DE2652015A1 - Vorrichtung zum faerben der seitenkante einer schuhsohle - Google Patents

Vorrichtung zum faerben der seitenkante einer schuhsohle

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DE2652015A1
DE2652015A1 DE19762652015 DE2652015A DE2652015A1 DE 2652015 A1 DE2652015 A1 DE 2652015A1 DE 19762652015 DE19762652015 DE 19762652015 DE 2652015 A DE2652015 A DE 2652015A DE 2652015 A1 DE2652015 A1 DE 2652015A1
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sole
roller
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edge
shoe sole
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Application number
DE19762652015
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Ernst Gruber
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Ferd Schaefer Soehne GmbH and Co KG
Original Assignee
Ferd Schaefer Soehne GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/42Working on edges or margins by singeing, contracting, dyeing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/06Machines for colouring or chemical treatment; Ornamenting the sole bottoms

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Färben der Seitenkante einer Schuhsohle
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Färben der Seitenkante einer Schuhsohle und betrifft eine solche mit der ohne Modifizierung auch der euf der Sohle bereits angebrachte Absatz eingefärbt werden kann.
  • Sofern cie Sohlenkanten llicht von Hand aus eingefärbt werden, verwendet man dazu eine Maschine in der jeweils eine Sohle zwischen zwei um ihre Achse drehbare Halterungen, Negative genannt, fest eingespannt :n ihrer Ebene gedreht und dabei auf den Seiten- bæwO Sohlenkanten mit Farbstoff versehen wird, Problematisch ist hierbei. daß Teile der Sohlenkante der im Bereich; ihrer Mitt eingespannten Sohle bei Drehung in ihrer Ebene von einem gegebenen Pestpunkt -beispielsweise einer Anordnung zum Auftragen von Farbstoff- stets unterschiedlich weit entfernt sind Einen Extremfall bilden hierbei jeweils die Abstände der beiden äußeren bzwO äußersten Sohlenkanten im Schuhfersen- unri Schuhspitzenbereich relativ zu den äußeren und inneren Kantenteilen im Einspann- oder Schuhristbereich.
  • Um hier einen ständigen Kontakt zwischen Sohlenkante und dem eigentlichen Farbauftrag zu schaffen, müssen entweder bei festc stehendem Farbauftrag die Halterung mit der beiderseits von dieser fest eingespannten Sohle oder der Farbauftrag an der Sohlenkante anliegend deren Konturenverlauf folgend in Ebene der Sohle bewegbar sein, Dies macht jedoch einen erheblichen apparativen Aufwand erforderlich, was die Maschine nicht nur sehr teuer sondern auch verhältnismäßig störanfällig macht Aufgabe der Erfindung ist nun eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art, bei der bei Drehung der Sohle in ihrer Ebene alle Kantenteile mit der Anordnung für den Farbauftrag in Arbeitslage ständig miteinander in Kontakt sind, so daß ein einwandfreier, gleichmäßiger Farbauftrag gesichert ist, ohne daß dabei um dies zu erreichen Sohle oder Anordnung zum Farbstoffauftrag ständig über größere Entfernungen hinweg relativ zueinander bewegt werden müssen. Weiteres aoll durch die Vorrichtung ein einwandfreier Transport auch für Sohlen mit Absatz und gegebenenfalls auch Rahmen möglich seinO Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine feststehende Binrichtung zum Vorbeibewegungen bei gleichzeitigem ständigen Anliegen einer: endlosen Sohlenkante an einem Farbstoff-Auftragswerkzeug einer ebenfalls feststehenden Anordnung zum Auftragen von Farbstoff0 Zweckmäßig besteht Einrichtung zum Fortbewegen bzwO Drehen der Sohle in ihrer Ebene aus zwei in einem Winkel zueinander stehenden Transporträder, von denen zum optimalen Transport der Sohle wenigstens ein Transportrad relativ zum anderen hin und von diesem wegbeweg und parallel zur Ebene der Schuhsohle vcrschieb und in jeweiliger Lage feststellbar ist, wobei sie Sohlenflächen im wesentlichen punktförmig beaufschlagen. Die mit ihr zusammenwirkende Anordnung zum Auftragen von Farbstoff auf die Sohlenkanten weist vor;ugsweise ein nach obenhin offenes Gehäuse und eine darin angeordnete Farbauftragswalze auf, die wenigstena auf einer Seite mittels einer Druckfeder in nichtung Behälteröffnung gedrückt wird. Um Unebenheiten der Sohlenoberfläche ausgleichen sowie die Sohle im Bereich eines bereits darauf aufgebrachten Absatzes transportieren zu können ist ein Transportrad über einen Hebel in Xichtung zum anderen Transportrad hin schwekbar, wobei der Hebel im Zusammenwirken mit einem Ventil die Farstoffzufuhr zum Fartoffgehäuse bæwO -behilter von einem Farbstofftank her regelt, Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht ist, naher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung, Fig. 2 die Stellung bzw. Lage der Transporträder zum Fortbewegen bzw.
  • Drehen einer Sohle in ihrer Ebene A - A, Ansicht von unten, Sohle im Schnitt, Fig. 3 eine Teilansicht der Vorrichtung gemO Fig. 1 und ?ig 4 eine vergrdßerte Ansicht einer Anordnung zum Auftragen von Farbe, im Schnitt.
  • Pigo 1 stellt eine Vorrichtung zum Färben der endlosen Seitenkante 1 einer Schuhsohle 2 dar und weist eine Einrichtung 3 zum Portbewqen bzw Drehen der Schuhsole 2 in ihrer Ebene A- A und eine Anordnung 4 zum' Auftragen von Farbstoff 5 auf die Sohlenkante auf 0Die Einrichtung 3 und die Anordnung 4 sind im wesentlichen feststehena auf der Vorrichtung aufmontiert. Die Einrichtung 5 besteht aus zwei in einem Winkel zueinander ste henden Transporträder,und zwar einer Transport scheibe 6 und einer Rolle 7 von und zwischen denen die Sohle auf der Sohlenunterfläche 8 und der Sohlenoberfläche 9 im Sohlenrandbereich 12 erfaßt und fortbewegt wird, Die Scheibe 6 ist konisch ausgebildetund steht mit dem Teil 10, der den gröBeren Durchmesser hat, punktförmig auf der Unterfläche 8 auf0 Damit die Sohle auf ihrer Oberfläche 9 auch punktförmig von der Rolle 7 druckbeaufschlagt bzw. erfaßt werden kann, liegt diese nicht plan auf der Oberfläche 9 auf, vielmehr schließt der Rollen-Unterteil 11 mit dieser einen spitzen Winkel a ein, In Fig. 2 ist die Lage der Transporträder 6, 7 im besonderen verdeutlicht0 Scheibe 6 und Rolle 7 liegen mit Druck auf den Sohlenoberflächen 8, 9 auf und drehen in Jeweils umgekherter Drehrichtung, 50 daß dazwischenliegende Sohle mit einem gleichbleibenden Abstand 12 im Sohlenrandbereich vom Sohlenrand entfernt fortbewegt wird, Die Anordnung 4 aum Auftragen der Farbe besteht aus einem nach obenhin offenem Gehäuse 13, in dem Farbe 5 ist und einer nach oben federnd ausschwenk- bzwo federnd nachgiebig drückbaren Farbauftragswalze 14, die so dimensioniert ist, daß sie einerseits in die Farbe im Gehäuse eintaucht andererseits aber aus der offenem Teil t5 des Gehäuses herausragt0 Die Walze 14 ist auf einem drehbaren Zylinder 16 befestigt, der mit einem Ende 17 in ein Kupplungsstück 18 eines Kreuzgelenks 19 einsteckbar ist0 Das andere Ende 20 liegt auf einem Druckstück 21 auf, über welches die Walze 14 von einer Druckfeder 22 nach oben aus dem Gehäuse gedrückt und in Arbeitslage an die Sohlenkante 1 fedwrkraft beaufschlagt anzuliegen k0mmt, Die Walze 14 kann aber mit auch lose drehbar ausscllwenk- bzwO herausdrückbarer Achse gelagert seine wobei sie in diesem Fall durch die auf ihr ablaufengedreht den Sohlenkante/ wird. Damit sich die Walze beim Auftragen von Farbe auf die Sohlenkante ihrer Jeweiligen Schnittschräge einwandfrei anpassen kann, ist sie nach einer anderen Ausführungsform an beiden Enden in vorstehend besohriebener Weise federkraft beaufschlagt. Im Gehäuse 13 ist ein Farbabstreifer 23 zum Abstreifen von zu viel von der Walze aus dem Farbbad aufgenommener Farbe So Der Abstreifer weist in seiner Halterung 24 ein Langloch 25 auf, mit dem er auf einer Lagerbüchse 26 in Pfeilrichtung C - D verschiebbar die Farbaufnahme der Walze regeln kann. Der Abstreifer kann. durch eine Klemmschraube 27 fixiert werden Fig. So Um den Abstreifer in erforderlicher Lage zu halten, ist ein Sohraubanschlag 28 vorgesehen0 Die Transporträder 6, 7 sowie die Hohlachse bzw. der Zylinder 16 werden über Riemanscheiben durch einen hier nicht dargestellten Antrieb angetrieben. Der Rolle 7 ist hierbei noch ein Zahnradtrieb 29 vorgeschaltet. Zur genauen Einstellung der Transporträder 6,7 relativ zueinander, derart, daß sie auf der Sohlenobor- bzw.
  • Sohlenunterfläche zum einwandfreien Transport der dazwischen punktförmig aufstehen diegenden Sohle/ können, sind sowohl die Scheibe 6 als auch die Rolle 7 durch federvorgespannte Schraubverstellung 60, 61 bzw.
  • 72 70, 71 über Rändelmuttern 62 bzw. Y in Pfeilrichtung E - F verschieb und in gewünschter Verschiebelage feststellbar. Zur Führung der Sohle 2 ist eine Sohlenführung 30 vorgesehen.
  • Um auch verschieden starke Sohlen zwischen den Transporträdern führen sowie Sohelnunebenheiten außgleichen und schließlich auch eine Sohle mit Absats 31 transportieren zu können, ist die Transportscheibe 6 von der Sohlenunterfläche weg- und wiedor hinbewegbar. Zweckmäßig dient hierfür ein Gestänge 32 von dem ein Ende mit einem Führungshebel 33 der Scheibe 6 und das andere Ende mit einem Fußtritt 34 verbunden ist, Der Hebel 35 ist zweiarmig ausgebildet und In einem Drehpunkt 35 schwenkbar Selagert. Beim Betätigen des Fußtritts werden das Gestänge mit des dem oberen Teil 36/Führungshebels in Pfeilrichtung I und ein, Unterteil 37 zusammen mit der daran befestigten Transportsch#ibe in davon entgegengesetzter Richtung K geschwenkt. Dabei wird einerseits die eingelegte Sohle in der Vorrichtung zwischen -den Transporträdern 6, 7 eingespannt und andererseits die Vorrichtung eingeschaltet und und durch Anlenken des oberen Teils 36 an ein Nockenventil 38 der Farbzufluß von einem hier nicht sichtbaren über dem Farbgehäuse 13 höherliegenden Farbtank ausgelöst. FalLs die Sohle nicht eingelegt oder der Fußtritt gelüftet und die Vorrichtung durch Ausschwenken des Führungshebels in umgekehrter Pfeilrichung L ausgeschaltet wird, stoppt auch die Farbzufuhr durch Abschalten des Nockenvetils.
  • Durch die Niveauregulierung der Farbstoffzufuhr ist stets gewährleistet, daß beim Abschalten der Vorrichtung Farbe nicht auslauft oder wesentlich mehr Farbe zufließt, als zum Einfärben gebraucht wird. Je nach Viskosität der Farbe kann so die zugeführte Farbmenge geregelt werden0 Die Vorrichtung ist mittels Klemmhebel 39 und Schraube 40 aaf einem Gestell oder Werktisch uOdglo 41 lösbar zu befestigen.
  • Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Fünrungshebel 33 einarmig ausgebildet und sein Schwenk- bzw. Drehpunkt mit einem Mittelpuknt 42 der Scheibe 6 zusammenfällt. Dies insbesonders dann, wenn flache Sohlen bearbeitet werden sollen,

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Vorrichtung zum Färben der Seitenkante einer Schuhsohle, gekennzeichnet durch eine feststehende Einrichtung zum Vorbeibewegen bei gleichzeitigem ständigen Anliegen einer endlosen Schlenkante an einem Farbstoff-Auftragswerkzeug einer ebenfalls feststehenden Anordnung zum Auftragen von Farbstoff.
  2. 2> Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Einrichtung (3) aus zwei in einem Winkel zueinander stehenden Transporträdern (6, 7) bestehen, von denen wenigstens eines davon relativ zum anderen hin und von diesem wieder wegbeweg und parallel zur Ebene (A) der Schuhsohle (2) verschieb und in Jeweiliger Verschiebelage feststellbar ist.
  3. 3) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporträder (6, 7) die Sohlenflächen (8, 9) zum Weitertransport bzw. zum Drehen der Sohle in ihrer Ebene A im wesentlichen nur punktförmig beaufschlagen.
  4. 4) Vorrichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung(4) aus einem nach obenhin offenen Gehäuse (15) und einer drehbar darin angeordneten Farbauftragwalze (14) besteht, die wenigstens auf einer Seite durch eine Dru¢kfeder (22) nach ober nach der Behälteröffnung hin federkraft beaufschlagt ist,
  5. 5) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 dadurch gekennzeichdaß die Walze (14)/ net,/an ihren beider Enden bzw Seite federkraft beaufschlagt ist.
  6. 6) Vorrichtung nac der Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Farbwalze ein die Farbaufnahme der Walze dosierender Farbabstreifer (23) vorgesehen ist.
  7. 7) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (6) auf einem schwenkbaren Führungshebel (35) gelagert istO 8) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbstoffzufuhr durch ein Nockenventil (38) und den mit diesem zusammenwirkenden Führungshebel regelbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2595217A1 (fr) * 1986-03-05 1987-09-11 Centre Tech Cuir Chaussure Procede de coloration de la lisse de semelles de chaussures et dispositif pour sa mise en oeuvre
IT201700001444A1 (it) * 2017-01-09 2018-07-09 Omac Srl Macchina per la colorazione del bordo di manufatti di pelle e simili materiali.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2595217A1 (fr) * 1986-03-05 1987-09-11 Centre Tech Cuir Chaussure Procede de coloration de la lisse de semelles de chaussures et dispositif pour sa mise en oeuvre
EP0238424A1 (de) * 1986-03-05 1987-09-23 Centre Technique Cuir Chaussure Maroquinerie Verfahren zum Färben der Seitenkante von Schuhsohlen und Vorrichtung dafür
IT201700001444A1 (it) * 2017-01-09 2018-07-09 Omac Srl Macchina per la colorazione del bordo di manufatti di pelle e simili materiali.

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