DE2653099C2 - Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern - Google Patents
Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten BehälternInfo
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Description
a) während der Herstellung der einzelnen Kunststoffmantel (2, 2') an deren späteren Verbin-
dungskanten zu anderen Wandelementen oder bei zunächst einteiliger Herstellung, im Bereich
der Trenn- und späteren Verbindungskanten, etwa in Mitte der Wanddicke bei noch flüssigem, nicht ausgehärtetem Kunststoffmaterial
schweißbare oder hartlötbare Metallplatten (14,14') fest verankert werden;
b) die so gebildeten Einlagen (1, I) entlang den Verbindungskanten der Wandelemente auf
mindestens einer ihrer beiden Flachseiten durch Entfernung von Kunststoff außen freigelegt
oder während der Erzeugung des einzelnen Wandelemcntcs von Kunststoff freigehalten
werden;
c) am Aufstellungsort des Behälters die einander b5
zugekehrten Kanten der ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1, V) miteinander verschweißt oder hartverlötet werden, und
d) der an der Behälterinnenseite, gegebenenfalls auch auf der Behälteraußenseite, zwischen den
benachbarten Wandelementen freibleibende, die beiden miteinander verbundenen ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1, V) offenlegende, nutförmige Raum mit einer sich dem
Kunststoff der Kunststoffmantel (2,2') verbindenden streich- ,oder spritzfähigen Kunststoffmasse und/oder mit Kunststoff-Fertigteilen
ausgefüllt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Wandelemente dadurch hergestellt werden, daß zunächst ein großes Wandelement hergestellt wird, das schließlich aufgeteilt wird.
Die Erfindung betrifft Wandelemente für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzte Behälter und ein Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern.
Nach den geltenden Transportbestimmungen dürfen beispielsweise RundVehälter nur bis zu einem Durchmesser von ca. 3.00 m auf der Straße oder Schiene transportiert werden. Daher ist es erforderlich, daß beispielsweise im Falle von Stahlbchältcrn mit größerem Durchmesser der Behälter in einzelnen Teilen, z. B. in Form
von Einzeisegmenten, zum Aufstellungsort transportiert und dort zu einem kompletten Behälter zusammengeschraubt oder zusammengeschweißt wird. Auch bei
Beton- oder Holzsilos gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, aus Einzelteilen erst am Aufstellungsort den
kompletten Behälter zusammenzuschrauben.
Diese Segmentbauweise hat. selbst bei Behältern mit einem unter 3.00 m liegenden Durchr-ssser. den Vorteil,
daß der zur Verfugung stehende Transportraum erheblich besser ausgenutzt werden kann, als bei Transport
eines fertigen Behälters.
Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus und auch aus Gründen der Chemikalienbeständigkeit der Behälterwerkstoffe ist man seit längerer Zeit und zwar besonders im chemischen Apparatebau, dazu übergegangen,
die Behälter aus Kunststoff herzustellen. Dabei hat sich erwiesen, daß Laminierungskonstruktionen. im Hinblick
auf die erforderliche Festigkeit, sehr dick und daher
auch sehr teuer ausfallen müssen. Thermoplastische Kunststoffe sind für diesen Zweck festigkeitsmäßig
nicht ausreichend.
Man hat sich daher auf sogenannte GF-UP-Kunststoffe (= Duroplaste), das sind faserverstärkte Polyesterharze konzentriert, mit Glasfasern als Verstärkungsmaterial, wobei man sich aber aus den oben angeführten Gründen immer auf kleinere Durchmesser, und
daher auch — da die Behälterhöhe aus statischen und aus transporttechnischen Gründen nicht beliebig vergrößerbar ist — auf kleinere Volumen beschränken
mußte.
Behi'iltcr mit tragenden Teilen aus derartigen Duroplasten können, falls erforderlich, innen auch noch zusätzlich mit Thermoplasten ausgekleidet sein, um bestimmte, im Einzelfall wünschenswerte Eigenschaften
zu erreichen.
Bchältcrlcilc, die aus Duroplasten oder anderen tragenden Kunststoffen bestehen, bereiten nun aber besondere Schwierigkeiten, wenn man die Uchiiller aus
einzelnen Teilen herstellen und am Aufstellungsort zum
fettigen llehiiller/.usamiiieiiscl/.L-ii wiil.
Aus dem DE-GM 19 88 172 sind Wandelemente aus
glasfaserverstärkten Polyesterharzen für einen Behälter bekannt, die an den Rändern als Flansch ausgebildet
sind, in den ein Stahlsteg eingelegt ist. An dem entsprechenden Rand auf der Innenseile der Wandplatte ist
desweiteren ein Streifen aus einem thermoplastischen Kunststoff eingepreßt. Die einzelnen Wandelemente
sollen danach an ihren Flanschen, hier den in dieselben
eingelegten Stahlstegen, miteinander verschraubt oder vernietet werden. Ein dichtes Tankinneres wird dann
dadurch gebildet, daß die einzelnen thermoplastischen Kunststoff-Streifen an den Rändern der Flansche miteinander
verschweißt werden. Danach können die Enden der Stahlstege noch zusätzlich miteinander verschweißt
werden. Infolgedessen wird nach diesem Stand der Technik ein Behälter gebildet, der zwar aus einzelnen
Wandelementen besteht, deren Verbindungsflansche jedoch stets im wesentlichen senkrecht zur Wandebene liegen. Da der Innendruck de Flüssigkeit in dem
Behälter auf die Behälterwand im Ergebnis eine Zugspannung aufgibt, also eine Kraft, die in der vVandebene
liegt, werden die Verbindungsflansche und die in dieselben eingelegten Stahlstege stets nur auf Biegung beansprucht.
Entsprechend problematisch ist diese Technik, da die auf Biegung beanspruchten glasfaserverstärkten
Kunststoff-Bauteile eine solche Verbindung im Zusammenspiel mit den metallischen Werkstoffen der eingelegten
Stahlstege nur schlecht übernehmen können, da zwischen diesen beiden Werkstoffen stark unterschiedliche
Steifigkeitsverhältnisse herrschen. So hat z. B. Stahl einen Elastizitätsmodul von 2,1 · 105 N/mm2 und
glasfaserverstärkter Kunststoff (Handverfahren) einen Elastizitätsmodul von 0,08 · 105 N/mm2. Außerdem verursachen
in glasfaserverstärkten Kunststoff-Laminaten eingebettete Stahlteile Delaminationen, also schichtweise
Ablösungen innerhalb des Laminates, sofern Biegebeanspruchungen auftreten. Im übrigen ist die Erzielung
einer dichten Behälterinnenwand im Bereich der Flanschverbindungen problematisch; denn hier wird infolge
der Biegekräfte stets eine Neigung zur Spaltbildung zwischen den Flanschen an der Behälterinnenseite
zu besorgen sein.
Ferner ist aus der AT-PS 2 74 652 eine Kcsselverbindung
unier Verwendung einer Metallplatte bekannt. Die Metallplatte wird dazu zwischen die Wandungen
zweier bündig aneinanderstoßender Kessel gelegt. Einzelne Enden der Metallplatte können dabei bis üDer die
Außenseiten der beiden aneinanderstoßenden Kessel hinaus verlaufen und hier von einer zusätzlichen Deckschicht
überlappt werden. Die Deckschicht kann insbesondere aus Glasfaser-Polyester gebildet werden. Wenn
die Metallplatte gelocht ist, so daß das Kunststoffmaterial bei der Verarbeitung in die Lochungen eindringen
kann, um sich mit den Wandungen der Kessel verbinden zu können, so wird die Metallplatte fest mit dieser Deckschicht
verbunden. Am Stoß der sich teilenden Metallplatte kann noch eine Schweißnaht gelegt werden, um
die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen. Dadurch wird jedoch von der Metallplatte noch nicht die statische
Funktion der Kcsselwandung übernommen. Im wesentlichen liegt auch nach diesem Stand der Technik
die Metallplatte nicht längs zur Kesselwand, so daß sie auf Zug beansprucht werden würde, sondern quer dazu.
Stabile Kessel bzw. Behälter werden somit nach diesem Stand der Technik schon vorausgesetzt.
In der DE-OS 23 21 023 wird lediglich vorgeschlagen.
Wandelemente aus glasfaserverstärktem Kunststoff schichtweise mit entsprechenden Laininuischichtcn miteinander
zu verbinden. Dieser Stand der Technik besitzt demnach die schon eingangs aufgezeigten Grenzen und
Nachteile.
Aufgabe der Erfindung ist es, Wandelemente für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat zu
schaffen, aus denen auch große Behälter in Segmentbauweise an einem beliebigen Aufstellungsort in einfaeher
Weise zusammengesetzt werden können, ohne daß hierzu besondere Speziaifachleute erforderlich sind,
wobei die Vorteile von Kunststoffbehältern gleichwohl beibehalter, werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Wandelemente der eingangs genannten Art gelöst bei denen
im Bereich der Wandmitte in den Rändern des Wandelementes als Einlagen schweiß- oder lötbare Metallplatten eingebettet sind, die über die Kunststoffmäntel
hinausragen, und die zur kraftschlüssigen Verankerung in dem Kunststoff-Laminat dort gelocht sind oder sägezahn-
oder widerhakenförmige Er.Vähungen oder auf mindestens einer Seite befestigte MetalUrahtgitteroder
ausgespreizte Lappen aufweisen. Erfindungsgemäß werden die Behälter aus den Wandelementen dsnn dadurch
zusammengesetzt, daß die Wandelemente miteinander jn den ungelochten Fortsetzungen der Einlagen
einstückig und wasserdicht miteinander verbunden sind. Insgesamt wird nach der Erfindung folgendes Verfahren
zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern angewendet:
a) Während der Herstellung der einzelnen Kunststoffmantel
an deren späteren Verbindungskanten zu anderen Wandelementen oder, bei zunächst einteiliger
Hersteilung, im Bereich der Trenn- und späteren Verbindungskanten, werden etwa in Mitte
der Wanddicke bei noch flüssigem nicht ausgehärtetem Kunststoffmaterial schweißbare oder hartlötbare
Metallplatten fest verankert;
b) die so gebildeten Einlagen werden entlang den Verbindungskanten
der Wandelemente auf mindestens einer ihrer beiden Flachseiten durch Entfernung
von Kunststoff außen frei gelegt oder während der Erzeugung des einzelnen Wandelementes von
Kunststoff freigehalten;
c) am Aufstellungsort des Behälters werden die einander zugekehrten Kanten der angelochten Fortsetzungen
der Einlagen miteinander verschweißt oder hartverlötet; und
so d) der an der Behälterinnseite, gegebenenfalls auch auf der Behälteraußenseite, zwischen den benachbarten
Wandelementen freibleibende, die beiden miteinander verbundenen ungelochten Fortsetzungen
der Einlagen offenlegende, nutförmige Raum wird mit einer sich dem Kunststoff der Kunststoffmantel
verbindende streich- oder spiitzfähigen Kunststoffmasse und/oder mit Kunststoff-Fertigteilen
ausgefüllt.
Dieses Verfahren kann bei zunächst einstückiger Herstellung mehrerer Wandelemente und anschließender
Trennung dieser in Einzelelemente demt durchgeführt werden, daß der Herstellungsvorgang nach Erreichen
einer bestimmten Teilwanddicke, z. B. der halben
t>5 Wanddicke, unterbrochen wird, sodann die zu diesem
Teil gehörenden Metallplatten aufgelegt werden und dann der Herstellungsvorgang bis zum Erreichen der
gewünschten Gesamtwanddicke fortgesetzt wird, wo-
nach dann die Trennung in Einzelelemente entlang der Mitte der Metallplatten vorgenommen wird.
Wenn man dagegen die Wandelemente von vornherein getrennt voneinander herstellt, wird ebenfalls so
vorgegangen, daß der Herstellungsvorgang nach Erreichen einer bestimmten Teilwanddicke, z. B. der halben
Wanddicke, unterbrochen wird, sodann die zu diesem Teil gehörenden Metallplatten aufgelegt werden und
sodann der Herstellungsvorgang bis zum Erreichen der
gewünschten Gesamtwanddicke fortgesetzt wird. Man kann aber dann das sonst erforderliche Freilegen eines
Teils der Metallplatten durch Wegnahme von Kunststoffmaterial dadurch überflüssig machen, daß die Metallplatten derart eingelegt werden, daß sie an den Verbindungskanten des Wandelementes über diese Verbindungskanten nach außen vorstehen, so daß sie dann
innerhalb dieses freiliegenden Bereichs miteinander
* w> «Vll TVVtWt WJVI ItCII t * Vl IV*lVl VVV(UVIt IWIIIIVfI.
Das Verfahren hat, gleichgültig wie nun die Wandelemente des Behälters nach einem der vorstehend geschilderten Verfahren hergestellt werden, den grundlegenden Vorteil, daß das Zusammensetzen der Behälter-Wandelemente am Aufstellungsort sehr einfach und ohne Zuhilfenahme von Spezialisten erfolgen kann. Es sind
lediglich Schweißer erforderlich, welche die Metallplatten miteinander verschweißen bzw. verlöten, und solche
stehen ja nun in genügender Anzahl und mit genügenden Qualitäten praktisch überall zur Verfügung. Das
Schließen der Nutrn zwischen den Wandelementen, wo die Metailpiatten nach außen freiliegen, muß bei korrodierendem Behälterinhalt zumindest auf der Innenseite
erfolgen, kann aber aus optischen Gründen, um eine glatte Behälteraußenwand zu erzeugen, natürlich auch
auf der Außenseite durchgeführt werden. Hierzu sind ebenfalls keine Spezialisten erforderlich. Das Ausfüllen
dieser Nuten kann unter Verwendung von streich- oder
spritzfähigem Kunststoffmateria! oder durch Einsatz von Fertigteilen recht einfach vorgenommen werden,
wobei das Fertigteil, vorzugsweise ein Kunststoff-Fertigteil, eingedrückt und/oder eingeklebt wird. Dasselbe
geschieht an der Innenseite des Behälters, nur werden hier aus Gründen einwandfreier Dichtigkeit noch einige
wenige Lagen Kunststoff (Dichtungslaminat) aufgebracht. Wenn vorstehend von »Löten« gesprochen wurde, dann ist damit natürlich Hartlötung im Falle der
Verwendung von Metallplatten aus Nichteisenmetallen gemeint
Die Ausfüllung der Zwischenräume zwischen benachbarten Wandelementen durch Kunststoff erbringt außer
einem vollen Scfejtz der Metallplatten in diesem Bereich gegen Chemikalienangriff auch eine einwandfreie
Abdichtung des Behältermantels.
9Die Metallplatten sinddie eigentlichen statischen Verbindungselemente von Wandelement zu Wandelement,
beispielsweise Segment zu Segment. Diese Metailpiatten können entsprechend den auftretenden Kräften statisch
ausreichend bemessen werden, ebenso kann die Festigkeit der zwischen diesen Metallplatten vorhandenen
Schweiß- oder Hartlötnähte statisch nachgewiesen werden. Der kritische Punkt dieser Verbindung ist die ObertragungderKräfte vondem Kunststoff indie Metallplatte.
Das kann aber durch entsprechende Ausbildung bzw. Formgebung des in den Kunststoff eingebetteten Teils
jeder Metallplatte gelöst werden, indem nämüch dieser in
den Kunststoff eingebettete Teil der Metallplatte zu
seiner Verankerung im Kunststoff mit verstärkenden
Elementen versehen wird. Als solche Elemente kommen folgende Arten von Elementen infrage:
a) mehrere Lochreihen in dem eingebetteten Teil der
Metallplatte.
b) sägezahn- oder widerhakenförmige Erhöhungen,
c) auf mindestens einer Flachseite der Metallplatte s befestigte Mctalldrahigitter.
d) ausgespreizte Lappen.
Diese Maßnahmen können einzeln oder aber auch in beliebiger Kombination verwendet werden. Im übrigen
ίο wird ja besonders dadurch, daß die Metailpiatten mit
dem Kunststoff zu einem Zeitpunkt verbunden werden, in welchem der Kunststoff noch flüssig und nicht ausgehärtet ist, eine starke Verankerungswirkung (Verbund)
erzielt.
is Es ist nun ein ganz wesentlicher Aspekt, daß die
durchlochten Einlagen bewirken, daß der sie umgebende Kunststoff durch die Durchbrechungen d. h. durch
vailUVI l, Ut.tr. UIV3V
locher ebenfalls ausfüllt, so daß eine optimale Fcstig
keil und mechanische Stabilität der Wandelemente des
zusammengesetzten Behälters und damit auch des zusammengesetzten Behälters selbst, erreicht wird; es hat
sich in überraschender Weise gezeigt, daß durch diese optimale Verbindung und Durchdringung von Kunst
stoff und durchlochter Einlage ein Gebilde erreicht
wird,dasden vielfältigen Anforderungen,die insbesondere am,s in mechanischer Hinsicht an solche Großbehälter gestellt werden, in optimaler Weise erfüllt sind.
Eine in manchen Fällen recht vorteilhafte Lösung be
steht darin, daß die Metailpiatten die Form von Winkel
eisen haben, deren einer Schenkel in den Kunststoff eingebettet ist und deren anderer Schenkel über die
Fläche des Wandelements nach außen vorsteht. Man kann diese Metallplatten dann auf beiden Seiten mitein
ander verschweißen oder hartverlöten, wobei die eine
Schweiß- bzw. Lötstelle außerhalb der Wandelemente liegt, kann aber diese nach außen herausstehenden
Schenkel auch so lang ausbilden und mit Durchgangslöchern versehen, daß an dieser Stelle eine Schraubver-
bindung zwischen den beiden aneinander anliegenden Schenkeln der Metallplatten benachbarter Wandelemente vorgenommen werden kann. Insbesondere im
Falle der Verschweißung der nach außen ragenden Schenkel der Winkeleisen ist es möglich, diese mit ci
nem der Abdichtung und dem Korrosionsschutz dienen
den, nach außen etwas vorstehenden Kunststoffwulst zu überziehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1
bis 9. die bevorzugte Ausführungsformen darstellen, im
einzelnen beschrieben, wobei zunächst die Wamielemente des Behälters und sodann das Herstellungsverfahren dargelegt werden. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch zwei benachbarte Wandelemente, die auf neue Weise miteinander verbun
den sind;
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung der F i g. 1;
F i g. 3 einen Querschnitt einer anderen Ausführungsform zwei miteinander verbundener Wandelemente;
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Darstellung der F i g. 3;
bo F i g. 5 eine dritte bevorzugte Ausführungsform zweier miteinander verbundener Wandelemente im Querschnitt;
Fig.6 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß
F ig. 5;
F i g. 7 eine Ausführungsforni einer Verbindung von
zwei aufeinander senkrecht stehenden Wandelemente, beispielsweise eine Boden-Wandverbindung;
ander verbundener Wandclcmentc beispielsweise Wand-Dcckcl-Vcrbindung und
I" ig. 9 eine weitere Ausführungsform zwei miteinander verbundener Wandclcmente unter Einbeziehung einer Flansch-Verbindung.
In Fig. I und Fig. 2 sind die durchfochten Einlagen
zweier benachbarter Wandclcmentc des Behälters mit dfv Bezugszeichen 1 und Γ bezeichnet, die Bezugszeicher, 2 und 2' stellen den Kunststoffmantel dar, die Bezugszeichen 3 und 3' bedeuten die einander zugcwand-
ten freien d. h. zunächst nicht mit Kun.',fstoff umhüllten
Enden der durchlochten Einlagen 1 bzw. Γ, die im Bereich 6 einstückig miteinander verbunden, beispielsweise verlötet oder verschweißt, sind. Mit den Bezugszeichen 4 und 4' sind die Durchbrechungen, nämlich die
Löcher in den Einlagen 1, Γ bezeichnet. Mit dem Bezugszeichen 5 ist die nach der Bewirkung der Verbindung der beiden durchlochten Einlagen 1,1' angebrach-Se Kuns!sicfim3r!£chc!!s bezeichnet, wobei in den Endbereichen 7 und 7' ein Übcrlaminat vorgesehen ist, das
an seiner Innenseite eine Klcbcfuge 28,28' aufweist.
Zur Erläuterung der Fig.2 ist zusätzlich festzustellen, daß die durchlochte Einlage 1 bzw. Γ ein sogenanntes Raupenblech ist. da es an seiner Oberfläche zur Erhöhung der mechanischen Stabilität zahlreiche raupen-
förmige Sicken 8 aufweist.
Fig.3 unterscheidet sich von Fig. 1 lediglich darin,
daß in Fig.3 eine durchlochte Einlage 1 bzw. Γ dargestellt ist, die aus einem sogenannten Riffelblech besteht,
d. h. aus einem Blech, das rautenförmig nebeneinander 3u b .ν. untereinander angeordnete rhombische Sicken 9
aufweist.
In der F i g. 5 ist gezeigt, daß die durchlochten Einlagen 1, Γ in jedem Behälter-Wandelement aus zwei in
einem Abstand voneinander befindlichen Gittern 10 und 11 bzw. 10' und W bestehen, wobei diese Gitter 10,11,
10'. 11' vorzugsweise aus einem Drahtgeflecht gebildet
sind. Die Punktschweißstellen dieser Drahtgeflechte sind mit den Bezugszeichen 12 und 12' bezeichnet. Der
Begriff durchlochte Einlage umfaßt also auch solche Gitter, bei denen die Löcher die Zwischenräume zwischen den Gitterstäben darstellen. Im Fall der Ausführungsform der F i g. 5 und 6 ist in den jeweiligen Endbereichen der Wandelemente eine Metallplatte 14 bzw. 14'
zwischen den beiden Gittern 10,11 und 10', ll'angeordnet, die im Bereich 6 wie auch bei den Ausführungsformen der F i g. 1 bis 4 gezeichnet einstückig miteinander
verbunden sind. Die Endbereiche der beiden stirnförmig aufeinanderstoßenden Metallplatten 14, 14' sind zunächst nicht mit Kunststoff umhüllt und werden, wie
dies weiter oben bereits dargelegt ist, erst nach der Herstellung der einstückigen Verbindung mit der
Kunststoff manschette mit Überlaminat und Klebefuge 28,28' miteinander verbunden.
Die F i g. 7 zeigt zwei senkrecht aufeinanderstellende Wandelemente 15 und 16 wobei im Wandelement 15 die
durchlochte Einlage 17 und im Wandelement 16 die durchlochte Einlage 18 angeordnet ist. Das Wandelement 15 ist mit der Kunststoffumhüllung 19, das Wandelement 16 mit der Kunststoffumhüllung 20 umgeben,
wobei jeweils die Endbereiche der Wandelemente 15,16
zunächst kunststoff frei sind und an der Stelle 21 eine einstückige Verbindung der senkrecht aufeinanderstoßenden beiden Enden der durchlochten Einlagen 17,18
durch Löten oder Schweißen bewirkt ist.
Sodann wird das Knie 22 durch Kunststoff ausgeformt und mit dem Oberlaminat 23 versehen.
Fig.8 zeigt eine entsprechende Anordnung wie
F i g. 7, jedoch handelt es sich, wie bereits oben ausgeführt, bei F i g. 8 um die Anformung eines Deckel- oder
Deckenstücks, wobei der Verbindungsbereich zwischen den beiden durchlochten Einlagen in Fig.8 nicht im
F.ckpunkt sondern an einer geraden Stelle der senkrecht
gezeichneten durchlochten Einlage, nämlich am Punkt 24 liegt.
In Fig. 9 ist schließlich noch eine andere aus der
Zeichnung heraus verständliche Art der Verbindung zweier durchlochler Einlagen bezeichnet, nämlich durch
die Flanschverbindung 25.
Die normale Aufbringungsweise der Kunststoffumhüllung der durchlochten Einlagen ist die übliche Bänder-Wicklung oder das ebenfalls an sich bekannte Vakuum-Ziehverfahren.
Claims (7)
1. Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Wandmitte in den
Rändern des Wandelementes als Einlagen (1, 1'} schweiß- oder lötbare Metallplatten (14,14') eingebettet sind, die über die Kunststoffmantel (2,2') hinausragen, und die zur kraftschlüssigen Verankerung
in dem Kunststoff-Laminat dort gelocht sind oder sägezahn- oder widerhakenförmige Erhöhungen
oder auf mindestens einer Seite befestigte Metalldrahtgitter (10, 10', 11,11') oder ausgespreizte Lappen aufweisen.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Einlage (1, Γ) in dem Kunststoff-Laminat als Raupenblech oder Riffelblech ausgebildet ist
3. Wandelement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß die Einlage (1,1') aus zwei voneinander parallel beabstandeten Metalldrahtgittern (10,
10', 11,11') besteht zwischen denen in den Endbereichen Metallplatten (14,14'). die mit den Metalldrahtgittern (10, IC, 11, 11') einstückig verbunden sind,
angeordnet sind.
4. Wandelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die
plattenförmige Fortsetzung der Einlage (1, V) soweit sie über die Kunststoffmantel (2, 2') hinausragt, als
Flansch ausgebildet ist.
5. Aus Wandelemersien zusammengesetzter Behälter, insbesondere Gro3b?hälter. dadurch gekennzeichnet daß Wandelemente nai.i mindestens einem
der Ansprüche 1 bis 4 miteinander an den ungelochten Fortsetzungen der Einlagen (1,1') einstückig und
wasserdicht miteinander verbunden sind.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnaht zweier Wandelemente auf der Behälterinnenseite nachträglich mit
einer Kunststoffmanschette (5) überdeckt ist, die über die Ränder der Kunststoffmantel (2, 2') laminiert ist.
7. Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern nach An-
spruch 6, insbesondere Großbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762653099 DE2653099C2 (de) | 1976-11-23 | 1976-11-23 | Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern |
| NL7707471A NL7707471A (nl) | 1976-11-23 | 1977-07-06 | Uit afzonderlijke delen samengebouwde houder, in het bijzonder grote houder en werkwijze voor het vervaardigen daarvan. |
| FR7734986A FR2371356A1 (fr) | 1976-11-23 | 1977-11-22 | Receptacle, notamment receptable de grande capacite, compose d'elements individuels assembles et son procede de preparation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762653099 DE2653099C2 (de) | 1976-11-23 | 1976-11-23 | Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2653099A1 DE2653099A1 (de) | 1978-05-24 |
| DE2653099C2 true DE2653099C2 (de) | 1985-01-24 |
Family
ID=5993743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762653099 Expired DE2653099C2 (de) | 1976-11-23 | 1976-11-23 | Wandelement für den Tank- und Behälterbau aus Kunststoff-Laminat, daraus zusammengesetzter Behälter und Verfahren zur Herstellung von aus Wandelementen zusammengesetzten Behältern |
Country Status (3)
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| FR (1) | FR2371356A1 (de) |
| NL (1) | NL7707471A (de) |
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| DE1988172U (de) * | 1968-04-03 | 1968-06-20 | Gerhard Weiske | Bauplatte aus glasfaserverstaerkten polyesterharzen od. dgl. als bauelement fuer einen rechtecktank fuer saeuren, laugen, heizoel u. dgl. |
| DE1816809A1 (de) * | 1968-12-24 | 1970-07-09 | Robert Adam & Sohn Ohg Tank Un | Lagertank und dessen Herstellung |
| DE2321023A1 (de) * | 1973-04-26 | 1974-11-14 | Werner Barkow | Standortgefertigter lagerbehaelter, vornehmlich fuer heizoele aus glasfaserverstaerktem kunststoff |
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1977
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- 1977-11-22 FR FR7734986A patent/FR2371356A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
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| DE2653099A1 (de) | 1978-05-24 |
| FR2371356A1 (fr) | 1978-06-16 |
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