DE2628896C2 - Anordnung zur Beeinflussung des menschlichen Körpers durch Anwendung eines Gleichspannungsfeldes - Google Patents
Anordnung zur Beeinflussung des menschlichen Körpers durch Anwendung eines GleichspannungsfeldesInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Beeinflussung des menschlichen Körpers durch Anwendung eines
von einer Spannungsquelle gespeisten und sich zwisehen zwei Elektroden aufbauenden Gleichspannungsfeldes, wobei diese Anordnung am Körper tragbar ist
und eine der zwei Elektroden am Körper anliegt. Eine solche Anordnung ist in der DE-OS 20 01410
beschrieben.
Es ist bekannt, daß die in der Natur vorhandenen elektrostatischen Gleichfelder auch auf den menschlichen
Körper einen bestimmten Einfluß haben und daß somit zwischen dem Körper und der Luft ein meßbarer
Ionenaustausch stattfindet. Man hat den Einfluß dieses so
Gleichfeldes auf den menschlichen Körper untersucht, wobei sich die Vermutung ergeben hat, daß sich die
Auswirkungen dieses Feldes auf immunbiologische Reaktionen des Körpers beziehen und unter anderem
auch auf die Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten von Einfluß sind.
So sind zum Beispiel aus der DE-OS 15 89 604 und der
FR-PS 21 89 087 stationäre Anordnungen bekanntgeworden, die für eine feste Installation in geschlossenen
Räumen vorgesehen sind und mit denen eine Beeinflus- f>o
sung der zuvor genannten Art erzielt werden soll. Die zu beeinflussende Person ist jedoch an den Aufenthalt in
diesen Räumen gebunden. Darüber hinaus ist die feste Installation einer derartigen Anordnung sehr aufwendig.
Die aus der DE-OS 20 01 410 bekannte Anordnung hat in einer Ausführungsform zwei Elektroden, von
denen die am Körper anliegende in zwei Fußelektroden unterteilt ist, während die andere im Kopfbereich der
betreffenden Person angeordnet ist Dies hat den Zweck, einen möglichst großen Abstand der Elektroden
voneinander zu erzielen, um ein sich über den ganzen Korper erstreckendes elektrisches Feld zu erhalten.
Diese Anordnung stellt eine Beeinträchtigung der benutzenden Person dar. Die im Kopfbereich angeordnete
Elektrode ist in einer Kopfbedeckung angebracht, die zwangsläufig getragen werden muß. Ungünstig ist
auch die Notwendigkeit der Leitungsführung zu den Elektroden über den ganzen Körper hin. Auch die
Ausgestaltung der Fußelektroden ist nicht einfach, da sie als Einlagen in den Schuhen vorgesehen sind.
In derselben Druckschrift ist eine weitere Abwand- >ung für die Anbringung beider Elektroden im
Kopfbereich beschrieben. Für beide Elektroden sind jedoch zusätzliche Befestigungsmittel erforderlich. Die
eine Elektrode ist hierbei oberhalb des Kopfes in einem Helm angeordnet, während die andere, ebenfafrs in dem
Helm angebrachte Elektrode im seitlichen Bereich des Kopfes an diesem anliegt
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art
mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß sie sich von der benutzenden Person mit einer wesentlich geringeren
Beeinträchtigung verwenden läßt und zugleich eine gute therapeutische Wirkung erreicht wii^d.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Spannungsquelle, die nicht am
Körper anliegende Elektrode und eine die Spannung der Spannungsqueiie in eine Hochspannung umformende
Spannungswandlerschaltung in einem kleinen Gehäuse isoliert von diesem angeordnet sind und daß die
am Körper anliegende Elektrode außen am Gehäuse in elektrisch leitender Verbindung befestigt ist und
gleichzeitig zum Halten des Gehäuses am Körper dient.
Die vorgeschlagene Anordnung kann durch die Ausbildung des Gehäuses als flache Dose unauffällig
getragen werden. Eine weitere Erleichterung in der Handhabung und eine weitere technische Vereinfachung
sind darin zu sehen, daß keine zusätzlichen Leitungsverbindungen hergestellt zu werden brauchen.
Die Benutzung der Anordnung kann also für jeden Außenstehenden unerkennbar bleiben.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die zum Halten des Gehäuses dienende
Elektrode eine um den Hals der benutzenden Person umlegbare KeUe sein. Der unauffällige Charakter der
Anordnung wird dadurch gewahrt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Gehäuse eine Gleichspannungsquelle
und einen von dieser gespeisten Sinusgenerator aufweist, dessen Ausgangsspannung mittels eines
Transformators und einer anschließenden Spannungsvervielfacherschaltung auf einen über 1000 V liegenden
Wert heraufgesetzt wird.
Als Gleichspannungsquelle läßt sich eine aufladbare Batterie oder dergl. verwenden, wobei es zur sparsamen
Verwendung der elektrischen Energie günstig ist, wenn der Sinusgenerator mittels eines Zeitelementes nur
zeitweise eingeschaltet ist. Die Spannung bleibt durch die in der Spannungsvervielfacherschaltung enthaltenen
Kapazitäten bereits eine Zeit lang aufrecht erhalten.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine Anordnung und den Feldlinienverlauf in einer ersten Ebene;
F i g. 2 die Anordnung mit dem Feltllinienverlauf in
einer zu der Ebene nach F i g. 1 um 90° gedrehten Ebene;
F i g. 3 die Schaltung der Anordnung.
Wie aus F i g. 3 erkennbar, dient als Gleichspannungsquelle eine aufladbare Batterie 10, deren positive
Elektrode unmittelbar an das eine Ende der Primärwicklung eines Transformators 11 angeschlossen ist und
außerdem Ober einen Kondensator 12 mit einem Sinusgenerator 13 in Verbindung steht Das andere
Ende der Primärwicklung des Transformators 11 ist mit einem zweiten Anschluß des Sinusgenerators 13
verbunden, der im übrigen so aufgebaut ist, daß er mit
einer Taktzeit von etwa 1 Sekunde Spannungsimpulse von sinusförmigem Verlauf auf den Transformator 11
gibt Die Sekundärwicklung des letzteren ist mit einer Spannungsvervielfacher-Schaltung verbunden, die wie
bekannt aus einzelnen Dioden 14 und Kondensatoren 15 aufgebaut ist und aus so vielen einzelnen Stufen besteht,
wie es zur Erzielung der gewünschten Ausgangsspannung erforderlich ist. Diese beträgt im vorliegenden Fall
ca. 1000 bis 2000 V. Die Kondensatoren 15 sind in einer
Größenordnung von wenigen pF bemef.-en, haben also
eine sehr geringe Kapazität Die zwischen einer an der letzten Stufe angeschlossenen Kette 16 und einer
negativen Elektrode 17 anstehende Spannung würde sofort zusammenbrechen, falls eine Verbindung von
nennenswertem Leitwert entstehen sollte. Der positive Pol des Gleichspannungsfeldes liegt also an der Kette 16
an, während der negative Pol durch die Elektrode 17 gebildet ist, die sich innerhalb des noch zu beschreibenden
Gehäuses befindet und die Form eines geraden Drahtes oder auch eines spiralförmig verlaufenden
Drahtes haben kann, der zum Beispiel in Kunststoff eingegossen oder auf andere Weise isoliert ist.
Dem Transformator 11 ist eingangsseitig ein Transistor
18 parallelgeschaltet, der über einen Widerstand 20 von dem Sinusgenerator 13 aus angesteuert wird und
über den eine Leuchtdiode 21 eingeschaltet werden kann. Letztere leuchtet also im Arbeitstakt des
Sinusgenerators 13 mit und dient als Kontrollanzeige für die Funktion des Gerätes. Die Leuchtstärke ist vom
Ladezustand der Batterie 10 abhängig, so daß man auch erkennen kann, wann ein Nachladen erforderlich ist Ein
weiterer Widerstand 19 dient zum Vorgeben der erforderlichen Spannungsverhältnisse.
Die in F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung ist in einem Gehäuse 22 untergebracht, das die Form einer
flachen Dose hat und an der Kette 16 aufgehängt ist
Gemäß der Darstellung nach F i g. 1 kann die Kette zum Beispiel eine Länge von 1 m haben, so daß das
Gehäuse 22 am Hals getragen werden kann. Im übrigen ist aus F i g. 1 erkennbar, in welcher Weise die
Verwendung der Kette 16 den Feldlinienverlauf beeinflußt
Fig.2 zeigt den Feldlinienverlauf in einer zu der
Darstellung nach Fig. 1 um 90° gedrehten Ebene, wobei sich das Gehäuse 22 in Seitenansicht darstellt,
während es in F i g. 1 in Vorderansicht zu sehen ist Es ist ohne weiteres erkennbar, daß die Feldlinien auf ihrem
Weg auch einen Teil des Körpers durchsetzen.
. Bezugsziffernliste:
10 Batterie
1 ϊ Transformator
12 Kondensator
13 Sinusgenerator
14 Dioden
15 Kondensatoren
16 Kette
17 Elektrode
18 Transistor
19 Widerstand
20 Widerstand
21 Leuchtdiode
22 Gehäuse
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung zur Beeinflussung des menschlichen Körpers durch Anwendung eines von einer Spannungsquelle
gespeisten und sich zwischen zwei Elektroden aufbauenden Gleichspannungsfeldes, wobei diese Anordnung am Körper tragbar ist und
eine der zwei Elektroden am Körper anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle
(10), die nicht am Körper anliegende Elektrode (17) und eine die Spannung der Spannungsquelle
(10) in eine Hochspannung umformende Spannungswandlerschaltung (11 bis 21) in einem
kleinen Gehäuse (22) isoliert von diesem angeordnet sind und daß die am Körper anliegende Elektrode
(IS) außen am Gehäuse (22) in elektrisch leitender Verbindung befestigt ist und gleichzeitig zum Halten
des Gehäuses (22) am Körper dient
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Halten des Gehäuses (22) dienende EteStrode eine um den Hals der benutzenden
Person umlegbare Kette (16) ist
3. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (22)
eine Gleichspannungsquelle (10) und einen von dieser gespeisten Sinusgenerator (13) aufweist,
dessen Ausgangsspannung miiiels eines Transformators
(U) und einer anschließenden Spannungsvervielfacherschaltung (14,15) auf einen über 1000 V
liegenden Wert heraufgesetzt wird.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oer Sinusgenerator (13) mittels eines
Zeitelementes nur zeitweise eiia.eschaltet ist.
Priority Applications (7)
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