DE264357C - - Google Patents

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DE264357C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/10Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by mechanical means only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264357 KLASSE 74 d. GRUPPE
CHARLES FREDRICK SENDALL,
in BROOKLYN, V. St. A.
Signalhupe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1912 ab.
Signalhupen, bei welchen die Membran von Hand unter Vermittlung eines Getriebes durch eine rotierende Schlagscheibe in Schwingungen versetzt wird, wobei ein unter Federdruck stehendes Klinkwerk die Handhabe in ihre Ruhelage zurückführt, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt geworden.
Desgleichen sind Vorrichtungen bekannt, in welchen ein Triebwerk am hinteren Ende eines ίο Schalltrichters untergebracht ist. Durch die Anordnung der Getriebe am hinteren Ende der Hupe wird in diesen bekannten Einrichtungen auch die Einstellbarkeit der Tonstärke erheblich erschwert, da die Stellvorrichtung unmittelbar an der Membran vorgesehen sein muß.
Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das Triebwerk auf einem im Innern des Schallrohres verschiebbaren Schlitten untergebracht ist, welcher durch eine in der Nähe der Mündung des Schalltrichters vorgesehene und daher leicht zugängliche Stellvorrichtung die Tonstärke in einfacher Weise zu ändern und festzustellen ermöglicht.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein vertikaler Längsschnitt durch eine Hupe gemäß vorliegender Erfindung, und Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch dieselbe.
Das Signalhorn 5 von rechteckigem Querschnitt trägt an seinem vorderen Ende das Schallrohr 6 zur Verbreitung der Töne nach allen Richtungen.
Innerhalb des Signalhornes ist ein Gleitrahmen 7 mit Stellschraube 8 an seinem vorderen Ende angeordnet, und genannte Schraube tritt durch einen Pfosten 9 und trägt eine Stellmutter 10, so daß der Rahmen von dem Knopf 11 des Diaphragmas 12 im hinteren Ende des Homes ab oder auf ihn zu bewegt werden kann. Das hintere Ende des Homes ist entsprechend umgebogen und weist einen Flansch 13 auf, in welchen das Diaphragma paßt, und in welchem eine Dichtung 14 so angeordnet ist, daß zwischen ihr und der Rückwand 15 genügend Spielraum für das Schwingen des Diaphragmas gelassen wird.
Auf dem Rahmen 7 sitzen drei Pfosten 16, 17 und 18, die Lager für die Wellen 19, 20 und 21 bilden.
Die Welle 19 führt ein Zahnrad 22, dessen Zähne nach und nach in Kontakt mit dem Knopf 11 kommen, wodurch das Diaphragma nach hinten gepreßt wird, während es wieder frei kommt, sobald der Knopf zwischen die Zähne tritt.
Die Welle 19 trägt außerdem noch ein Rad 23, welches seinen Antrieb von einem Kammrad 24 auf der Welle 20 erhält, welches wiederum durch ein Triebrad 25, das von einem Kammrad 26 auf der Welle 21 seinen Antrieb
erhält, getrieben wird. Die Welle 21 trägt ferner auch noch ein Joch 27, das von der Hand betätigt werden kann oder auch vermittels geeigneter Verbindungen mit einem Hebel in der Nähe des Fahrersitzes so verbunden ist, daß es eine Bewegung in der durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Richtung ausführen kann. Dieses Joch betätigt das Getriebe in einer solchen Weise und mit
ίο einer solchen Geschwindigkeit, daß das Ohr keinen Unterschied zwischen den einzelnen Schwingungen des Diaphragmas wahrnehmen kann und ein langgezogener Ton erzeugt wird, der so lange wie die Bewegung des Joches anhält.
Auf der Welle 21 sitzt ein Arm 28 mit einer Feder 29, welche ihn in die in Fig. 2 gezeigte Stellung führt, und nachdem das Joch in die den Ton erzeugende Lage gebracht worden ist, gleitet die Klinke 30 auf den Arm 28 über die Zähne des Rades 31 und führt das Joch wieder in seine normale Ruhelage zurück.
Das Signalhorn bildet also gleichzeitig ein Gehäuse für den Schutz des Mechanismus, so daß dieser den möglich geringsten Raum ein-' nimmt. Durch geeignete Einstellung vermittels der Schraube 8 können die Schwingungen des Diaphragmas nach Wunsch geregelt werden, so daß die Töne verstärkt oder abgeschwächt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Signalhupe, deren Membran durch eine drehbare Schlagscheibe unter Vermittlung eines von Hand zu betätigenden Triebwerkes in Schwingungen versetzt wird, dessen Auslösevorrichtung durch ein unter Federdruck stehendes Klinkwerk in ihre Ruhestellung zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagscheibe mit ihrer Antriebsvorrichtung auf einem im Innern des Schallrohres verschiebbaren Schlitten vorgesehen ist, welcher zwecks Änderung der Tonstärke durch eine in der Nähe der Mündung des Schallrohres vorgesehene Stellvorrichtung in geeignetem Abstande von der Membran feststellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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