DE263699C - - Google Patents

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DE263699C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/04—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series
    • F02M61/08—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series the valves opening in direction of fuel flow
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M61/10—Other injectors with elongated valve bodies, i.e. of needle-valve type
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/07—Nozzles and injectors with controllable fuel supply
    • F02M2700/074—Injection valve actuated by fuel pressure for pressurised fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263699 KLASSE 46 c. GRUPPE
PETER STOLTZ in BERLIN.
eingespritzt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Ventil für solche Verbrennungsmotoren, bei denen Brennstoff allein ohne die sonst meist übliche zusätzliche Preßluft eingespritzt wird. Bei vielen dieser an sich sehr praktischen und einfachen Motoren ist bisher ein weit unregelmäßigerer Gang wie bei den erheblich verwickeiteren Motoren mit Einspritzung durch Preßluft vorhanden.
ίο Es hat sich nun gezeigt, daß die Ursache des unregelmäßigen Ganges bei den Motoren der ersteren Art darin zu suchen ist, daß bisher zumeist der Brennstoff so zugeführt wurde, daß die Brennstoffzuführung in unmittelbarer Verbindung mit der Ventilspindel stand. Infolge dieser Verbindung dringt der un/ter hohem Druck stehende Brennstoff schon vor der Eröffnung des Brennstoffventils zwischen der Ventilspindel und ihrer Führung nach außen vor, so daß in der bei diesen Motoren notwendigerweise fest geschlossenen Ventilhaube schließlich ein Gemisch von Brennstoff und Preßluft sich ansammelt, das bei der periodischen Öffnung des Brennstoffventils das Bestreben zeigt, in den Zylinder hinein zu expandieren. Dies ist deshalb sehr störend, weil ja die pro Hub des Verbrennungsmotors in den Arbeitszylinder einzuspritzende Brennstoffmenge eine so geringe ist, daß jede zusätzliche Beeinflussung der Brennstoffmenge von großem Einfluß auf den Gang des Motors sein muß. Der Gang des Motors war infolge des erwähnten Ubelstandes bei weitem nicht so genau beherrsch bar als bei den bekannten Motoren mit Preßlufteinspritzung, bei denen die pro Hub zugeführte Menge des Preßluft -Brennstoffgemisches so groß ist, daß Nebenerscheinungen, welche durch die Undichtheit der Ventilspindel oder ähnliche Mängel hervorgerufen sind, keine Rolle spielen.
Bei den Motoren ohne Preßluftzerstäubung bildet die sich allmählich während des Betriebes in der geschlossenen Ventilhaube ansammelnde Menge des Preßluft-Brennstoffgemisches auch eine nicht zu unterschätzende .Betriebsgefahr.
Nach der Erfindung werden nun die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, daß zwischen der Einmündung des den Brennstoff in den Zylinder führenden Kanals und der Ventilspindel eine Ventildichtungsfläche vorgesehen ist. Mithin ist während der Zeit des Ventilschlusses jedwede Verbindung zwischen der Ventilspindelführung und dem Brennstoff-Zuführungskanal aufgehoben.
Mit besonderem Vorteil wird das Ventil so ausgeführt, daß die Einmündung der Brennstoffzuführung in den Arbeitszylinder die Form eines Ringkanals besitzt, welcher mit einem oberhalb angeordneten zweiten Ringkanal durch eine große Anzahl enger Kanäle verbunden ist. Es hat sich nämlich gezeigt, daß besonders bei schnell laufenden Motoren der fraglichen Art die Brennstoffzufuhr nicht genügend sicher wirkte, wenn man dem
Brennstoffzuführungskanal die Form eines einfachen Ringkanals oder gar nur einer runden öffnung gab. Wollte man nun diesen Ubelstand dadurch vermeiden, daß man den erwähnten Ringkanal erheblich erweiterte, so trat beim Öffnen des Ventils ein plötzliches Nachstürzen des Brennstoffes ein, worunter die notwendige feine Verteilung des Brennstoffes sehr litt.
ίο Nach der Erfindung dagegen schließt sich an den die Ausmündung bildenden engen Ringkanal gewissermaßen ein Röhrenkessel an, aus welchem der Brennstoff gleichmäßig und allmählich während der Öffnung des Brennstoffventils nachströmt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch ein Ventil alter Form,
Fig. 2 ein entsprechender Schnitt durch eines der neuen Ventile.
Fig. 3 ist eine Oberansicht auf den Ventilsitz nach Fig. 2.
In Fig. ι ist der Verbrennungszylinder mit α bezeichnet. Der Brennstoff wird in diesen Verbrennungszylinder durch das Ventil b eingeführt, dessen Spindel c in der Führung d gleitet und durch die Kappe e abgedichtet ist.
Das Ventil b dichtet den Ringraum f, in welchen der Brennstoff durch den Kanal g unter hohem Druck zugeführt wird, mittels der den Ringraum von außen umgebenden Sitzfläche h ab. Der Ringraum f steht also in unmittelbarer Verbindung mit der Führung der Ventilspindel.
Hieraus ergibt sich, daß der Brennstoff aus dem Raum f, besonders wenn das Ventil b geschlossen ist, durch den Zwischenraum zwisehen der Ventilspindel c und der Führung d in die Kappe β entweichen kann, was mit den eingangs erläuterten Ubelständen ver-. bunden ist.
Demgegenüber wird nach der Erfindung die Sitzfläche h durch den Ringkanal f in zwei Teile h1 und h2 geschieden, deren letzterer den Ringkanal f gegen die Ventilspindel c und ihre Führung d abdichtet, so daß ein Übertritt von Brennstoff aus dem Ringkanal f in die Spindelführung d und die Haube e nicht stattfinden kann.
Der Brennstoff wird bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 durch den Kanal g einem Ringkanal i zugeführt, welcher mit dem Ringkanal f durch eine große Anzahl enger senkrechter Kanäle k in Verbindung steht, die in ihrer Gesamtheit eine Art Engrohrkessel bilden und die Brennstoffzufuhr in der ebenfalls einleitend besprochenen Weise begünstigen.
Um das Eindringen von Brennstoff in die Kappe e noch sicherer zu verhindern, kann man den Innenraum des Arbeitszylinders a mit der Kappe e durch eine das Ventil und seihe Spindel durchsetzende Bohrung m verbinden, so daß sich der Druck aus dem Zylinderinnern nach der Ventilkappe fortpflanzt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Brennstoffventil für Verbrennungsmotoren, bei denen flüssiger Brennstoff unter hohem Druck ohne Benutzung von Preßluft in den Arbeitszylinder eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen der Mündung der den Brennstoff in den Zylinder führenden Leitung und der Ventilspindel (c) eine Ventildichtungsfläche (h2) vorgesehen ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung der Brennstoffleitung die Form eines Ringkanals (f) besitzt, welcher mit einem oberhalb angeordneten zweiten Ringkanal (i) durch eine große Anzahl enger Kanäle (k) verbunden ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (c) mit einer Bohrung fm) versehen ist, welche das Innere des Arbeitszylinders mit dem von der Ventilkappe (e) eingeschlossenen Hohlraum verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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