DE265169C - - Google Patents

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DE265169C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B15/00Operating or servicing cells
    • C25B15/08Supplying or removing reactants or electrolytes; Regeneration of electrolytes

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
265169 ~ KLASSE 12/. GRUPPE
Zusatz zum Patent 263432.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1910 ab. Längste Dauer: 3. Mai 1925.
In dem Hauptpatent 263432 sind Zellen beschrieben worden, in welchen stab- oder streifenförmige Kathoden, die mit Gasschirmen bedeckt oder mit Schläuchen umgeben sind, unterhalb der Anode in einer nahezu horizontalen Ebene angeordnet sind. Die Zirkulation erfolgt derart, daß die Flüssigkeit ausschließlich oder größtenteils durch die Zwischenräume zwischen den Kathodenstäben im Wesen senkrecht zur Kathode geführt wurde. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine weitere Ausbildung der Anordnung des Hauptpatents.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines Bades für die Elektrolyse in der neuen Ausbildung dargestellt.
Das Bad wird zweckmäßigerweise durch eine Zwischenwand Z, die nicht ganz bis zum Boden reicht, in einen eigentlichen Zellenraum und . eine Seitenkammer S abgeteilt (Fig. 1). Die Kathoden werden durch den Zwischenraum unterhalb der Zwischenwand durchgeführt. Um die Kathoden einführen zu können, ohne die Zwischenwand zu diesem Behufe ausheben zu müssen, ist es zweckmäßig, letztere aus zwei Teilen zusammenzusetzen, einem horizontalen Teil K, dessen Ende unter die Zwischenwand Z geschoben wird, und einem vertikalen Teil H, der dann in der Seitenkammer S in die Enden von K von oben eingeschraubt wird und die Stromzuführung vermittelt. Es ist zweckmäßig, die Zwischenräume, welche zwischen den Kathoden im Schlitze unter der Zwischenwand freibleiben, etwa durch Asbestwolle, Sand ο. dgl. zu verstopfen, die Seitenkammer S somit gegen den eigentlichen Zellenraum abzudichten.
Die Zirkulation erfolgt zweckmäßigerweise derart, daß man die Lösung, wie dies bereits in der Patentschrift 263432 beschrieben ist, zwar ausschließlich oder größtenteils durch die Zwischenräume zwischen den Kathoden senkrecht bis nach unten abwärts zirkulieren läßt, sie aber durch eine Rohrleitung u noch in die Seitenkammer S führt, ehe man sie aus der letzteren abzieht. Man gewinnt hierdurch den Vorteil, daß die abgezogene Lauge dieselbe Konzentration besitzt, wie die Lauge in den Kathodenschläuchen, ferner daß die Lauge nochmals an den Kathoden vorbeigeführt wird, wobei die Spur Hypochlorit, welche sie mit sich führt, leicht an den vertikalen Teilen der Kathode reduziert wird und endlich, daß der Schlamm aus der Zelle abgeführt wird, welcher in den Zwischenräumen zwischen den Kathoden niedersinkt.
Es empfiehlt sich bei dieser Art der Zirkulation, nur den horizontalen Teil der Kathoden mit Schläuchen zu umgeben oder die Schläuche
*) Früheres Zusatzpatent: 265168.
wenigstens knapp oberhalb des horizontalen Teiles enden zu lassen.
Eine Abart dieser Zirkulation wird auf Fig. 2 dargestellt. Die Zirkulation erfolgt hier genau auf dieselbe Art wie gemäß dem Hauptpatent, nur ist das Abzugsrohr V durch einen oder mehrere Kanäle u mit der Seitenkammer 5 verbunden. Die Konzentration im Abzugsrohr V und der Seitenkammer S gleichen ίο sich durch diese Kommunikationswege aus.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Elektrolyse von Alkali-Chloriden und ähnlichen Salzen unter Benutzung eines Anodenraumes, welcher durch nahezu horizontal gelagerte Kathoden unten abgegrenzt wird, die ihrerseits keine geschlossene, sondern eine beispielsweise streifenweise und unterbrochene Fläche bilden nach Patent 263432, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt ausschließlich oder größtenteils erst durch die Zwischenräume zwischen den Kathodenstreifen nach abwärts und dann in eine Seitenkammer abgeführt wird, aus welcher er abgezogen werden kann. .
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welchem der Elektrolyt ausschließlich oder größtenteils zwischen den Kathodenstreifen .wesentlich senkrecht zur Kathodenfläche, beispielsweise durch unterhalb der Kathoden angeordnete öffnungen im Boden der Zellen abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ableitung mit der Seitenkammer durch eine oder mehrere Bohrungen kommuniziert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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