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Massagegerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Massagegerät zum Massieren
der Haut und von Körperteilen, insbesondere des Gesichts und der Brust.
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Es sind bereits mit Wasserdruck arbeitende Nilassagegeräte bekannt.
Die eine Art der Geräte benutzt den Wasserdruck für eine Pulsation, d. h. das Gerät
bzw. das an die Körpeliäche zu haltende Teil ist mit einer Membran überzogen, die
durch den Wasserdruck in Schwingung gebracht wird. Die andere Art der Massagegeräte
weist eine brauseähnliche Einrichtung auf. An den Brausenkopf schließt sich ein
Trichter an, innerhalb dessen die aus dem Brausenmundstück austretenden Strahlen
auf die zu massierende Fläche treffen.
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Die bisherigen Geräte dieser Art bewirken mehr oder weniger eine
Dusche, d. h. ein Benetzen der Haut mit Flüssigkeit. Es wurde gefunden, daß für
eine durcbdringende Massagewirkung hierbei noch wesentliche Punkte zu beriicksichtigen
sind. Diese Merkmale bestehen im wesentlichen darin, daß statt eines Brausemundstückes
eine Düse zu verwenden ist und daß die Düse in einem erheblichen Abstand von der
Auftrefffläche liegen muß. Vorteilhaft beträgt der Abstand der Düse bis zur Auftrefffläche,
d. h. bis etwa zur mittleren Höhe des Trichters, ein Mehrfaches des Durchmessers
des die Düse umgebenden Rohres, in dem ein Zu- und Ablauf für die Flüssigkeit enthalten
ist. Weiterlin sollen die Düsenbohrungen auf möglichst kleinem Raum zusammengedrängt
werden, vorzugsweise werden auch nur wenige Bohrungen angeordnet. Durch die Vereinigung
der vorstehend genannten Merkmale erhält man ein Wassermassagegerät, bei dem eine
kräftig massierende Trnmmelwirkung auf die Haut durch aufplatzende, zerrisseneNVasserstrahlen
bzw. -tropfen erzielt wird. Der dadurch ausgeübte Reiz der Haut ist ein gänzlich
anderer als der Reiz bei den bisher verwendeten Brause- bzw. Duschgeräten. Durch
das
Zusammendrängen der Düsenbohrungen auf der Düsenfläche, d. h.
auf einem möglichst kleinen Raum, wirken alle Bohrungen gleichmäßig stark und nicht
wie bei einem Brausemundstück, bei dem die äußeren Strahlen in ihrer Wirkung stark
abfallen.
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Maßgebend ist weiterhin der Abstand zwischen der Düse und der Haut.
Der weite Abstand gewährt eine echte Trommeiwirkung von bereits in einzelne Tröpfchen
aufgelösten Wasserstrahlen, die jedoch infolge der besonderen Ausbildung der Düse
eine erhebliche Wucht in sich tragen. Die geschleuderten Wassertröpfchen erzeugen
die größte Reizkraft und üben damit die günstigste Wirkung auf die Haut aus. Es
ist weiterhin zweckmäßig, dieDüsenbohrungen jeweils in einer solchen Richtung zu
halten, daß der Durchmesser des gesamten Strahlenbündels selbst bei der weiten Entfernung
von dem Düsenmundstück in mittlerer- Trichterhöhe etwa 31/2 cm nicht übersteigt.
Die Schleuderenergie des Strahlenbündels bzw. der in dem Bündel geschleuderten Wassertröpfchen
bleibt gesammelt und konzentriert sich auf eine kleine Fläche auf wider Haut. Erst
unter diesen Umständen kann man von einem wirklichen Massieren der Haut mit Hilfe
von Waslsertröpfchen sprechen. Ein solches Massieren ist gegenüber einem starken
Wasserstrahl einerseits und einer Brausewirkung bei den bisherigen Geräten andererseits
nicht nur angenehm, sondern übt auch die günstigste Reiz- und Massagewirkung aus.
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Die Erfindung hat weiterhin zum Gegenstand, daß der Trichter in der
Fassung biegsam geLagert ist und ausgewechselt werden kann. Auf dieseWeise kann
das erfindungsgemäße Massagegerät für jede Körperstelle benutzt werden, insbesondere
für jede Stelle des Gesichts, ohne daß die Gefahr besteht, daß das auftreffende
Wasser am Körper herunterläuft. Der biegsam bzw. beweglich gelagerte Trichter vermag
sich dem Gesicht so anzupassen, daß sich ein solcher Abschluß ergibt, daß die Wassermassen
von dem Trichter wieder aufgefangen werden. Für Brust und Körper lassen sich andere
Trichter benutzen und einschrauben, die auf der -Körperfläche rutschen.
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Im einzelnen wird die Düse zweckmäßig so ausgebiLdet, daß sie innen
zur Düsenbohrung bzw. zu den Bohrungen konisch verläuft, so daß keine toten Winkel
entstehen und alle Düsen eine gleichmäßige Trommeiwirkung erzeugen. Es soll ein
Minimum von Düsenbohrungen vorhanden sein, höchstens etwa zehn Stück. Das Optimum
liegt bei fünf bis sechs Bohrungen. Der Durchmesser der Düsenbohrungen ist nicht
ohne Einfluß. Es hat sich gezeigt, daß die Bohrungen vorteilhaft etwa 0,4 bis o,8
mm im Durchmesser zu halten sind. Günstige Ergebnisse wurden bei o,6 mm Durchmesser
erzielt.
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Weiterhin ist es zweckmäßig, das Düsenmundstückauswechselbar auszubilden.
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Das erfindungsgemäße Gerät wird mit 5 chläuchen für den Zu- und Abfluß
der Flüssigkeit versehen.
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Weiterhin benutzt man vorteilhaft einen Hahnanschluß, der mit einer
Klemme mit dem Schlauch verbunden wird. Die Klemme besteht zweckmäßig aus einer
Bandschlinge, -die mittels einer Schraube od. dgl. verstellt werden kann. Zum Anschluß
an Wannenhähne kann ein besonderes Ansatzstück zum Aufziehen vorgesehen werden.
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Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
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Fig. I zeigt einenLängsschnitt durch das Massagegerät gemäß der Erfindung;
Fig. 2 veranschaulicht einen Hahnanschluß für übliche Wasserhähne; Fig. 3 und 4
zeigen in Seitenansicht und im Schaubild eine Klemmvorrichtung; Fig. 5 stellt ein
Anschlußstück für Wannenhähne dar; Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines
Trichters.
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Das Massagegerät gemäß der Erfindung setzt sich aus einem Unterteil
9 mit einer Zuführung 11 und einer Abführung I3 qder Druckflüssigkeit, einem langen
Verbindungsrohr 5 bzw. 5a und einem Trichter I zusammen. Der Trichter I wird zwischen
dem erweitertenRohrende 5 und der einzuschraubenden Hülse I unter Zwischenschaltung
eines elastischen Ringes 3 aus Gummi od. dgl. beweglich und elastisch nachgeblbar
gehalten, so daß der Trichter I sich jeder Fläche indes Gesichts gut anschließen
kann.
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Das auswechselbar ausgebildete Düsenstück 6 wird mit einer möglichst
geringen Anzahl von Düsenbohrungen versehen, die auf einem möglichst kleinen Raum
der Düse untergebracht werden. Die Innenseite der Düse 6 wird vorteilhaft konisch
gehalten, damit das Wasser ohne Reibung und unmittelbar zu den Düsenbohrungen geleitet
wird. Die Bohrungen werden in einer solchen Richtung gehalten, daß das aus tretende
Strahlenbündel zus ammenbleibt und in mittlerer Trichterhöhe einen Durchmesser von
3 bis 31/2 cm nicht übersteigt. Das Verbindungsstück 5 bzw. 5a weist eine Länge
auf, die ein Vielfaches des Durchmessers des Rohres ist. Es wurde gefunden, daß
bei dem üblichen Wasserleitungsdruck das Optimum bei etwa 14 bis I7 cm Länge liegt.
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Mit dem konzentrierten Strahlenbündel soll erreicht werden, daß die
zu massierende Körperstelle dauernd gewechselt werden muß, um alle Stellen dem Strahlenbündel
auszusetzen. Die erhöhte Trommelwirkung durch die Formgebung der Düse konzentriert
sich auf eine kleine Fläche der Haut, wodurch eine durchdringende Massage-erzielt
wird.
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Eine Erkältungsgefahr wird vermieden, da immer nur kleine Flächen
der Kältewirkung ausgesetzt werden. Der Körper kann bei dieser Art der Massage mit
kaltem - Wasser augenblicklich und besser reagieren als bei den breitflächigen Brausegeräten.
Alles dies gewährleistet einen minimalen Wasserverbrauch.
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Das Gerät gemäß der Erfindung ist mit Zu- und Abflußschläuchen versehen,
die es auch zulassen, daß die Flüssigkeit unter vollem Druck in das Gerät fließen
und man das Gerät mit den-Schläuchen beliebig bewegen kann, ohne daß ein Lösen des
Schlauches von dem Zuflußhahn zu befürchten ist.
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Mit I5 ist eine solche Muffe dargestellt, die über Wasserhähne normaler
Bauart gesteckt werden kann.
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I6 ist eine innerhalb des Schlauches 12 eingesteckte,
steife
Hülse, während das Festklemmen mit Hilfe des Federzuges I7 erfolgen kann. Am besten
ist hierfür eine Bandschlinge Ig, die mit Hilfe einer Schraube auf- und zugedreht
werden kann. Diese Ban'dschlinge Ig ist für jede Schlauchgröße geeignet.
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Zum Anschließen des erfindungsgemäßen Gerätes an Wannenhähne benutzt
man vorteilhaft ein Zwischenstück 23, auf dem ein Anschlußstück20 mit Hilfe der
Klemme 2I bzw. einer Klemme IS befestigt wird. Das Anschlußstück 20 ist ungefähr
der Form der Wannenhähne angepaßt und so elastisch, daß es sich dem Wannenhahn 22
dicht anschließt.
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Für das Gesicht benutzt man vorteilhaft einen Trichter, der die ganze
Gesichtshälfte aufnehmen kann und elastisch in sich ausgebildet und gelagert ist.
Für andere Körperstellen wird ein steifer Trichter 24 bevorzugt, der in das Verlängerungsstück
5 unmittelbar eingeschraubt werden kann. Der steife Trichter besitzt vorteilhaft
einen Wulstrand 25 oder eine mit Gummi versehene, ringförmige Abdichtungsfläche,
die es erlaubt, mit dem Trichter über die Körperfläche zu rutschen, wobei durch
das Anlegen des Trichters zugleich ein möglichst wasserdichter Abschluß erzielt
wird. Für Fälle, bei denen der Trichter mehr oder weniger nach unten gehalten wird,
kann derTrichter selbst unmittelbar mit einem Abfluß, z. B. einem Nippel 26, versehen
werden, auf den ein Abflußschlauch 27 od. dgl. aufgesteckt werden kann.
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Der zum Massieren des Gesichts dienendeTrichter verläuft vorteilhaft
in einem Gesamtwinkel von etwa go bis IIoO, während der Trichter zum Massieren von
Brust und Körper wesentlich enger gehalten ist.
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PATENTANSPROCHE: I. Massagegerät zum Massieren der Haut von Körperteilen,
insbesondere des Gesichts und der Brust, mit Hilfe einer Strahleinrichtung für Wasser
u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von der Düse bis zur auftreffenden
Stelle, vorzugsweise bis zum Trichteranfang, ein Mehrfaches des Durchmessers eines
Verb in dungsrohres zwischen dem Düsenunterteil und dem Trichter beträgt und die
Düsenbohrungen auf möglichst kleinem Raum zusammengedrängt und in geringer Anzahl,
z. B. etwa fünf bis zehn Stück, vorhanden sind.