DE2653336C2 - Vorrichtung zum Erfassen des Druckes in einer Strömungskammer - Google Patents

Vorrichtung zum Erfassen des Druckes in einer Strömungskammer

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DE2653336C2 DE2653336A DE2653336A DE2653336C2 DE 2653336 C2 DE2653336 C2 DE 2653336C2 DE 2653336 A DE2653336 A DE 2653336A DE 2653336 A DE2653336 A DE 2653336A DE 2653336 C2 DE2653336 C2 DE 2653336C2
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Description

oder weniger) der Breite der Hindernisse (Leitschaufeln), so daß dann, wenn eines der Fühlerrohre im Bereich der Wirbelschleppe des Hindernisses liegt und somit zu einem fehlerhaften Wert führt sich das andere Fühlerrohr außerhalb des Niederdruckbertichs befindet, so daß trotz des Hindernisses der Druck der Strömung richtig erfaßt wird.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 in einer schematischen Darstellung ein Turbogebläsetriebwerk mit einer Druckerfassungsvorrichtung,
Fig.2 in einer Teilansicht die relative Lage der Druckerfassungsglieder in bezug auf die Auslaß-Leitschaufeln,
F i g. 3 in einer Axialschnittansicht längs der Linie 3-3 in F i g. 2 den Gebläsekanalteil des Triebwerks,
Fig.4 in einer Teilschnittdarstellung die Lage der eingebauten Fühlerrohre in bezug auf die Auslaß-Leitschaufeln,
F i g. 5 in einer Teilschnittansicht ein Ventil als Vergleichseinrichtung,
F i g. 6 einen Teilschnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 5 und
F i g. 7 ein Ventil gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel.
In F i g. 1 ist ein Turbogebläsetriebwerk 10 mit einem Gebläserotor 11 und einem Kerntriebwerkrotor 12 dargestellt. Der Gebläserotor 11 enthält mehrere Gebläselaufschaufeln 13, 14 eines Läufers 16 in einer Niederdruck- oder Gebläseturbine 17, welche den Gebläseläufer 16 in bekannter Weise antreibt Der Kerntriebwerksrotor 12 enthält einen Kompressor 18 und eine Leistungs- oder Hochdruckturbine 19, die den Kompressor 18 antreibt Das Kerntriebwerk enthält ferner einen Brenner 21, der Brennstoff mit Luft mischt und die Mischung zündet um thermische Energie in das System einzuführen.
Im Betrieb tritt Luft durch einen Einlauf 22, der mittels einer geeigneten sowie den Gebläserotor 11 umgebenden Verkleidung oder eines entsprechenden Rumpfes 23 gebildet ist in das Gasturbinentriebwerk 10 ein. Die in den Einlauf 22 eintretende Luft wird infolge einer Rotation der Gebläseschaufeln 13 sowie 14 verdichtet und danach zwischen einem Ringkanal 24, der von der Verkleidung 23 sowie einem Triebwerksgehäuse 26 begrenzt wird, und e'.nem Kerntriebwerk-Durchgang 27 aufgeteilt, dessen äußere Grenze von dem Triebwerksgehäuse 26 gebildet wird. Die in den Kerntriebwerksdurchgang 27 eintretende Druckluft wird durch den Kompressor 18 weiter verdichtet und danach in Verbindung mit dem Brennstoff im Brenner 21 gezündet, um hierdurch hochenergetische Verbrennungsgase zu bilden. Dieser Gasstrom strömt dann durch die Hochdruckturbine 19, um den Kompressor 18 anzutreiben, und danach durch die Gebläseturbine 17 zum Antreiben des Gebläserotorläufers 16. Das Gas wird anschließend durch die Abgasdüse 28 ausgestoßen, um Schubkraft zu entwickeln. Ein zusätzlicher Vorschub ergibt sich durch das Ausstoßen von Druckluft pur Hem Ringlcpnaj 24. ljnH diese Luft kann entweder getrennt vom Kerngasstrom aus der Düse 28 ausgestoßen oder mit dem Kerngasstrom vor dem Austritt in bekannter Weise gemischt werden. Ein Nachbrenner (nicht dargestellt) kann stromabwärts von der Mischvorrichtung für das Einspritzen von Treibstoff in den gemischten Gasstrom mit einer nachfolgenden Zündung eingebaut werden, um eine verstärkende Vorschubkraft zu erzeugen.
Beim Einbau eines Mischers zum Mischen des Gebläsestroms mit der Kerntriebwerksströmung ist nur eine einzige Abgasdüse 28 erforderlich. Im allgemeinen sind mehrere Stellglieder 29 zum selektiven Verändern der Auslaßöffnungsfläche 31 der Düse 28 vorgesehen, um die Gebläsearbeitslinie des Turbogebläsetriebwerks in bekannter Weise zu steuern. Wenn beispielsweise die Düsenöffnung 31 eine minimale Größe hat und die Arbeitsbedingungen des Triebwerks dergestalt sind, daß die Abgase aus dem Mischer dazu neigen, in dem Ringkanal 24 einen Rückdruck zu erzeugen, besteht die Tendenz, daß der ungünstige Druckgradient einen Strömungsabriß im Gebläse herbeiführt Eine Schubdüsen-Steuerung 32 überwacht jedoch die Arbeitsbedingungen des Triebwerks und veranlaßt die Stellglieder 29 zum öffnen der Abgasdüse 28 und zum Bilden einer größeren Auslaßfläche 31, um den Rückdruck im Ringkanal 24 abzubauen und hierdurch die erwünschte Gebläsearbeitskurve beizubehalten.
Es wurde festgestellt daß diese Gebläsearbeitskurve gesteuert werden kann, indem die Hauptabgasdüse 28 so verstellt wird, daß ein konstanter Wert bezüglich der Differenz zwischen dem Gebläseausgangsgesamtdruck (Pi) sowie dem statischen Gebläseausgangsdruck (Ps) geteilt durch den statischen Gebläseausgangsdruck (Pi) bzw. ein konstanter Wert Δ P/P aufrechterhalten wird, der in einem eindeutigen Zusammenhang mit der Gebläsekanal-Machzahl steht. Die zwei Betriebsparameter Pt und Ps werden mittels entsprechender Sensoren bzw. Fühler 33 und 34 erfaßt, die sich durch die Verkleidung 23 und in den Gebläseablaßgasstrom (F i g. 1 und 2) erstrecken. Tatsächlich ist eine Vielzahl von Sensoren 33 und 34 auf dem Umfang der Triebwerksverkleidung verteilt wobei die Ausgänge der Fühler zu einer entsprechenden Sammelleitung führen, die die um den Umfang des Triebwerks erfaßten Werte mittelt Aus Einfachheitsgründen sind jedoch die Sensoren 33 und 34 in den F i g. 1 und 2 als einzelne Fühler dargestellt, deren entsprechende Ausgänge über Leitungen 35 und 35' zu einem Rechner 36 der Schubdüsensteuerung 32 geführt sind. Der Rechner 36 berechnet automatisch das vorhandene Δ P/P-Verhältnis, vergleicht dieses mit dem erwünschten Wert des Δ P/P-Verhältnisses und leitet ein Ausgangssignal über eine Leitung 37 zum Drehmomentenerzeuger 38, der seinerseits eine hydraulische Pumpe 39 für ein selektives Betreiben der Stellglieder 29 antreibt. Auf diese Weise sorgt die Ausgangsgröße des Rechners 36 dafür, daß ein konstanter Δ P/P-Wert für gegebene Flugbedingungen aufrechterhalten bleibt. Wenn unter variablen Flugbedingungen gearbeitet wird, kann das erwünschte Δ P/P-Verhältnis unterschiedlich sein, und die Veränderung wird durch einen vorgeschriebenen Plan bzw. ein Programm bestimmt, um den Betrieb des Triebwerks während dieser Flugbedingungen zu optimieren. Bei jeder Flugbedingung ist jedoch das erwünschte Δ P/P-Verhältnis ein eindeutiger Wert, der von der Schubdüsensteuerung aufrechterhalten werden muß.
In Fig.2 sind die genauen axialen Positionen der Fiihlpr ^ nnH 34 in hp7ii& auf Hip ÄiiclaR-I pitcrhnnfol 41 . — o . ._
dargestellt, die sich radial durch den Hauptströmungskanal erstrecken, um die Auslaßströmung des Gebläses gerade r.uszurichten. Es ist ersichtlich, daß der Fühler 33 für den statischen Druck ein unmittelbar stromabwärts von der Leitschaufel 41 und nahe der Kanalwandung bzw. der Verkleidung 23 angeordnetes Fühlerrohr 42 aufweist. Der Fühler 34 für den Gesamtdruck ist ande-
rerseits mit einem radial verlaufenden Rohr 43 verbunden, das zu einem Fühlerrohr 44 führt, welches sich an einer radial inneren Stelle befindet und mit seinem offenen Ende zur Hauptströmung gerichtet ist. Wie es zuvor erwähnt wurde, ist in Wirklichkeit eine Vielzahl solcher Fühlerrohre um den Umfang des Triebwerks verteilt angeordnet, um zusammenfassend den Mittelwert des Gesamtdrucks (Pi) in dem Hauptströmungskanal zu erzielen. F i g. 3 zeigt eine bestimmte Anordnung der über den Umfang verteilten Fühlerrohre, wobei jeder der Fühler einen Winkelabstand von etwa 60° von den an beiden Seiten benachbarten Fühlern hat Die Anzahl und relative Lage der Fühler können natürlich in Anpassung an bestimmte Konstruktionserfordernisse verändert werden. Es ist ersichtlich, daß bei dem vorliegenden Aufbau die Vielzahl von Gebläserahmenversteifungen bzw. -Verstrebungen 46 zum Anordnen und Unterbringen der Fühlervorrichtung ausgenutzt wird, wobei jede der Versteifungen 46 ein sich radial erstreckendes Rohr
43 und ein daran befestigtes Paar von Fühlerrohren 44a sowie 446 enthält Es wird auch deutlich, daß die Anzahl der Leitschaufeln 41 im Vergleich zur Anzahl der Verstrebungen 46 und der zugeordneten Fühlerrohrpaare
44 recht groß ist Wenn nicht die Anzahl der Verstrebungen 46 gleichmäßig auf die Gesamtzahl der Leit- schaufeln 41 verteilt werden kann, ist die relative Umfangslage einer jeden Verstrebung in bezug auf ihre benachbarte, stromaufwärtige Leitschaufeln 41 anders als bei den übrigen Gliedern. Wenn ferner die Gesamtzahl der Verstrebungen 46 gleichmäßig auf die Gesamt- zahl der Leitschaufeln 41 verteilbar ist, werden die relativen Positionen der Verstrebungen in bezug auf ihre benachbarten Leitschaufeln 41 höchstwahrscheinlich wegen mechanischer Toleranzen variieren bzw. unterschiedlich sein. Bei der herkömmlichen Fühlerrohran- Ordnung, bei der sich ein einzelnes Fühlerrohr 44 an jeder der Verstrebungen 46 befindet, kann es somit vorkommen, daß ein Teil der Fühlerrohre 44 an einer erwünschten Umfangsposition angeordnet ist, an der die Fühlerrohre nicht von der Wirbelschleppe der benachbarten Leitschaufel 41 beeinflußt werden, während ein anderer Teil der Fühlerrohre so angeordnet ist daß diese von einer derartigen Wirbelschleppe beeinflußt werden. Wegen des komplizierten und unvorhersagbaren Gebläseauslaß-Strömungsfeldes sind die besonders wünschenswerten Positionen schwer vorherzusagen. Wenn von der gesamten Anzahl der Fühler ein Mittelwert genommen wird, um einen mittleren Gesamtdruck P, zu erzielen, wird ein Fehler in dem Maße eingeführt wie tatsächlich Fühler in der Wirbelschleppe bzw. hinter den Auslaß-Leitschaufeln angeordnet sind.
In den F i g. 2 und 4 sind die zwei Fühlerrohre 44a und 446 in der innerhalb der Verstrebung 46 eingebauten Position an einer Stelle stromabwärts von der Leitschaufel 41 dargestellt Wenn angenommen wird, daß die benachbarten Leitschaufeln 41 einen gegenseitigen Umfangsabstand (Steigung) haben, ergibt sich hinter jeder Leitschaufel 41 ein Bereich, in dem eine Wirbelschleppe bzw. ein Sog erzeugt wird und wo sich eine fehlerhafte Fühlerfunktion ergibt wenn der Fühler 34 in diesem Bereich angeordnet ist Die Breite des Wirbelschleppen- bzw. Sogbereiches hängt natürlich von den Betriebsbedingungen des Triebwerks ab. Zwischen jedem Paar von Auslaß-Leitschaufeln 41 ergibt sich ferner ein freier Strömungsbereich, wo die Luft relativ un- gestört sowie von den Schaufeln 41 geleitet strömen kann und wo eine Fühlerfunktion des wahren Gesamtdrucks Pt erzielt wird. Es sei angenommen, daß die er wünschte Verlagerung des Fühlers in bezug auf seine benachbarte Leitschaufel nicht immer durchgeführt werden kann und daß sich der Wirbelschleppen- bzw. Sogpfad hinter einer Leitschaufel bei verschiedenen Betriebsbedingungen nicht immer vorhersagen läßt. Für diesen Fall sind gemäß den beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung zwei Fühlerrohre 44a und 446 vorgesehen, so daß dann, wenn ein Rohr in der Wirbelschleppe einer Leitschaufel angeordnet ist, dieses nicht für das andere Rohr zutrifft, welches somit für ein genaues Erfassen des Gesamtdrucks (P1) an dieser Umfangsposition im Strömungskanal sorgt.
Der in F i g. 4 gezeigte Abstand D zwischen den Fühlerrohren 44a und 446 wird vorzugsweise in Anpassung an einen bestimmten Anwendungsplan ausgewählt. Da die Breite der Leitschaufelschleppe beträchtlich mit den jeweiligen Konstruktionskonfigurationen schwankt, ist diese Abmessung die wichtigste Größe bezüglich des relativen Abstands der Fühlerrohre 44a und 44b. Es wurde gefunden, daß der Abstand D zwischen den Fühlerrohren 44a und 44b größer als die vorherbestimmte Breite der Leitschaufelschleppe sein sollte, um sicherzustellen, daß zumindest eines der Fühlerrohre 44a oder 44b ständig außerhalb dieser Wirbelschleppe angeordnet ist Wenn sich eines der Fühlerrohre 44a oder 44b in der Wirbelschleppe befindet, sind der Druck und der sich hieraus ergebende Fluidstrom in diesem Rohr kleiner als in dem anderen Rohr. Der Druck des Rohrs außerhalb des Wirbelschleppenbereiches kann deshalb von demjenigen innerhalb des Wirbelschleppenbereiches unterschieden werden, indem die Drücke in den zwei Rohren verglichen werden, wobei für die Auswertung dasjenige mit dem höheren Druck ausgewählt wird. Dieses erfolgt mittels eines Vergleichsventils 47, das die Strömung von beiden Fühlerrohren 44a sowie 44b empfängt und das Rohr mit dem höheren Druck auswählt um eine Strömungsverbindung über ein Auslaßrohr 43 zum Fühler 34 herzustellen. Einzelheiten des Vergleichsventils 47 sind aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich.
Das Vergleichsventil 47 hat einen Zylinder 49, der an seinen gegenüberliegenden Enden mit den entsprechenden Fühlerrohren 44a sowie 446 verbunden ist und an einem dazwischen befindlichen Punkt eine Strömungsverbindung mit einem Auslaßrohr 43 herstellt. Die Enden 51 sowie 52 der Fühlerrohre 44a sowie 446 haben einen gegenseitigen Abstand, um zusammen mit dem umgebenden Zylinder 49 einen Hohlraum (Kammer) 53 zu begrenzen, der strömungsmäßig mit jedem der Fühlerrohre 44a sowie 446 wie auch mit dem Auslaßrohr 43 in Verbindung steht In dem Hohlraum 53 ist ein gewichtsleichtes Kolben- oder Scheibenglied 54 angeordnet das sich in dem Hohlraum hin- und herbewegen kann, um gegen eines der Enden 51 oder 52 zu stoßen und den Fluidstrom von dem jeweiligen Fühierrohr zu unterbrechen. Es ist darauf hinzuweisen, daß der Kolben eine Vielzahl von Formen annehmen und beispielsweise eine Kugel oder ein Zylinder sein kann. Die Scheibe 54 ist von einem Anguß bzw. Vorsprung 56 umgeben, der sich als Teil des Zylinders 49 radial einwärts erstreckt um die Scheibe 54 zu umschließen und hierdurch ein Führungsmittel für eine Querbewegung in dem Hohlraum 53 zu bilden. Der Anguß bzw. Vorsprung 56 hat eine Vielzahl von darin ausgebildeten Auskerbungen bzw. Aussparungen 57, um zwischen der Scheibe 54 und dem Zylinder 49 aerodynamische Schlitze 58 zu bilden. In den Fühlerrohren 44a und 446 ausgebildete Ausschnitte 59 und 61 sind strömungsmäßig mit dem Hohl-
raum 53 und den Schlitzen 58 verbunden, um eine noch größere Bewegungsfreiheit für Druckluft zu bilden, die sich in dem Hohlraum 53 befinden kann.
Im Betrieb sei angenommen, daß eines der Fühlerrohre 44a oder 44b in der Wirbelschleppe der Leitschaufel 41 angeordnet und somit sein erfaßter Druck (Fluidstrom) kleiner als derjenige im anderen Fühlerrohr ist. Wenn diese Fluidströme an dem Vergleichsventil 47 ankommen, strömt der unter einem höheren Druck stehende Strom von einem der zwei Fühlerrohre um die Scheibe 54, um sie zur Seite mit dem niedrigeren Druck sowie bis zu einem Anschlag mit dem Ende derselben zu bewegen und ihren Fluidstrom zu unterbrechen. Die unter höherem Druck stehende Strömung strömt dann durch den Hohlraum 53 und in das Auslaßrohr 43, durch das sie in der zuvor erwähnten Weise weitergeieiiei wird. Während der Zeit, in der sich die Scheibe 54 zur Niederdruckseite bewegt, wird die Hochdruckströmung durch die Schlitze 58 und um die Scheibe 54 geleitet, um dieser einen aerodynamischen Hub zu geben. Diese Maßnahme führt in Verbindung mit der Verwendung einer gewichtsleichten Scheibe 54 zu einem höchst empfindlich ansprechenden Ventil zum Unterscheiden der Drücke der Fühlerrohre 44a und 446. Von der durch die Druckdifferenz erzeugten Kraft wird das Ventil im Anschlag gegen die Niederdrucköffnung gehalten.
Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. 7 dargestellt. Hierbei treten die Fühlerrohre 44a sowie 44b auf derselben Seite in den Zylinder 49 und in entsprechende Kammern 62 und 63 ein, die auf jeder Seite des Hohlraums 53 angeordnet sind. Nachdem sich die Scheibe 54 zum Absperren der Strömung aus einer der Kammern bewegt hat, tritt die Ausgangsströmung durch das einzige Auslaßrohr 43 aus.
35
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
60
65

Claims (1)

1 2 ren im Turbinenbereich oder hinter Auslaß-Leitschau-Patentansprüche: fein im Gebläsekanalbereich. Dies ist deshalb erforderlich, weil das Strömungsfeld stromaufwärts von dem
1. Vorrichtung zum Erfassen des Druckes in einer Hindernis für eine Erfassung von Betriebsbedingungen Strömungskammer stromabwärts von mehreren im 5 zu kompliziert sein kann. Beim Erfassen des Gesaml-Abstand angeordneten Hindernissen, mit zwei Füh- drucks ist es wichtig, eine einwandfreie Druckmessung lerrohren, deren erste Enden im Abstand zueinander des Hauptstroms durchzuführen, die frei von dem Einin der Strömung angeordnet sind und deren zweite fluß von Wirbelschleppen oder Grenzschichten ist. Eine Enden mit einer Vergleichseinrichtung und einem Erfassung dieses Drucks mit herkömmlichen Fühlern ist Druckfühler in Verbindung stehen, dadurchge- io schwierig, da die lokalen Niederdruckbereiche (Wirkennzeichnet, daß die ersten Enden der beiden beischleppen oder Grenzschichten) mit den Betriebsbe-Fühlerrohre (44a, 44b) mit Umfangsabstand (D) zu- dingungen wandern. Außerdem können Herstellungstoeinander angeordnet sind und die Vergleichseinrich- leranzen ebenfalls Veränderungen der Wirbelschleppen tung (47) nur die Strömung von dem Fühlerrohr (44a, zur Folge haben. Es ist deshalb schwierig, wenn nicht 44b) mit dem relativ höheren Druck an den Druck- 15 sogar unmöglich, die genaue Stelle vorherzusagen, wo fühler (34) weiterleitet, wenn an den ersten Enden ein Fühler bzw. Sensor am besten innerhalb des Hauptder Fühlerrohre (44a, 44b) ein Druckunterschied be- ' Stroms anzuordnen ist, um den Einfluß der Strömungssteht störung zu vermeiden oder wenigstens wesentlich zu
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- mindern.
zeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (47) ein 20 Wenn beispielsweise die Gebläsearbeitskurve eines
Strömungsventil aufweist, dessen Kolben (54) die Turbogebläsetriebwerks eingehalten werden soll, muß
Strömung von dem Fühlerrohr (44a, 4Ab) mit dem die Schubdüse derart verstellt werden, daß ein konstan-
niedrigeren Druck sperrt ter Wert der Differenz zwischen dem Gebläseauslaßge-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- samtdruck (P,) minus dem statischen Gebläseauslaßzeichnet, daß die zweiten Enden der Fühlerrohre 25 druck (P1) geteilt durch den statischen Gebläseauslaß-(44a, 44b) in gegenüberliegenden Enden eines den druck (Ps) bzw. ein konstanter Wert Δ P/P beibehalten Kolben (54) enthaltenden Zylinders (49) münden. wird. Da der Gebläseauslaßgesamtdruck P1 notwendi-
4. Vorrichtung nachAnspruch 3, dadurch gekenn- gerweise an einer Stelle hinter einer Auslaß-Leitschauzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (47) eine fei im Gebläsekanal erfaßt wird, bewirken die von der Kammer (53) aufweist, die mit dem Druckfühler (34) 30 Leitschaufel erzeugten Wirbelschleppen einen niedriin Strömungsverbindung steht und an gegenüberlie- gen, nicht repräsentativen PrWert mit dem Ergebnis, genden Enden mit den zweiten Enden der Fühler- daß die Düsenöffnung den Gebläseauslaßdruck unter rohre (44a, 440,1 in Strömungsverbindung steht, wo- den erwünschten Pegel absenkt Dieser Fehler wird bei der Kolben (54) in der Kammer (53) an einer deutlicher bei höheren Drehzahlen, wenn die Wir-Kammerendwand anliegt um die Strömung aus dem 35 belschleppen stärker werden. Wegen kleiner baulicher Fühlerrohr (44a, 44b) mit dem niedrigeren Druck zu Unterschiede zwischen verschiedenen Triebwerken änsperren. dert sich die Lage dieser Druckfehler in bezug auf die
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Fühler von Triebwerk zu Triebwerk. Da sich ferner die zeichnet, daß die Seitenwände der Kammer (53) eine Charakteristik der Strömung um die Auslaß-Leitschau-Querschnittsfläche bilden, die etwas größer als der 40 fein mit den Arbeitsbedingungen des Triebwerks än-Querschnitt des Kolbens (54) ist. dert, ist die erwünschte Lage der Fühler in bezug auf die
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet Leitschaufeln auch von den Betriebsbedingungen des durch Führungsflächen (56) für den Kolben (54) zum Triebwerks abhängig. Deshalb kann eine passende Posi-Beibehalten seiner Querstellung in bezug auf die tionierung der Λ-Fühler zum Erfassen des Drucks hin-Seitenwände. 45 ter dem einen niedrigeren Druck aufweisenden Abströ-
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- mungsbereich einer Leitschaufel nicht mit Sicherheit zeichnet, daß die Kammer (53) zylinderförmig ist durchgeführt werden.
und der Kolben (54) eine Scheibe aufweist. Es ist zwar aus der eingangs genannten DE-OS
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn- 22 52 337 bekannt, einen zeitabhängigen Höchstdruck zeichnet, daß der Kolben (54) ein geringes Gewicht 50 in einer Strömungskammer zu ermitteln. Mit der behat. kannten Vorrichtung kann jedoch nicht ein Höchst-
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- druck aus einer Anzahl gleichzeitig an verschiedenen zeichnet, daß der Kolben (54) durch Führungsnuten Orten herrschender Drucke erfaßt werden.
(58) auf der Achse des Zylinders (49) gehalten ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum
55 Erfassen des Druckes in einer Hindernisse enthaltenden
Strömungskammer zu schaffen, bei der die Druckerfassung durch die Hindernisse nicht oder nur unwesentlich verfälscht wird. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maß-
Cffocran Mac· Γ\·μια1*αρ tr» ai nat· CtrAmnnftrboivimai· ηα. ca nnkman «vatvtnß s4am banniei/^KnAn/^on Teil rl ac Do tont-
maß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine der- anspruchs 1 gelöst.
artige Vorrichtung ist aus der DE-OS 22 52 337 bekannt. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
Bei der Steuerung von Strömungsmaschinen, wobei den Unteransprüchen gekennzeichnet,
gewisse Betriebsparameter erfaßt und Änderungen zum Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen Herbeiführen einer erwünschten Arbeitsweise durchge- b5 insbesondere darin, daß die zwei auf dem Umfang der
führt werden, ist es vielfach erforderlich, den Druck des Strömungskammer angeordneten Fühlerrohre die
Hauptstroms an einer Position hinter einem Hindernis Druckströmung getrennt aufnehmen. Dabei ist der rela-
im Hauptstrom zu erfassen, beispielsweise hinter Stato- tive Abstand der Fühlerrohre ein Bruchteil (halbe Breite
DE2653336A 1976-02-27 1976-11-24 Vorrichtung zum Erfassen des Druckes in einer Strömungskammer Expired DE2653336C2 (de)

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