DE263611C - - Google Patents
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- DE263611C DE263611C DENDAT263611D DE263611DA DE263611C DE 263611 C DE263611 C DE 263611C DE NDAT263611 D DENDAT263611 D DE NDAT263611D DE 263611D A DE263611D A DE 263611DA DE 263611 C DE263611 C DE 263611C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C25/00—Profiling tools for metal extruding
- B21C25/04—Mandrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7b. GRUPPE
WILAND ASTFALCK in SMICHOW r. PRAG.
Strangpresse mit zur Führung des Lochdornes dienender Preßsclieibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1911 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an hydraulischen Pressen
zur Herstellung von Rohren aus einem Metallblock, bei welchen der Metallblock in der
Achse des Aufnehmers vor der Mündung des letzteren selbsttätig gehalten und dem Block
eine dem Aufnehmerdurchmesser entsprechend große, gelochte Scheibe vorgeschaltet wird,
. welche den Lochdorn während des Lochens ίο führt und beim Pressen als Preßscheibe dient.
Die Erfindung besteht darin, daß die Preßscheibe durch den vorgehenden Kolben zwangläufig
in den Aufnehmer eingeführt wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Erfindungsgedankens, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 die Vorrichtung in der Seitenansicht
und teilweise im Längsschnitt, jedoch in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 3 die teilweise Vorderansicht,
Fig. 3 die teilweise Vorderansicht,
Fig. 4 die teilweise Oberansicht in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 die gelochte Scheibe in der Ansicht und *
Fig. 6 einen· Teil der Haltevorrichtung. '
Zum Halten des Blockes vor dem Aufnehmer wird eine Mulde 122 benutzt, die z. B.
von einem am Preßgestell schwingenden Arm 117 getragen wird, welcher durch eine Lenkstange
118 mit einer Druckvorrichtung 119 in Verbindung steht. In der Druckvorrichtung
kann irgendein Druckmittel oder eine Feder 120 vorgesehen sein, wodurch der an
die Stange 118 angelenkte Kolben 121 betätigt
und dadurch der Arm 117 stets nach oben gedrückt wird. Der Arm 117 besitzt
eine gerade Gleitbahn 123 und eine schiefe Gleitbahn 124. Das Querhaupt 33 trägt eine
Rolle 125, die auf den Gleitbahnen des Armes 117 sich bewegt. Beim Vorwärtsbewegen des
Preßstempels 35 und des Domes 36 gleitet die Rolle 125 zunächst auf der geraden Gleitbahn
123, und zwar so lange, bis der Dorn den Block 43 von der Mulde in den Aufnehmer
44 geschoben hat. Alsdann nähert sich der Preßstempel 35 der Mulde und die Rolle 125 gelangt auf die schräg nach oben
ansteigende Gleitbahn 124, wodurch der Arm 117 nach unten gedrückt und die Mulde 122
aus der Bahn des Preßstempels bewegt wird. Vor der Einführung des Blockes in 'den Aufnehmer
wird dem Block eine gelochte Preßscheibe 126 vorgeschaltet. Um den Dorn
während des Lochens führen zu können, wird diese Scheibe aber nicht erst durch den vorgehenden
Preßstempel, sondern schon vorher mit dem Metallblock in den Aufnehmer eingeführt.
Um dies selbsttätig herbeiführen zu können, wird der Preßstempel 35 mit zwei seitlichen, um 127 schwingenden Armen 128
versehen, die an ihrem Ende durch ein Querstück 129 verbunden sind und mit zwei weiteren schwingenden Armen 130 in Verbindung
stehen. Der Sicherheit wegen kann man auch diese durch ein Querstück 131 verbinden.
An jedem Arm 128 greift eine Zügstange
132 an, und beide Zugstangen 132 stehen durch Arme 133 mit einer im Querhaupt 33
gelagerten Welle 134 in Verbindung, die einen doppelarmigen Hebel 135 trägt. Über dem
Qüerhaupt ist eine abgesetzte Schiene 136
angeordnet, die ■ mit ihrem nach unten vorspringenden Teil 137 in der Bewegungsbahn
des Hebels 135 liegt. Befindet sich der Preßstempel in der Stellung der Fig. 1, dann klappt
das ganze Armsystem 128 und 130 in die gezeichnete Stellung und stützt sich gegen die
Preßscheibe 126. Werden Preßstempel und Dorn vorwärts bewegt, dann bewegen sich zu
gleicher Zeit die Arme 128 und 130 nach vorn und schieben die Preßscheibe mit dem Block
in den Aufnehmer. Sind Preßscheibe und Block in den Aufnehmer eingeführt, dann stößt inzwischen der Doppelarm 135 gegen
den Vorsprung 137 der Schiene 136 und wird nach links gedreht, so daß dadurch das ganze
Armsystem angehoben und in die Stellung der Fig. 2 gebracht wird. Es kann also beim
weiteren Vorgehen von Dorn und Preßstempel diesen nicht mehr im Wege stehen.
Gehen Preßstempel und Dorn zurück, dann wirkt schon das Gewicht des Gestänges 132
nach abwärts und bringt die Arme 128 und 130 wieder in die Stellung der Fig. 1. Man
kann aber diese Vorrichtung auch mit der Hand bewegen.
Um die Blöcke bequemer in die Mulde 122 überführen zu können, kann man den zur
Erhitzung dienenden Ofen 138 (Fig. 3) neben der Presse anordnen und mit einer schiefen
Rollbahn 139 versehen, die bis zur Mulde führt. Man kann aber die Mulde gemäß
Fig. 6 auch mit einem Bügel 140 versehen, durch welchen der Block festgehalten und am
Herunterfallen infolge irgendwelcher Unvorsichtigkeit oder Ausweichen aus der Mitte
gehindert wird.
Claims (2)
1. Strangpresse mit zur Führung des Lochdornes dienender Preßscheibe, dadurch
gekennzeichnet, daß die Preßscheibe (126) mit dem ungelochten Block zwangläufig
durch den vorgehenden Preßstempel (35) unter Vermittlung einer in den Weg des letzteren einschaltbaren Vorschubvorrichtung
in den Aufnehmer (44) eingeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß am Preßstempel (35) eine aus Armen (128, 130) bestehende
Vorschubvorrichtung schwingend angeordnet ist, welche die Preßscheibe (126)
vorschiebt und nach Einführung derselben unter Vermittlung eines Anschlaghebels (135)
und einer Anschlagschiene (136, 137) aus der Bahn des Preßstempels bewegt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263611C true DE263611C (de) |
Family
ID=520994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263611D Active DE263611C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263611C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877288C (de) * | 1941-04-30 | 1953-05-21 | Union | Sicherheitseinrichtung fuer Strangpressen |
| DE1075531B (de) * | 1960-02-18 | Hydraulik G.m.b.H., Duisburg | Metallstrangpresse mit Vorrichtung zum Einbringen der Blöcke und zum Abtrennen des Preßrestes |
-
0
- DE DENDAT263611D patent/DE263611C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075531B (de) * | 1960-02-18 | Hydraulik G.m.b.H., Duisburg | Metallstrangpresse mit Vorrichtung zum Einbringen der Blöcke und zum Abtrennen des Preßrestes | |
| DE877288C (de) * | 1941-04-30 | 1953-05-21 | Union | Sicherheitseinrichtung fuer Strangpressen |
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