DE265176C - - Google Patents

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DE265176C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L23/00Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/013Reciprocating-piston liquid engines with single cylinder, single-acting piston
    • F03C1/0135Reciprocating-piston liquid engines with single cylinder, single-acting piston with actuation of the return stroke by gravity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 265176 -KLASSE Ud. GRUPPE
Firma GEBR. HINSELMANN in ESSEN, Ruhr.
Steuerung für Schüttelrutschenmotoren mit nur einem Arbeitshub.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1912 ab.
Bei Kolbenkraftmaschinen sind Steuerungen bekannt, bei welchen die verlängerte Steuerstange des gleichachsig zum Kolben liegenden Steuerorgans in die hohle Kolbenstange hineinragt. Von diesen bekannten Steuerungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Steuerstange einen verstellbaren Anschlag für die veränderliche Expansion des Druckmittels und einen festen Anschlag für die
ίο unveränderliche Kompression desselben besitzt. Die Verstellung erfolgt dabei mit Hilfe einer Schraubenspindel, deren inneres Ende gleich den festen Anschlag der Kompressionsseite bildet, während eine auf der Spindel verschiebliehe Mutter mit gabelartigen Armen hinter einen Kopf der Steuerstange greift und so den verstellbaren Anschlag der Expansionsseite bildet.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird der Nachteil, daß. die Verstellung der Anschläge an einem langhübigen Maschinenteil vorgenommen werden muß, dadurch beseitigt, daß der verstellbare Anschlag auf die .Steuerstange versetzt wird. Hier ist die Einstellung viel bequemer zu bewirken, da die Steuerstange nur in den Hubenden eine kurze Bewegung macht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. ι im Längsschnitt durch einen Schüttelrutschenantriebsmotor dargestellt. Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung die Weiterbildung der Erfindung.
Das Schiebergehäuse α sitzt gleich am Deckel des Zylinders b, während durch den gegenüberliegenden offenen Deckel die Kolbenstange c des Kolbens d nach außen tritt und hier mittels Querhaupt e mit den Umführungsstangen f verbunden ist, die an dem anderen Ende ein zweites Querhaupt g zwecks Anbringung des kraftübertragenden Seiles o. dgl. 40 besitzen. Der Druckmitteleintritt wird durch das. auf der Steuerstange h sitzende Ventil i und der Auslaß durch den Ringschieber k gesteuert. Die Umsteuerung der Stange h' erfolgt mit Hilfe des Kopfes I, der einmal mit der umgreifenden Klaue m und das andere Mal mit dem Ende η der Schraubenspindel 0 in Berührung kommt. Die Schraubenspindel 0 ist unverschieblich, aber drehbar gelagert. Bei ihrer Drehung verschiebt sich die gegen Drehung durch die Schraube p und Nut q gesicherte Gabel r in der einen oder anderen Richtung und verstellt somit die Klaue m.
In der gezichneten Stellung kann das Druckmittel durch die Löcher s des Ringschiebers durchtreten; der Kolben bewegt sich nach links, die Rutsche wird angehoben. Nach Anschlag der Klaue m an den Kopf I wird die Steuerstange nach links gezogen, so daß sich das Ventil i schließt, während der Ringschieber k die Austrittslöcher t öffnet. Das Druckmittel strömt jetzt aus dem Zylinderraum aus unter gleichzeitigem Rückgang des Kolbens infolge Einwirkung des Rutschengewichts, so weit, bis der Kopf η der Schraubenspindel 0 an den Kopf I der Steuerstange h stößt und damit den Auspuff schließt und den Druckmitteleinlaß öffnet.
Nach Fig. 2 ist nun gemäß der Weiterbildung der Erfindung die Steuerstange zum Teil als Schraubenspindel und Mutter ausgebildet. Die fest auf der Stange h' sitzende
gabelartige Mutter / verstellt bei ihrer Drehung vermittels des Handrades u die durch Nut q' geradlinig geführte Spindel o' nebst Anschlag m'. Die Abschlußplatte V. tritt hier in Wirkung als Anschlagpunkt für den verstellbaren Anschlag m'. Der Ähnlichkeit des Bundes I in Fig. ι mit dem m' in Fig. 2 liegt also nicht etwa die gleiche Wirkung zugrunde. Im übrigen ist der Steuerungsvorgang analog der gleiche gemäß Fig. 1. Beim Hingang des Kolbens in der Pfeilrichtung nimmt die Platte V durch den Bund m' die Steuerstange nach links mit, schließt also den Einlaß und öffnet den Auspuff. Am Ende des nun folgenden Rückganges schiebt die Platte /' durch Anschlag n' die Steuerungsteile wieder in die gezeichnete Lage.
Zwischen Klaue m und Kopf I der Steuerstange bzw. Kopf m' und Platte V des Kolbens ordnet man zweckmäßig ein nachgiebiges Glied, etwa eine Spiralfeder, ein, um ein Zerreißen des Steuergestänges zu verhüten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für Schüttelrutschenmotoren mit nur einem Arbeitshub, bei der die verlängerte Steuerstange des gleichachsig zum Kolben liegenden Steuerorgans in die hohle Kolbenstange hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (h) einen verstellbaren Anschlag (m, m') für die veränderliche Expansion des Druckmittels und einen festen Anschlag für die unveränderliche Kompression desselben besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265176D Active DE265176C (de)

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