DE263144C - - Google Patents
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- Publication number
- DE263144C DE263144C DENDAT263144D DE263144DA DE263144C DE 263144 C DE263144 C DE 263144C DE NDAT263144 D DENDAT263144 D DE NDAT263144D DE 263144D A DE263144D A DE 263144DA DE 263144 C DE263144 C DE 263144C
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- Germany
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- plates
- arms
- folding device
- carrier
- moved
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/26—Folding sheets, blanks or webs
- B31B70/52—Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members other than plungers and dies, e.g. by fingers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2160/00—Shape of flexible containers
- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- Λ! 263144-KLASSE
54 b. GRUPPE
gerichteten Längsfalten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltvorrichtung mit gegeneinander beweglichen
Faltplatten zur Herstellung von gefalteten Papierrohren mit nach innen gerichteten Längsfalten,
insbesondere für die Tütenfabrikation. An der neuen Vorrichtung sind zwei bewegliche
Platten vorgesehen, die auf Träger aufgeschoben sind, welche von parallelen Schwingarmpaaren getragen werden, so daß
j ^o jede von ihnen kreisförmige Bewegungen in ' einem vollständigen Halbkreis ausführen und
die eine dadurch nacheinander auf beide Seiten der anderen und dabei in deren Verlängerung
übergeführt werden kann, um die vier Winkelfalten an dem Papierschlauch zu bilden,
der von einem um die beiden Platten herumgelegten Papierblatt gebildet wird. Die Gleitführungen
für die Platten stehen senkrecht ' zur Plattenebene, so daß die Platten sich
einander nähern können, um das Einfalten der Seiten des viereckigen Schlauches in Zusammenwirkung
mit seitlichen Faltfingern aus-• führen zu können, die sich aufeinander zu bewegen
und dabei die Seiten einfalten.
Bei dieser Vorrichtung ist die Zuführung der Papierblätter und ihr Herumlegen um die Platten sehr einfach, weil der diese Platten umgebende Raum von allen Seiten frei zugänglich ist. Durch Ausschalten der seitlichen Faltfinger kann man mittels der gleichen Vorrichtung auch viereckige Rohre ohne eingefaltete Seiten herstellen.
Bei dieser Vorrichtung ist die Zuführung der Papierblätter und ihr Herumlegen um die Platten sehr einfach, weil der diese Platten umgebende Raum von allen Seiten frei zugänglich ist. Durch Ausschalten der seitlichen Faltfinger kann man mittels der gleichen Vorrichtung auch viereckige Rohre ohne eingefaltete Seiten herstellen.
Die neue Vorrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung
dargestellt. Fig. 1 bis 8 stellen schematisch die aufeinanderfolgenden Stufen der Herstellung
eines Papierrohres dar. Fig. 9 ist eine schematische Darstellung der Faltvorrichtung.
Fig. 10 und 11 zeigen diese in Seitenansicht und im Grundriß. Fig. 12 ist eine Stirnansieht,
Fig. 13 ein Querschnitt in der Ebene A-A der Fig. 10. Fig. 14 und 15 veranschaulichen schematisch zwei Stellungen der beweglichen
Platten.
Das zum Rohr zu faltende Papierblatt a wird zuerst auf die beiden nebeneinanderliegenden
Platten b und c gelegt (Fig. 1); die seitlich über die Platten herausragenden Teile
des Papierblattes werden mit Hilfe von Vorrichtungen, die nicht zur Erfindung gehören,
derart um die Platten herumgeschlagen, daß ihre Ränder, von denen der eine mit Klebstoff
bestrichen ist, gegeneinandergedrückt werden und das Blatt -nunmehr ein flaches
Rohr bildet (Fig. 2). Dann legen sich zwei Drückerarme d, e von beiden Seiten gegen
das Rohr nahe den nebeneinanderliegenden Rändern der Platten b, c (Fig. 3). Nun werden
die beiden Platten im Kreise verschwungen, wie es die Pfeile in Fig. 3 und 4 veran-·
schaulichen, so daß jede Platte jetzt die Lage einnimmt, -die vorher die andere Platte eingenommen
hatte. Auf diese Weise werden zwischen den zwei ersten Falten 1 und 2 des
flachen Rohres zwei neue Falten 3 und 4 an den entgegengesetzten Kanten der Platten gebildet
(Fig. 5). Wenn dann die Platten wieder zurückgeschwungen werden, so daß sie ein-
ander gegenüberstehen (Fig. 6), erhält das Rohr eine prismatische Form. Werden jetzt
die beiden Platten einander genähert und gleichzeitig bewegliche Finger f, g von der
Seite her gegen die Seiten des Rohres geführt, so werden diese Seitenteile eingefaltet und es
bilden sich zwei neue Falten 5 und 6 (Fig. 7). Das so gefaltete Rohr besitzt dann den in
Fig. 8 dargestellten Querschnitt.
ίο Jede der beiden Platten sitzt an einem
Träger 7, in dem eine Nut 8 vorgesehen ist, die senkrecht zur Plattenebene verläuft. Der
Träger 7 wird mit seiner Nut auf eine Platte 9 aufgeschoben, die an einem Träger 10 sitzt.
Dieser wird von Armen 11, 12 getragen, die
um feste Achsen 13, 14 schwingen können. Die Arme 11, 12 liegen parallel und sind
gleich lang, bilden also zusammen mit den Trägern 10 ein bewegliches Parallelogramm.
Wenn sich die Arme um ihre Achsen drehen, führen die Träger 10 kreisförmige Bewegungen
aus. Ihre Gelenke 15, 16 sind so angeordnet, daß sie sich nicht berühren, auch wenn sie
sämtlich in ein und derselben, durch die Achsen 13, 14 gehenden Ebene liegen, so daß die
kreisende Bewegung der Träger 10 sich über 180 ° erstrecken kann.
Zur Drehung der Arme 11, 12 tragen die
Hülsen, an denen sie sitzen, Zahnräder 17, die mit Zahnsegmenten 18 in Eingriff gelangen;
letztere sitzen auf einem hin und her schwingenden Träger 19, der mechanisch, z. B. durch
Vermittlung einer nicht dargestellten Daumenscheibe, bewegt wird, die auf einen mit dem
Träger verbundenen Arm 20 einwirkt.
Unabhängig von den Kreisbewegungen, die die Platten b, c zusammen mit ihren Trägern
10 ausführen können, können sich diese Platten ferner auch dank der Anordnung der Nuten 8
senkrecht zu ihrer Ebene gegen die Träger verschieben. Zu diesem Zweck sind die Träger
7 mit Ansätzen 21 versehen, die durch nicht dargestellte Hebel gegen die Wirkung
von Federn 22 aufeinander zu geführt werden können.
Die Drückerärme d, e sind derart an den Trägern 7 angeordnet, daß sie sich seitlich
von den Platten entfernen können, um das Papierblatt α auf die Platten legen zu können ;
sie können sich außerdem auch senkrecht gegenüber den Platten verschieben, um das
erforderliche Andrücken des Papierblattes zu bewirken. Zu diesem Zweck sind die Hülsen
23, an denen die Arme d, β sitzen, derart angeordnet, daß sie auf ihren an den Trägern 7
sitzenden Drehzapfen 24 sich sowohl drehen als auch gleiten können. Die Drehung wird
durch ein in der Hülse 23 sitzendes Zahnsegment 25 und eine an dem Träger 7 gleitende
Zahnstange 26 hervorgerufen. Der Antrieb für die Zahnstange ist nicht dargestellt und
kann beliebige Form annehmen. Das Gleiten der Hülse auf ihrem Drehzapfen wird in der
einen Richtung durch eine in der Hülse liegende Feder 27, in der anderen Richtung
durch Schrägflächen 28, 29 bewirkt, die an der Hülse und an dem Träger 7 ausgebildet
sind. Durch diese Schrägflächen wird der Drückerarm, wenn er seitlich verschoben wird,
auch selbsttätig gehoben, um unter der Wirkung der Feder 27 zurückzusinken, wenn er
parallel zum Rand der Platte zurückgeführt wird.
Die Ausbildung und der Antrieb der einzelnen Teile der beschriebenen Vorrichtung
kann selbstverständlich in Einzelheiten abgeändert werden; so können z. B. die Drückerarme d, e derart auf den Platten angeordnet
sein, daß sie um Achsen schwingen, die parallel zu den Platten und senkrecht zu den
Achsen 13, 14 liegen.
Claims (3)
1. Faltvorrichtung zur Herstellung von gefalteten Papierrohren mit nach innen gerichteten
Längsfalten, dadurch gekennzeichnet, daß als Formkern zwei Platten (b, c)
benutzt werden, die auf parallel zueinander im Halbkreis verschwingbaren Trägern
(7) aufgeschoben sind und auf diesen (7) mit Hilfe von Gleitnuten (8) senkrecht
zu ihren Ebenen verschoben werden können.
2. Faltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenträger
(7) an Armen (11, 12) befestigt sind, die durch Segmente (i8) mit Innenzahnung
bewegt werden, die mit an den Naben der Arme sitzenden Zahnrädern (17) in
Eingriff stehen und an einem schwingenden Träger (19) sitzen.
3. Faltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten
(b, c) Drückerarme (d, e) angeordnet sind, welche diesen genähert bzw. von ihnen
entfernt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263144C true DE263144C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=520562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263144D Expired DE263144C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263144C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011714B (de) * | 1954-03-11 | 1957-07-04 | Hesser Ag Maschf | Maschine zum Herstellen von eckigen Behaeltern, insbesondere Beuteln od. dgl. aus Papier, Karton oder anderen formbaren Stoffen |
| DE1022086B (de) * | 1954-02-23 | 1958-01-02 | Fischer & Krecke Kg | Vorrichtung zum Bodenschliessen an Maschinen zum Herstellen von Klotz- oder Kreuzbodenbeuteln |
| DE1436857B1 (de) * | 1964-12-28 | 1971-09-08 | Windmoeller & Hoelscher | Verfahren und Schlauchmaschine zum Herstellen von Kunststoff-Seitenfaltenventilsaecken |
-
0
- DE DENDAT263144D patent/DE263144C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022086B (de) * | 1954-02-23 | 1958-01-02 | Fischer & Krecke Kg | Vorrichtung zum Bodenschliessen an Maschinen zum Herstellen von Klotz- oder Kreuzbodenbeuteln |
| DE1011714B (de) * | 1954-03-11 | 1957-07-04 | Hesser Ag Maschf | Maschine zum Herstellen von eckigen Behaeltern, insbesondere Beuteln od. dgl. aus Papier, Karton oder anderen formbaren Stoffen |
| DE1436857B1 (de) * | 1964-12-28 | 1971-09-08 | Windmoeller & Hoelscher | Verfahren und Schlauchmaschine zum Herstellen von Kunststoff-Seitenfaltenventilsaecken |
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