DE262771C - - Google Patents

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DE262771C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0683Arrangements or means for the linking to the drive system
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/14Heald frame lifting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 262771 — KLASSE 86*. GRUPPE
FERNAND HOUGET in VERVIERS, Belg.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schaftantrieb für Webstühle, bei welchem Schaftrahmen benutzt werden, welche einheitlich von unten mittels Zahnstangen und Zahnräder zwangläufig angetrieben werden. Bekanntlich muß bei solchen Webstühlen jedesmal nach Fertigstellung eines Gewebes, wenn das folgende Gewebe ein anderes Geschirr erforderlich macht, der Schaftsatz (das
ίο Geschirr) des Webstuhles ausgewechselt werden. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Schaftrahmen, von denen jeder ein starres Ganzes bildet, getrennt und auswechselbar an einer Tragleiste so befestigt werden, daß die untere Seite des Rahmens sowie die Tragleiste selbst Verriegelungsorgane erhalten, welche ineinandergreifen und mit untergreifendeu Nasen so ineinander passen, daß durch eine einfache Seitenverschiebung des Schaftrahmens gegen die Tragleiste die Entriegelung und Verriegelung erfolgen kann.
Die Zeichnung zeigt einen Schaftrahmenantrieb gemäß der Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht, während Fig. 2 eine Teilansicht der Verriegelungsvorrichtung zeigt, und Fig. 3 eine Draufsicht auf dieselbe.
In Fig. ι ist 1 der Schaftrahmen, welcher die Litzen 2 trägt, durch welche die Kettenfäden hindurchgehen. Gemäß der Erfindung wird jeder Schaftrahmen 1 als Ganzes an einer Tragleiste 3 mittels Verriegelungsvorrichtung 4, 5, 6 und 7 befestigt. Jede Tragleiste 3 ist fest mit zwei Zahnstangen 8 und 9 verbunden, welche mit den Zahnrädern 10 und 11 in Eingriff stehen, die sich um feste Zapfen 12 und 13 drehen. Das Zahnrad 11 steht in Eingriff mit der Zahnstange 8 und das Zahnrad 10 mit der Zahnstange 9, während die beiden Zahnräder 10 und 11 in Eingriff stehen und ihren Antrieb erhalten mittels einer Stange 14, die an jedem ihrer Enden eine Verzahnung für den Eingriff mit den Zahnrädern 10 und 11 hat. Die Stange 14 wird durch Führungen 15 und 16 gestützt. Die Zahnstangen 8 und 9 werden durch feste Stangen 17 und 18 geführt. Die Bewegung kann auf die Stange 14 in jeder geeigneten Weise übertragen werden, nach dem dargegestellten Beispiel durch eine senkrechte Platine 19, welche einen mit dem Zahnrad in Eingriff stehenden gezahnten Teil hat. Diese Platine empfängt die erforderliche Auf- und Abwärtsbewegung durch einen geeigneten Messerantrieb von bei Webstühlen bekannter Art.
Die Schaftrahmen sind an ihren Seiten durch Stangen 20 geführt, welche in verstellbaren Haltern 21 auf den Seit en wandungen des Gestelles 22 derart gehalten sind, daß sie seitlieh den senkrechten Verbindungsleisten des Rahmens genähert oder von ihnen entfernt werden können, um den Raum seitlich zu begrenzen oder freizugeben. Die Schaftrahmen können im übrigen naturgemäß noch außerdem in geeigneter Weise an geeigneter Stelle geführt werden, um ein Kippen in der Kettenrichtung zu verhüten.
Wenn es erforderlich ist, ein Geschirr (Schaftsatz) durch ein anderes auszuwechseln, so genügt es, den Halter 21 der linken Seite nach dem Gestellrahmen 22 hin zu verschieben, um

Claims (3)

  1. die Führungsstangen 20 auseinanderzustellen. Man verschiebt dann den Schaftrahmen 1 nach dieser Gestellseite, wodurch die Verriegelungen 4,5,6, 7 entriegelt werden und der Schaftrahmen leicht ausgehoben werden kann. Das Einbringen eines neuen Geschirrs vollzieht sich in gleicher Weise. Man setzt die Schäfte etwas seitlich verschoben nach der geöffneten Seite ein und schiebt dann von der Seite die Verriegelungen ineinander. Dank der besonderen Form dieser Verriegelungen vollzieht sich die Verbindung des Schaftrahmens 1 mit der Tragleiste 3 leicht in der bestimmten Stellung. Hierauf genügt es, den Halter 21 der Führungsstangen 20 wieder zurückzustellen, wodurch eine Entriegelung verhütet wird. Die Form der Verriegelung ist in Fig.
  2. 2 und 3 besonders dargestellt. Die Riegel 4 und 6 sind an der unteren Leiste des Schaftrahmens 1 befestigt und die Riegel 5 und 7 an der Tragleiste
  3. 3. Jeder Riegel besitzt eine Nase A, welche in den anderen Riegel eingeschoben werden kann, und jedes Nasenende besitzt eine Kerbe B, welche beim Ineinanderschieben der Riegel eine Spitze C von gleicher Form umfaßt. Infolgedessen halten diese Nasen den Schaftrahmen 1 unverrückbar an der zugehörigen Leiste 3 fest, wobei die Einkerbungen und Spitzen B bzw.- C ein Ineinandergreifen von Schaftrahmen und Tragleiste ohne jedes Spiel zwischen den einzelnen Schaftrahmen bewirken. Diese Vorrichtung gestattet infolgedessen ein rasches Auswechseln der Geschirre und die augenblickliche, richtige Einstellung derselben in der gewünschten Lage auf dem Webstuhl.
    PateNT-AνSPRUcη :
    Vorrichtung zur Verbindung der Schaftrahmen mit ihrem zwangläufigen Unterantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung an der unteren Seite des Schaftrahmens und der Oberseite der durchgehenden, den Antrieb vermittelnden Tragleiste so ausgebildet ist, daß die Riegel mit untergreifenden Nasen versehen sind, welche entsprechend mit Kerben und Spitzen versehen sind, die in der eingestellten Befestigungslage seitlich ineinandergreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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