DE2639449C3 - Augenwaschgerät - Google Patents

Augenwaschgerät

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DE2639449C3 DE2639449A DE2639449A DE2639449C3 DE 2639449 C3 DE2639449 C3 DE 2639449C3 DE 2639449 A DE2639449 A DE 2639449A DE 2639449 A DE2639449 A DE 2639449A DE 2639449 C3 DE2639449 C3 DE 2639449C3
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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    • A61H35/02Baths for specific parts of the body for the eyes

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Description

— das Gehäuse (14) mit einem oberhalb des Behälters (20) angeordneten Traggriff (13) versehen ist,
— die Strömungssteuerungseinrichtungen als mittels eines Streifens (46) verbundene, über den Sprühöffnungen (36) der Düsen (30) sitzende elastische Abdeckkappen (45) ausgestaltet sind und
— stromauf jeder Düse (30) eine die Flüssigkeitsströmung drosselnde Drosselscheibe (62) vorgesehen ist.
2. Augenwaschgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (46) mit der Abdeckkappe (45) einstückig ausgebildet ist und um einen Umfangsabschnitt jeder Abdeckkappe (45) an einem tiefer gelegenen Abschnitt derselben ein Verstärkungsband (47) aufweist.
3. Augenwaschgerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (50) für das Flüssigkeitsniveau im Behälter (20).
4. Augenwaschgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine elektrische Heizeinrichtung (55).
Die Erfindung betrifft ein Augenwaschgerät nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
An industriellen Arbeitsplätzen sind derartige Vorrichtungen, insbesondere als Augenwaschgerät oder Augenduschen, mittels derer die Augen eines Arbeiters im Falle des Eindringens von Schmutz oder Partikeln gewaschen werden können, erforderlich. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in industriellen Fertigungsbetrieben der Notwendigkeit, die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter und insbesondere ihr Augenlicht zu schützen, steigende Beachtung geschenkt wird, insbesondere in solchen Fällen, in denen die Arbeiter Rauchgasen oder Flüssigkeiten und Feststoffen ausgesetzt sind, die zu einer Irritation oder Verletzung der Augen führen können, wenn die Augen damit in Kontakt kommen.
Ein Augenwaschgerät nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ist aus der DE-PS 9 11 654 bekannt. Weiterhin ist in der DE-PS 8 82 470 eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, insbesondere zur Augenspülung, beschrieben, bei der zwei Düsen in einer festen, stationären Spülschale angebracht sind. Als Strömungssteuereinrichtungen zur Steuerung des Flüssigkeitsflusses durch die Sprühdüsen sind ein Hebel und ein Ventil vorgesehen. Die Sprüheinrichtungen sind mit einem erhöht angebrachten Flüssigkeitsbehälter über eine Leitung verbunden, so daß nur der entsprechende Schweredruck das Sprühen verursacht Die Sprüheinrichtung wird hier also nicht direkt von einer Wasserleitung beaufschlagt; sie ist demnach wasserleitungsunabhängig. Weiterhin ist beispielsweise eine Vorrichtung nach der US-PS 38 09 315 zu nennen, weiche eine. Düseneinrichtung zum Reduzieren der Geschwindigkeit eines Augen-Duschstrahles und zum Verhindern von Wasserschwingungen beim Öffnen eines Ventils aufweist Auch ist in der US-PS 36 29 876 ein Augenwaschgerät beschrieben, bei dem in einer Schale integrale Düsen vorgesehen sind, wobei an einander gegenüberliegenden Seiten der Schale Ventilanordnungen liegen, die durch Auflehnen in Gang gesetzt werden können. In der US-PS 34 13 660 ist ein Augenwaschgerät beschrieben, bei dem auf Düsenauslässen abziehbare Abdeckungen sitzen, welche die Auslässe gegen das Ablagern von aus der Luft stammenden Fremdkörpern schützen.
Die bekannten Vorrichtungen haben sich jedoch nicht als ausreichend benutzerfreundlich erwiesen. So ist das Augenwaschgerät nach der DE-PS 9 11 654 fest installiert, kann also nicht an den jeweiligen Arbeitsplatz transportiert werden. Weiter muß, um den Flüssigkeitsstrom einzuleiten, eine die Düse tragende Brause verschwenkt werden, was voraussetzt, daß diese zunächbt von der verletzten Person ertastet wird. Schließlich ist nachteilig, daß die Sprühöffnungen der Düsen nicht abgedeckt werden können, was zur Ablagerung von Schmutzpartikeln in diesen führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Augenwaschgerät zu schaffen, welches benutzerfreundlich ist, insbesondere am jeweiligen Arbeitsplatz verfügbar ist, von der in ihrer Sehfähigkeit behinderten Person zuverlässig bedienbar ist und das einen von in den Sprühöffnungen abgelagerten Schmutzpartikeln freien, gleichmäßigen Fluß der Waschflüssigkeit gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptcnspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Die Unteransprüche kennzeichnen vorteilhafte Ausgestaltungen.
Das erfindungsgemäß ausgestaltete Augenwaschgerät kann an den jeweiligen Arbeitsplatz transportiert werden. Die verletzte Person hat also auch bei stark behinderter Sehfähigkeit direkten Zugang zu dem Gerät. Die mit einem Streifen versehenen Abdeckplatten beschützen die Düsen vor der Ablagerung von Schmutzpartikeln, sie sind jedoch wegen des sie verbindenden Streifens durch einfachen Zug schnell und zuverlässig zu beseitigen, wodurch gleichzeitig die Strömung der Spülflüssigkeit eingeleitet wird. Die weiter vorgeschlagene Drosselscheibe bewirkt, daß unabhängig von dem Füllstand des Behälters die Spülflüssigkeit mit einem im wesentlichen gleichbleibenden, optimal einstellbaren Druck ausfließt.
Die im Anspruch 2 angegebene Ausgestaltung der — an sich aus der US-PS 2 61 021 bekannten - Abdeckkappe hat sich als besonders geeignet erwiesen, um einerseits eine zuverlässige Abdichtung, andererseits eine schnelle Entfernbarkeit zu gewährleisten.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Gesamtdarstellung eine Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig.2 die Vorrichtung in der Draufsicht, teilweise geschnitten,
F i g. 3 die Vorrichtung in der Ansicht νοΛ vorne, auf einer ebenen Fläche stehend,
Fig.4 eine seitliche Schnittdarstellung entlang der Linie IV-IV von F i g. 3,
Fig.5 eine Schnittdarstellung durch eine Düse der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 6 eine Schnittdarstellung des Einfüllstutzens und der Belüftung der Vorrichtung und
F i g. 7 in perspektivischer Darstellung einen Teü des Zugstreifens sowie eine Düsenkappe nach der Erfindung.
Ein Notfall-Aug'jnwaschgerät nach der Erfindung, welches tragbar und von jedweden Installationsan-Schlüssen unabhängig ist, ist im ganzen in F i g. 1 mit 10 bezeichnet. Das Augenwaschgerät 10 ist, wie dargestellt, an einer Halterung 11 aufgehängt, d:2 an einer Wand 12 nahe einem Arbeitsplatz befestigt ist. Das Augenwaschgerät ist dabei mittels eines Traggriffes 13 an der Halterung 11 aufgehängt, der in einem oberen Teil eines einstückig gegossenen oder gespritzten Gehäuses 14 ausgebildet ist
Das Gehäuse 14 weist in seinem unteren Abschnitt eine Schale 15 und eine Ausnehmung 16 auf, die beide so dimensioniert sind, daß sie den Kopf einer das Gerät benutzenden Person aufnehmen können. Ein unterer Abschnitt des Gehäuses 14 ist mit drei runden Füßen 17 versehen, so daß das Gerät stabil auf einer ebenen Fläche 18 aufgestellt werden kann, ungeachtet etwaiger Unregelmäßigkeiten im Boden des Gehäuses 14.
Wie sich aus F i g. 4 ersehen läßt, ist das Innere des Gehäuses 14 hohl ausgebildet und bildet einen Behälter 20, in dem Waschflüssigkeit bis zu einem etwaigen Anwendungsfall aufbewahrt wird. Der Behälter 20 wird durch eine öffnung in einem Einfüllstutzen, der oben am Gehäuse 14 vorgesehen ist, gefüllt. Der Einfüllstutzen 21 ist durch eine Kunststoffkappe 22 abgedeckt, die an dem Einfüllstutzen 21 durch einen Verbindungsring 23 gehalten wird, der an der Kappe 22 durch einen Gelenkabschnitt 24 angebracht ist. Belüftungskerben 25 gewährleisten die Verbindung des Behälters 20 mit der Außenatmosphäre, jedoch sind diese Belüftungskerben durch die Kappe 22 abgedeckt, so daß keine verschmutzenden Partikeln eindringen können.
Ein Paar Düsen 30,30 sind im Gehäuse 14 an einander gegenüberliegenden Seiten der Schale 15 vorgesehen. Jede Düse 30 ist in bekannter Weise leicht nach oben gestellt, wodurch die Augen einer das Gerät benutzenden Person direkt besprüht und gewaschen werden können. Wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, weist jede Düse 30 einen Befestigungsabschnin 31 auf, der in eine Dohrung 32 passend eingreift, die im Mittelpunkt eines Vcsprunges 33. der zu diesem Zweck vorgesehen ist, in das Gehäuse 14 eingebohrt ist. Der Befestigungsabschnitt 31 wird vorzugsweise mit Preßsitz in die Bohrung 32 eingedrückt, bis ein an dem Befestigungsabschnitt 31 geformter Haltering 34 in das Innere des Gehäuses 14 eingreift. Ein Düsenkörper 35, der auf dem Befestigungsabschnitt 31 aufgeschraubt ist, weist eine Vielzahl von Sprühöffnungen 36 auf. Der Preßsitz und die Schraubverbindung können alternativ auch durch Klebeverbindungen ersetzt sein. Eine äußere Umfangswand 37 des Düsenkörpers oder der Düsenplatte 35 bildet eine flüssigkeitsdichte Fläche, wie nachfolgend noch beschrieben wird.
Am Boden der Schale 15 ist eine Ablauföffnung 40 vorgesehen, welche das in der Schale 15 gesammelte Wasser aufnimmt. Die Öffnung 40 kann die Flüssigkeit entweder ins Freie abgeben oder mit einem Schlauch 41 verbunden sein, durch den die Flüssigkeit zu einem entfernt gelegenen Abgabepunkt gebracht werden kann.
Die Steuerung der Strömung aus den Düsen 30 erfolgt, nachdem der Behälter 20 gefüllt worden ist mittels Düsen-Abdeckkappen 45, die durch einen Streifen 46 miteinander verbunden sind. Wie in F i g 7 dargestellt isi, erstreckt sich der Streifen 46 um einen unteren Umfangsabschnitt jeder Abdeckkappe 45 in einem Verstärkungsband 47. Dieser Aufbau gewährleistet zusätzliche Abdichtkräfte, die an einer Innenfläche 48 der Abdeckkappe 45 wirksam werden, so daß diese mit der abdichtenden Umfangswand 37 der Düse in Eingriff kommt Weiterhin schließt dieser Aufbau ein Abreißen des Streifens 46 von einer oder von beiden Abdeckkappen 45 aus, wenn der Streifen 46 in einer Notfallsituation ruckartig angezogen wird.
Obwohl das Material, aus dem das Gehäuse 14 besteht, im allgemeinen durchscheinend ist, so daß der Flüssigkeitsspiegel im Behälter 20 leicht durch Inaugenscheinnahme bestimmt werden kann, empfiehlt es sich doch in manchen Anwendungsfällen, eine bessere Erkennbarkeit des Flüssigkeitsstandes zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist oben am Gehäuse 14 eine Pegelöffnung für eine Anzeigeeinrichtung 50 vorgesehen. Die Pegelöffnung kann so gebohrt sein, daß sie einen beliebigen Standard-Flüssigkeitspegel aufnehmen kann, wobei beispielsweise ein Abstand zwischen dem Auffüll- und dem gefüllten Niveau von etwa 5 bis 10 cm vorgesehen sein kann. Flüssigkeit gelangt aus dem Behälter 20 nur durch Verdampfung über die Belüftungskerben 25 nach außen, abgesehen von der Benutzung des Augenwaschgerätes, so daß nur eine Differenz von wenigen Zentimetern im Flüssigkeitsniveau angezeigt werden muß.
In einer Wand des Gehäuses 14 kann, wie in F i g. 3 gezeigt eine elektrische Heizeinrichtung 55 vorgesehen sein. Eine tauchsiederartige Heizspirale 56 ist vorgesehen, deren Kopf 57 dichtend mit der Gehäusewand verbunden werden kann und der von einer thermostatgesteuerten elektrischen Energiequelle Strom zugeführt werden kann. Eine derartige Heizeinrichtung 55 ist in manchen Anwendungsfällen erforderlich, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit in dem Behälter 20 gefriert; auch kann die Heizeinrichtung bei anderen Anwendungsfällen erwünscht sein, um zu gewährleisten, daß die Waschflüssigkeit auf einer verträglichen Temperatur gehalten wird. Normalerweise gelangt die Flüssigkeit in dem Behälter 20 jedoch kurze Zeit, nachdem die Flüssigkeit in das Gehäuse 14 eingebracht und das Gerät 10 in einer Position nahe einer Arbeitsstation angebracht worden ist, rasch auf Raumtemperatur. Eine Augenwaschung mit Raumtemperatur ist irn Vergleich zu einer solchen mit kaltem Wasser vorteilhaft, wie sie bei den an Installationen angeschlossenen bekannten Augenwaschgeräten bisher üblich war.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung besteht darin, daß die Düsen 30 stromauf der Sprühöffnungen 36 mit einer Drosselscheibe 62 versehen sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Sprühöffnungen 36 direkt mit dem Behälter 20 kommunizieren, bewirkt das Abnehmen der Kappen 45, die auf den Düsen 30 sitzen, eine sehr starke Anfangsströmung, wobei zu diesem Zeitpunkt das Wasserniveau im Behälter 20 noch hoch ist, jedoch nimmt diese Strömung stetig ab, während das Wasserniveau fällt. Die Drosselscheibe 62 begrenzt die Strömung zu den Sprühöffnungen 36 dadurch, daß zwischen dem Be-
hälter 20 und einer Kammer 61, die stromauf der öffnungen liegt, ein Druckabfall bewirkt wird. Eine Ringlippe 63 innerhalb des Düsen-Befestigungsabschnittes 31 hält die Drosselscheibe 62 mit Preßsitz fest. Infolge der Drosselöffnung ist der Sprühmittelstrom durch die Öffnungen 36 im wesentlichen konstant, und zwar vom Beginn der Strömung bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Behälter 20 im wesentlichen entleert ist.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der Streifen 46 e I so angeordnet ist, daß dann, wenn die das Gerät benut-
zende Person ihren Kopf in die Waschzone bringt, die Person den Streifen erfaßt und die Kappen von den Düsen wegzieht. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Düsen so positioniert werden, daß der Streifen durch Schlaufen an den Seitenwänden des Augenwaschraumes nach oben verläuft und so bei Einbringen des Kopfes in die Waschzone die Streifenschlaufe angehoben wird.
Der Bodenabschnitt des Gehäuses 14 ist mit einem nicht-porösen Material 65 bedeckt, welches den Raum zwischen den Düsen 30 anfüllt und das Festhalten von Wasser vermeidet Ein derartiges Material beschwert auch dann den Boden des Gehäuses, wenn das Gerät keine Flüssigkeit mehr enthält, wodurch weiterhin auch noch die Festigkeit des Gehäuseaufbaus gesteigert wird. Das Augenwaschgerät 20 läßt sich mittels des Traggriffes 13 leicht tragen. Der Handgriff kann mit der Halterung 11 in Eingriff kommen, die leicht an einer Wand 12 nahe einem Arbeitsplatz befestigt werden kann. Andererseits ist es auch möglich, das Augenwaschgerät 10 auf eine Fläche 18 abzustellen, wobei es dann auf den Füßen 17 ruht Entweder vor dem Einbringen in eine Position, in welcher das Waschgerät für Arbeiter, deren Augen kontaminiert werden können, zugänglich ist, oder nach dem Einbringen in diese Position wird der Behälter 20 mit annähernd 23 Liter Wasser oder einer entsprechenden Menge einer ähnlichen Flüssigkeit durch den Einfüllstutzen 21 bzw. dessen öffnung hindurch gefüllt Daraufhin wird die Kappe 22 auf die Öffnung 21 aufgesetzt, um das Eindringen von Fremdpartikeln auszuschließen. Die Düsenkappen 45 verhindern das Ablagern von Fremdpartikeln auf den Düsen 30 und jedwedes Herauslecken von Flüssigkeit aus dem Behälter 20, bis die Abdeckkappen entfernt werden. Das Abnehmen der Abdeckkappen 45 kann leicht dadurch bewerkstelligt werden, daß ein Arbeiter, in dessen Augen Verunreinigungen eingedrungen sind, den Streifen 46 erfaßt und auf sich zu zieht, wobei die Sprühöffnungen 36 freigelegt und eine unter Einwirkung der Schwerkraft initiierte Strömung von Waschflüssigkeit in die Schale 15 hinein sowie nach oben erzeugt wird. Dann bringt der Arbeiter seinen Kopf in die Ausnehmung 16 oberhalb der Schale 15, und zwar in der Weise, daß die Augen durch den ausgesprühten Waschmittelstrom gewaschen werden. Der Flüssigkeitsstrom setzt sich zwischen 3 und 3V2 Minuten fort wenn keine Drosselscheibe 62 in den Düsen vorgesehen ist Der Flüssigkeitsstrom hält für eine längere Zeitdauer an, wenn eine Drosselscheibe 62 vorgesehen ist Eine derartige Waschzeit reicht in den meisten Fällen aus, um Fremdpartikeln aus dem Auge wegzuspülen. Nach dem Gebrauch können die Abdeckkappen 45 und der S [reifen 46 lose in der Schale 15 gelassen werden, wodurch angezeigt ist daß das Augenwaschgerät verwendet wurde und möglichst bald neu gefüllt werden sollte.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Augenwaschgerät zum Waschen der Augen in Notfällen mittels einer sanften, duschartigen, kontinuierlichen Strömung von Spülflüssigkeit, mit einem kompakten, einheitlichen Gehäuse, in dem ein druckloser, eine Flüssigkeit aufnehmender Behälter eingeformt ist, mit einem an dem Behälter angeordneten, mit diesem kommunizierenden, auf geringerer Höhe als dieser angeordneten Paar von einander im wesentlichen gegenüberliegenden, mit Sprühöffnungen versehenen Düsen und mit Strömungssteuerungseinrichtungen zum Einleiten eines Flusses durch die Düsen, dadurch gekennzeichnet, daß
DE2639449A 1975-09-29 1976-09-02 Augenwaschgerät Expired DE2639449C3 (de)

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