DE2632078C2 - Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reingigung von Blut - Google Patents

Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reingigung von Blut

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DE2632078C2
DE2632078C2 DE2632078A DE2632078A DE2632078C2 DE 2632078 C2 DE2632078 C2 DE 2632078C2 DE 2632078 A DE2632078 A DE 2632078A DE 2632078 A DE2632078 A DE 2632078A DE 2632078 C2 DE2632078 C2 DE 2632078C2
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D63/00—Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
    • B01D63/08—Flat membrane modules
    • B01D63/082—Flat membrane modules comprising a stack of flat membranes
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D2313/00—Details relating to membrane modules or apparatus
    • B01D2313/02—Specific tightening or locking mechanisms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzplatten (3) eine an den Enden schmaler werdende Form aufweisen, so daß der Abstand von der jeweiligen DurchfluBöffnung (12—15) zum nächsten Verschluß- und Spannstück (9,10) kleiner ist als bei einer ganz rechtwinkligen Form.
Die Erfindung betrifft eine Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reinigung von Blut, die folgende Teile aufweist: eine Packung von Distanzplatten und Membranen, wobei diese Packung mittels Verschluß- und Spannstücken zwischen einem Bodenteil und einem Kopfteil eingeklemmt ist und die Form der erwähnten Packung länglich ist; paarweise zwischen den Distanzplatten angeordnete Membranen; Durchflußöffnungen für die zu dialysierende Flüssigkeit und Spüllösung in Form von Schächten, die durch die Packung mit den Distanzplatten und Membranen hindurchgehen, wobei diese Öffnungen an den Enden der Packung angeordnet sind und die Verschluß- und Spannstücke im wesentlichen entlang dem ganzen Umfang der Packung angeordnet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Dialysevorrichtung erfolgt die Diffusion von Substanzen zwischen zwei Fließmitteln, z. B. zu dialysierende Flüssigkeit oder Blut einerseits und Spüllösung andererseits.
Dialysevorrichtungen sind allgemein bereits bekannt, siehe so z.B. die DE-AS 15 41241 oder DE-AS 16 16 486 oder DE-OS 16 42 784 und DE-OS 17 66 448.
Auch die DE-OS 21 56 734 beschreibt eine Dialysevorrichtung, bei welcher eine Packung von Distanzplatten und Membranen mittels Kopf- und Bodenteil über Spannschienen eingeklemmt sind. Zwar hintergreifen vier Spannschienen jeweils zu zweit auf einer Längsseite die im Querschnitt nach innen geneigten Kopf- und Bodenteile, so daß eine Einklemmwirkung, ein Verschluß oder ein Verspannen im wesentlichen auch entlang dem Packungsumfang erfolgt, denn der überwiegende Teil des Umfanges ist mit solchen Verschluß- und Spanneinrichtungen versehen.
Abgesehen davon, daß es sich im bekannten Fall um vier Spannschienen und damit insgesamt bei dem Gehäuse um sechs separate Teile handelt, hat man festgestellt, daß die Klemmwirkung in den Endbereis chen, insbesondere bei den Durchflußöffnungen für die zu dialysierende Flüssigkeit und die Spüllösung verbesserungswürdig war. Bei der bekannten Vorrichtung ist damit eine Leckage der Flüssigkeit nach außen oder auch ein Vermischen der beiden Flüssigkeitarten miteinander nicht immer einwandfrei ausgeschlossen.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Verbesserung der Dialysevorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend, daß sowohl um die wirksame Arbeitsfläche als auch um die Durchflußöffnungen für die beiden Flüssigkeiten herum ein gleichmäßiger Druck und eine bessere Abdichtung geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Distanzplatten eine an den Enden schmaler werdende Form aufweisen, so daß der Abstand von der jeweiligen Durchflußöffnung zum nächsten Verschluß- und Spannstück kleiner ist als bei einer ganz rechtwinkligen Form. Durch diesen kleineren Abstand zwischen den besonders kritischen Stellen um die Durchflußöffnungen der Flüssigkeiten herum einerseits und dem Rand der Dialysevorrichtung mit den Verschluß- und Spannstücken andererseits ergibt sich eine gezielte Beaufschlagung hohen Druckes und damit die Vermeidung der unerwünschten Leckage. Durch die Tatsache,üaß erfindungsgemäß die Durchflußöffnungen näher am Umfang der Dialysevorrichtung und damit auch näher an den Klemmvorrichtungen liegt, erreicht man eine bessere Druckverteilung und bessere Randabdichtung ebenso wie eine bessere innere Abdichtung im Bereich der Distanzplatten und Membranen. Damit ist es sogar möglich, die neue Dialysevorrichtung kürzer und breiter auszugestalten als derzeit bekannte Vorrichtungen, ohne daß sich die obere oder untere Spannplatte wölben würde, und ohne mangelhafte Dichtwirkung an den erwähnten kritischen Stellen.
Die Dialysevorrichtung gemäß der Erfindung dient in erster Linie der Reinigung von Blut, stellt also eine sogenannte künstliche Niere dar. Die Maßnahmen gemäß der Erfindung mit der an den Enden schmaler werdenden Form der Distanzplatten können aber auch vielen anderen Zwecken dienen. Beispielsweise sind sie für den Sauerstoffzusatz zum Blut brauchbar. Hierbei besteht dann ein Fließmittel aus Blut während das andere aus Sauerstoff oder einem Sauetrstoffgemisch besteht
so Weiterhin kann die erfindungsgemäße Dialysevorrichtung auch zur Überführung von Substanzen von einem Gas zu einem anderen benutzt werden.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform einer sogenannten künstlichen Niere zeigen. Es stellt dar
F i g. 1 eine Dialysevorrichtung bzw. künstliche Niere von oben gesehen,
F i g. 2 die gleiche Niere von der Seite und teilweise im Schnitt gesehen und
Fi g. 3 und 4 einen Schnitt längs der Linien A-A bzw. B-B in F ig. 2. Zu dem Aufbau der dargestellten Ausführungsform gehören ein Kopfteil 1 und ein Bodenteil 2 sowie ein dazwischen angeordnetes Paket von Distanzplatten. Zwischen jedem Paar nebeneinander liegender Distanzplatten 3 ist ein Membranenpaar 4 angeordnet. Diese
Paare sind durch die Trennungslinie zwischen den Distanzplatten 3 dargestellt, um eine unnötige Vergrößerung zu vermeiden. In der hier gezeigten Ausführungsform sind sowohl der Kopfteil als auch der Bodenteil schalenförmig und aus einem Rahmenwerk von Flanschen 5 bzw. 6 sowie Seitenwänden 7 bzw. 8 aufgebaut
Wie am besten aus den Fig.3 und 4 ersichtlich ist, werden die Kopf- und Bodenteile 1,2 von hakenförmigen Verschlußorganen zusammengehalten. Am Bodenteil 2 bestehen diese hakenförmigen Verschlußorgane 9 aus einem kontinuierlichen, äußeren Flansch, der im wesentlichen um den ganzen Umfang des Bodenteiles 2 herumverlaufend vorgesehen ist Am Kopfteil 1 sind diese Verschlußorgane dagegen als separate Haken 10 ausgebildet Die Haken 10 sind hierbei zu dem innen angeordneten Teil hingewendet und so angeordnet, daß sie unter den Flansch 9 eingreifen können. Genau vor bzw. gegenüber jedem Haken 10 ist im Kopfteil 1 ein Loch 11 angebracht Hierdurch läßt sich der Kopfteil 1 in einem einfachen, zweiteiligen Spritzgußwerkzeug ohne bewegliche Keine im Spritzgußverfahren hersteilen.
Das Blut wird durch die Einlauföffnung 12 hereingeführt während die Reinigungsflüssigkeit durch die öffnung 13 eingeleitet werden kann. Dies geschieht beispielsweise in der in den eingangs erwähnten Veröffentlichungen beschriebenen Weise. In gleicher Weise wird das Blut bzw. die Reinigungsflüssigkeit durch die Durchflußöffnungen 14 bzw. 15 entfernt Schließlich ist ein Loch mit 16 bezeichnet welches nur dazu dient, die Montage der künstlichen Niere zu erleichtern, und welches danach durch einen nicht gezeigten Pfropfen und eine Packung 17 verstopft wird. Bei der Montage der künstlichen Niere gemäß den Zeichnungen ist es wichtig, daß um den ganzen Umfang der künstlichen Niere herum, d.h. über die ganze wirksame Fläche bzw. um die Durchflußöffnungen 12, 13, 14 und 15 herum, ein gleichmäßiger Druck geschaffen wird. Sonst kann es nämlich entweder zu einer Leckage aus der Niere heraus oder zwischen dem Blut und der Reinigungsflüssigkeit kommen. Diese Druckverteilung wird durch die schmaler werdende Form der künstlichen Niere verbessert Diese Form ergibt nämlich einen kleinen Abstand zwischen den Durchflußöffnungen 12—15 und dem nächstliegenden Verschlußorgan, d. h. den Verschluß- und Spannstücken, im Vergleich zu einer gedachten herkömmlichen Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse auch in Draufsicht ganz rechteckig ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reinigung von Blut, die folgende Bauteile aufweist:
    a) eine Packung von Distanzplatten und Membranen
    al) wobei diese Packung mittels Verschluß- und Spannstücken zwischen einem Bodenteil und einem Kopfteil eingeklemmt ist und
    a?) die Form der erwähnten Packung länglich ist.
    b) paarweise zwischen den Distanzplatten angeordnete Membranen,
    c) Durchflußöffnungen für die zu dialysierende Flüssigkeit und Spüllösung in Form von Schächten, die durch die Packung gernäß a) hindurchgehen,
    el) wobei diese Öffnungen an den Enden der Packung angeordnet sind,
    d) die Verschluß- und Spannstücke im wesentlichen entlang dem ganzen Umfang der Packung angeordnet sind,
DE2632078A 1975-09-11 1976-07-16 Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reingigung von Blut Expired DE2632078C2 (de)

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CA (1) CA1061725A (de)
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