DE2632994C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-AS 19 61 917 ist bereits eine Schalteinrichtung dieser
Gattung bekanntgeworden, bei welcher Meßfühler zum Feststellen der
Tageshelligkeit, der Umgebungstemperatur sowie der Bodenfeuchtigkeit
zur Steuerung des Berieselungsvorganges dienen. Bei dieser
Vorrichtung erfolgt der Berieselungsvorgang über eine vorbestimmte
Dauer. Das Einschalten des Ventils des Beregners soll abhängig
von den Umgebungsparametern gegen Abend, bei Einfall der Nacht oder
nachts erfolgen. Denn aus Erfahrung ist der Gießerfolg am günstigsten, wenn die
Beregnung von Pflanzen nach Eintritt der Dämmerung erfolgt. Demgemäß
werden viele Gärten in dieser Zeit beregnet, so daß der Druck
des Wassernetzes entsprechend schwankt. Würde eine selbsttätige
Beregnung in diesen Zeitraum gelegt, dann müßte mit einem unregelmäßigen
Gießerfolg gerechnet werden.
Weiterhin ist eine elektrische Zeitschaltuhr marktbekannt, mit
der sich täglich (24-stündig) ein elektrischer Stromkreis zu bestimmten
Zeitpunkten ein- und abschalten läßt. Die Zeitpunkte
des Einschaltens und des Ausschaltens sind stufenweise einstellbar.
Eine Zeitschaltuhr zur Überwindung der genannten Schwierigkeiten
einzusetzen ist ungünstig, da sie schon wegen des Uhrwerks einen
unnötigen Aufwand bedingt und auch erst nach besonderen Überlegungen
und Einstellarbeiten auf eine Zeit nach der Dämmerung einstellbar
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine uhrwerksunabhängige Schalteinrichtung
der bezeichneten Gattung zu schaffen, mittels der die Beregnung
in einen günstigen Zeitraum nach der Dämmerung und außerhalb
von Zeiten stark schwankenden Wasserdrucks gelegt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Anspruches
1 angegeben.
Mit einer derartigen Schalteinrichtung ist im Bedarfsfall täglich
ein Beregner in einem bestimmten zeitlichen Abstand zur Abenddämmerung
einschaltbar. Die Beregnung beginnt, wenn eine Verzögerungszeit
nach der Dämmerung verstrichen ist. Diese ist so
eingestellt, daß anzunehmen ist, daß im Wassernetz keine besonderen
Druckschwankungen mehr auftreten. Das Einstellen der Verzögerungszeit
und der Beregnungsdauer erfolgt auf einfache Weise mit derselben
Verzögerungsschaltung.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 9
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schalteinrichtung zum selbsttätigen Ein- und
Abschalten des Ventils eines Beregners mit einer lichtempfindlichen
Eingangsstufe,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Schalteinrichtung nach Fig. 1
mit einer zusätzlichen feuchtigkeitsempfindlichen
Eingangsstufe,
Fig. 3a, b eine Ausgestaltung einer Steuerschaltung für die
Schalteinrichtung nach Fig. 1 und
Fig. 4 eine alternative Ausbildung der Steuerschaltung
gegenüber Fig. 3.
Ein Fotowiderstand 1 ist in Fig. 1 einem Schwellenwertspeicher 2 vorgeschaltet.
Dieser ist beispielsweise als Schmitt-Trigger aufgebaut.
Der Schwellenwertschalter 2 liegt über einen Anpassungswiderstand
R 1 an dem Reset-Eingang eines digital arbeitenden Teilers 3
mit zwei Ausgängen. Ein solcher Teiler ist ein integrierter Schaltkreis,
der beispielsweise unter der Typenbezeichnung CD4024 auf dem
Markt erhältlich ist. Dem Takt-Eingang des Teilers 3 ist ein Taktgeber
4 vorgeschaltet, der als Impulsgenerator mit variabler
Frequenz aufgebaut ist. Der Taktgeber 4 liegt über einen seine
Frequenz bestimmenden Widerstand R 2 an einer Versorgungsleitung 5,
an der auch der Schwellenwertschalter 2 und der Teiler 3 liegen.
Die Versorgungsleitung 5 ist über einen Schalter S 1 an eine Gleichspannungsquelle
angeschlossen.
Mit dem Teiler 3 wird die Impulsfolgefrequenz des Taktgebers 4
untersetzt. An einem n-ten Ausgang des Teilers 3 ist die Impulsfolgefrequenz
um den Faktor 2 n kleiner als die Frequenz des Taktgebers
4. Am 2¹³-Ausgang des Teilers 3 tritt bei einer Impulsfolgefrequenz
von 1,14 Hz des Taktgebers 4 eine positive Impulsflanke
erst nach etwa 1 Stunde auf. Am 2¹³-Ausgang des Teilers 3
liegt ein Differenzierglied C 1, R 3. Dieses liegt an einer Steuerschaltung
6, mittels der ein Ventil 7 geöffnet oder geschlossen
wird. Das Ventil 7 liegt in einer Wasserleitung 8, an die ein
Beregner 9 angeschlossen ist.
Am 2¹³-Ausgang des Teilers 3 liegt ein Schaltungsteil, der sich
aus der Serienschaltung eines Widerstandes R 4, eines variablen
Widerstandes R 5 und einer Diode D 1 zusammengesetzt. Diese
Serienschaltung liegt an dem Eingang des Taktgebers 4. Taktgeber 4,
Schaltungsteil und Teiler 3 bilden die Verzögerungsschaltung.
Dem 2¹⁴-Ausgang des Teilers 3 ist ein weiteres Differenzierglied
C 2, R 6 nachgeschaltet, das ebenfalls an der Steuerschaltung
6 liegt. Über eine Diode D 2 liegt der 2¹⁴-Ausgang
des Teilers 3 an einem Sperreingang des Taktgebers 4.
Wird der Schalter S 1 geschlossen, dann ist die Schalteinrichtung
betriebsbereit. Über einen Kondensator C 3 wird der Teiler 3 beim
Schließen des Schalters S 1 auf Null gesetzt. Der Taktgeber 4
arbeitet, wobei seine Frequenz vom Widerstand R 2 bestimmt ist.
Sie beträgt beispielsweise 1,14 Hz. Das Taktsignal wird erst im
Teiler untersetzt, wenn bei Dämmerung der Widerstandswert des
Fotowiderstandes 1 ansteigt und der Schwellenwert 2 ein
Einschaltsignal an den Reset-Eingang des Teilers 3 legt. Die ab
diesem Zeitpunkt auftretenden Impulse werden im Teiler 3 untersetzt.
Nach etwa 1 Stunde tritt am 2¹³-Ausgang des Teilers 3 ein
Impuls auf, der über das Differenzierglied C 1, R 3 differenziert
wird und über die Steuerschaltung 6 das Ventil 7 öffnet. Gleichzeitig
wird über den Schaltungsteil R 4, R 5, D 1 die Frequenz des
Taktgebers 4 erhöht, da dieser beim Anstehen eines Ausgangssignals
am 2¹³-Ausgang über den Schaltungsteil einen zusätzlichen Ladestrom
erhält. Der Widerstand R 5 ist im Beispielsfalle so bemessen,
daß sich die Frequenz des Taktgebers 4 zwischen 23 und 230 Hz
einstellen läßt.
Durch die Frequenzerhöhung tritt ein Signal am 2¹⁴-Ausgang des
Teilers 3 entsprechend früher auf. Im Beispielsfalle je nach der
Einstellung des Widerstandes R 5 etwa 3 bis 30 Minuten nach dem
Impulsbeginn am 2¹³-Ausgang. Das Signal am 2¹⁴-Ausgang wird über
das Differenzierglied C 2, R 6 und die Steuerschaltung 6 zum Schließen
des Ventils 7 verarbeitet. Gleichzeitig wird dieses Signal über die
Diode D 2 an den Taktgeber gelegt, wodurch dieser sperrt. Die Beregnung
ist damit für die laufende Nacht abgeschlossen. Nach der
folgenden Morgendämmerung ist der Teiler 3 über den Schwellwertschalter
2 bzw. den Fotowiderstad 1 gesperrt. Am nächsten Abend
wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge. Wird keine automatische
Beregnung mehr gewünscht, ist der Schalter S 1 zu öffnen.
In den Fig. 3a und 3b ist ein Ausführungsbeispiel für eine
Steuerschaltung 6 dargestellt. An der Basis eines Transistors T 1
liegen die Differenzierglieder C 1, R 3 und C 2, R 6. Diesen ist ein
weiterer Transistor KT 2 nachgeschaltet. Tritt am einen oder anderen
Differenzierglied ein Impuls auf, dann läuft ein dem Transistor T 2
nachgeschalteter Schrittmotor M, an. Hierdurch wird mittels einer
auf der Motorwelle sitzenden Kurvenscheibe 10 ein Selbsthaltekontakt
S 2 geschlossen (vgl. Fig. 3b). Dieser liegt parallel zur
Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors T 2. Nach einer Motordrehung
von 180° öffnet sich der Selbsthaltekontakt S 2 wieder
und der Motor steht bis zum nächsten Impuls still. An der Motorwelle
sind weiterhin Magnete 11 zur Betätigung des Ventils 7 angeordnet.
Das Ventil 7 wird somit bei jedem auftretenden Impuls
abwechselnd geöffnet und geschlossen. Zur Einstellung der richtigen
Schaltstellung ist parallel zum Selbsthalterkontakt S 2 ein Taster
S 3 vorgesehen.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung
6 dargestellt. Zur Steuerung des Ventils 7 ist hierbei
ein polarisierter Elektromagnet mit einer Spule 12 vorgesehen.
Beim Auftreten eines Impulses am Differenzierglied C 1, R 3 liegt
die Spule über Transistoren T 3, T 4, T 5 und T 6 an der Spannungsquelle
U 1. Sie wird von einem Strom umgekehrter Stromrichtung
aus der Spannungsquelle U 2 durchflossen, wenn am Differenzierglied
C 2, R 6 ein Impuls auftritt, der über Transistoren T F7, T 8 und T 9
durchgeschaltet wird. Die notwendigen Widerstände sind mit ihren
Widerstandswerten in Fig. 4 eingezeichnet.
Die beschriebenen Schalteinrichtungselemente und das Ventil 7
sind in einem Gehäuse untergebracht. Dieses kann auch unmittelbar
an den Beregner 9 angebaut sein. Die Einschaltdauer ist
mittels des variablen Widerstandes R 5 variierbar. Der Fotowiderstand
1 ist an dem Gehäuse so angeordnet, daß er auf die
Helligkeit der Umgebung anspricht. Er kann im Bedarfsfalle
so abgeschirmt sein, daß er auf künstliches Licht nicht anspricht.
Nach Fig. 2 ist vor dem Reset-Eingang des Teilers 3 ein UND-
Gatter 13 geschaltet. An dessen Eingang liegen der Schwellwertschalter
2 mit dem Fotowiderstand 1 und über einen Anpassungswiderstand
7 und einen weiteren Schwellenwertschalter 14
ein Feuchtigkeitsfühler 15. Der Feuchtigkeitsfühler 15 ist
im Bodenbereich einer Verdunstungsschale 16 angebracht. Die
übrige Schaltung gleicht der in Fig. 1.
Die Verdunstungsschale 16 ist im von dem Beregner 9 überstrichenen
Bereich aufgestellt. Sie sammelt während der Einschaltdauer
des Beregners 9 Beregnungswasser. Die Einschaltdauer
des Beregners wird hiervon nicht beeinflußt. Nach Beendigung
der Einschaltdauer, insbesondere am folgenden Tag,
verdunstet das Wasser aus der Verdunstungsschale 16 entsprechend
der herrschenden Witterung. Ist kurz vor dem Beginn
der folgenden Einschaltdauer das Wasser noch nicht aus der
Verdunstungsschale 16 verdunstet, dann liegt der Feuchtigkeitsfühler
15 im Feuchten und sperrt das UND-Gatter, so daß das
von dem Fotowiderstand 1 abgegebene Einschaltsignal nicht am
Reset-Eingang des Teilers 3 wirksam werden kann. Der Teiler 3
läuft also selbst nach Eintritt der Dämmerung nicht an, wenn in
der Verdunstungsschale 16 noch Feuchtigkeit steht. Diese ist ein
Maß für die tatsächliche Feuchtigkeit des zu beregnenden Bodens.
Ist der Feuchtigkeitsfühler 15 zu Beginn der Dämmerung trocken,
dann erfolgt das Einschalten des Ventils 7 in der oben beschriebenen
Weise.
Ersichtlich beeinflussen auch etwaige Niederschläge den
Feuchtigkeitsgrad in der Verdunstungsschale 16. Diese können
somit zu einem Hinausschieben des Einschaltens des Ventils 7
führen.
Der Feuchtigkeitsfühler kann auch in der Weise auf die Schalteinrichtung
einwirken, daß er bei ausreichender Feuchtigkeit
das Ventil 7 vor dem Ablauf der eingestellten Einschaltdauer
abschaltet.
Claims (9)
1. Schalteinrichtung zum Ein- und Abschaltung eines einem Beregner (9)
vorgeschalteten Ventils (7), die mittels einer lichtempfindlichen
Eingangsstufe (1, 2) in Abhängigkeit von der Abenddämmerung über
eine Steuerschaltung (6) das Ventil öffnet und nach Ablauf einer
einstellbaren Einschaltdauer über die Steuerschaltung (6) schließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Eingangsstufe (1, 2) und der Steuerschaltung (6)
eine Verzögerungsschaltung angeordnet ist, die von einem Taktgeber
(4), einem die Einschaltdauer bestimmenden Schaltungsteil
(R 4, R 5, D 1) und einem digital arbeitenden Teiler (3) mit
zwei Ausgängen gebildet ist, und daß der Teiler (3) bei Dämmerung
ein Einschaltsignal von der Eingangsstufe (1, 2) erhält, worauf
er nach Ablauf einer vorgegebenen Verzögerungszeit von seinem
ersten Ausgang ein Signal an die Steuerschaltung (6) zum Öffnen
des Ventils (7) und außerdem über den die Einschaltdauer bestimmenden
Schaltungsteil (R 4, R 5, D 1) an den Taktgeber (4) zur Erhöhung
der Taktfrequenz abgibt und ferner nach Ablauf dieser
Einschaltdauer von seinem zweiten Ausgang ein Signal zum
Schließen des Ventils (7) abgibt.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzögerungszeit so ausgelegt ist, daß sie kürzer als
die Zeitspanne zwischen Abend- und Morgendämmerung und länger
als die maximale Einschaltdauer ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die Steuerschaltung (6) das Ausgangssignal eines
2 n -Ausgangs des Teilers (3) das Ventil (7) einschaltet und das
Ausgangssignal eines 2 n + 1-Ausgangs des Teilers (3) das Ventil
(7) abschaltet, daß das Ausgangssignal des 2 n -Ausgangs über
einen die Frequenz des Taktgebers (4) erhöhenden Widerstand (R 4)
des die Einschaltdauer bestimmenden Schaltungsteils am Taktgeber
(4) liegt und daß das Ausgangssignal des 2 n + 1-Ausgangs
des Teilers (3) über eine Diode (D 2) den Taktgeber (4) abschaltet.
4. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale des Teilers
jeweils über Differenzierglieder (C 1, R 3; C 2, R 6) an die
Steuerschaltung (6) gelegt sind.
5. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung (6) einen Schrittmotor (M) aufweist,
der das Ventil (7) bei Auftreten eines Ausgangssignals des
Teilers (3) umschaltet.
6. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung (6) zur Betätigung des Ventils (7) einen
polarisierbaren Elektromagneten mit einer Spule (12) aufweist, die auf das
Ausgangssignal des 2 n -Ausgangs des Teilers (3) in einer Richtung
und auf das Ausgangssignal des 2 n + 1-Ausgangs des Teilers (3)
hin in umgekehrter Richtung stromdurchflossen ist.
7. Schaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine feuchtigkeitsempfindliche weitere Eingangsstufe (14,
15, 16) vorgesehen ist, deren Feuchtigkeitgsfühler (15) vorzugsweise
im Wirkungsbereich des Beregners (9) liegt, und daß diese
Eingangsstufe bei einem gewünschten Feuchtigkeitsgrad im Wirkungsbereich
des Beregners ein Sperrsignal abgibt, das das Öffnen
des Ventils (7) verhindert.
8. Schalteinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtempfindliche und die feuchtigkeitsempfindliche
Eingangsstufe (1, 2; 14 15, 16) über ein UND-Gatter (13) am
Eingang der Verzögerungsschaltung (3) liegen.
9. Schalteinrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Feuchtigkeitsfühler (15) im Bodenbereich einer im
Wirkungsbereich des Beregners (9) angeordneten Verdunstungsschale
(16) angebracht ist und daß die Verdunstungsschale (16)
so bemessen ist, daß sie Beregnungswasser und Regenwasser
aufnimmt und der Feuchtigkeitsfühler (15) das Sperrsignal
abgibt, solange das Wasser noch nicht verdunstet ist.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
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