DE263461C - - Google Patents
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- Publication number
- DE263461C DE263461C DENDAT263461D DE263461DA DE263461C DE 263461 C DE263461 C DE 263461C DE NDAT263461 D DENDAT263461 D DE NDAT263461D DE 263461D A DE263461D A DE 263461DA DE 263461 C DE263461 C DE 263461C
- Authority
- DE
- Germany
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- lever
- line
- row
- locking
- clamp frame
- Prior art date
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Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 20
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 5
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/38—Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
- Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263461 ■-KLASSE 15«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember iqoo auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 30. August 1910 anerkannt.
die Priorität
Bei den bisher bekannten Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen ist der Zeilenklemmstock,
um die durch ihn verdeckten Teile zugänglich zu machen, um eine wagerechte Achse am
Fußende seines Rahmens schwingbar angeordnet. Bei dem erheblichen Gewicht des Zeilenklemmstockes und der von ihm getragenen
Teile erfordert das Widerhalten beim Umklappen nach vorn und das Zurückklappen einen ziemlichen Kraftaufwand. Außerdem
sind die durch den Zeilenklemmstock und seinen Rahmen verdeckten Maschinenteile, insoweit
sie, wie der Gießschlitten und sein die Matrizenzeile aufnehmender Kopf, mit dem
Zeilenklernmstockrahmen fest verbunden sind, bei aufgeklapptem Zeilenklernmstockrahmen
immer noch schwer zugänglich und übersehbar, weil die Umklappbarkeit des Zeilenklemmstockrahmens
nach vorn nur in beschränktem Maße erfolgen kann, so daß man im wesentlichen nur von oben hinter den Zeilenklemmstock
sehen kann. Insbesondere bleibt die Matrizenzeile im Gießschlittenkopf schwer zugänglich.
Alle diese Nachteile der bisherigen Einrichtung des Zeilenklemmstockes werden gemäß
der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Zeilenklemmstock um eine senkrechte, seitliche
Achse schwenkbar ist, und daß beim Aufklappen der von seinem Antriebsmittel frei
werdende Gießschlitten durch eine Verriegelungsvorrichtung, die z. B. mit der Vorrichtung
zur gemeinsamen Bewegung der Verschlußbolzen des Zeilenklemmstockes verbunden sein
kann, in seiner jeweiligen Lage im Zeilenklemmstock festgelegt wird.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in
Fig. ι in der Vorderansicht, in
Fig. 2 in der Seitenansicht, und in
Fig. 3 im Grundriß bei in der Arbeitsstellung befindlichem Zeilenklemmstockrahmen dargestellt,
während
Fig. 4 in der Vorderansicht die Verriegelungsvorrichtung für den Gießschlitten in der
Arbeitsstellung, und
Fig. 5 den Zeilenklemmstockrahmen im Grundriß in aufgeklappter Stellung zeigt.
Der Zeilenklemmstockrahmen 15 und der Zeilenklemmstock 44 sind mit Ohren 45 und 46
versehen, die gleichachsige Bohrungen besitzen und in senkrechter Richtung mit entsprechend
fest am Maschinengestell angeordneten Ohren 47, 48 gleichachsig sind. Ein gemeinsamer
Drehbolzen 49 durchsetzt sämtliche Ohren 45, 46, 47 und 48, so daß der Zeilenklemmstockrahmen
15 mit dem Gießschlitten 19 aus der Stellung Fig. 1, 2, 3 in diejenige Fig. 5 und
umgekehrt gedreht werden kann. Die Drehachse 49 ist dabei so zu den benachbarten
Teilen der Maschine angeordnet, daß bei der Stellung des Zeilenklemmstockrahmens 15 gemäß
Fig. 5 ungehinderter Zutritt zu dem Formrade 95 und dem Formradzapfen 96 gegeben
ist. Um die Drehbarkeit des Zeilenklemmstockrahmens 15 zu erleichtern, ist zwischen
den beiden benachbarten Ohren 45 und 47 ein Kugellager 50 eingeschaltet.
An seiner rechten unteren Ecke besitzt der Zeilenklemmstockrahmen 15 einen nach rechts
vorspringenden Knaggen 51, der bei in der Arbeitsstellung befindlichem Zeilenklemmstockrahmen
(Fig. ι bis 3) auf einem am Maschinengestell befestigten Arm 52 ruht. Über dem
Knaggen 51 trägt der Zeilenklemmstockrahmen zwei weitere, ebenfalls nach rechts vorspringende
Ohren oder Lappen 53,54, in denen Verschlußbolzen 55, 56 drehbar sind, die durch
eine Bajonett- oder gleichwertige Verbindung mit je einem feststehenden Bolzen 57 oder 58
in Eingriff treten, wie es bisher bei dem Verschlußbolzen für die Verriegelung des Zeilenklemmstockrahmens
üblich war. Die beiden Verschlußbolzen 55, 56 sind zu gemeinsamer Bewegung miteinander verbunden, und zwar
durch eine längsbewegliche Zahnstange 59, die in Stirnräder oder Zahnbögen 60, 61 auf den
Bolzen eingreift. Außerdem trägt der Bolzen 55 einen Gewichtshebel 62. Durch Drehen des
Gewichtshebels können gleichzeitig beide Bolzen 55, 56 in dem einen oder anderen Sinne gedreht
werden, um die Verriegelung des Zeilenklemmstockes durch einen einzigen Handgriff
zu lösen oder herzustellen. Das Stirnrad 60 auf dem Bolzen 55 ist so breit, daß es in eine
zweite Zahnstange 64 an der Unterseite eines Schubriegels 65 eingreifen kann, dessen mit
Zähnen 66 versehenes Ende, wie Fig. 4 zeigt, mit einer Sperrzahnstange 67 am Gießschlitten
19 in Eingriff treten kann. Der gezahnte Riegel 65 ist in Führungen 68, 69 am Zeilenklemmstockrahmen 15 verschiebbar, und die
Sperrzähne der Sperrzahnstange 67 sind mit den wagerechten Stirnflächen abwärts gerichtet.
Da bei der Drehung des Zeilenklemmstockrahmens mit dem Gießschlitten um eine seitliche,
senkrechte Achse der Gießschlitten lösbar mit seinen Antriebmitteln verbunden sein
muß, ist der Antriebhebel für den Gießschlitten in der Weise ausgebildet, wie die
Fig. ia, 2 a und 3 es zeigen. Demgemäß besteht der Antriebhebel aus zwei Hauptteilen
70, 71, von denen der Hebel 70 auf dem gemeinsamen, in der Zeichnung nicht mit dargestellten
Drehbolzen sitzt und der zweiarmig ausgebildete Teil 71 nahe seiner Mitte am vorderen
Ende des Hebels 70 in senkrechter Ebene drehbar befestigt ist. Das hintere Ende des
Hebels 71 ragt unter den Hebel 70, ist durch einen Schraubenbolzen mit ihm verbunden, und
eine zwischengeschaltete Pufferfeder 73 sichert die Nachgiebigkeit des Hebels 71 im Sinne
der Aufwärtsbewegung des Gießschlittens. Das vordere Ende des Hebels 71 ergreift mit einer
Gabel 74 den Querbolzen 73 am unteren Ende des Gießschlittens.
In der Arbeitsstellung des Zeilenklemmstockrahmens ist der Hebel 71 mit dem Bolzen 75
in Eingriff, während der Bolzen die Gabel 74 des Hebels 71 verlassen kann, wenn der Zeilenklemmstockrahmen
um seine senkrechte Achse gedreht wird. Würde man den dann nicht mehr vom Hebel 71 gehaltenen Gießschlitten
nicht in der jeweiligen Lage sichern, ehe man den Zeilenklemmstockrahmen dreht, so würde
der Gießschlitten herunterfallen. Deshalb ist die aus dem Schubriegel 65 mit der Verzahnung
66 und der Sperrzahnstange 67 bestehende Verriegelung vorgesehen, die gleichzeitig bei
der Drehung der Verschlußbolzen 55 und 56 für den Zeilenklemmstockrahmen im Sinne der
Lösung des letzteren in Tätigkeit gesetzt wird, so daß die Verzahnung 66 des Riegels 65 in
die Sperrverzahnung 67 am Gießschlitten 19 eintritt, wenn der Zeilenklemmstock entriegelt
wird. Werden umgekehrt die Verschluß bolzen 55,56 mit Hilfe des Gewichtshebels 62 im
Sinne der Verriegelung des wieder in die Arbeitsstellung gedrehten Zeilenklemmstockrahmens
gedreht, so findet dabei gleichzeitig das Zurückziehen des Riegels 65 statt, so daß der
nun wieder vom Hebel 71 erfaßte Gießschlitten für die Auf- und Abwärtsbewegung frei
wird. Die Länge der Sperrzahnstange 67 ist gleich der Länge des Gesamtweges des Gieß-Schlittens
von der Gießstellung bis zur Ablieferungsstellung.
Der eine Justierhebel 77, der mit dem Kreuzkopf 78 der einen Justierstange 2 in Eingriff
tritt, ist am vorderen Ende ebenfalls gegabelt. Der zweite Justierhebel 79 ergreift mit einem
seiner Arme einen Kreuzkopf 80 auf der zweiten Justierstange 1. Eine Schraube 81 (Fig. 2)
dient wie gewöhnlich zum Feststellen des linken Zeilenklemmstockbackens 82.. Mit ihrem
linken Ende ist in bekannter Weise ein Kurbelarm 83 verbunden, der am oberen Ende
einer Schubstange 84 angreift, deren unteres Ende in einem Loche 85 des Ohres 45 geführt
ist. Der Arm 86 des Justierhebels 79 muß no wie bisher in beständiger, wirksamer Verbindung
mit der Stange 84 bleiben. In der Zeichnung wird diese dauernde, wirksame Verbindung
dadurch erhalten, daß der Arm 86 mit einem bogenförmigen, zur Drehachse 49 des Zeilenklemmstockrahmens konzentrischen
Schlitz 87 versehen ist, durch den die Stange 84 hindurchgeht, die unmittelbar unter dem
Arm 86 einen Bund 88 trägt, auf welchen der Arm 86 beim Abwärtsbewegen der Stange 84
drückt. Die Aufwärtsbewegung der Stange 84 wird durch eine Feder 89 bewirkt, deren
unteres Ende bei 90 an der Stange 84 und deren oberes Ende am Zeilenklemmstockrahmen
befestigt ist.
Wie die Fig. 3 und 5 zeigen, ist der Hebel 86 mit einem den Drehbolzen 49 erfassenden
Maul 91 versehen, welches dazu dient, den Hebel 79 bei seiner Schwingbewegung zu führen.
Ein feststehender Anschlag 92 (Fig. 3 und 5), der sich im Wege eines'Vorsprunges
93 am Ohre 46 des Zeilenklemmstockrahmens befindet, begrenzt, wie Fig. 5 zeigt, die Öffnungsbewegung
des Zeilenklemmstockrahmens 15. Während der Öffnung und Schließung
des Zeilenklemmstockrahmens bewegt die Stange 84 sich längs des Bogenschlitzes 87, ohne daß
ihre wirksame Beziehung zum Hebel 79 gestört wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zeilenklemmstock für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß er um eine senkrechte, seitliche Achse (49) schwenkbar ist, und daß beim Aufklappen der dabei von seinem Antriebsmittel frei werdende Gießschlitten (19) durch eine Verriegelungsvorrichtung (15), die z. B. mit der Vorrichtung zur gemeinsamen Bewegung der Verschlußbolzen (55, 56) des Zeilenklemmstockes (15) verbunden ■sein kann, in seiner jeweiligen Lage im Zeilenklemmstock festgelegt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263461C true DE263461C (de) |
Family
ID=520852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263461D Active DE263461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263461C (de) |
-
0
- DE DENDAT263461D patent/DE263461C/de active Active
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