DE2653099C2 - Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern - Google Patents

Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern

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DE2653099C2 DE19762653099 DE2653099A DE2653099C2 DE 2653099 C2 DE2653099 C2 DE 2653099C2 DE 19762653099 DE19762653099 DE 19762653099 DE 2653099 A DE2653099 A DE 2653099A DE 2653099 C2 DE2653099 C2 DE 2653099C2
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

a) während der Herstellung der einzelnen Kunststoffmantel (2, 2') an deren späteren Verbin- dungskanten zu anderen Wandelementen oder bei zunächst einteiliger Herstellung, im Bereich der Trenn- und späteren Verbindungskanten, etwa in Mitte der Wanddicke bei noch flüssigem, nicht ausgehärtetem Kunststoffmaterial schweißbare oder hartlötbare Metallplatten (14,14') fest verankert werden;
b) die so gebildeten Einlagen (1, I) entlang den Verbindungskanten der Wandelemente auf mindestens einer ihrer beiden Flachseiten durch Entfernung von Kunststoff außen freigelegt oder während der Erzeugung des einzelnen Wandelemcntcs von Kunststoff freigehalten werden;
c) am Aufstellungsort des Behälters die einander b5 zugekehrten Kanten der ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1, V) miteinander verschweißt oder hartverlötet werden, und
d) der an der Behälterinnenseite, gegebenenfalls auch auf der Behälteraußenseite, zwischen den benachbarten Wandelementen freibleibende, die beiden miteinander verbundenen ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1, V) offenlegende, nutförmige Raum mit einer sich dem Kunststoff der Kunststoffmantel (2,2') verbindenden streich- ,oder spritzfähigen Kunststoffmasse und/oder mit Kunststoff-Fertigteilen ausgefüllt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Wandelemente dadurch hergestellt werden, daß zunächst ein großes Wandelement hergestellt wird, das schließlich aufgeteilt wird.
Die Erfindung betrifft Wandelemente für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzte Behälter und ein Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern.
Nach den geltenden Transportbestimmungen dürfen beispielsweise RundVehälter nur bis zu einem Durchmesser von ca. 3.00 m auf der Straße oder Schiene transportiert werden. Daher ist es erforderlich, daß beispielsweise im Falle von Stahlbchältcrn mit größerem Durchmesser der Behälter in einzelnen Teilen, z. B. in Form von Einzeisegmenten, zum Aufstellungsort transportiert und dort zu einem kompletten Behälter zusammengeschraubt oder zusammengeschweißt wird. Auch bei Beton- oder Holzsilos gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, aus Einzelteilen erst am Aufstellungsort den kompletten Behälter zusammenzuschrauben.
Diese Segmentbauweise hat. selbst bei Behältern mit einem unter 3.00 m liegenden Durchr-ssser. den Vorteil, daß der zur Verfugung stehende Transportraum erheblich besser ausgenutzt werden kann, als bei Transport eines fertigen Behälters.
Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus und auch aus Gründen der Chemikalienbeständigkeit der Behälterwerkstoffe ist man seit längerer Zeit und zwar besonders im chemischen Apparatebau, dazu übergegangen, die Behälter aus Kunststoff herzustellen. Dabei hat sich erwiesen, daß Laminierungskonstruktionen. im Hinblick auf die erforderliche Festigkeit, sehr dick und daher auch sehr teuer ausfallen müssen. Thermoplastische Kunststoffe sind für diesen Zweck festigkeitsmäßig nicht ausreichend.
Man hat sich daher auf sogenannte GF-UP-Kunststoffe (= Duroplaste), das sind faserverstärkte Polyesterharze konzentriert, mit Glasfasern als Verstärkungsmaterial, wobei man sich aber aus den oben angeführten Gründen immer auf kleinere Durchmesser, und daher auch — da die Behälterhöhe aus statischen und aus transporttechnischen Gründen nicht beliebig vergrößerbar ist — auf kleinere Volumen beschränken mußte.
Behi'iltcr mit tragenden Teilen aus derartigen Duroplasten können, falls erforderlich, innen auch noch zusätzlich mit Thermoplasten ausgekleidet sein, um bestimmte, im Einzelfall wünschenswerte Eigenschaften zu erreichen.
Bchältcrlcilc, die aus Duroplasten oder anderen tragenden Kunststoffen bestehen, bereiten nun aber besondere Schwierigkeiten, wenn man die Uchiiller aus
einzelnen Teilen herstellen und am Aufstellungsort zum fettigen llehiiller/.usamiiieiiscl/.L-ii wiil.
Aus dem DE-GM 19 88 172 sind Wandelemente aus glasfaserverstärkten Polyesterharzen für einen Behälter bekannt, die an den Rändern als Flansch ausgebildet sind, in den ein Stahlsteg eingelegt ist. An dem entsprechenden Rand auf der Innenseile der Wandplatte ist desweiteren ein Streifen aus einem thermoplastischen Kunststoff eingepreßt. Die einzelnen Wandelemente sollen danach an ihren Flanschen, hier den in dieselben eingelegten Stahlstegen, miteinander verschraubt oder vernietet werden. Ein dichtes Tankinneres wird dann dadurch gebildet, daß die einzelnen thermoplastischen Kunststoff-Streifen an den Rändern der Flansche miteinander verschweißt werden. Danach können die Enden der Stahlstege noch zusätzlich miteinander verschweißt werden. Infolgedessen wird nach diesem Stand der Technik ein Behälter gebildet, der zwar aus einzelnen Wandelementen besteht, deren Verbindungsflansche jedoch stets im wesentlichen senkrecht zur Wandebene liegen. Da der Innendruck de Flüssigkeit in dem Behälter auf die Behälterwand im Ergebnis eine Zugspannung aufgibt, also eine Kraft, die in der vVandebene liegt, werden die Verbindungsflansche und die in dieselben eingelegten Stahlstege stets nur auf Biegung beansprucht. Entsprechend problematisch ist diese Technik, da die auf Biegung beanspruchten glasfaserverstärkten Kunststoff-Bauteile eine solche Verbindung im Zusammenspiel mit den metallischen Werkstoffen der eingelegten Stahlstege nur schlecht übernehmen können, da zwischen diesen beiden Werkstoffen stark unterschiedliche Steifigkeitsverhältnisse herrschen. So hat z. B. Stahl einen Elastizitätsmodul von 2,1 · 105 N/mm2 und glasfaserverstärkter Kunststoff (Handverfahren) einen Elastizitätsmodul von 0,08 · 105 N/mm2. Außerdem verursachen in glasfaserverstärkten Kunststoff-Laminaten eingebettete Stahlteile Delaminationen, also schichtweise Ablösungen innerhalb des Laminates, sofern Biegebeanspruchungen auftreten. Im übrigen ist die Erzielung einer dichten Behälterinnenwand im Bereich der Flanschverbindungen problematisch; denn hier wird infolge der Biegekräfte stets eine Neigung zur Spaltbildung zwischen den Flanschen an der Behälterinnenseite zu besorgen sein.
Ferner ist aus der AT-PS 2 74 652 eine Kcsselverbindung unier Verwendung einer Metallplatte bekannt. Die Metallplatte wird dazu zwischen die Wandungen zweier bündig aneinanderstoßender Kessel gelegt. Einzelne Enden der Metallplatte können dabei bis üDer die Außenseiten der beiden aneinanderstoßenden Kessel hinaus verlaufen und hier von einer zusätzlichen Deckschicht überlappt werden. Die Deckschicht kann insbesondere aus Glasfaser-Polyester gebildet werden. Wenn die Metallplatte gelocht ist, so daß das Kunststoffmaterial bei der Verarbeitung in die Lochungen eindringen kann, um sich mit den Wandungen der Kessel verbinden zu können, so wird die Metallplatte fest mit dieser Deckschicht verbunden. Am Stoß der sich teilenden Metallplatte kann noch eine Schweißnaht gelegt werden, um die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen. Dadurch wird jedoch von der Metallplatte noch nicht die statische Funktion der Kcsselwandung übernommen. Im wesentlichen liegt auch nach diesem Stand der Technik die Metallplatte nicht längs zur Kesselwand, so daß sie auf Zug beansprucht werden würde, sondern quer dazu. Stabile Kessel bzw. Behälter werden somit nach diesem Stand der Technik schon vorausgesetzt.
In der DE-OS 23 21 023 wird lediglich vorgeschlagen.
Wandelemente aus glasfaserverstärktem Kunststoff schichtweise mit entsprechenden Laininuischichtcn miteinander zu verbinden. Dieser Stand der Technik besitzt demnach die schon eingangs aufgezeigten Grenzen und Nachteile.
Aufgabe der Erfindung ist es, Wandelemente für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat zu schaffen, aus denen auch große Behälter in Segmentbauweise an einem beliebigen Aufstellungsort in einfaeher Weise zusammengesetzt werden können, ohne daß hierzu besondere Speziaifachleute erforderlich sind, wobei die Vorteile von Kunststoffbehältern gleichwohl beibehalter, werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Wandelemente der eingangs genannten Art gelöst bei denen im Bereich der Wandmitte in den Rändern des Wandelementes als Einlagen schweiß- oder lötbare Metallplatten eingebettet sind, die über die Kunststoffmäntel hinausragen, und die zur kraftschlüssigen Verankerung in dem Kunststoff-Laminat dort gelocht sind oder sägezahn- oder widerhakenförmige Er.Vähungen oder auf mindestens einer Seite befestigte MetalUrahtgitteroder ausgespreizte Lappen aufweisen. Erfindungsgemäß werden die Behälter aus den Wandelementen dsnn dadurch zusammengesetzt, daß die Wandelemente miteinander jn den ungelochten Fortsetzungen der Einlagen einstückig und wasserdicht miteinander verbunden sind. Insgesamt wird nach der Erfindung folgendes Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern angewendet:
a) Während der Herstellung der einzelnen Kunststoffmantel an deren späteren Verbindungskanten zu anderen Wandelementen oder, bei zunächst einteiliger Hersteilung, im Bereich der Trenn- und späteren Verbindungskanten, werden etwa in Mitte der Wanddicke bei noch flüssigem nicht ausgehärtetem Kunststoffmaterial schweißbare oder hartlötbare Metallplatten fest verankert;
b) die so gebildeten Einlagen werden entlang den Verbindungskanten der Wandelemente auf mindestens einer ihrer beiden Flachseiten durch Entfernung von Kunststoff außen frei gelegt oder während der Erzeugung des einzelnen Wandelementes von Kunststoff freigehalten;
c) am Aufstellungsort des Behälters werden die einander zugekehrten Kanten der angelochten Fortsetzungen der Einlagen miteinander verschweißt oder hartverlötet; und
so d) der an der Behälterinnseite, gegebenenfalls auch auf der Behälteraußenseite, zwischen den benachbarten Wandelementen freibleibende, die beiden miteinander verbundenen ungelochten Fortsetzungen der Einlagen offenlegende, nutförmige Raum wird mit einer sich dem Kunststoff der Kunststoffmantel verbindende streich- oder spiitzfähigen Kunststoffmasse und/oder mit Kunststoff-Fertigteilen ausgefüllt.
Dieses Verfahren kann bei zunächst einstückiger Herstellung mehrerer Wandelemente und anschließender Trennung dieser in Einzelelemente demt durchgeführt werden, daß der Herstellungsvorgang nach Erreichen einer bestimmten Teilwanddicke, z. B. der halben
t>5 Wanddicke, unterbrochen wird, sodann die zu diesem Teil gehörenden Metallplatten aufgelegt werden und dann der Herstellungsvorgang bis zum Erreichen der gewünschten Gesamtwanddicke fortgesetzt wird, wo-
nach dann die Trennung in Einzelelemente entlang der Mitte der Metallplatten vorgenommen wird.
Wenn man dagegen die Wandelemente von vornherein getrennt voneinander herstellt, wird ebenfalls so vorgegangen, daß der Herstellungsvorgang nach Erreichen einer bestimmten Teilwanddicke, z. B. der halben Wanddicke, unterbrochen wird, sodann die zu diesem Teil gehörenden Metallplatten aufgelegt werden und sodann der Herstellungsvorgang bis zum Erreichen der gewünschten Gesamtwanddicke fortgesetzt wird. Man kann aber dann das sonst erforderliche Freilegen eines Teils der Metallplatten durch Wegnahme von Kunststoffmaterial dadurch überflüssig machen, daß die Metallplatten derart eingelegt werden, daß sie an den Verbindungskanten des Wandelementes über diese Verbindungskanten nach außen vorstehen, so daß sie dann innerhalb dieses freiliegenden Bereichs miteinander
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Das Verfahren hat, gleichgültig wie nun die Wandelemente des Behälters nach einem der vorstehend geschilderten Verfahren hergestellt werden, den grundlegenden Vorteil, daß das Zusammensetzen der Behälter-Wandelemente am Aufstellungsort sehr einfach und ohne Zuhilfenahme von Spezialisten erfolgen kann. Es sind lediglich Schweißer erforderlich, welche die Metallplatten miteinander verschweißen bzw. verlöten, und solche stehen ja nun in genügender Anzahl und mit genügenden Qualitäten praktisch überall zur Verfügung. Das Schließen der Nutrn zwischen den Wandelementen, wo die Metailpiatten nach außen freiliegen, muß bei korrodierendem Behälterinhalt zumindest auf der Innenseite erfolgen, kann aber aus optischen Gründen, um eine glatte Behälteraußenwand zu erzeugen, natürlich auch auf der Außenseite durchgeführt werden. Hierzu sind ebenfalls keine Spezialisten erforderlich. Das Ausfüllen dieser Nuten kann unter Verwendung von streich- oder spritzfähigem Kunststoffmateria! oder durch Einsatz von Fertigteilen recht einfach vorgenommen werden, wobei das Fertigteil, vorzugsweise ein Kunststoff-Fertigteil, eingedrückt und/oder eingeklebt wird. Dasselbe geschieht an der Innenseite des Behälters, nur werden hier aus Gründen einwandfreier Dichtigkeit noch einige wenige Lagen Kunststoff (Dichtungslaminat) aufgebracht. Wenn vorstehend von »Löten« gesprochen wurde, dann ist damit natürlich Hartlötung im Falle der Verwendung von Metallplatten aus Nichteisenmetallen gemeint
Die Ausfüllung der Zwischenräume zwischen benachbarten Wandelementen durch Kunststoff erbringt außer einem vollen Scfejtz der Metallplatten in diesem Bereich gegen Chemikalienangriff auch eine einwandfreie Abdichtung des Behältermantels.
9Die Metallplatten sinddie eigentlichen statischen Verbindungselemente von Wandelement zu Wandelement, beispielsweise Segment zu Segment. Diese Metailpiatten können entsprechend den auftretenden Kräften statisch ausreichend bemessen werden, ebenso kann die Festigkeit der zwischen diesen Metallplatten vorhandenen Schweiß- oder Hartlötnähte statisch nachgewiesen werden. Der kritische Punkt dieser Verbindung ist die ObertragungderKräfte vondem Kunststoff indie Metallplatte. Das kann aber durch entsprechende Ausbildung bzw. Formgebung des in den Kunststoff eingebetteten Teils jeder Metallplatte gelöst werden, indem nämüch dieser in den Kunststoff eingebettete Teil der Metallplatte zu seiner Verankerung im Kunststoff mit verstärkenden Elementen versehen wird. Als solche Elemente kommen folgende Arten von Elementen infrage:
a) mehrere Lochreihen in dem eingebetteten Teil der Metallplatte.
b) sägezahn- oder widerhakenförmige Erhöhungen,
c) auf mindestens einer Flachseite der Metallplatte s befestigte Mctalldrahigitter.
d) ausgespreizte Lappen.
Diese Maßnahmen können einzeln oder aber auch in beliebiger Kombination verwendet werden. Im übrigen
ίο wird ja besonders dadurch, daß die Metailpiatten mit dem Kunststoff zu einem Zeitpunkt verbunden werden, in welchem der Kunststoff noch flüssig und nicht ausgehärtet ist, eine starke Verankerungswirkung (Verbund) erzielt.
is Es ist nun ein ganz wesentlicher Aspekt, daß die durchlochten Einlagen bewirken, daß der sie umgebende Kunststoff durch die Durchbrechungen d. h. durch
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locher ebenfalls ausfüllt, so daß eine optimale Fcstig keil und mechanische Stabilität der Wandelemente des zusammengesetzten Behälters und damit auch des zusammengesetzten Behälters selbst, erreicht wird; es hat sich in überraschender Weise gezeigt, daß durch diese optimale Verbindung und Durchdringung von Kunst stoff und durchlochter Einlage ein Gebilde erreicht wird,dasden vielfältigen Anforderungen,die insbesondere am,s in mechanischer Hinsicht an solche Großbehälter gestellt werden, in optimaler Weise erfüllt sind. Eine in manchen Fällen recht vorteilhafte Lösung be steht darin, daß die Metailpiatten die Form von Winkel eisen haben, deren einer Schenkel in den Kunststoff eingebettet ist und deren anderer Schenkel über die Fläche des Wandelements nach außen vorsteht. Man kann diese Metallplatten dann auf beiden Seiten mitein ander verschweißen oder hartverlöten, wobei die eine Schweiß- bzw. Lötstelle außerhalb der Wandelemente liegt, kann aber diese nach außen herausstehenden Schenkel auch so lang ausbilden und mit Durchgangslöchern versehen, daß an dieser Stelle eine Schraubver- bindung zwischen den beiden aneinander anliegenden Schenkeln der Metallplatten benachbarter Wandelemente vorgenommen werden kann. Insbesondere im Falle der Verschweißung der nach außen ragenden Schenkel der Winkeleisen ist es möglich, diese mit ci nem der Abdichtung und dem Korrosionsschutz dienen den, nach außen etwas vorstehenden Kunststoffwulst zu überziehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1 bis 9. die bevorzugte Ausführungsformen darstellen, im einzelnen beschrieben, wobei zunächst die Wamielemente des Behälters und sodann das Herstellungsverfahren dargelegt werden. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch zwei benachbarte Wandelemente, die auf neue Weise miteinander verbun den sind;
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung der F i g. 1; F i g. 3 einen Querschnitt einer anderen Ausführungsform zwei miteinander verbundener Wandelemente; F i g. 4 eine Draufsicht auf die Darstellung der F i g. 3;
bo F i g. 5 eine dritte bevorzugte Ausführungsform zweier miteinander verbundener Wandelemente im Querschnitt;
Fig.6 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß F ig. 5;
F i g. 7 eine Ausführungsforni einer Verbindung von zwei aufeinander senkrecht stehenden Wandelemente, beispielsweise eine Boden-Wandverbindung;
Fig.8 eine weitere Ausführungsform zweier mitein-
ander verbundener Wandclcmentc beispielsweise Wand-Dcckcl-Vcrbindung und
I" ig. 9 eine weitere Ausführungsform zwei miteinander verbundener Wandclcmente unter Einbeziehung einer Flansch-Verbindung.
In Fig. I und Fig. 2 sind die durchfochten Einlagen zweier benachbarter Wandclcmentc des Behälters mit dfv Bezugszeichen 1 und Γ bezeichnet, die Bezugszeicher, 2 und 2' stellen den Kunststoffmantel dar, die Bezugszeichen 3 und 3' bedeuten die einander zugcwand- ten freien d. h. zunächst nicht mit Kun.',fstoff umhüllten Enden der durchlochten Einlagen 1 bzw. Γ, die im Bereich 6 einstückig miteinander verbunden, beispielsweise verlötet oder verschweißt, sind. Mit den Bezugszeichen 4 und 4' sind die Durchbrechungen, nämlich die Löcher in den Einlagen 1, Γ bezeichnet. Mit dem Bezugszeichen 5 ist die nach der Bewirkung der Verbindung der beiden durchlochten Einlagen 1,1' angebrach-Se Kuns!sicfim3r!£chc!!s bezeichnet, wobei in den Endbereichen 7 und 7' ein Übcrlaminat vorgesehen ist, das an seiner Innenseite eine Klcbcfuge 28,28' aufweist.
Zur Erläuterung der Fig.2 ist zusätzlich festzustellen, daß die durchlochte Einlage 1 bzw. Γ ein sogenanntes Raupenblech ist. da es an seiner Oberfläche zur Erhöhung der mechanischen Stabilität zahlreiche raupen- förmige Sicken 8 aufweist.
Fig.3 unterscheidet sich von Fig. 1 lediglich darin, daß in Fig.3 eine durchlochte Einlage 1 bzw. Γ dargestellt ist, die aus einem sogenannten Riffelblech besteht, d. h. aus einem Blech, das rautenförmig nebeneinander 3u b .ν. untereinander angeordnete rhombische Sicken 9 aufweist.
In der F i g. 5 ist gezeigt, daß die durchlochten Einlagen 1, Γ in jedem Behälter-Wandelement aus zwei in einem Abstand voneinander befindlichen Gittern 10 und 11 bzw. 10' und W bestehen, wobei diese Gitter 10,11, 10'. 11' vorzugsweise aus einem Drahtgeflecht gebildet sind. Die Punktschweißstellen dieser Drahtgeflechte sind mit den Bezugszeichen 12 und 12' bezeichnet. Der Begriff durchlochte Einlage umfaßt also auch solche Gitter, bei denen die Löcher die Zwischenräume zwischen den Gitterstäben darstellen. Im Fall der Ausführungsform der F i g. 5 und 6 ist in den jeweiligen Endbereichen der Wandelemente eine Metallplatte 14 bzw. 14' zwischen den beiden Gittern 10,11 und 10', ll'angeordnet, die im Bereich 6 wie auch bei den Ausführungsformen der F i g. 1 bis 4 gezeichnet einstückig miteinander verbunden sind. Die Endbereiche der beiden stirnförmig aufeinanderstoßenden Metallplatten 14, 14' sind zunächst nicht mit Kunststoff umhüllt und werden, wie dies weiter oben bereits dargelegt ist, erst nach der Herstellung der einstückigen Verbindung mit der Kunststoff manschette mit Überlaminat und Klebefuge 28,28' miteinander verbunden.
Die F i g. 7 zeigt zwei senkrecht aufeinanderstellende Wandelemente 15 und 16 wobei im Wandelement 15 die durchlochte Einlage 17 und im Wandelement 16 die durchlochte Einlage 18 angeordnet ist. Das Wandelement 15 ist mit der Kunststoffumhüllung 19, das Wandelement 16 mit der Kunststoffumhüllung 20 umgeben, wobei jeweils die Endbereiche der Wandelemente 15,16 zunächst kunststoff frei sind und an der Stelle 21 eine einstückige Verbindung der senkrecht aufeinanderstoßenden beiden Enden der durchlochten Einlagen 17,18 durch Löten oder Schweißen bewirkt ist.
Sodann wird das Knie 22 durch Kunststoff ausgeformt und mit dem Oberlaminat 23 versehen. Fig.8 zeigt eine entsprechende Anordnung wie F i g. 7, jedoch handelt es sich, wie bereits oben ausgeführt, bei F i g. 8 um die Anformung eines Deckel- oder Deckenstücks, wobei der Verbindungsbereich zwischen den beiden durchlochten Einlagen in Fig.8 nicht im F.ckpunkt sondern an einer geraden Stelle der senkrecht gezeichneten durchlochten Einlage, nämlich am Punkt 24 liegt.
In Fig. 9 ist schließlich noch eine andere aus der Zeichnung heraus verständliche Art der Verbindung zweier durchlochler Einlagen bezeichnet, nämlich durch die Flanschverbindung 25.
Die normale Aufbringungsweise der Kunststoffumhüllung der durchlochten Einlagen ist die übliche Bänder-Wicklung oder das ebenfalls an sich bekannte Vakuum-Ziehverfahren.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Wandmitte in den Rändern des Wandelementes als Einlagen (1, 1'} schweiß- oder lötbare Metallplatten (14,14') eingebettet sind, die über die Kunststoffmantel (2,2') hinausragen, und die zur kraftschlüssigen Verankerung in dem Kunststoff-Laminat dort gelocht sind oder sägezahn- oder widerhakenförmige Erhöhungen oder auf mindestens einer Seite befestigte Metalldrahtgitter (10, 10', 11,11') oder ausgespreizte Lappen aufweisen.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Einlage (1, Γ) in dem Kunststoff-Laminat als Raupenblech oder Riffelblech ausgebildet ist
3. Wandelement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß die Einlage (1,1') aus zwei voneinander parallel beabstandeten Metalldrahtgittern (10, 10', 11,11') besteht zwischen denen in den Endbereichen Metallplatten (14,14'). die mit den Metalldrahtgittern (10, IC, 11, 11') einstückig verbunden sind, angeordnet sind.
4. Wandelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die plattenförmige Fortsetzung der Einlage (1, V) soweit sie über die Kunststoffmantel (2, 2') hinausragt, als Flansch ausgebildet ist.
5. Aus Wandelemersien zusammengesetzter Behälter, insbesondere Gro3b?hälter. dadurch gekennzeichnet daß Wandelemente nai.i mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4 miteinander an den ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1,1') einstückig und wasserdicht miteinander verbunden sind.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnaht zweier Wandelemente auf der Behälterinnenseite nachträglich mit einer Kunststoffmanschette (5) überdeckt ist, die über die Ränder der Kunststoffmantel (2, 2') laminiert ist.
7. Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern nach An- spruch 6, insbesondere Großbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß
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