DE2652829A1 - Schwenkfuss - Google Patents

Schwenkfuss

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DE2652829A1
DE2652829A1 DE19762652829 DE2652829A DE2652829A1 DE 2652829 A1 DE2652829 A1 DE 2652829A1 DE 19762652829 DE19762652829 DE 19762652829 DE 2652829 A DE2652829 A DE 2652829A DE 2652829 A1 DE2652829 A1 DE 2652829A1
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axis
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DE19762652829
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B83/00—Combinations comprising two or more pieces of furniture of different kinds
    • A47B83/04—Tables combined with other pieces of furniture
    • A47B83/045—Tables combined with cabinets

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Anmelder: Stuttgart, den 16» November 1976
Richard Kurz P 3281 X/kg
Vogelsangatraße 12
7000 Stuttgart 1
Vertreter:
Kohler - Schwindling - Späth
Patentanwälte
Hohentwielstraße 41
7000 Stuttgart Λ
Schwenkfuß
Die Erfindung betrifft einen Schwenkfuß zum Abstützen einer mehrteiligen, in ausgeklapptem Zustand einen Tisch bildenden Schrankklappe, die eingeschwenkt ein Schrankabteil frontseitig abdeckt, wobei der Schwenkfuß um eine Achse schwenkbar ist, die an einem nicht unmittelbar an dem Schrank angelenkten Klappenteil an dessen in ausgeschwenkter Lage unterer Seite angebracht ist.
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Schränke, insbesondere von Schrankwänden, werden häufig mit uia eine horizontale Achse schwenkbaren Klappen versehen, die in ausgeschwenkter Lage eine Tischplatte bilden«, Da die Tischplatte häufig wesentlich größer sein soll als die Größe des durch die Schrankklappe abzudeckenden Schrankabteiles, wird die Klappe mehrteilig ausgebildet, wobei an der an dem Schrank angelenkten Klappe eine weitere Klappe schwenkbar gelagert ist, die um eine parallele Achse ausschwenkbar isto In der ausgeschwenkten Lage liegen die beiden Klappenteile mit ihren Stirnseiten aneinandergrenzend in einer Ebene in horizontaler Lage» In der Ruhelage oder der eingeschwenkten Lage liegen die beiden Klappen flach aneinander an und befinden sich in senkrechter Lage. Im allgemeinen ist das an dem Schrank angelenkte Klappenteil über die es mit dem Schrank verbindende Schwenkachse hinaus verlängert und es liegt diese Verlängerung in horizontaler Lage an einem Anschlag an, der an den Schrankseitenwänden angebracht ist. Da eine derartige mehrteilige Klappe nicht nur schwer ist, sondern auch über einen relativ großen Hebelarm auf die Lagerung einwirkt, ist es erforderlich, sie gegen den Boden abzustützen. Dazu ist ein Stützfuß bekannt, der an der dem Schrank in ausgeschwenkter Lage abgewandten Klappenteil schwenkbar angebracht ist. Dieser bekannte Stützfuß besteht aus einem dreieckförmigen Rahmen, dessen eine Spitze in Betriebslage auf dem Boden aufsteht, wobei eine Seite parallel zu der Schrankklappe in horizontaler Lage angeordnet ist. Diese Seite erstreckt sich in Betriebslage senkrecht zur
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Schrankfront und überdeckt dabei die Trennfuge zwischen den beiden Klappenteilen. Diese horizontale Seite des dreieckförmigen Stützfußes ist um eine vertikale, zur Schrankfront parallele Achse schwenkbar, die an dem äußeren, dem Schrank in Betriebslage abgewandten Klappenteil angebracht ist. Der einzige Abstützpunkt auf dem
Fußboden liegt etwa unter der Trennfuge zwischen den beiden Klappenteilen. Zum Einschwenken in die Ruhelage wird der Stützfuß um die vertikale Schwenkachse um 90° verschwenkt und anschließend um seine horizontale Dreieckseite um 90° verschwenkt, bis er flach an der Unterseite des äußeren Klappenteiles anliegt. Dann wird dieses Klappenteil um die es mit dem anderen Klappenteil verbindende Achse um 180° eingeschwenkt und anschließend wird das andere, am Schrank angelenkte Klappenteil um 90° hochgeschwenkt, bis es das Schrankabteil abdeckt. Von Nachteil ist bei dieser bekannten Anordnung, daß nur ein einziger Abstützpunkt vorhanden ist und daß der Stützfuß um zwei zueinander senkrechte Achsen schwenkbar sein muß, um ihn aus der an dem Klappenteil anliegenden Lage in die Betriebslage zu verschwenken. Dadurch wird die Anordnung nicht nur kostenaufwendig sondern auch instabilο
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schwenkfuß zu schaffen, der beide Klappenteile zuverlässig abstützt und der bei einfacher Handhabung eine kostengünstige Herstellung und rasche Montage erlaubt.
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Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch., daß der Schwenkfuß zwei zueinander parallele Stützfüße aufweist, die um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind, die bei ausgeschwenkter Klappe zur Schrankfront senkrecht steht, und daß die Stützfüße verlängerbar und verkürzbar sind.
Ein Vorteil bei der Verwendung eines erfindungsgemäßen Schwenkfußea besteht darin, daß eine ZweipunktabStützung gegenüber dem Fußboden erreicht ist. Aufgrund der Verlängerbarkeit und Verkürzbarkeit der beiden Stützfüße ist es möglich, trotz Anordnung der Schwenkachse etwa in der Mitte der Schrankklappe den Schwenkfuß auch bei nicht übermäßig breiten Klappen zu verwenden; es braucht die Klappenbreite nur etwa so groß sein wie die Länge der ausgezogenen Stützfüße, nämlich etwa 0,8 m» Durch die mögliche starre Befestigung des die gemeinsame Achse tragenden Lagers läßt sich eine stabile und dennoch preiswert herstellbare Konstruktion verwirklichen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Stützfüße starr miteinander verbunden und es ist hierzu insbesondere eine Querstrebe in der Nähe der der Achse abgewandten Fußenden vorgesehen· Durch diese rahmenartige Ausbildung der Stützfüße, die ja außerdem noch durch die gemeinsame Achse starr miteinander verbunden sind, wird eine hohe Stabilität bei geringem konstruktivem Aufwand erzielt.
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Bei einer bevorzugten Auafuhrungsform der Erfindung ist die Achse so weit verlängert, daß in der Betriebslage das an dem Schrank angelenkte Klappenteil an dem Ende der Achse aufliegt. Dadurch wird auch das schrankseitige Klappenteil zweimal abgestützt, nämlich einmal durch das Lager am Schrank und zum zweiten durch die Achsverlängerung. Von Vorteil ist dabei insbesondere, daß der eine der beiden Stützfüße etwa im Bereich der Trennfuge zwischen den beiden Klappenteilen, der andere der beiden Stützfüße jedoch hiervon in Richtung auf das freie Ende der Schrankklappe entfernt abstützt. Dadurch kann das äußere Klappenteil auch an seinen von dem Schrank entfernten Rand erheblich belastet werden, ohne daß unzulässige Beanspruchungen öder unerwünschte Bewegungen der Klappenteile die Folge sind.
Die beiden Stützfüße sind um die Achse schwenkbar. Um sie in ihren beiden Endlagen fixieren zu können, in denen sie entweder an dem äußeren Klappenteil flach anliegen oder von diesem Klappenteil Bankrecht abstehen, können Rasten vorgesehen aein. Dieae Rasten können sehr unterschiedlich ausgebildet sein, beispielsweise als Federrasten, als Schwenkriegel oder dgl.· Bei vereinfachten Ausführungsformen ist eine Rastung in der Betriebslage, in der die Stützfüße zu dem äußeren Klappenteil senkrecht stehen, nicht erforderlich. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zur Verwirklichung der gewünschten Rastung die Achse in einem unrunden Lager gehalten und es sind die Außenkontur der Achse und die
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Innenkontur des Lagers zumindest in einem Toil ihrer Länge so gestaltet, daß in zumindest einer Drehlage die Achse axial in das Lager schiebbar und darin unverdrehbar gehalten ist. Dabei besteht bei bevorzugten Weiterbildungen das Lager aus einem Vierkantrohrabschnitt und es ist die Achse durch ein die beiden. Stützfüße in Klappennähe miteinander verbindenden Rohr mit Kreisquerschnitt gebildet, auf das in einem Endbereich ein Vierkantrohrstück aufgeschoben und starr verbunden ist» Wird das Vierkantrohrstück in den Vierkantrohrabschnitt eingeschoben, so sind die Stützfüße und das Klappenteil zueinander gegen Schwenkbewegung verriegelt. Bevorzugt schließt dabei an das Vierkantrohrstück ein Rohrstück mit Kreisquerschnitt an, dessen Außendurchmeaaer gleich der lichten Weite des Vierkantrohrabschnittes isto Dies hat den Vorteil, daß nach axialem Verschieben um eine solche Strecke, daß das Rohrstück mit Kreiaquerschnitt sich in dem das Lager bildenden Vierkantrohrabschnitt befindet, ein im wesentlichen spielfreies Verschwenken der den Schwenkfuß bildenden Stützfüße möglich ist. -üls wird die gewünschte Funktion somit in konstruktiv einfacher V/eise verwirklicht, wobei lediglich Halbzeug verwendet ist und keinerlei besonders gestaltete Teile erforderlich sind, die einen erhöhten Herstellungsaufwand verursachen würden.
Der Vierkantrohrabschnitt kann das einzige Lager für die Achse bilden« Bevorzugt ist jedoch für die Achse ein weiteres Lager vorgesehen und so angeordnet, daß es als Anschlag gegen axiales Verschieben der Achse dadurch
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verwendbar ist, daß einer der Stützfüße bei axialer Verschiebung an ihm zur Anlage kommt» Die andere Endlage bei axialer Verschiebung wird dadurch definiert, daß der andere Stützfuß an dem ein Lager bildenden Vierkantrohrabschnitt zur Anlage kommt. Die beiden Lager haben somit nicht nur die Punktion einer Halterung der Stützfüße, sondern sie sorgen außerdem noch für eine Begrenzung der axialen Verschiebebewegung und für die gewünschte Rastung in der Betriebslage.
Zur Rastung in der Ruhelage ist an der Achse ein Stift und an einem der Lager eine Gabel vorgesehen, die so angeordnet sind, daß in Ruhelage des Schwenkfußes der Stift in der Gabel liegt und die Achse gegen Verdrehen sicherte Oder es sind bei den Ausführungsformen, bei denen die Achse in Ruhelage nicht über den Umriß des äußeren Klappenteiles hinausragt, die Konturen von Achse und Lager so gestaltet, daß sie in einer weiteren, zur ersten Einschublage um 90° verschwenkten Lage deckungsgleich sind» Dies ist in einfachster V/eise dann erreicht, wenn Achse und Lager jeweils quadratische Konturen aufweisen·
V/eitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen in vereinfachter und schematisierter Darstellung:
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Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Schrank mit mehrteiliger Schrankklappe und erfindungsgemäßem Schwenkfuß in einem Schnitt nach der Linie I-I, in Betriebsstellung dargestellt, wobei die Ruhestellung gestrichelt angedeutet ist,
i'ig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach i"ig. 1 und
ü'ig.3 einen Schnitt nach der Linie IH-III der Fig„ 2 in vergrößerter Darstellung»
Ein Schrank 1 mit drei übereinander angeordneten Abteilen, einem unteren Abteil 2, einem mittleren Abteil 3 und einem oberen Abteil 4 isb mit einer um eine Achse 5 ausschwenkbaren Schrankklappe 6 versehen, die in der ausgeschwenkten Lage als Tisch verwendbar ist. Die Achse 5 ist jeweils an einer Seitenwand 7 des Schrankes gelagert. In der gestrichelt dargestellten eingeschwenkten Ruhelage der Schrankklappe 6 deckt diese das Abteil 5 frontseitig ab, wogegen die Abteile 2 und 4 durch Türen bzw,, 9 frontseitig verschlossen sind. Die Achse 5 weist einen Abstand von dem Rand der Schrankklappe 6 auf, der bei Ruhelage der Schrankklappe deren unteren Rand bildet, wobei die Größe des Abstandes etwas kleiner ist als die lichte Tiefe des Schrankes, so daß in der Betriebslage der innere Rand der Schrankklappe 6 einen kleinen Abstand von einer Rückwand 10 des Schrankes 1 aufweist,, Dieser der Rückwand 10 benachbarte Boreich der Schrankklappe 6
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liegt von "unten an nicht dargestellten, an den Seitenwänden 7 "befestigten Anschlägen ano
Die Schrankklappe 6 besteht aus zwei Klappenteilen, einem inneren Klappenteil 11 und einem äußeren Klappenteil 12, die durch ein Scharnier 13 miteinander verbunden sind, das im Bereich der beiden aneinander angrenzenden Stirnflächen der Klappenteile 11 und 12 vorgesehen ist. Das äußere Klappenteil 12 ist daher um die Achse des Scharnieres 1$ schwenkbar und ist, zusammen mit dem inneren Klappenteil 11, um die Achse schwenkbar.
Aufgrund der großen Ausladung der Schrankklappe 6 in Betriebslage ist es erforderlich, eine Abstützung vorzusehen, weil wegen des nur sehr kurzen Hebelarmes zwischen der Achse 5 vüciä den nicht dargestellten Anschlägen für das im Schrankinneren befindliche linde des inneren Klappenteiles 11 andernfalls zu große Beanspruchungen auftreten würden, wenn das äußere Klappenteil belastet wird· Zu diesem Zweck ist an dem äußeren Klappenteil ein Schwenkfuß 14 bewegbar angebracht j der aus zwei zueinander parallelen Stützfüßen und einer die beiden Stützfüße 15 in deren in Betriebslage dem Boden zugewandten Endbereich miteinander verbindenden Querstrebe 16 besteht· An der Querstrebe 16 sind zwei Höhenstellschrauben i7 angebracht, die die Auflage auf dem Boden bilden, auf dem auch ein Sockel 18 des Schrankes 1 aufsteht·
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Der Schwenkfuß 14 ist um eine Achse 19 schwenkbar, die zur Frontfläche des Schrankes 1 in der Betriebslage senkrecht steht. Der in der Betriebslage dem Schrank 1 nähere Stützfuß 15 ist an einem die Achse bildenden Rohr 20 starr befestigt. Zu diesem Zweck ist das Ende des Stützfußes 15 quer durchbohrt und das Rohr hindurchgesteckt und mittels eines durch eine Querbohrung gesteckten Splintes 21 drehstarr fixiert. Über das Rohr ist ein Rohrstück 22 geschoben und daran starr befestigt, das einen Kreisquerschnitt aufweist. An das Rohrstück schließt stirnseitig ein Vierkantrohrstück 23 an, das einen quadratischen Querschnitt aufweist, wobei die Seitenlänge des die Außenkontur bildenden Quadrates gleich dem Außendurchmesser des Rohrstückes 22 ist. Das Vierkantrohrstück 23 ist mit dem Rohr 20 durch einen Querstift 24 starr verbunden. An dem dem Schrank abgewandten Ende des Vierkantrohrstücks 23 ist der andere Stützfuß 15 befestigt, beispielsweise hart angelötet oder angeschweißt. In der in der Zeichnung dargestellten Betriebslage befindet sich das Vierkantrohrstück 23 in einem Vierkantrohrabschnitt 25» der ein Lager bildet. Der Vierkantrohrabschnitt 25 ist unter Zwischenlage einer Distanzscheibe 26 an einer Montageplatte 27 starr befestigt, die ihrerseits an der Unterseite des äußeren Klappenteiles 12 angeschraubt ist, wobei die Montageplatte 27 bis zu der Trennfuge zwischen den beiden Klappenteilen 11 und reicht. An der Montageplatte 27 ist ferner noch eine Lagerhülse 28 mit dem Vierkantrohrabschnitt 25 achegleich angebracht. Dabei sind die Längen des Vierkantrohrstückes 23 und des Rohrstückes 22 so gewählt, daß
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in der dargestellten. Betriebslage das dem Vierkantrohrstück 23 abgewandte Knde des Rohrstückes 22 sich noch in der Lagerhülse 28 befindet.
Der Splint 21 steht an einer Seite etwas über den Umriß des Stützfußes 15 hinaus vor und es ist an der Lagerhülse 28 zwischen dem Rohr 20 und dem äußeren Klappenteil 12 eine Gabel 29 angebracht, deren beide Zinken parallel zum Rohr 20 angeordnet sind» Die lichte Weite zwischen, den beiden Zinken der Gabel 29 ist auf den Durchmesser des Splintes 21 so abgestimmt, daß der Splint 21 in die Gabel 29 einschiebbar ist„ Ferner ist an. dem dem Schrank zugewandten Ende des Rohres 20, das sich über den durch den Splint 21 befestigten Stützfuß hinaus erstreckt, ein Auflagepuffer 30 mittels einer Schraube 3I angebracht, auf dem das innere Klappenteil mit semer Unterseite in der Betriebslage aufliegt.
Da sich in der Betriebslage das Vierkantrohrstück 23 in dem durch den Vierkantrohrabschnitt 25 gebildeten Lager befindet, ist der Schwenkfuß 14 unverschwenkbar. Das äußere Klappenteil 12 stützt sich über den Vierkantrohrabschnitt 25 und die Lagerhülse 28 auf den beiden Stützfüßen 15 ah. Außerdem stützt sich das innere Klappenteil 11 über den Auflagepuffer 30 gegen den Schwenkfuß 14„
Um den Schwenkfuß 14 in seine Ruhelage zu bringen, wird er vom Schrank weggezogen, wodurch das Vierkantrohrstück 23 aus dem Vierkantrohrabschnitt 25 heraustritt
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und sich das Rohrstück 22 in dem das Lager bildenden Vierkantrohrabschnitt 25 befindet· Nunmehr kann, da der Formschluß aufgehoben ist, der Schwenkfuß 14 um 90° verschwenkt werden, bis er etwa parallel zum äußeren Klappenteil 12 steht. In dieser Lage könnte, beispielsweise durch eine mit der Querstrebe 16 zusammenwirkende Federrast, der Schwenkfuß 14 arretiert werden. Bei der dargestellten Ausführungsform wird jedoch durch eine kurze weitere Axialbewegung vom Schrank 1 weg der Splint 21 in die Gabel 29 eingeführt und dadurch die gewünschte Fixierung erreicht» In dieser Lage schlägt* gleichzeitig der dem Schrank 1 nähere Stützfuß 15 an. der Lagerhülse 28 an und begrenzt dadurch die Axialbewegung» Das freie, dem Schrank 1 zugewandte -^nde des Rohres 20, das die Schwenkachse für den Schwenkfuß 14 bildet, befindet sich dabei innerhalb des Umrisses des äußeren Klappenteiles 12. Dagegen liegt in der dargestellten Betriebslage der dem Schrank 1 fernere Stützfuß 15 an der Stirnseite dea Vierkantrohrabaohnittes 25 an, wodurch die Axialbewegung in Richtung auf den Schrank hin ebenfalls begrenzt ist« Es wird nun anschließend das äußere Klappenteil 12 zusammen mit dem Schwenkfuß 14 um die Achse des Scharnieres 13 um 180° herumgeschwenkt, bis die beiden Klappenteile 11 und 12 flach aufeinanderliegen. Anschließend werden die beiden Klappenteile 11 und 12 zusammen mit dem Schwenkfuß 14 um 90° nach oben geschwenkt in die in Fig„ 1 gestrichelt dargestellte Ruhelage, in der das Abteil 3 des Schrankes frontseitig durch das innere Klappenteil 11 abgedeckt ist.
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Um bei einer Breite der Schrankklappe 6, die kleiner ist als die doppelte Länge der Stützfüße 15» dennoch die Achse 20 in der Mitte der Klappe anbringen zu können, sind die beiden Stützfüße 15 in ihrer Länge verschiebbar. Es sind hierzu die beiden Stützfüße in Art eines Teleskopes ausgebildet, wie es auch von Stativen her bekannt ist. Die Stützfüße sind dabei vorzugsweise zweiteilig ausgebildet, wodurch sich ihre Länge auf etwa die Hälfte reduzieren läßt«, Us ist auch ohne weiteres möglich, eine stärkere Längenreduktion zu erzielen, wenn die Stützfüße entsprechend mehrteilig ausgebildet sind. Die Arretierung in den Endlagen erfolgt durch an sich bekannte Rasten, die als starre Verriegelung oder auch als Federrast ausgebildet sein können, wobei jedoch die starre Verriegelung vorzuziehen ist, weil sich eine Federrast bei starker Beanspruchung lösen kann.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehreren kombiniert Anwendung finden«
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Claims (1)

  1. Patent an s ρ i'i ic he
    Schwenkfuß zum Abstützen einer mehrteiligen, in ausgeklapptem Zustand einen Tisch bildenden Schrankklappe , die eingeschwenkt ein Schrankabteil frontseitig abdeckt, wobei der Schwenkfuß um eine Achse schwenkbar ist, die an einem nicht unmittelbar an dem Schrank angelenkten Köappenteil an dessen in ausgeschwenkter Lage unterer Seite angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkfuß (14) zwei zueinander parallele Stützfüße (-15) aufweist, die um eine gemeinsame Achse (20) schwenkbar sind, die bei ausgeschwenkter Klappe (6) zur Schrankfront senkrecht steht, und daß die Stützfüße (15) verlängerbar und verkürzbar sind.
    Schwenkfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützfüße (15) starr miteinander verbunden sind und hierzu insbesondere eine Querstrebe (16) in der Nähe der der Achse abgewandten Fußenden vorgesehen ist.
    Schwenkfuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (20) so weit verlängert ist, daß in der Betriebslage das an dem Schrank (1) angelenkte Klappenteil (11) an dem Knde (30) der Achse (20) aufliegt.
    Schwenkfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (20) in einem unrunden Lager (25) gehalten ist und die Außenkontur der Achse
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    und die Innenkontur des Layers zumindest in einem Teil ihrer Länge so gestaltet sind, daß in zumindest einer Drehlage die Achse axial gegen das Lager verschiebbar und darin unverdrehbar gehalten ist.
    5ο Schwenkfuß nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager aus einem Vierkantrohrabschnitt (25) besteht und die Achse durch ein die beiden Füße (15) in Klappennähe miteinander verbindendes Rohr (20) mit Kreisquerschnitt gebildet ist, auf das in einem Endbereich ein Vierkantrohrstück (23) aufgeschoben und atari1 befestigt ist«.
    6„ Schwenkfuß nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß an das Vierkan tr OhI1S tück (23) ein Rohrstück (22) mit Kreisquerschnitt anschließt, dessen Außendurchmesser gleich der lichten Weite des Vierkantrohrabschnittes (25) ist.
    7ο Schwenkfuß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Achse (20) ein weiteres Lager (28) vorgesehen und so angeordnet ist, daß es als Anschlag gegen axiales Verschieben der Achse dadurch verwendbar ist, daß einer der Stützfüße (15) bei axialer Verschiebung an ihm zur Anlage kommt„
    8. Schwenkfuß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Achse (20) ein Stift (21) und an einem der Lager (28) eine Säbel (29) vorgesehen und so angeordnet sind, daß in Ruhelage des Schwenkfußes (14) der Stift (21) in der Gabel (29) liegt und die Achse gegen Verdrehen sichert.
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DE19762652829 1976-11-20 1976-11-20 Schwenkfuss Withdrawn DE2652829A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19756644A1 (de) * 1997-12-19 1999-06-24 Matthias Stuettgen Schrankträger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19756644A1 (de) * 1997-12-19 1999-06-24 Matthias Stuettgen Schrankträger

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