DE265018C - - Google Patents

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DE265018C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
gebildet wird.
Gegenüber den bekannten Füllfederhaltern, bei denen durch Auseinanderziehen des aus zwei gegeneinander verschiebbaren Hülsen bestehenden Federhalterschaftes eine Luftleere zum Ansaugen der Tinte gebildet wird, hat der neue Füllfederhalter den Vorteil des größeren Fassungsvermögens; denn durch zweimaliges Ausziehen der Hülse kann außer dem Schaft auch die ausziehbare Hülse mit Tinte
ίο gefüllt werden. Dies wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß die ausziehbare Hülse vom hohlen Halterschaft umschlossen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des neuen Füllfederhalters.
Es sind:
Fig. ι und 2 Längsschnitte durch eine Ausführungsform des Füllfederhalters,
Fig. 3 und 4 Längsschnitte einer zweiten Ausführungsform und
Fig. 5 ein Längsschnitt einer dritten Ausführungsform.
Der Schaft 1 (Fig. 1 und 2) trägt an seinem vorderen Ende die Schreibfeder 3. Dicht hinter dem Federträger ist im Schacht ein gelochtes Rohr 4 befestigt. Von dem Rohr 4 erstreckt sich nach hinten ein Ansatz 5 mit einem Zahn 6, der in eine Schraubengangnut 7 der Hülse 2 eingreift.
In einer ringförmigen Nut 8 der Hülse 2 befindet sich ein Dichtungsring 9, der zweckmäßig aus einem mit Graphit getränkten Faserstoff besteht. Unter dem Ring 9 liegt in der Nut 8 der Gummiring ga, der den Dichtungsring 9 ständig gegen die Innenseite des Schaftes 1 preßt und auf diese Weise eine dauernde Abdichtung herbeiführt
In den Fig. 3 und 4 ist der Halterschaft mit 10 bezeichnet. Der Unterschied gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 besteht darin, daß die Schraubengangnut 11 sich auf der Außenseite der ausziehbaren Hülse 12 befindet. In diese Nut 11 greift ein Stift 13 ein, der innen am Halterschaft 10 sitzt. 14 ist der Dichtungsring.
In Fig. 5 sind die Schraubengangnut und die Stiftführung weggelassen. Dafür ist an dem oberen Ende des hohlen Halterschaftes 16 eine Klemmhülse 15 angeschraubt, die die Hülse τη so festzuhalten vermag, daß sie nicht von selbst in den Halterschaft 16 hineingleiten kann.
Zur Füllung des Tintenraums wird die Schreibfeder 3 in die Tinte eingetaucht und die anfangs eingeschobene Hülse 2, 12 oder 17 aus dem Halterschaft herausgezogen, so daß infolge der entstehenden teilweisen Luftleere Tinte durch den Saugkanal in den Hohlraum des Halterschaftes eintritt. Man wählt die Abmessungen zweckmäßig so, daß der Innenraum durch einen Hülsenhub bis etwa zur Hälfte angefüllt wird. Dann wird der Halter so umgekehrt, daß die Schreibfeder nach oben weist. Die ausziehbare Hülse wird nun so weit wieder eingeschoben, daß die Luft aus
dem Innern des Halters vertrieben wird. Sodann wird durch einen zweiten Hub der Halter ganz mit Tinte gefüllt.
Beim Zusammenschieben der Hülsen wird Tinte ausgepreßt. Es sind deshalb Mittel vorgesehen, um das unbeabsichtigte Zusammengehen der Hülsen zu verhüten. Ein solches Mittel bildet z. B. die Klemmhülse 15 (Fig. 5). Auch die Schraubengangnut und der in sie eingreifende Stift wirken in dieser Weise. Mittels dieser Teile kann ein sehr genaues und feines Einstellen der Hülsen gegeneinander herbeigeführt werden, und gleichzeitig kann der Stift als Anschlag gegen zu weites Hinausbewegen der ausziehbaren Hülse dienen (Fig. 4). Bei abwärts gerichteter Schreibfeder wird die ausziehbare Hülse wie ein Kolben wirken und die Tinte beim Einschieben nach außen fördern. Der Tintenkanal kann daher durch
ao Ein- und Aussaugen von Wasser leicht, schnell und gut gereinigt werden. Einer Dichtung zwischen Saugkanal und Haupthülse bedarf es dabei nicht; denn die letztere reicht bis zur Schreibfeder, was den bekannten Vorrichtungen gegenüber eine Vereinfachung darstellt.
Der gelochte Zylinder 4 (Fig. 1 und 2) besteht aus irgendeinem leichten Stoff (Hartgummi, Aluminium 0. dgl.) und ist mit seinem einen Ende am hohlen Halterschaft befestigt, während das andere in die ausziehbare Hülse 2 hineinragt. Der Zahn 6 ist am Ansatz 5 angebracht und läuft in der Nut 7. Der Zylinder 4 ist so dünn, daß er das Fassungsvermögen des Halters nicht wesentlich verringert. Die Tinte fließt leicht durch die Lochungen des Zylinders 4 hindurch.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Füllfederhalter, bei dem durch Auseinanderziehen des aus zwei' gegeneinander verschiebbaren Hülsen bestehenden Federhalterschaftes eine Luftleere zum Ansaugen der Tinte gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ausziehbare Hülse (2, 12, 17) vom hohlen Federhalterschaft (1, 10, 16) umschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265018D Active DE265018C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE265018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9453598B2 (en) 2006-05-26 2016-09-27 Borealis Technology Oy Coated pipe comprising polyolefin layer with enhanced adhesion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9453598B2 (en) 2006-05-26 2016-09-27 Borealis Technology Oy Coated pipe comprising polyolefin layer with enhanced adhesion

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