden sich in zwei verschiedenen Ebenen und wirken gemeinsam. Durch ihre vollkommene oder beinahe vollkommene Unveränderlichkeit in der Längsrichtung stellen sie gleichzeitig eine gute Führung der Felge ohne jegliche Hilfsmittel dar.
Fig. ι und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Federung.
Fig. 3 und 4 zeigen die Federn dieser Ausführungsform in größerem Maßstabe.
Fig. 5 bis 12 zeigen weitere Ausführungsformen der Federn.
Die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Federn können durch Ausschneiden aus Blech erhalten werden, das aus entsprechend elastischem Material besteht, wie z. B. aus gehärtetem Stahl, gehärteter Bronze usw., oder sie können aus einem gekrümmten Metallband bzw. Metalldraht von zweckmäßig quadratischem Querschnitt bestehen, um mehr elastisches Material unterbringen zu können.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Feder ist aus einem Metallblech hergestellt und in der veranschaulichten Form ausgeschnitten und gebogen. Sie bildet eine Doppelfeder, d. h. sie besteht aus zwei symmetrisch verbundenen Federn, die mit einem gemeinsamen, aus dem Blech gebogenen Befestigungsstück d an der Nabe α befestigt sind. Der Teil d trägt die eigentlichen federnden Windungen e und e1. an die sich die Querstücke f und f1 anschließen. Diese Querstücke leiten über zu

Claims (3)

den federnden Teilen g und g1, die mittels des gemeinsamen Befestigungsstückes h mit der Felge c verbunden sind. Fig. 5 zeigt im Aufriß und Grundriß eine aus einem einfachen Metallband hergestellte Feder mit mehreren Windungen, deren Breite sich gegen die Mitte hin vermindert, damit die Widerstandsfähigkeit an allen Stellen die gleiche ist. ίο Auch diese Feder könnte gemäß der vorher beschriebenen Anordnung als Doppelfeder ausgeführt werden. Fig. 6 und 7 zeigen eine Feder, die aus Draht von quadratischem Querschnitt besteht. Der Draht wird, nachdem das Querstück f gebildet ist, umgebogen und zu den ebenen oder auch kegelförmigen Spiralen e und g aufgewickelt. Die ablaufenden Enden d und h, welche zur Befestigung dienen, werden umgebogen und gegen die Mitte der Feder hin gekrümmt. Das Ende d dient zur Befestigung der Feder an der Nabe a, das Ende h zur Befestigung an der Felge c. Die beiden Enden bilden Ösen zur Aufnahme von Muttern i, die auf in die Nabe bzw. Felge eingelassene Bolzen /, j1 geschraubt werden. Fig. 8 und 9 zeigen eine den Fig. 6 und 7 ähnliche Ausführungsform der Feder. Die Windungen e und g werden aus rechtwinklig umgebogenen Teilen gebildet, so daß sie die Gestalt einer griechischen Schnecke mit abgerundeten Ecken erhalten. Fig. 10 zeigt eine andere Ausführungsform der Feder, deren Windungen β und g eine Schraubenfeder bilden, deren Achse parallel zur Radachse verläuft. Die Anordnung nach den Fig. 11 und 12 stellt nur eine angenäherte Lösung der gegestellten Aufgabe dar, obgleich sie noch im Rahmen der Erfindung liegt. Eine weitere Ausführungsform ergibt sich noch, wenn das Querstück mit den federnden Gliedern nicht aus einem Stück besteht, sondern aus einem besonderen, an der inneren Federwindung angenieteten oder sonst passend befestigten Stab gebildet wird. Paten τ-Ansprüche:
1. Rad mit federnder Felge, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Felge und Nabe durch hintereinander angeordnete Federn (e, g) erfolgt, die zu beiden Seiten des Rades an den Enden eines Querstückes (f) sitzen.
2. Rad nach Anspruch 1, «dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (e, g) mit der Nabe (a) sowie mit der Felge (c) in der Mittelebene des Rades verbunden sind.
3. Feder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstücke (d, h), die Federn (e, g) und das Querstück (f) aus einem Stück bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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