DE2647792B2 - Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Zündeinrichtung für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit zwei sich relativ zueinander
bewegenden und eine Brennkammer bildenden Teilen, bei der an dem einen Teil eine Zündvorrichtung
angeordnet ist, die in Abhängigkeit von einer nicht an dem einen Teil angeordneten Zündenergie-Generatoreinrichtung
Zündfunken in der Brennkammer erzeugt, wenn die Zündvorrichtung in einer vorbestimmten
Stellung beider Teile zueinander mit der Generatoreinrichtung verbunden und die Brennkammer gebildet ist,
und bei der die Zündvorrichtung eine Zündkerze umfaß'.. Bei bekannten Zündeinrichtungen dieser Art
(DE-OS 24 14 589) umfaßt die Zündenergie-Generatoreinrichtung im allgemeinen eine Zündspule, die nicht
unbedingt an einem Teil der Brennkraftmaschine angeordnet sein muß, sondern beliebig im Motorraum
eines Kraftfahrzeuges befestigt sein kann Der Zündvorrichtung wird die erforderliche Spannung von der
Generatoreinrichtung über ein Verteilerstück, ein Kabel und ein Kontakt zugeführt. Es besteht somit im
Augenblick des Zündens eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Zündenergie-Generatoreinrichtung
und der Zündkerze der Zündvorrichtung. Diese elektrisch leitende Verbindung wirkt sich bei bekannten
Zündeinrichtungen nachteilig aus, da sie einem Verschleiß unterworfen ist, durch den nicht nur der
Zündzeitpunkt, sondern auch die Funkendauer verändert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündeinrichtung zu schaffe,-*, die ohne elektrisch
leitende Verbindung wirkt. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Generatoreinrichtung
an dem anderen Teil angeordnet ist und einen magnetischen Wechselfluß unabhängig von der relativen
Bewegung zwischen den beiden Teilen erzeugt und daß die Zündvorrichtung in Abhängigkeit von dem
magnetischen Wechselfluß Zündkerzen erzeugt, wenn sie in der besagten vorbestimmten Stellung beider Teile
zueinander durch den magnetischen Wechselfluß mit der Generatoreinrichtung gekoppelt ist.
Bei einer derartigen Anordnung ist eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Generatoreinrichtung
und der Zündvorrichtung nicht erforderlich. Anstelle des Zündstromerzeugers und einer elektrisch
leitenden Verbindung zwischen diesem und der Zündeinrichtung ist eine Generatoreinrichtung zum
Erzeugen eines magnetischen Wechselflusses unabhängig von der relativen Bewegung zwischen beiden Teilen
der Brennkraftmaschine direkt auf dem anderen Teil angeordnet und der Zündfunke ensteht nicht dann,
wenn eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Generatoreinrichtung und der Zündvorrichtung hergestellt
ist, sondern vielmehr dann, wenn die Generatoreinrichtung durch den magnetischen Wechselfluß mit
der Zündvorrichtung gekuppelt ist und der magnetische Wechselfluß selbst den Zündfunken erzeugt.
Bei Drehkolben-Brennkraftmaschinen ist es besonders schwierig, die zum Erzeugen des Zündfunkens an
der Zündkerze erforderliche Hochspannung zur Zünd-
kerze zu führen, wenn diese am Drehkolben angeordnet ist. Separate Hochspannungsschlejfringe und Schleifkontakte
mußten für jede Zündkerze vorgesehen werden, um ein gleichzeitiges Zünden aller Zündkerzen
zu verhindern. In diesem Falle macht der Zündzeitpunkt einen äußeren Zündverteiler und einen mechanischen
Frühzündmechanismus auf einem Hochspannungskommutator erforderlich, wobei unüberwindliche Schwierigkeiten
bei der Hochspannungsisolation und Verteilung die wirksame Übertragung der Zündspannung zum
Rotor praktisch verhindern. Aus diesem Grunde ist bis heute noch keine erfolgreiche Anordnung von Zündkerzen
am Drehkolben gefunden worden. Nach einem die Erfindung weiter ausbildenden Merkmal ist die Generatoreinrichtung
vom Gehäuse der Drehkolfaen-Brennkraftmaschine
getragen und die Zündvorrichtung ist am Drehkolben selbst angeordnet Durch diese Anordnung
werden die vorbeschriebenen Nachteile, die durch die Verwendung von Hochspannung und die elektrisch
leitende Verbindung auftreten, beseitigt Darüber hinaus äst die Verwendung von Verteilern oder mechanischen
Einrichtungen zum Bestimmen des Zündzexpunktes nicht mehr erforderlich, wobei dennoch eine Zünddauer
von bis zu 90° der Kurbelwellendrehung ermöglicht wird.
Über die genannten Merkmale hinausgehende Einzelheiten
zur Weiterbildung der erfindungsgemäßen Zündeinrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung weiter ausbildende Merkmale werden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Zündeinrichtung dargestellt ist In dieser Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt eines Wankelmotorkolbengehäuses,
aus dem die Lage des Drehkolbens im Trochoidengehäuse und die Anordnung der Zündeinrichtung im Kolben ersichtlich ist;
F i g. 2 eine perspektivische Teilansicht einer Kante des dreieckigen Drehkolbens und der oberen Abdeckplatte
des Cehäuses, aus der die Anordnung der primären Transformator-Kernhälfte und deren Primärwindung
am Gehäuse und die sekundäre Trqnsformator-Kernhälfte
sowie deren Sekundärwindung im Drehkolben in genauer Flucht zur Magnetflußkopplung
am oberen Totpunkt ersichtlich sind;
F i g. 3 einen Teilquerschnitt eines Wankelmotors, aus dem eine Zündkerze mit Links- und Rechtsgewinden
und einem Werkzeug zum Herausschrauben der Zündkerze aus dem Drehkolben durch den Auslaßkanal
des Wankelmotors ersichtlich ist;
1 ig. 4 till LHltftaCllUllLyilU, UtIj U(C llliiUütlf i. 4UUIIUCIiI
richtung ges.iäß der Erfindung mit einer ersten und einer
zweiten Spule in genaue Ausrichtung für die Magnetflußkopplung und die zweite Spule um 180" vom oberen
Totpunkt versetzt veranschaulicht und
F i g. 5 grafische Darstellungen des Logarithmus der Spannung, die in einer Sekundärwindung als Funktion
der Winkelgrade der Kurbelwellendrehung des Drehkolbens im Gehäuse induziert wird.
Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit Fremdzündung und insbesondere
für eine Drehkolbenbrennkraftmaschine. Die Brennkraftmaschine umfaßt ein erstes und ein zweites
Teil, die zusammen eine Brennkammer bilden und die sich in wiederholenden Zyklen relativ zueinander
bewegen. Das zweite Teil ist ein dreieckiger Drehkolben, der als Ganzes mit '. bezeichnet ist und das erste
Teil ist ein Gehäuse, das als Ganzes mit 4 bezeichnet ist dessen Innenquerschnitt von epitrochoider Form ist.
Der dreieckige Kolben 2 und das Gehäuse 4 bilden eine Brennkammer 6 und bewegen sich in sich wiederholenden
Zyklen relativ zueinander. Die Brennkammer 6 ist
ϊ also zwischen einer ersten und einer zweiten Kante 8
des dreieckigen Kolbens 2 und einem vorbestimmten Bereich des Gehäuses 4 gebildet, wie dies F i g. 1 zeigt, in
der der dreieckige Kolben 2 eines Wankelmotors in der oberen Totpunktstellung veranschaulicht ist, in der eine
in maximale Gemischkompression erreicht ist Die Brennkammer
6 ist ferner durch die untere Abdeckplatte IO des Gehäuses 4 und die obere Abdeckplatte 12 des
Gehäuses 4, die in F i g. 1 nicht dargestellt, jedoch in F i g. 2 angedeutet ist, begrenzt
π Die Zündeinrichtung umfaßt eine Generatoreinrichtung
14 in F i g. 4, die an dem Gehäuse 4 zur Erzeugung eines Magnetflusses angebracht sein kann, und eine
Zündvorrichtung die von der Generatoreinrichtung 14 abhängig ist. Die Zündvorrichtung umfaßt eine zweite
2ii Spule, wie die sekundäre Transformafr-Kernhälfte, die
als Ganzes mit 16 bezeichnet ist und deren sekundäre
Wicklung 18, die elektrisch mit einer Zündkerze verbunden ist, die mit 20 bezeichnet ist Die Zündvorrichtung
ist am dreieckigen Kolben 2 angeordnet, wie in
y-i dem hohlen dreieckigen Kolben 2, und ist von der
Generatoreinrichtung 14 abhängig, wenn die Zündvorrichtung während eines vorbestimmten Bereiches der
Drehbewegung zwischen dem dreieckigen Kolben 2 und dem Gehäuse 4, beispielsweise am oberen
in Totpunkt, durch den Magnetfluß magnetisch mit der
Generatoreinrichtung 14 gekoppelt ist. Am oberen Totpunkt ist die Brennkammer 6 gebildet und die
Zündvorrichtung schafft ein Zündsignal, beispielsweise einen 30 000 Volt-Funken in der Brennkammer 6.
r> Die Generatoreinrichtung 14 umfaßt eine erste Spule,
die als Ganzes mit 22 bezeichnet ist und die eine primäre Transformator-Hälfte 24 und deren Primärwicklung 26
umfaßt. Die erste Spule 22 und die zweite Spule befinden sich während eines vorbestimmten Bereiches
in der Drehbewegung zwischen dem dreieckigen Kolben 2
und dem Gehäuse 4, nämlich dann, wenn die Brennkammer 6 gebildet ist, in genauer Ausrichtung
miteinander. In anderen Worten: solang? wie die Flächen 28 der primären Transformator-Kernhäifte 24
f> der ersten Spule 22 einen Bereich der Fiächen 32 der
sekundären Transformator-Kernhälfte 16 überlappen, wird die erste Spule 22 zur Magnetkopplung mit der
zweiten Spule fluchten. Die erste Spule 22 und die zweite Spule sind so im Gehäuse 4 und im Drehkolben 2
">" ausgebildet, daß sie sich in genauer Ausrichtung für eine
υ »π,.οι ι ...-ι «j An. 7«:» UnFin^nn :.* An*
die Drehbewegung zwischen dem dreieckigen Kolben I
und dprp Gehäuse 4 die Bildung der Brennkammer 6
bewirkt hat.
">'> Wie der F i g. 4 entnommen werden kann, umfaßt die Generatoreinrichtung 14 einen Oszillator, beispielsweise
einen torgesteuerten Hochfrequenz-Leistungs-Oszillator 34. Der Oszillator 34 ist torgesteuert und schwingt
mit etwa 25 kHz u .d erregt die erste Spule 22, in den
w) etwa 30 000 Volt (Spitzenspannung) zugeführt wird, um
einen Magnetfluß am oberen Totpunkt zu erzeugen und die erste Spule 22 mit der zweiten Spule magnetisch zu
koppeln. Die Zündkerze 20, die so angeordnet ist, daß sie in der Brennkammer 6 liegt, ist elektrisch mit der
i" zweiten Spule verbunden, um einen Funken in der
Brennkammer zu erzeugen.
Eine Bezugseinrichtung, beispielsweise die Geberspule 35. schafft ein BezuHssii»nal, zum Beispiel einen
Bezugs- oder Triggerimpuls, wenn der dreieckige Kolben 2 sich in einer vorbestimmten Stellung relativ
zum Gehäuse befindet wie dies in F i g. 5 dargestellt ist, nämlich 30° vor dem oberen Totpunkt. Es wird darauf
hingewiesen, daß Fig. 5 nur den Bezugsimpuls zum Zünden einer Zündkerze veranschaulicht Der Bezugsimpuls wird von der Geberspule 35 ausgestrahlt, die um
180° versetzt vor dem mit B.T.D.C. bezeichneten Punkt
in Fig. 5 der Zeichnung angeordnet ist, wenn der an einem Schwungrad 37 angeordnete Magnet 36 an der
Geberspule 35 vorbeiläuft, um einen Strom in der Geberspule 35 zu induzieren. Da der Wankelmotor drei
Kolben umfaßt, läuft, das Schwungrad 37 mit dreifacher Geschwindigkeit des dreieckigen Kolbens 2 und. wie
F i g. 4 zeigt, die den dreieckigen Kolben 2 in der Totpunktstellung veranschaulicht, hat sich der Magnet
36 um 90° von der Geberspule 35 wegbewegt.
Brennkammer 6 existiert. Aus diesem Grunde muß das Brennstoff-Luft-Gemisch, das durch den Einlaßkanal 20
austritt, früh gezündet werden vor dem oberen Totpunkt, um sicherzustellen, daß vom Brennstoff-Luft-Gemisch
soviel wie möglich um den oberen Totpunkt herum verbrennt. Der Fig.5 ist ferner zu entnehmen,
daß dann, wenn die Umdrehungen pro Minute des Drehkolbens 2 gering sind, die Zündkerze 20 das
Kraftstoff-Luft-Gemisch kurz nach dem oberen Totpunkt zündet, um die Trägheit des Drehkolbens 2 zu
überwinden. Darüber hinaus ist die Dauer des Funkens vollständig unabhängig vom Zündungszeitpunkt und
kann in der Tat solange wie der Brennzyklus sein oder solange, wie die Brennkammer 6 bei irgendeiner
gegebenen Drehzahl gebildet ist, wobei die Dauer des Funkens abhängig von der Breite des Triggerimpulses
und der geometrischen Gestalt der Flächen 28 und 32 icl \Λ\ι »nHprpn Wnrlpn- HiP 7i*intll
die Triggerimpulse ansprechende Steuereinrichtung 40. Die Steuereinrichtung 40 steuert den Leistungsoszillator
34, der seinerseits die erste Spule 22 in Abhängigkeit
von dem Triggerimpuls erregt. Der Triggerimpuls wird verstärkt und durch den Triggerkreis 41 umgeformt, um
in die Form gebracht zu werden, die zur Steuerung des Leistungsoszillators 34 erforderlich ist.
Die Steuereinrichtung umfaßt ferner programmierbare Verzögerungseinrichtungen, beispielsweise den programmierbaren
Verzögerungsgenerator 43 zum Verzögern der Erregung der ersten Spule 22 um eine vorbestimmte Zeitperiode nach dem Auftreten des
Bezugsimpulses, beispielsweise bis der dreieckige Kolben 2 in der oberen Totpunktstellung ist. wie F i g. 4
/eigt. An diesem Punkt wird die erste Spule 22 sich in genauer Ausrichtung mit der zweiten Spule zur
Magnetflußkopplung befinden.
Die Steuereinrichtung 40 umfaßt ferner Tasteinrichtungen, wie beispielsweise den Tachometerkreis 42 zum
Abtasten der Frequenz, wenn der dreieckige Kolben sich 30° vor dem oberen Totpunkt befindet und zum
Ändern des vorbestimmten Zeitabschnittes in Abhängigkeit von einer Änderung der Frequenz durch
Programmieren des Verzögerungsgenerators 43 zum Verzögern des Triggerimpulses. Der Tachometerkreis
42 programmiert die Frühzündungscharakteristik des Zündsystems in fast der gleichen Weise, wie die
Zentrifugal- und Vakuumverstellung bei üblichen Zündeinrichtungen bewirken. Beispielsweise programmiert
der Tachometerkreis 42 bei geringer Maschinengeschwindigkeit den Verzögerungsgenerator 43 derart,
daß der Triggerimnuls um einen größeren Zeitabschnitt verzögert wird, als bei hoher Umlaufgeschwindigkeit.
Dies bewirkt, daß die Zündkerze 20 bei geringerer Umlaufgeschwindigkeit am oder nach dem oberen
Totpunkt zündet (Spätzündung) und daß die Zündkerze 20 bei hoher Umlaufgeschwindigkeit vor dem oberen
Totpunkt gezündet wird (Frühzündung). Aus Fig.5 ist ersichtlich, daß die Anzahl der Winkelgrade des
Kurbelwellenumlaufes vor dem Zünden der Zündkerze 20 nach dem Auftreten des Bezugsimpulses eine
Funktion der Umdrehung pro Minute des Drehkolbens 2 im Gehäuse 4 ist Im allgemeinen kann gesagt werden,
daß dann, wenn die Umdrehungen pro Minute des Drehkolbens 2 ansteigen, der Verzögerungsgenerator
43 bewirkt, daß die Länge der Zeit zwischen dem Bezugsimpuis und dem Zünden der Zündkerze 20
abnimmt Dies ist erwünscht da immer weniger Zeit ist, je schneller der Drehkolben 20 sich bewegt während
der zwischen dem Drehkolben 2 und dem Gehäuse 4 die
gezündet, wie der Triggerimpuls des Oszillator 34 einschaltet und die Flächen 28 und 32 zur Magnetfluß·
kopp!'jn£ gleichzeitig miteinander ausgerichtet sind.
Eine Änderung der Stellung der ersten Spule 22 und der zweiten Spule ist der F i g. 4 zu entnehmen, in der die
zweite Spule neben der dritten Ecke des Drehkolbens 2 in entgegengesetzter Richtung zur Brennkammer 10
angeordnet ist. Die erste Spule 22 (nicht dargestellt) ist in der Sf 'l'jng zur Magnetflußkopplung mit der zweiten
Spule in F i g. 5. Das heißt die erste Spule 22 ist et wa 180° vom oberen Totpunkt in der oberen Abdeckplatte 12
(nicht dargestellt) angeordnet Die Anordnung der ersten Spule 2 und der zweiten Spule ist derart, daß das
annähernde 1 :3 Verhältnis in der relativen Bewegung von 180° zu 0° hin ausgenutzt wird. Der durch die
relative Bewegung zwischen der ersten Spule 22 und der zweiten Spule beschriebene Bogen ist klein, verglichen
mit dem längeren Bogen, der von der Zündkerze 20 beschrieben wird, wenn die Zündkerze 20 durch die
obere Totpunktstellung wandert.
Die Zündkerze 20 hat ein Funkenstreckenende 44 und ein Anschlußende 46 sowie einen Mittelteil 48. der das
Funkenstreckenende 44 mit dem Anschlußende verbindet. Das Funkenstreckenende 44 erzeugt den Funken
für die Zündung, während das Anschlußende 46 elektrisch mit der Sekundärwicklung 18 der zweiten
Spule verbunden ist. Der Mittelteil 48 weist eine erste äußere Oberfläche 50 auf, die ein erstes, beispielsweise
ein linksgängiges Gewinde aufweist, wie F i g. 1, 2 und 3 zeigen, das dem Funkenstreckenende 44 benachbart ist.
Der Mittelteil 48 weist auch eine zweite äußere Oberfläche 52 auf, die mit einem dem linksgäng gen
Gewinde entgegengesetzt gerichteten Gewinde, nämlieh
einem rechtsgängigen Gewinde, versehen ist, das dem Anschlußende 46 der Zündkerze benachbart ist und
zu deren Einschrauben in den dreieckigen Kolben 2 dient
Die erste und die zweite äußere Oberfläche 50 bzw. 52 sind so gestaltet um einen Zündkerzenschlüssel 54, der
ein dem auf der ersten äußeren Oberfläche 50 angeordneten Gewinde entsprechendes Gewinde in
einen Schraubkopf 56 trägt so daß die Zündkerze 20 in den Schraubkopf 56 eingeschraubt werden kann, bevor
die Zündkerze 20 durch den Zündkerzenschlüssel ausgeschraubt werden kann, der sich durch den
Auslaßkanal 58 hindurcherstreckt Nachdem die erste äußere Oberfläche 50 in den Schraubkopf 56 eingeschraubt
ist, schraubt die weitere Schraubbewegung des Zündkerzenschlüssel 54 die zweite äußere Oberfläche
52 aus dem dreieckigen Kolben 2 heraus, um die
Zündkerze 20 aus der Drehkolben-Brennkraftmaschine entfernen zu können. Es ist klar, daß eine entgegengesetzte
Arbeitsweise verwendet werden kann, um eine neue Zündkerze in die Drehkolben-Brennkraftmaschine
einzusetzen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Zündeinrichtung TQr eine Brennkraftmaschine
mit zwei sich relativ zueinander bewegenden und eine Brennkammer bildenden Teilen, bei der an dem
einen Teil eine Zündvorrichtung angeordnet ist, die in Abhängigkeit von einer nicht an dem einen TdI
angeordneten Zündenergie-Generatoreinrichtung Zündfunken in der Brennkammer erzeugt, wenn die
Zündvorrichtung in einer vorbestimmten Stellung beider Teile zueinander mit der Generatoreinrichtung
verbunden und die Brennkammer gebildet ist, und bei der die Zündvorrichtung eine Zündkerze
umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoreinrichtung (14) an dem anderen Teil (4)
angeordnet ist und einen magnetischen Wechselfluß unabhängig von der relativen Bewegung zwischen
den beiden Teilen (2, 4) erzeugt und daß die Zündvorrichtung in Abhängigkeit von dem magnetischen
Wecbstdfluß Zündfunken erzeugt, wenn sie in
der besagten vorbestimmten Stellung beider Teile zueinander durch den magnetischen Wechselfluß
mit der Generatoreinrichtung gekoppelt ist.
2. Zündeinrichtung nach Anspruch 1 für eine Drehkolben-Brennkraftmaschine mit einem dreiekkigen
Kolben, der in einem Gehäuse umläuft, dessen innerer Querschnitt epitrochoid geformt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Generatoreinrichtung (14) vom Gehäuse (4) getragen ist, während die
Zündvorrichtung (16, 18, 20) am Kolben (2) angeordnet ist
3. Zündeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die GeneratoreinrichUing (14)
eine erste Spule (26) und die Zündvorrichtung eine zweite Spule (18) umfaßt.
4. Zündeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoreinrichtung (14)
einen Oszillator (34) zum Erregen der ersten Spule (26) und zum Erzeugen des besagten Magnetflusses
im vorbestimmten Bereich der Drehbewegung umfaßt.
5. Zündeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkerze (20) der
Zündvorrichtung elektrisch mit der zweiten Spule (18) verbunden ist.
6. Zündeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Spule (18) in der
Nähe der dritten Kante des Drehkolbens (2) angeordnet ist.
7. Zündeinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Bezugseinrichtungen (35) zum Beschicken
der Generatoreinrichtung (14) mit einem die vorbestimmte Stellung des Kolbens (2) relativ zum
Gehäuse (4) anzaigenden Bezugssignal.
8. Zündeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoreinrichtung (14)
von diesem Bezugssignal abhängige Steuereinrichtungen (40) zum Steuern des Oszillators (34) umfaßr,
der seinerseits das Erregen der ersten Spule (26) in Abhängigkeit vom Bezugssignal bewirkt.
9. Zündeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (40) eine
ein Verzögern des Erregens der ersten Spule (26) um einen vorbestimmten Zeitabschnitt nach dem Auftreten
des Bezugssignals ermöglichende, program· mierbare Verzögerungseinrichtung (43) umfaßt.
10. Zündeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (40) eine
Tasteinrichtung (41) zum Erfassen der Häufigkeit des Erreichens der bestimmten Stellung des Kolbens
(2) und zum Ändern des vorbestimmten Zeitabschnittes in Abhängigkeit vom Wechsel der besagten
Häufigkeit umfaßt
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