DE2623902A1 - Werkstueckhaltervorrichtung - Google Patents

Werkstueckhaltervorrichtung

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DE2623902A1
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DE
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support plate
impeller shaft
plate
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DE19762623902
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English (en)
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Charles D Christie
Donald L Tucher
Charles D Wicker
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Wallace Murray Corp
Original Assignee
Wallace Murray Corp
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23K15/00Electron-beam welding or cutting
    • B23K15/04Electron-beam welding or cutting for welding annular seams
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

PATENTANWALT Anw.-Akte: Dipl.-Ing. Wolfgang K. Rauh
5100 AACHEN 2623902 1-533
Krefelder Straße 35 · Telefon 36452
PATENTANMELDUNG
Anmelder: Wallace Murray Corporation
Delaware Corporation, 299 Park Avenue, New York,
Neu) York
Priorität: USA> 17. Juni 1975 Ser.Noo 587,973
Bezeichnung: Werkstückhaltervorrichtunq
Die Erfindunq betrifft eine Werkstückhalterv/orrichtung zum fluchtqanauen Halten eines IMabentei les, ZoB» Turbinenlaufrades und einer daran anstoßenden Laufradu/elle zur nemeinsamen Bearbeitung oder Vereiniqunq in einer Werkzeunmaschine, wobei auf einer von einem Stempel auf und ab bewegbaren Grundplatte ein Werkstückhalter anqeordnet ist, der die Laufradwelle' lotrecht aufnimmt, und wobei mit Abstand oberhalb des Werkstückhalters ein an dem auf die Laufradwelle aufzusetzenden Laufrad angreifender, gefederter Zentrierstift als Widerlaqerteil anqeordnet isto
Bei der Herstellung von Turboladern ist es erforderlich, am Laufrad eine Laufradwelle zu befestigen. Als Laufrad ist
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niei eine drehbare Nabe zu verstehen, die eine Vielzahl cebogener und mit abgerundeten Seiten versehene Schaufeln aufweist, gegen die Hochtemperatur- und /oder Hochdruckgase gerichtet werden, um zu expandieren und dabei das Laufrad zu drehen.
Allgemein werden solche Laufräder aus Gußteilen hergestellt, die ihrerseits in Automaten zur genauen Ausbildung der Schaufeln und dgl. nachgearbeitet werden. Anschließend ist es nötig, am Laufrad eine Laufradwelle anzubringen, damit die auf das Laufrad einwirkende Drehkraft ausgenutzt werden kann. In einem Turbolader ist z.B. das Laufrad und seine Laufradwelle mit einem gleichartigen Laufrad und Laufradwelle gekuppelt, wobei das eine Laufrad als Motor dient, indem es die Energie aus dem Hochtemperatur- und Hochdruckgasen empfängt, während das andere Laufrad als Kompressorlaufrad arbeitet, indem es Umgebungsluft ansaugt und auf höheren Druck und/oder höhere Temperatur bringt, um damit eine Nutzarbeit zu leisten.
Bisher u/urden das Laufrad und die zugehörige Laufradwelle dadurch miteinander verbunden, daß man sie in einem Werkstückhalter fluchtend zueinander anordnete, den Werkstückhalter in eine Vakuumkammer brachte und dort die Be-
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ORiGiNAL INSPECTED
rührungsflache beider Teile einem allgemein rechtwinklig zur Achse der Laufradu/elle gerichteten Elektronenscheißstrahl aussetzte. Gleichzeitig uiurden Laufrad und Laufradtuelle in Drehung versetzt, so daß sich eine Ringsumschweißnaht ergab. Eine Maschine zu diesem Zweck ist bekannt als Sciaky-Elektronenstrahlschuieißgerät der Type CV1-S1 BDZ.
Wenn man mit einer solchen bekannten Maschine eine Schweißung durchführt, setzt die Bedienungsperson die Lauf radu/elle in den Werkstückhalter ein, wobei die Lauf radtuelle vorher mit einer relativ kurzen zentrischen Paßbohrung versehen ist. In diese Paßbohrung ujird ein Paßstift eingesetzt. Anschließend uiird das Laufrad, das ebenfalls mit einer entsprechenden zentrischen Paßbohrung versehen ist, auf das Ende der Laufradwelle aufgesetzt und auf den Paßstift aufgesteckt, damit das Laufrad und die Laufraduielle genau miteinander fluchten.
Die fluchtgenaue Verbindung ist außerordentlich wichtig, da das Laufrad mit extrem hohen Drehzahlen betrieben wird, die oft in der Größenordnung von 40.000 U/min und mehr bei Turboladern liegen können. Jede Fluchtungenauigkeit würde
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dahgr zu Schwingungen und sogar Brüchen führen.
Obgleich die bekannte Vorrichtung und Befestigungsweise sich vom praktischen Standpunkt her als befriedigend erwiesen haben, ist der Aufwand zur Verbreitung der Werkstücke mit Paßbohrungen usw. beträchtlich, zumal die Teile won Hand zusammengesteckt werden müssen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Aufnahmevorrichtung für die Werkstücke zu schaffen, bei der diese bekannten, nachteiligen Vorbereitungsarbeiten vermieden werden können.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, daß der Werkstückhalter eine untere und eine obere Tragplatte mit jeweils zentrischen Bohrungen aufweist, die co-axial übereinanderliegen und durch geeignete, dem Gewicht der oberen Tragplatte entgegenwirkende Mittel auf Abstand gehalten sind, daß die untere Tragplatte eine Aufnahmevorrichtung für die Laufradwelle und die obere Tragplatte eine Ausnehmung zur co-axialen Aufnahme des Laufrades aufweisen, derart, daß sich die Oberseite der Laufradwelle im Normalzustand unterhalb der Oberseite der oberen Tragplatte befindet und erst beim Zusammendrücken beider Tragplatten gegen das Laufrad anstößt.
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.5. 26239Π/
Die neue Wsrkstückhaltevorrichtung gestattet, ujie bei der bekannten Vorrichtung das Einsetzen der Laufradiualle in den Werkstückhalter und ermöglicht jedoch zusätzlich ein einfaches Aufsetzen des Laufrades auf den Werkstückhalter, der automatisch und fluchtgenau das Laufrad zur Laufradwelle ausrichtet. Anschließend wird, wie bekannt, die neue Werkstückhaltevorrichtung von unten her in eine Vakuumkammer gebracht und die Trennfläche der beiden Werkstücke einem Elektronenschweißstrahl ausgesetzt. Dabei werden beide Werkstücke fluchtgenau zusammengedrückt und miteinander verschweißt.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert und zwar zeigen:
Fig.1 und 2 teilweise perspektivische Ansichten einer bekannten Elektronenschweißstrahlmaschine,
Fig.3 eine teilweise Ansicht einer Werkstückhalteuorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig.4 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie 4-4 in Fig.2,
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ORIGINAL INSPECTED
Fig.5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 in Fig.4, Fig.6 eine Explosionsansicht einer Einzelheit,
Fig.7 eine Explosionsansicht des Werkstückhalters gemäß der Erfindung und
Fig.Ü einen teiliueisen Längsschnitt durch, ein Laufrad mit daran befestigter Laufradiuelle.
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In den Fig.1 und 2 der Zeichnung ist eine typische übliche Maschine für das Elektronenstrahlschweißen dargestellt, mit dem ein Laufrad an einer Laufradwelle angeschweißt wird. Eine derartige Maschine ist allgemein als Sciaky-Elektronenstrahlschiuei ßgerät, Typ CU 1-S-1 BDZ bekannt und besteht aus einem umlaufenden Arbeitstisch 10, der allgemein unterhalb des Halters für das Elektronenstrahlrohr und des Maschinengestelles 12 angeordnet ist. Letzteres umfaßt eine Vakuumkammer 14, in der die Artikel, die geschweißt werden sollen, von einem Werkstückhalter gehalten werden, während sie darin einen Elektronenstrahl aus dem Elektronenrohr aufnehmen. Ein Teil des Elektronenrohres ragt in der Zeichnung etwas aus dem Maschinengestell hervor. Wie nachstehend erklärt wird, setzt eine Bedienungsperson zusätzliche Teile, die angeschweißt werden sollen, auf einem anderen Werkstückhalter zusammen, während das Schweißen bereits stattfindet.
Mit 16 sind zwei diametral einander gegenüberstehende Unterlagen bezeichnet, die vom Drehtisch 10 getragen werden und jeweils eine Grundplatte 1B für den Werkstückhalter aufnehmen. Die bisher bekannten Werkstückhalter sind allgemein mit 20 bezeichnet und dafür vorgesehen, eine in den Fig.1 und 2 nicht dargestellte Laufradwelle aufzunehmen, die mittels ElektronenstrahlschweiBens am Laufrad 22 befestigt
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werden soll. Im Betrieb ujird die Laufradmeile in dem Werkstückhalter 20. angeordnet, wobei ein υοη Hand in eine Paßbohrung der Welle eingesetzter Paßstift zugleich in eine Paßbohrung der Unterseite des Laufrades eingreift. Das Laufrad 22 ist entsprechend angeordnet und uuird am oberen Ende der Welle, durch den Paßstift fluchtend mit dieser gehalten. Diese Stellung ist in Fig.B dargestellt, ωά dar entsprechend dem Stand der Technik übliche Paßstift gestrichelt dargestellt ist. Anschließend wird einer der Schalter des dargestellten Bedienungspultes betätigt, um den Drehtisch 10 um 180 zu drehen, so daß er die in Fig.1 dargestellte Stellung einnimmt, uiobei sich ein Werkstückhalter 20 unmittelbar unterhalb der Vakuumkammer 14 befindet. Durch einen programmierten Schaltzyklus (automatischer Zyklus) steigt der Werkstückhalter nach oben, u/obei er von einem Stempel 28 nach oben getragen u/ird, und kommt dann zur Ruhe, iuenn der gesamte Halter 20 sich innerhalb der Vakuumkammer 14 befindet. Der Werkstückhalter 20 uiird mittels nach oben gerichteter Stifte 24 im Drehtisch 10 in die richtige Lage gebracht, der seinerseits mittels nach unten gerichteter Stellstifte 26 mit der Vakuumkammer in Flucht gebracht ujird. Der Werkstückhalter 20 befindet sich nun in der Vakuumkammer 14 und die Grundplatte 18 dichtet die Badenöffnung der Vakuumkammer 14 ab. Nun greift ein mittels Federkraft gespannter Zentrierstift am oberen Ende der Vakuumkammer am Laufrad an. Es ujird ein
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•S'
V/akuum angelegt und der Elektronenstrom in Wirkung gesetzt. Der Werkstückhalter 20 tuird um den Stempel 20 gedreht, so daß er die gesamte Umfangfläche der kreisförmigen Stirnfläche des Laufrades sowie die Laufradiuelle, die mit dem Laufrad v/erbunden werden soll, dem Elektronenstram aussetzt. Die sich ergebende Schiueißung ist in Fig.8 dargestellt. Anschließend ujird im Rahmen des programmierten Ablaufes der Werkstückhalter 20 aus dar Vakuumkammer 14 herausgezogen. Der Drehtisch 10 dreht sich entsprechend der Wirkung eines anderen Steuersignales ujeiter, und der Vorgang tuird mit einem anderen Werkstückhalter wiederholt.
Während somit einer der beiden Werkstückhalter 20 sich in der Vakuumkammer 14 befindet, wo der Schweißvorgang stattfindet, kann eine Bedienungsperson die bereits zusammengeschiuei ßten Werkstücke vom anderen Werkstückhalter abnehmen und durch neue Teile ersetzen, die nach entsprechender richtiger Anordnung beim mächsten Schweißv/organg miteinander verbunden UJerden.
Während des Elektronenstrahlschujeißens won Teilen in der
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beabsichtigten Weise an sich funktioniert, arbeitet die beschriebene, bekannte Maschine nicht wollig zufriedenstellend. Um beispielsweise die Laufradwelle und das Laufrad genau miteinander in Fluchtstellung zu bringen, ist es erforderlich, in beiden Elementen eine Paßbohrung uorzusehen und anschließend den Paßstift uon Hand einzusetzen, so daß, u/enn die Bedienungsperson das Laufrad 22 auf die Spitze der Laufradujelle setzt, die Teile genau aufeinander fluchtend abgestimmt UJerden. Dies erfordert einen beträchtlichen Kostenaufuiand. Darüberhinaus ist auch eine beträchtliche Handarbeit erforderlich, um den Paßstift in die Paßbohrungen der Lauf radujelle und des Laufrades selbst einzusetzen, wobei Voraussetzung ist, daß die beiden Paßbohrungen auch genau miteinander fluchten.
Die Fig.3 bis B der Zeichnung zeigen daher ein Beispiel einer verbesserten Ausführung gemäß der Erfindung.
Mit 40 ist eine Grundplatte bezeichnet, die die gleiche Konstruktion und Funktion aufweist, wie die Grundplatte der bekannten Ausführung nach Fig.1 und 2. Der lotrecht auf und ab gehende Stempel 28 übt wiederum die Tragfunktion und zwar hier die Tragfunktion an der Grundplatte AO sowie einer Werkstückhalteranordnung aus. Eine ringförmige Dichtung 42 ist mittels Schrauben 43 am Gestellteil Λ^ der Vakuumkammer 14 befestigt. Einstückig mit der ringförmigen Dichtung
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ist ein ringförmiger Kragen 44 verbunden. Ferner ist ein allgemein ringförmiger Tragring 46 vorgesehen, der an der Oberseite der Grundplatte 40 angeschraubt ist, die einen abgeschrägten Teil 48 aufweist.
Im Stempel 28 ist teleskopisch ein weiterer Stempel 50 angeordnet, dessen obere Enden an einem Tragring 52 angreifen. Zwischen einer Ausnehmung in der Grundplatte 40 und dem Äußeren des Tragringes 52 ist die Lauffläche 54 eines Kugellagers angeordnet.
Auf dem Tragring 52 ist eine weitere Grundplatte 60 angeordnet, die eine mit ihr uerschraubte Tragplatte 64 trägt, derart, daß der Stempel 52 synchron mit dem Stempel 2d mittels eines an sich bekannten und keinen Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Antriebes gehoben und gesenkt werden kann. Ferner ist der Stempel 50 bezüglich des Stempels 28 relativ drehbar, so daß der innere Laufring bei jeder Drehung ebenfalls eine Relativdrehung vornimmt. Bei einer derartigen Drehung drehen sich die Elemente 60 und 64, sowie weitere noch später beschrieben Elemente.ebenfalls mit um.
Das Element 64 wird nachstehend als untere Tragplatte bezeichnet, die unterhalb einer oberen Tragplatte 68 angeordnet ist.
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In der Tragplatte 6ö ist in einer Vielzahl won auf einem Teilkreis angeordneten Ausnehmungen eine entsprechende Vielzahl Druckfedern 7O angeordnet, die sich auf der unteren Tragplatte 64 abstützen. Ferner ist eine Vielzahl von über dem Umfang verteilten Rückhaltestiften 72 vorgesehen, deren unterer Teil jeweils in der Platte 64 eingeschraubt ist, während der obere Teil von ihnen in entsprechende Ausnehmungen 73 der oberen Tragplatte68 eingreift. Dabei halten die Druckfedern 70 normalerweise die obere Tragplatte 68 parallel und coaxi-al, jedoch mit Abstand von der unteren Tragplatte 64. Die Rückhalteglieder 72 begrenzen das Maß der Aufwärtsbewegung bzw. des Abstandes zwischen der oberen Platte 68 und der unteren Tragplatte 64. Die obere Tragplatte 68 ist jedoch frei um sich nach unten zu bewegen, wenn auch auf sie eine Kraft ausgeübt wird, was noch im einzelnen beschrieben wird. Die obere Seite der oberen Tragplatte 68 trägt eine Ausdrehung Vt coaxial zur mittleren Plattenöffnung. Diese Ausdrehung dient als Zentrierausnehmung.
Wie Fig.7 klar erkennen läßt, ist eine Rückhaltebüchse 80 vorgesehen, die einen mit ihr einstückig verbundenen oberen Flansch aufweist, der auf einem oberen, mit der Tragplatte einstückig verbundenen Kragen 66 aufliegt. In diesem Kragen 66 ist e; ne zentrale Ausnehmung 67 zur Aufnahme der Rückhaltebüchse 80 vorgesehen. Letztere besitzt eine zentrale Öffnung 82, in der eine Laufradwelle 100 aufgenommen werden
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kann. Der obere Teil der Laufradiuelle 100 ist verlängert, wobei der Boden des verlängerten Teiles auf einer Ausdrehung 76 der Rückhaltebüchse ruht.
Erfindungsgemäß werden die bisher beschriebenen Elemente in Maschinen entsprechend den Fig.1 und 2 verwendet, wobei sich ergibt, daß anstelle des bisher bekannten Werkstückhalters 20 nunmehr die Platte 64 und die oben in Zusammenhang mit Fig.3 und 4 beschriebenen Elemente verwendet werden. Der Drehtisch 10 ist somit mit einem Paar Werkstückhalteranordnungen entsprechend der Fig.3 ausgestattet und die Bedienungsperson kann nun, während in der Vakuumkammer 14 der Schweißvorgang abläuft, ein geschweißtes Werkstück entfernen und die Teile für eine neue Werkstückanordnung einsetzen. Um die bekannten Werkstückhalteranordnungen nicht stärker hervorzuheben, bezeichnet nunmehr das Bezugszeichen 21 die Werkstückhalteranordnung entsprechend der vorliegenden Erfindung, während das Bezugszeichen 20 sich lediglich auf die bekannte Ausführung bezieht. Einzelheiten der bekannten Werkstückhalteranordnung sind zum Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich.
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Die Bedienungsperson setzt zu Beginn in den Halter 60 eine Laufradujelle 100 die gemäß Fig.3 in der Anordnung 21 herabhängt. In d eser Stellung befindet sich die Oberfläche des oberen Endes der Laufradwelle 100 unterhalb der Oberseite der oberen Tragplatte 68. Anschließend wird das Laufrad 102 in die Zentrierungsausnehmung 7b eingesetzt, wobei ein Umfangsteil des Laufrades in die Seiten dieser Ausnehmungen eingepaßt uji rd. Hierdurch wird das Laufrad genau zentrisch zur Laufradwelle 100 angeordnet, uuodurch sich die Notwendigkeit des bisherigen Stellstiftes erübrigt. Wie Fig.3 zeigt, greift nach dem Einsetzen des Laufrades £n;die Ausnehmung 76 ein an der unteren Stirnseite des Laufrades angeordneter Ansatz an der Oberseite der Lauf radujelle 100 an. Hier kann jedoch ein Spalt vorliegen. Wie Fig.3 ferner zeigt, ist eine Zentrierbohrung 103 am oberen Ende des Laufrades 102 zu dem nachstehend beschriebenen Zweck vorgesehen.
Man nehme nun an, daß sich die Anordnung 21 der FIg.3 unterhalb der Vakuumkammer 14 befindet. Die Bedienungsperson betätigt einen Schalter, wodurch sich die Stempel 28 und 50 heben, die die Werkstückhalteranordnung 21 in die Vakuumkammer tragen, wobei der obere Flansch der Platte AO dichtend an der Platte 42 angreift. Der obere lotrechte Totpunkt dieser Aufwärtsbewegung ist in Fig.4 dargestellt, wobei die obere Tragplatte 68 gegen einen Anschlag anstößt.
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Dieser Anschlag 103 umfaßt eine allgemein kreisförmige Platte 104 (siehe auch Fig.7), von der eine Vielzahl drehbarer Anschlagglieder herabhängen, die durch nach unten hängende Winkel gekennzeichnet sind, an denen umlaufende Glieder 106 gelagert sind. Mit 10d ist eine Flanschbüchse bezeichnet, deren unteres Ende an der Platte 104 befestigt ist und deren oberes Ende, das als Flansch ausgebildet ist, über seinen Umfang verteilte Schrauben aufweist, mit denen es am Gestellglied 110 befestigt ist, welch letzteres wiederum mittels Schrauben an einem Teil 17 des Gehäuses der Vakuumkammer angebracht ist. In der Büchse ist eine zylindrische Druckfeder 112 angeordnet, deren oberes Ende gegen einen Teil der Platte 110 and deren unteres Ende gegen ein drehbares Lager drückt, welch letzteres einen Zentrierstift 116 trägt.
Durch die Auf u/ärtsbeiuegung der Tragplatten 68 und 64 wurde auch die Laufraduielle 100 und das Laufrad 102 angehoben, wobei die Spitze des Zentrierstiftes 116 in die Zentrierbohrung 103 des Laufrades eingreift. Die Druckfeder 112 wird nun weiter zusammengedrückt mit dem Ergebnis, daß das Laufrad 102 zwischen dem Zentrierstift 116 und die Laufradwelle 100 gepreßt wird. Nun wird der innere Stempel 50 in Drehung versetzt, wodurch sich die oberen und unteren Tragplatten 68 und 64 in Drehung versetzen, die ihrerseits wiederum die taufradwelle 100 und das Laufrad 102 drehen. Der Zentrierstift 116, kann, da er sich in dem Lager
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114 befindet frei· mit umdrehen. Die Oberseite der oberen Tragplatte 68 dreht sich relativ zu den Rollen 1G6 und deren ortsfest angeordneten Winkeln, während ein ElektronenschiueiQstrahl, der ujie in Fig.A dargestellt ist, gerichtet ist, die Zwischenfläche 101 zwischen der Laufradwelle 100 und dem Laufrad 102 bestreicht. Der Weg der Elektronen ist bezüglich des Anschlages 105 festgelegt, der einerseits ebenfalls ortsfest ist, so daß der Schuieißstrahl bezüglich der Zu/ischenf lache 101 einen vollen Kreis beschreibt. In der Praxis werden die miteinander zu verbindenden Teile zu/ei, drei- oder mehrmals in Drehung versetzt, je nach der Art und dem Grad der erwünschten SchuieiSqualität.
Am Ende des Schweißvorganges wird die Werkstückhalteranordnung 21 aus der Vakuumkammer 14 wieder zurückgezogen, der Drehtisch 10 in Drehung versetzt und die andere Werkstückhalteranordnung 21, die in der Zwischenzeit ebenfalls mit einer Laufradwelle und einem Laufrad entsprechend Fig.3 beladen worden ist, unterhalb der Vakuumkammer 14 angeordnet, damit ein weiterer Schweißvorgang durchgeführt werden kann.
Die Werkstückhalteranordnung 21 gemäß der Erfindung umfaßt die Elemente zwischen und einschließlich der Platten 104 und 64. Die übrigen Teile waren bereits vorbekannt. Die Werkstück-
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< ΛΊ'
!"leiteranordnung kann an jeder Maschine benutzt werden, die das gewünschte Anheben, Absenken und Drehen usw. durchführt, wie dies bei der Sciaky-Maschine benutzt wird. Obwohl die Werkstückhalteranordnung im Zusammenhang mit einer ElektronenschweiQstrahlmaschine beschrieben worden ist, kann sie auch bei anderen Schweißprozessen z.B. beim Autogenschweißen, Elektroschweißen od.dgl. benutzt werden.
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Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Werkstückhaltervorrichtung zum fluchtgenauen Halten eines Nebenteiles, z.B. Turbinenlaufrades und einer daran anstoßenden Laufraduielle zur gemeinsamen Bearbeitung oder Vereinigung in einer Werkzeugmaschine, ujobei auf einer von einem Stempel auf und ab bewegbaren Grundplatte ein Werkstückhalter angeordnet ist, der die Laufradwelle lotrecht aufnimmt, und uiobei mit Abstand oberhalb des Werkstückhaltars ei an dem auf die Laufradwelle aufzusetzenden Laufrad angreifender, gefederter Zentrierstift als Widerlagerteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (21) eine untere und eine obere Tragplatte (64,68) mit jeweils zentrischen Bohrungen (67,76) aufweist, die koaxial übereinanderliegen und durch geeignete dem Gewicht der oberen Tragplatte (68) entgegenwirkende Mittel (70) auf Abstand gehalten sind, daß die untere Tragplatte (64) eine Aufnahmevorrichtung (80) für die Laufradwelle (100) und die obere Tragplatte (68) eine Ausnehmung (76) zur koaxialen Aufnahme des Laufrades (102) aufweisen, derart, daß sich die Oberseite der Laufradwelle (1OO) im Normalzustand unterhalb der Oberseite der oberen Tragplatte
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(68) befindet und erst beim Zusammendrücken beider Tragplatten (64,68) gegen das Laufrad (102) anstößt.
2. Werkstückhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Tragplatten (64,68) Druckfedern (70) als Abstandhalter angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (72) zur Begrenzung des Abstandes zwischen beiden Tragplatten (64,68) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der Lauf radu/elle (1OO) eine mit einem oberen Flansch versehen Büchse (80) vorgesehen ist, deren Flansch auf einem hochgezogenen Kragen (66) der unteren Tragplatte (64) befestigbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten (64,68) sowie der am Laufrad (102) angreifende Zentrierstift (116) in an sich bekannter Weise drehbar gelagert sind.
Für Wallace Murray Corporation
I r
Dipl.-Ing. Wpligang K. Rauh PATENTANWALT
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DE19762623902 1975-06-18 1976-05-28 Werkstueckhaltervorrichtung Ceased DE2623902A1 (de)

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