DE2651432C2 - Achsaufhängung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Achsaufhängung für KraftfahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60G3/00—Resilient suspensions for a single wheel
- B60G3/02—Resilient suspensions for a single wheel with a single pivoted arm
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Achse der im Obei begriff des Anspruches 1 genannten Art.
Achsen dieser Art sind beispielsweise aus den deutschen
Offenlegungsschriften 22 20 119 und 24 30 048 bekannt.
Die starren Längslenker dieser bekannten Achsen sind aus Rohrmaterial hergestellt und unter Zuhilfenahme
je eines Knotenbleches seitlich an der biegesteifen und drehweichen Querstrebe angeschweißt. Diese
bekannten Achsen stellen eine sehr leichte Konstruktion dar, welche die Vorteile einer Einzelradaufhängung
mit den Vorteilen einer Starrachse vereinigt. Auf einen besonderen Querstabilisator kann in der Regel verzichtet
werden, weil die Querstrebe bereits eine solche Stabilisatorwirkung ausübt. Als besonders vorteilhaft
macht sich bemerkbar, daß für die Anlenkung der Achse am Fahrzeugaufbau nur zwei weit auseinander liegende
Lagerpunkte erforderlich sind und daß wegen der winkelfesten Verbindung zwischen den Längslenkern und
der Querstrebe keine besonderen Bauelemente zur Aufnahme der Seitenführungskräfte benötigt werden.
Zu den schwierigen Aufgaben in der Technik gehört es, biegesveife, aber torsionsweiche Profile entweder
miteinander oder mit stsrren Profilen zu verbinden, ohne
daß dabei an den entstandenen Knoten bei Dreh- und Biegebeanspruchung unzulässig hohe Spannungsspitzen
auftreten. Auch bei Achsen der eingangs genannten Art muß auf die Verbindungsstellen zwischen Längslenkern
und Querstrebe besondere Sorgfalt verwandt wer-Jen, um Oberbeanspruchungen der Schweißnähte und
der einzelnen Bauelemente im Bereich der Verbindungsstellen zu vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Achsaufhängung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die
Verbindungsstellen zwischen Querstrebe und Längslenkcm
bei hohen Laötwcchselzahlen möglichst größe
Kräfte und Momente (große Stabilisatorwirkung) übertragen können, ohne daß es zu Beschädigungen der
Schweißnähte etc. kommt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmale
gelöst Es wird also tin Formschluß zwischen der Querstrebe einerseits und den Längsienkern andererseits
hergestellt und die Querstrebe mit den Längslenkern jeweils nicht mehr nur an einer, sondern an zwei Stellen
verschweißt Die auftretenden Momente werden also nicht mehr nur durch eine Schweißnaht, sondern durch
eine formschlüssige Verbindung und zwei Schweißnähte zwischen Querstrebe und Längslenker übertragen.
Weitere wesentliche und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches aahano isr nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert wird. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Draufsicht einer bekannten Achse, wie sie im Prinzip auch bei der Erfindung verwendet wird,
F i g. 2 die Draufsicht auf einen Teil der erfindungsgemäßen Achse und
F i g. 2 die Draufsicht auf einen Teil der erfindungsgemäßen Achse und
F i g. 3 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Achse entlang dem Schnitt III der F i g. 2.
Die Achse besteht im wesentlichen aus den Längslenkern 1 und 2, die insbesondere aus Rohrmaterial hergestellt
sind. Die Verwendung eines anderen biege- und torsionssteifen Profils ist natürlich ebenfalls möglich. Im
A'.'sführungsbeispiel sind diese Längslenker schlangenförmig gebogen, was jedoch nicht zwingend ist An einem
Ende der Längslenker 1 und 2 sind die Fahrzeugräder 6 und 7 befestigt. Ihr anderes Ende ist jeweils über
Lagerungen 8 und 9 am nicht näher dargestellten Fahrzeugaufbau 10 angelenkt. Die Lagerungen 8 und 9 können
insbesondere als elastische Lager ausgebildet sein. Die beiden starren Längslenker sind miteinander durch
eine biegesteife, aber torsionsweiche Querstrebe 3 winkelsteif verbunden. Die Verbindung zwischen den
Längslenkern einerseits und der Querstrebe andererseits erfolgt durch Schweißen. Zur Erhöhung der Winkelsteifigkeit
ist zwischen Längslenker und Querstrebe jeweils ein Knotenblech 4 beziehungsweise 5 angeschweißt.
Die Abfederung der Räder kann in der Nähe der Radachsen über Spiralfedern oder Federbeine 11
beziehungsweise 12 erfolgen.
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Aus den F i g. 2 und 3 sind die Einzelheiten der erfindungsgemäßen
Achse zu erkennen, wobei F i g. 2 einen dem linken Teil der in F i g. 1 dargestellten Achse entsprechenden
Teii einer Achse zeigt Die Längslenker 2 bestehen in diesem Ausführungsbeispiel wieder aus
rohrförmigen Profilen und sind schlangenförmig ausgebildet Die Querstrebe 3 besteht aus einem V-Profd,
dessen Spitze 3a — wie aus F i g. 3 zu erkennen ist — zumindest annähernd in Höhe des oberen Randes des
Längslenkers 2 liegt und dessen beide Schenkel 36 und 3c schräg nach unten verlaufen. In ihrem mit der Querstrebe
3 in Verbindung stehenden Bereich sind die beiden Längslenker 1 und 2 jeweils mit einer Durchtrittsöffnung
versehen, die quer zur Lenkerlängsachse verläuft und der Kontur der Querstrebe angepaßt ist Im
Ausführungsbeispiel stellt diese Durchtrittsöffnung also einen V-förmigen Einschnitt in der innenliegenden und
in der a^ßenliegenden Wandung des Längslenkers dar. Die Enden der Querstrebe 3 sind durch diese Durchtrittsöffnungen
hindurchgesteckt, so daß sie den Längslenker durchdringen. In F i g. 2 ist daj aus dem Lenker
herausragende Ende 3d der Querstrebe 3 erkennbar. Die Durchtrittsöffnung selbst ist in den Figuren nicht
weiter beziffert Sie ist durch die hindurchgesteckte Querstrebe 3 ausgefüllt und entspricht in ihrem Verlauf
— abgesehen von einem kleinen Aufmaß — dem in F i g. 3 gezeigten Verlauf der Querstrebe 3. Zwischen
Querstrebe 3 und Längslenkern 2 ist ein echter Formschluß gegeben, wobei sowohl auf der Eintritt- als auch
auf der Austrittseite der Durchdringung eine Schweißnaht 13 beziehungsweise 14 vorgesehen ist Im Ausführungsbeispiel
ist der mit der Querstrebe 3 in Verbindung stehende Bereich A der rohrförmigen Längslenker 2 zu
einem Vierkant geformt so daß in diesem Bereich ebene Anschlußflächen vorliegen. Die Schweißnähte 13 und 14
zwischen Querstrebe und Längslenker besitzen daher einen geraden Verlauf, was für die Fertigung besonders
günstig ist Man erkennt daß die Spannungen, insbesondere die Biegespannungen in den Schweißnähten zwischen
der Q·-.erstrebe 3 und den Längslenkern 2 — im
Vergleich zu bekannten Anordnungen — stark reduziert werden, weil die dort wirksamen Momente bei
dieser Anordnung durch die den Längslenker durchdringende Querstrebe auch auf die außenliegende
Wand des Längslenkers übertragen wird, so daß die Beanspruchung der einzelnen Schweißnähte 13 und 14
verringert wird. Durch den Formschluß zwischen Querstrebe und Längslenker ist zwischen beiden selbst dann
noch ein gewisser Halt gegeben, wenn die beiden Schweißnähte völlig ausüben sollten.
Um die Winkelsteifigkeit zwischen den Längslenkern i, 2 und der Querstrebe 3 zj erhöhen, ist — wie bekannt
— zwischen Querstrebe 3 einerseits und Längslenker 1 beziehungsweise 2 andererseits ein Knotenblech 4 angeschweißt
Dieses Knotenblech ist — wie insbesondere F i g. 3 zu entnehmen ist — zumindest annähernd in der
Mitte der Längslenkerhöhe am Längslenker 2 sowie in der Mitte des Schenkels 3c an der Querstrebe 3 angeschweißt.
I)ie angedeuteten Schweißnähte sind mit 15 und 16 beziffert. Das in seinem Zuschnitt zumindest
annähernd dreieckig ausgebildete Knotenblech 4 weist einen im Querschnitt V-förmig geformten Fortsatz 4a
auf, der in seiner Kontur der Kontur der Querstrebe entspricht. Er liegt auf dieser auf und ist mit ihr verschweißt.
Die mit 4Λ bezeichnete Kante des Knotenbleches verläuft vom am Längslenker 2 anliegenden unteren
Ende des linken Qi^rstrebenschenkels 3b schräg
über die Querstrebe 3 fahrzeugeinwärts zur Mitte des rechten Querstrebenschenkels 3c Durch die gewählte
Ausbildung und Anordnung des Knotenbieches 4 werden die Widerstandsmomente der Querstreben/Knotenblech-Anordnung
vom Beginn des Knotenbleches (Bereich B) bis zum Längslenker 2 stetig vergrößert, so
daß Steifigkeitssprünge zwischen Längslenker und Querstrebe vermieden und somit Spannungssprünge in
diesem Bereich zumindest stark reduziert werden. Das dem Längslenker 2 zugewandte Ende des Fortsatzes 4a
des Knotenblechs 4 ist im übrigen zusammen mit dem Ende der Querstrebe 3 in die Durchtrittsöffnung im
Lenker 2 eingeschoben und dort verschweißt, so daß die Spannungen in diesen Schweißnähten weiter reduziert
werden.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß sich eine besondere spannungsarme
Schweißkonstruktion ergibt bei der unzulässig hohe Spannungsspitzen im Bereich der Schweißnähte vermieden
werden. Die Erfindung ist anhand eines V-förmigen Prolils mit oben liegender Spitze erläutert worden,
jedoch nicht darauf beschränku Die wesentlichen Vorteile treten auch ein, wenn andere offene Profile
verwendet werden. Die im Ausführungsbeispiel gewählte Ausführung und Anordnung der Querstrebe bietet
jedoch einige zusätzliche Vorteile. Unter anderem verhält sicii eine so ausgebildete Hinterachse — wegen der
hochliegenden Torsionsachse — stärker rolluntersteuernd. Die Querstrebe ist gegenüber Belastungen von
unten (Ansetzen eines Werkstattwagenhebers) relativ unempfindlich und bei einem »Heck-Crash« wird die
Achse durch die Schräge des V-Profils nach unten abgelenkt so daß ein dort liegender Tank besonders gut
geschützt ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (4)
1. Achsaufhängung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei starren, biege- und torsionssteifen Längslenkern
und einer diese in einem Abstand zu den fahrzeugseitigen Lenkerlagern verbindenden biegesteifen,
aber torsionsweichen Querstrebe, deren Enden durch Schweißen winkelsteif mit den beiden
Längslenkern verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längslenker (1, 2) jeweils
mit einer der Kontur der Querstrebe (3) angepaßten, quer zur Lenkerlängsachse verlaufenden
Durchtrittsöffnung versehen sind, daß die Enden der Querstrebe (3) durch die Durchtrittsöffnungen hindurchgesteckt
sind und daß auf der Eintritt- und/ oder auf der Austrittseite eine Schweißverbindung
(13,14) zwischen Querstrebe (3) und Längslenker (1, 2) vorgesehen ist.
2. Achse sach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Durchtrittsöffnung aufweisende Bereich
der Längslenker (1,2) als Vierkant ausgebildet ist
3. Achse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Versteifung der Querstreben/
Längslenkerverbindung vorgesehenes an sich bekanntes Knotenblech (4) zusammen mit dem Ende
der Querstrebe (3) in die Durchtrittsöffnung im Längslenker (1, 2) eingeschoben und dort mit dem
Längslenker verschweißt ist.
4. Achse r/ach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querstrebe (3) aus einem V-Profil besieht, dessen — in üer Längslenkerseitenansicht
gesehen — Spitze Oa) zumindest annähernd in Höhe des oberen Randes dei Längslenker (1, 2)
liegt, was an sich bekannt ist, und daß das zumindest
annähernd in der Mitte der Längslenkerhöhe am Längslenker (1,2) und in der Mitte der Schenkelhöhe
an der Querstrebe (3) angeschweißte Knotenblech (4) einen im Querschnitt V-förmig geformten,
auf der Querstrebe (3) aufliegenden und mit diesem verschweißten Fortsatz (4a) aufweist, dessen dem
Längslenker (1, 2) zugewandte Ende zusammen mit dem Ende der Querstrebe (3) in die Durchtrittsöffnung
im Längslenker (1, 2) eingeschoben ist, wobei die eine Kante (4b) des im Zuschnitt zumindest annähernd
dreieckig ausgebildeten Knotenbleches (4) vom unteren Ende des einen Querstrebenschenkels
(3b) schräg über die Querstrebe (3) zur Mitte des anderen Querstrebenschenkels (3c) verläuft.
Priority Applications (1)
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| DE19762651432 DE2651432C2 (de) | 1976-11-11 | 1976-11-11 | Achsaufhängung für Kraftfahrzeuge |
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| DE19762651432 DE2651432C2 (de) | 1976-11-11 | 1976-11-11 | Achsaufhängung für Kraftfahrzeuge |
Publications (2)
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| DE2651432C2 true DE2651432C2 (de) | 1985-08-29 |
Family
ID=5992889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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