DE2653793B2 - Elektrophotografisches Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von Kopien - Google Patents
Elektrophotografisches Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von KopienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von Kopien
durch bildmäßige Aufladung eines isolierenden Aufzeichnungsmaterials mittels eines von einer Koronaentladungseinrichtung
erzeugten und durch ein ein Ladungsbild tragendes, photoleitfähiges Steuergitter
bildmäßig differenzierten Koronaionenstroms, bei dem ein Steuergitter aus einem elektrisch leitenden Kern,
einer photoleitfähigen Schicht auf der einen Gitterseite und einer von einer elektrisch leitenden Deckschicht
bedeckten isolierenden Schicht auf der anderen Gitterseite verwendet, die photoleitfähige Schicht auf
dem Steuergitter gleichförmig aufgeladen und zur Erzeugung eines Ladungsbilder auf ihr mit der
Kopiervorlage bildmäßig belichtet wird und bei dem zur bildmäßigen Aufladung das Aufzeichnungsmaterial der
das Ladungsbild tragenden photoleitfähigen Schicht des Steuergitters gegenübergestellt, zwischen der Rückseite
des Aufzeichnungsmaterials und dem elektrisch leitenden Kern des Steuergitters eine Beschleunigungsspannung
und zwischen dem elektrisch leitenden Kern und der elektrisch leitenden Deckschicht des Steuergitters
eine vom Potential und der Polarität des Ladungsbildes nach Größe und Richtung abhängige Steuerspannung
angelegt wird.
Ein derartiges Kopierverfahren hat den Vorteil, daß die Kopie durch Einstellen der Steuerspannung
beeinflußt und mit dem das Ladungsbild tragenden Steuergitter eine Vielzahl von Kopien durch Wiederholen
des letzten Arbeitsschritts hergestellt werden kann.
Praktische Versuche haben jedoch ergeben, daß bei der Herstellung einer Vielzahl von Kopien eine von der
Anzahl der herzustellenden Kopien abhängige Änderung des Schwärzungsgrades der entwickelten Kopien
eintritt. Als Ursache für eine solche Änderung des Schwärzungsgrades wird der Dunkelabfall der photoleitfähigen
Schicht des Steuergitters und eine unerwünschte gekrümmte Bewegungsbahn des von der
Koronaentladungseinrichtung zum Aufzeichnungsmaterial gerichteten Koronaionenstroms angesehen. Das
bekannte Verfahren hat daher den Nachteil, daß nur bei einer begrenzten Anzahl von Kopien eine gute Qualität
des fertigen Bilds erzielt wird und daß eine sehr große Anzahl von Kopien nicht mit befriedigender Qualität
nach einmaligem bildmäßigen Aufladen des Steuergitters hergestellt werden kann.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte elektrophotografische
Kopierverfahren dahingehend weiterzuentwickeln, daß sich eine größere Anzahl von Kopien mit gleichbleibendem
Schwärzungsgrad herstellen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäß das einmal mit
einem Ladungsbild versehene Steuergitter zur wiederholten Herstellung von Kopien verwendet, und die
zwischen dem elektrisch leitenden Kern und der elektrisch leitenden Deckschicht angelegte Steuerspannung
zur Kompensation der mit den Kopierzyklen fortschreitenden Abnahme des Potentials des Ladungsbildes
entsprechend dieser Abnahme verändert.
Um zu verhindern, daß der Schwärzungsgrad der zweiten Kopie größer wird als der der ersten Kopie und
der Schwärzungsgrad dann abnimmt, ist gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen,
daß die zwischen dem elektrisch leitenden Kern und der elektrisch leitenden Deckschicht angelegte
Steuerspannung in einer der Anzahl der herzustellenden Kopien gleichenden Anzahl von Steuerspannungskomponenten
verändert wird, daß die bei der Herstellung der ersten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente
gleich der bei der Herstellung der letzten Kopie angelegten Steuerspannungskomponente
gemacht wird, daß die bei der Herstellung der zweiten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente höher
als die bei der Herstellung der ersten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente gemacht wird und daß die
bei der Herstellung der dritten und jeder weiteren Kopie angelegte Steuerspannungskomponente schritt-
weise erniedrigt wird.
Durch die Erfindung lassen sich eine Vielzahl von Kopien gleichmäßigen Schwärzungsgrades und guter
Qualität herstellen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert, in der zeigt
Fig. IA, IB und IC drei aufeinanderfolgende
Arbeitsschritte des elektrophotografischen Kopierverfahrens nach der Erfindung,
F i g. 2 ein Diagramm, das die Abnahme des Potentials des Ladungsbildes des Steuergitters als Funktion der
Zeit darstellt,
F i g. 3 ein Diagramm, das den Schwärzungsgrad der Kopien als Funktion der Anzahl der Kopien darstellt,
und
Fig.4 einen elektrischen Schaltplan einer Steuerspannungsquelle
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Änderung der Steuerspannung
entsprechend der Anzahl der herzustellenden Kopien.
Fig. IA, IB und IC zeigen aufeinanderfolgende
Arbeitsschritte zur bildmäßigen Aufladung eines isolierenden Aufzeichnungsmaterials mittels eines von einer
Koronaentladungseinrichtung erzeugten und durch ein ein Ladungsbild tragendes photoleitfähiges Steuergitter
bildmäßig differenzierten Koronaionenstroms. Das Steuergitter besteht aus einem elektrisch leitenden
Kern 1, einer photoleitfähigen Schicht 4 auf der einen Gitterseite und einer von einer elektrisch leitenden
Deckschicht 3 bedeckten isolierenden Schicht 2 auf der anderen Gitterseite. An den elektrisch leitenden Kern 1
und die elektrisch leitende Deckschicht 3 ist eine Steuerspannungsquelle 5 angeschlossen.
Bei dem in Fig. IA dargestellten ersten Arbeitsschritt wird die photoleitfähige Schicht 4 mittels einer
an eine erste Koronaspannungsquelle 6 angeschlossene Koronaentladungseinrichtung 7 gleichmäßig mit einem
gewünschten elektrischen Potential aufgeladen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Koronaentladungseinrichtung
7 seitlich, der elektrisch leitenden Deckschicht 3 gegenüber angeordnet. Sie kann auch an
einer anderen Seite der photoleitfähigen Schicht 4 gegenüber angeordnet sein. In dieser ersten Aufladung
arbeitet die Steuerspannungsquelle 5 in der Weise, daß die photoleitfähige Schicht 4 mit dem gewünschten
elektrischen Potential gleichmäßig aufgeladen wird. Diese erste Aufladung kann auch ohne eine Steuerspannungsquelle
durchgeführt werden.
Bei dem in Fig. IB dargestellten zweiten Arbeitsschritt wird die photoleitfähige Schicht 4 zur Erzeugung
eines Ladungsbildes auf ihr mit der Kopiervorlage bildmäßig belichtet, wobei der Widerstandswert derjenigen
Teile der photoleitfähigen Schicht 4, die belichtet werden, abnimmt, so daß die elektrische Ladung
abfließen kann. Derjenige Teil der photoleitfäbigen Schicht 4, der nicht von Lichtstrahlung getroffen wird,
behält seinen hohen Widerstandswert und seine elektrische Ladung bei, wie dies in der rechten
Zeichnungshälfte der F i g. 1B dargestellt ist. Die photoleitfähige Schicht 4 trägt nach der Belichtung ein
der Kopiervorlage entsprechendes Ladungsbild.
In F i g. IC ist der dritte Arbeitsschritt dargestellt, bei
dem zur bildmäßigen Aufladung eines auf einer Feldelektrode 9 aufliegenden Aufzeichnungsmaterials 8
dieses der das Ladungsbild tragenden photoleitfähigen Schicht 4 des Steuergitters gegenübergestellt wird und
zwischen der Feldelektrode 9 bzw. der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials 8 und dem elektrisch leitenden
Kern 1 des Steuergitters eine Beschleunigungsspannung angelegt wird, die eine ßeschleunigungsspannungsquel-Ie
10 liefert, welche an den Kern 1 und die Feldelektrode 9 angeschlossen ist. Eine von einer zweiten Korona-Spannungsquelle
12 gespeiste und auf der Seite der elektrisch leitenden Deckschicht 3 des Steuergitters
angeordnete Koronaentladungseinrichtung 11 richtet einen Koronaionenstrom durch das Steuergitter
auf das Aufzeichnungsmaterial 8. Die zweite Ko-
lü ronaspannungsquelle 12 ist zur ersten Koronaspannungsquelle
6 entgegengesetzt gepolt. Daraus ergibt sich, daß das Steuergitter eine Kraft erzeugt, die, wie
durch Pfeile angedeutet, auf den Koronaionenstrom in verschiedenen Richtungen einwirkt. Derjenige Teil des
Steuergitters, an dem die elektrische Ladung an der photoleitfähigen Schicht 4 erhalten geblieben ist,
erzeugt eine Kraft, die auf den Koronaionenstrom in einer Richtung einwirkt, in der der Durchgang des
Koronaionenstroms beschleunigt wird, während derjenige Teil des Steuergitters, an dem die photoleitfähige
Schicht 4 ladungsfrei ist, eine Kraft erzeugt, die auf den Koronaionenstrom in einer Richtung einwirkt, in der
der Durchgang des Koronaionenstroms gesperrt wird. Die Kraft, mit der der Koronaionenstrom gesperrt wird,
21J ist durch eine elektrische Steuerspannung festgelegt, die
mittels einer Steuerspannungsquelle 13 zwischen den Kern 1 und die elektrisch leitende Deckschicht 3 des
Steuergitters gelegt ist. Die Kraft, mit der der Durchgang des Koronaionenstroms beschleunigt wird,
so ist durch den Wert bestimmt, der sich aus der Differenz aus dem elektrischen Potential der photleitfähigen
Schicht und der zwischen dem Kern 1 und der elektrisch leitenden Deckschicht 3 des Steuergitters angelegten
Spannung ergibt.
ν-, Mit dem beschriebenen elektrophotografischen Kopierverfahren
läßt sich, sobald am Steuergitter ein Ladungsbild erzeugt worden ist, durch Wiederholen des
dritten Arbeitsschrittes (Fig. IC) eine Vielzahl von
Kopien herstellen
Es sei nun erläutert, weshalb sich durch Wiederholen des in Fig. IC dargestellten dritten Arbeitsschrittes
eine Vielzahl von einwandfreien Kopien herstellen läßt. Der durch den belichteten Teil des Steuergitters in
seinem Durchgang durch dieses gesperrte Ionenstrom
4") wird von der elektrisch leitenden Deckschicht 3
aufgefangen und fließt dann in Richtung der Steuerspannungsquelle 13 ab. Der in seinem Durchgang durch
das Steuergitter beschleunigte Ionenstrom fließt wegen des hohen Beschleunigungsfeldes zwischen dem Steuer-
ii) gitter und der Feldelektrode 9 in Richtung letzterer.
Daraus ergibt sich, daß beide Koronaionenströme die photoleitfähige Schicht 4 des Steuergitters nicht
erreichen, so daß das daran erzeugte elektrostatische Ladungsbild vom Koronaionenstrom nicht beeinflußt
■>■-> wird. Es ist somit möglich, durch Wiederholen des in
Fig. IC dargestellten dritten Arbeitsschrittes eine Vielzahl von Kopien herzustellen.
Die Anzahl der herstellbaren guten Kopien ist durch die Stabilität des Ladungsbildes des Steuergitters
i,< bestimmt. Aus F i g. 2 ergibt sieb, daß das Oberflächenpotential
des Ladungsbildes mit der Zeit beträchtlich abnimmt, bedingt durch eine Gesamtschwächung, die
sich aus dem Dunkelabfall der photoleitfähigen Schicht 4 und der Schwächung infolge einer gekrümmten
. Bewegungsbahn des Koronaionenstromes ergibt. Außerdem hat sich bei praktischen Versuchen herausgestellt,
daß bei einer von demselben Ladungsbild hergestellten zweiten Kopie die Schwärzung des
entwickelten Bildes größer ist als bei der ersten Kopie und daß bei den nachher gestellten weiteren Kopien die
Schwärzung allmählich abnimmt, siehe F i g. 3.
Beim elektrophotografischen Kopierverfahren nach der Erfindung kann die oben geschilderte Erscheinung
genau kompensiert werden. Die Steuerspannungsquelle 13 ist dazu bezüglich ihrer Ausgangsspannung einstellbar
und die im dritten Arbeitsschritt, also beim bildmäßigen Aufladen des Aufzeichnungsmaterials, an
den Kern 1 und die elektrisch leitende Deckschicht 3 des Steuergitters angelegte Steuerspannung wird entsprechend
der herzustellenden Anzahl von Kopien verändert, wodurch eine Vielzahl von Kopien erhalten wird,
die jeweils im wesentlichen die gleiche Dichte bzw. Schwärzung aufweisen.
In Fig.4 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt,
welche die Steuerspannungsquelle 13 umfaßt, die entsprechend der herzustellenden Anzahl von Kopien
veränderbare Steuerspannungskomponenten liefert. Bei der dargestellten Ausführungsform weist die Steuerspannungsquelle
13 eine Batterie 20 auf, die mit einem Potentiometer 21 in Reihe geschaltet ist. Dieses hat eine
Mehrzahl von Abgriffen, die mit Kontaktstücken 23-1, 23-2, 23-3,... 23-m,... 23-/7 eines Drehschalters 22
verbunden sind. Der Drehschalter 22 weist einen Umschaltarm 24 auf, der mit einem Ende eines
Stabilisierungswiderstandes 25 und mit dem elektrisch leitenden Kern 1 des Steuergitters verbunden ist. Das
andere Ende des Stabilisierungswiderstands 25 und die elektrisch leitende Deckschicht 23 des Steuergitters sind
an die positive Anschlußklemme der Batterie 20 angeschlossen, deren negative Anschlußklemme mit
einem Kontaktstück 23-0 des Drehschalters 22 verbunden ist. Der Umschaltarm 24 des Drehschalters 22 ist so
antreibbar, daß er nacheinander, entsprechend der herzustellenden Anzahl von Kopien, Kontaktschluß mit
den Kontaktstücken 23-1, 23-2, 23-3,... 23-m,... 23-n herstellt. Der Umschaltarm 24 wird mit dem Kontaktstück
23-1 verbunden, wenn eine erste Kopie hergestellt werden soll und mit dem Kontaktstück 23-2, wenn eine
zweite Kopie gemacht werden soll. Je nach der herzustellenden Anzahl von aufeinanderfolgenden Kopien
wird der Umschaltarm 24 nacheinander mit der Kontaktstücken 23-3,23-4 usw. für die dritte, vierte, usw
Kopie verbunden. Die Art des Umschaltens ist an die in den F i g. 2 und 3 dargestellten Kennkurven angepaßt
Das heißt, daß, weil bei der zweiten Kopie die Bildschwärzung größer ist als bei der ersten Kopie, die
beim Herstellen der zweiten Kopie angelegte Steuerspannung höhjr gewählt ist als beim Herstellen der
ίο ersten Kopie. Beim Herstellen der dritten und jeder
weiteren Kopie werden zunehmend niedrigere elektrische Steuerspannungen angelegt. Die für das Herstellen
der m-ten Kopie benutzte elektrische Steuerspannungskomponente ist gleich der beim Herstellen der erster
Kopie gewählten Steuerspannungskomponente bzw. Steuerspannung. Auf diese Weise werden entsprechend
der im Rahmen eines vorgegebenen Programms herzustellenden Anzahl von Kopien an den Kern 1 und
die elektrisch leitende Deckschicht 3 des Steuergitters veränderbare elektrische Steuerspannungen angelegt
wodurch Bilder mit stets ungefähr gleicher Dichte erzielt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform
läßt sich die für den ersten Arbeitsschritt, d. h. die gleichförmige Aufladung der photoleitfähigen Schicht
des Steuergitters vor der bildmäßigen Belichtung zwischen Gitterkern und leitender Deckschicht anzulegende
elektrische Steuerspannung erzielen, wenn der Umschaltarm 24 mit dem Kontaktstück 23-0 des
Drehschalters 22 verbunden wird.
Das Steuergitter kann statt einer einzigen eine Vielzahl von photoleitfähigen Schichten aufweisen.
Außerdem ist die Gestalt des leitenden Kerns 1 nicht auf einen kreisrunden Querschnitt beschränkt. Die obige
Ausführungsform ist im Zusammenhang mit einem
i) Positiv-Positiv-Verfahren beschrieben, jedoch ist das
Kopierverfahren nach der Erfindung auch auf ein Negativ-Negativ-Verfahren anwendbar. Bei der in
F i g. 3 dargestellten Ausführungsform wird die elektrische Steuerspannung schrittweise verändert; sie kann
M) jedoch auch stufenlos veränderbar gemacht sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Elektrophotografisches Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von Kopien durch bildmäßige
Aufladung eines isolierenden Aufzeichnungsmaterials mittels eines von einer Koronaentladungseinrichtung
erzeugten und durch ein ein Ladungsbild tragendes, photoleitfähiges Steuergitter bildmäßig
differenzierten Koronaionenstroms, bei dem ein Steuergitter aus einem elektrisch leitenden Kern,
einer photoleitfähigen Schicht auf der einen Gitterseite und einer von einer elektrisch leitenden
Deckschicht bedeckten isolierenden Schicht auf der anderen Gitterseite verwendet, die photoleitfähige
Schicht auf dem Steuergitter gleichförmig aufgeladen und zur Erzeugung eines Ladungsbildes auf ihr
mit der Kopiervorlage bildmäßig belichtet wird und bei dem zur bildmäßigen Aufladung das Aufzeichnungsmaterial
der das Ladungsbild tragenden photoleitfähigen Schicht des Steuergitters gegenübergestellt,
zwischen der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials und dem elektrisch leitenden Kern
des Steuergitters eine Beschleunigungsspannung und zwischen dem elektrisch leitenden Kern und der
elektrisch leitenden Decksicht des Steuergitters eine vom Potential und der Polarität des Ladungsbildes
nach Größe und Richtung abhängige Steuerspannung angelegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das einmal mit einem Ladungsbild versehene Steuergitter zur wiederholten Herstellung
von Kopien verwendet und die zwischen dem elektrisch leitenden Kern (1) und der elektrisch
leitenden Deckschicht (3) angelegte Steuerspannung zur Kompensation der mit den Kopierzyklen
fortschreitenden Abnahme des Potentials des Ladungsbildes entsprechend dieser Abnahme verändert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den elektrisch leitenden
Kern (1) und der elektrisch leitenden Deckschicht (3) angelegte Steuerspannung in einer der Anzahl der
herzustellenden Kopien gleichenden Anzahl von Steuerspannungskomponenten verändert wird, daß
die bei der Herstellung der ersten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente gleich der bei der
Herstellung der letzten Kopie angelegten Steuerspannungskomponente gemacht wird, daß die bei
der Herstellung der zweiten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente höher als die bei der
Herstellung der ersten Kopie angelegte Steuerspannungskomponente gemacht wird, und daß die bei der
Herstellung der dritten und jeder weiteren Kopie angelegte Steuerspannungskomponente schrittweise
erniedrigt wird. r>
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP50141113A JPS5265440A (en) | 1975-11-27 | 1975-11-27 | Electrophotography |
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| DE2653793A1 DE2653793A1 (de) | 1977-06-23 |
| DE2653793B2 true DE2653793B2 (de) | 1978-11-02 |
| DE2653793C3 DE2653793C3 (de) | 1979-07-05 |
Family
ID=15284453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| JP (1) | JPS5265440A (de) |
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