DE263075C - - Google Patents

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DE263075C
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    • H01J13/02Details
    • H01J13/32Cooling arrangements; Heating arrangements
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    • H01J13/50Tubes having a single main anode
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes

Landscapes

  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263075-KLASSE 21 #. GRUPPE
Zusatz.zum Patent 234145.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1912 ab. Längste Dauer: 2. Juni 1925.
Wie aus der Patentschrift 234145 hervorgeht bietet das Anbringen seitlicher Wände an den glatten Rohrwänden des Hauptgefäßes beträchtliche Schwierigkeiten. Es wurde daher vorgezogen, die Anoden, namentlich wenn sie in größerer Anzahl zur Verwendung kommen, durch den oberen Verschlußdeckel einzuführen. Neben verschiedenen technischen Schwierigkeiten erfordern aber Gefäße für größere Leistungen und dementsprechender Höhe des Zylinders verhältnismäßig lange Stromzuleitungen zu den Anoden, namentlich wenn, wie bei niederen und mittleren Spannungen, auf geringe Elektrodenentfernung Wert gelegt wird.
In der Fig. 2 genannter Patentschrift wurde daher bereits die Möglichkeit einer Bauart erläutert, bei welcher sämtliche Elektrodeneinführungen zu einem gemeinsamen, von dem übrigen Vukuumgefäß trennbaren System vereinigt und durch die Bodenplatte hindurchgeführt sind. Bei der Verwirklichung dieses Gedankens stellt sich aber heraus, daß die Einführung der Hauptanoden durch den Boden bzw. das Kathodenquecksilber hindurch nur bei einer beschränkten Anzahl von Anoden angängig ist. Soll jedoch der in der Patentschrift ausgesprochene Grundsatz zur Anwendung kommen, nämlich die Vereinigung möglichst vieler oder sämtlicher Stromleiter nebst ihren Dichtungen auf einem gemeinsamen Träger, so erweist sich die seitliche (horizonale) Einführung der Anoden als wesentlich günstiger. Um jedoch nicht von der üblichen, in vieler Hinsicht vorteilhaften Gefäßform mit glatten zylindrischen Stahlrohren u. dgl. und massiven, aus Temperguß oder Schmiedeeisen gefertigten Verschlußböden abweichen zu müssen, erfolgt als weitere Ausgestaltung des ursprünglichen Erfindungsgedankens und nunmehr im Sinne der vorliegenden Erfindung die Einführung der Elektroden von der Seite her durch den geeignet ausgebildeten Gefäßboden. Zu diesem Zweck besitzt der abnehmbare Boden b nach Fig. 1 einen nach oben gerichteten, entsprechend geformten wulstartigen Rand c; geeignete Vertiefungen 0 in diesem gestatten die gasdichte Einführung der die Anoden umhüllenden Schutzrohre s. Der Haupt vorteil dieser Einführung ist, wie in dem Hauptpatent bereits dargetan, darin zu erblicken, daß wiederum alle Teile in einem verhältnismäßig einfach herzustellenden und leicht zu übersehenden Arbeitsstück angebracht sind und somit gegebenenfalls bei Reparaturen ein leicht zugängliches System geschaffen ist.
Ein zweiter wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die zum Abdichten des Einführungsisolators erforderliche Formgebung auf verhältnismäßig einfache Weise erzielt werden kann, so z. B. das etwaige Anschweißen von Einführungsstutzen o. dgl. An Stelle solcher Einführungsstutzen ist es jedoch ohne weiteres und insbesondere ohne nennenswerte Vermehrung des Gesamtgewichtes möglich, durch ent-

Claims (2)

sprechende Verstärkung des nach oben gebogenen Randes c und durch Anwendung von geeignet geformten Einführungsisolatoren diese unmittelbar in den verdickten und mit geeigneten Vertiefungen versehenen Rand zu versenken und abzudichten, wie dies ebenfalls aus Fig. ι hervorgeht. Auf diese Weise rückt nämlich die heiße Elektrode α in eine aus dem Vakuumgefäß herausragende Kammer, ίο deren verhältnismäßig dünne Wände einen leichten Wärmeausgleich gestatten. Zur besseren Kühlung kann das Gefäß in an sich bekannter Weise in ein Kühlbad eingetaucht' werden; bei geringer Belastung der Elektroden wird man auch mit natürlicher Luftkühlung auskommen, wobei die kühlende Wirkung etwa durch Anwendung von über die Kammer aus Isoliermaterial gestülpten Radiatoren wesentlich verstärkt wird. Eine andere Art, die Kühlung der isolierenden Kammerwände zu erhöhen, besteht darin, daß eine von Kühlflüssigkeit (Wasser) durchflosseneKühlschlange unmittelbar um die äußeren Wände des Isolators h herumgelegt wird (vgl. Fig. 2). Durch Anbringen eines Schildes p sind die an sich zerbrechlichen Isolatoren s gegen mechanische Einflüsse geschützt. Aus der Fig. 1 geht deutlich hervor, wie der eingangs erwähnte Ubelstand bezüglich der Elektrodenentfernung vorteilhaft zu beheben ist. Trotz der geringen Entfernung sind alle schädlichen Einflüsse der Kathode in weitgehendem Maße ausgeschaltet. Sehr zweckmäßig erweist sich das Sammeln der einzelnen Dampfst recken durch ein isolierendes Sammelgefäß I, welches ebenfalls einen Teil des von dem übrigen Hauptgefäß g trennbaren Systems bildet. Pa τ ε ν τ - A N s ρ R ü c H E:
1. Einrichtung bei Metalldampfapparaten nach Patent 234145, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Vereinigung der Hauptanoden mit der Kathode zu einem gemeinsamen, vom übrigen Vakuumgefäß trennbaren System die Einführung dieser Anoden von der Seite geschieht, wobei das gesamte trennbare System aus dickwandigem Material, wie Temperguß oder Schmiedeeisen, hergestellt sein kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die festen Elektroden in Gefäßen aus Isoliermaterial, Schutzkappen o. dgl. untergebracht und nach der Außenseite gerückt sind, wobei die Isoliergefäße bzw. die Schutzkappen und die Einführungsisolatoren aus einem Stück bestehen und an den dünnwandigen Teilen einer äußeren Kühlung ausgesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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