DE2655603B2 - Elektroakustisches signalhorn - Google Patents
Elektroakustisches signalhornInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektroakustisches Signalhorn mit einem ein elektromagnetisches Erregersystem
aufweisenden Gehäuse, einer Membran, die der Wirkung dieses Erregersystems unterworfen ist, und
einem verstärkenden Schalltrichter, der eine Labyrinthkammer verlängert, wie es in der Automobilindustrie
zur Abgabe akustischer Warnsignale benutzt wird.
Bekannte Schalltrichter weisen ein Gehäuse mit einem elektromagnetischen System, das auf eine
Membran eine schwingende Bewegung überträgt, und einen Schalltrichter auf, der eine Labyrinthkammer
gegenüber der Membran besitzt. Die Membran ist zwischen dem Gehäuse und dem Schalltrichter eingespannt;
dieses letztere Stück wird gewöhnlich aus Kunststoff hergestellt.
Man hat vorgeschlagen, den Schalltrichter aus zwei ω
Teilen herzustellen und eines dieser Teile mit der Membran und dem Gehäuse durch Zwischenschaltung
eines Fassungsbandes zusammenzubringen und dann den zweiten Teil auf den ersten aufzuschweißen oder zu
kleben. Die Fassung, die so erhalten wird, ist wenig <<$
genau und sehr empfindlich gegen Temperatur und Feuchtigkeit, da das Fassungsband sich gegen ein
Kunststoffstück abstützt, das selber sehr empfindlich gegenüber diesen Bedingungen ist. Darüber hinaus sind
die Anzahl der zusammenzusetzenden Teile und die Anzahl der Arbeitsoperationen bedeutend, was die
Vorrichtung verteuert.
Man hat gleichermaßen vorgeschlagen, mit der Membran eine Metallplatte zu verbinden, die wiederum
auf dem Gehäuse befestigt ist. Hierdurch erhält man eine metallene Einheit von großer Genauigkeit, die
wenig empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen ist. Die Platte kann an dem Schalltrichter durch
Eingießen befestigt werden, während die Membran und das Gehäuse auf die Platte geschraubt oder genietet
werden können. Der Schalltrichter wird ebenfalls aus zwei Teilen hergestellt, die nachher verschweißt oder
verklebt werden. Deshalb benötigt die Herstellung dieses Horns noch eine bedeutende Anzahl von
Arbeitsgängen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein wirtschaftlich herstellbares Horn zu schaffen, das aus einer geringen
Zahl von Bauteilen besteht und einfacher und schneller zusammengesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemiiß dadurch gelöst, daß der Schalltrichter aus einem einzigen geformten
Stück besteht und eine seitliche öffnung aufweist, die in die Labyrinthkammer mündet und dazu bestimmt ist, die
Membran und das Gehäuse aufzunehmen, wobei die Membran und das Gehäuse durch eine Metallplatte
verbunden sind, deren Rand auf dem Umfang der Membran und des Gehäuses umgebördelt ist, und die
Einheit, die durch das Gehäuse, die Membran und die Platte dargestellt wird, in der öffnung durch Verklebung
der Platte auf den angrenzenden Teil der Labyrinthkammer und durch Zusammenwirken der umgebördelten
Randzone der Platte mit dem Rand der öffnung gehalten ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Horn besteht der Schalltrichter aus einem einzigen Stück; dies vermeidet
eine Verschweißung von zwei Halbschalen, die den Schalltrichter bilden, wie dies bei der Mehrzahl der
bekannten Hörner der Fall ist. Der Schalltrichter wird durch die Einheit, bestehend aus dem Gehäuse, der
Membran und der Platte, abgeschlossen; diese Einheit ist zuerst zusammengesetzt worden und kann leicht auf
dem Schalltrichter montiert werden. Die Verklebung der Platte auf dem Schalltrichter, die notwendig ist, um
jegliches Austreten von Luft aus der Labyrinthkammer zu verhindern, ist im allgemeinen ausreichend, um die
Verbindung zwischen dem Schalltrichter und dem Rest des Homes sicherzustellen. Das Zusammenwirken
zwischen dem ungebördelten Rand der Platte und dem Rand der öffnung des Schalltrichters braucht nicht sehr
fest zu sein, weil es nur während des Trocknens oder der Verfestigung des Klebers benötigt wird.
In einer Ausführungsform hat der Rand der öffnung
des Schalltrichters einen fortlaufenden oder unterbrochenen radialen Vorsprung, der gegen das Innere
gerichtet ist, und die Einheit wird durch die Kraft in der öffnung gehalten, durch die der genannte Vorsprung
elastisch verformt wurde.
In einer Abänderung ist mindestens ein Teil des Randes der öffnung des Schalltrichters auf den
umgebördelten Rand der genannten Platte gedrückt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht durch ein Horn und
F i g. 2 eine Teilansicht des in F i g. 1 gezeigten Horns in vergrößertem Maßstab.
Das Horn nacli der Erfindung enthält einen
geformten oder gegossenen Schalltrichter I aus einem Stück mit einer Labyrinthkammer 2, die eine seitliche
öffnung 3 aufweist. Die öffnung 3 ist eine an der
zylindrischen Innenvandung des Schalltrichters oder der Labyrinthkammer angeordnete Ringnut, die koaxial
zur Horn- und Schalltrichterachse angeordnet ist. i/'ine
Seitenwand der öffnung 3 ist von einem flanschähnlichen
Rücksprung und die gegenüberliegende Seite von einem Ringwulst 9 gebildet, der einen geringeren
radialen Vorsprung gegenüber dem Boden der Ringnut als der Rücksprung bildet, so daß der Rand der Platte 6
einschnappend in der Öffnung 3 befestigt werden kann. Das Horn hat außerdem eine Einheit A, bestehend aus
einem Gehäuse 4, das mit einem elektromagnetischen Erregersystem versehen ist, einer Membran 5 einer
Platte 6, deren Rand 7 umgebördelt ist und sich auf dem
Rand des Gehäuses 4 abstützt, wobei sie den Raml der
Membran 5 festhält, Dichtungen 8, die einerseits zwischen die Membran und die Platte und andererseits
zwischen die Membran und das Gehäuse /.wischengelegt
werden können.
Die Einheit A wird zuerst zusammengesetzt und gefaßt und dann in der öffnung 3 in Stellung gebracht;
die Platte 6 wird dabei auf den angrenzenden Rand des Labyrinthprofils der Kammer 2 bzw. auf die stufenförmige,
koaxiale Erweiterung des zylindrischen Außenmantels des Schalltrichters 1 geklebt. In dem beschriebenen
Beispiel wird der freie Rand 9 der Öffnung .1 bzw. der Erweiterung dann auf den Rand 4 des Gehäuses 4
gedruckt, um die Einheit A und den Schalltrichter 1
mindestens während der Verfestigung des Klebers zusammenzuhalten, jedes andere System der Befestigung
kann in Betracht gezogen werden. Zum Beispiel kann die öffnung 3 einen fortlaufenden oder unterbrochenen
radialen Vorsprung haben, der nach innen gerichtet ist, wobei die Einheit A dann mit Druck in die
Öffnung 3 eingeführt wird, indem der Voi sprung elastisch verformt wird, der am Rand 9 liegt.
Nach der Montage ist das Innere des Horns nicht mehr zugänglich; dies verhindert jegliche Regulierung
des Luftspalts des elektromagnetischen Systems. Um
diesen Nachteil zu umgehen, sieht die Erfindung vor, einen Zugang 10 im Boden des Schalltrichters
anzubringen. Dieser Zugang erlaubt es, die Stellung des
beweglichen Kerns 11, der mit einer Regelschraube 12 verbunden ist, in bekannter Weise zu regulieren. Der
Zugang 10 kann mit einem abnehmbaren Stopfen verschlossen werden oder in Abänderung durch eine
schwache Stelle (Sollbruchstelle) des Kunststoffs, aus dem der Schalltrichter besteht, abgegrenzt sein. Im
letzteren Fall ist es zur Durchführung einer Regelung erforderlich, den Deckel, der durch die Schwachzone
begrenzt ist, abzureißen und später den so erhaltenen Zugang 10 mit hinein Stopfen zu verschließen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektroakustisches Signalhorn mit einem ein
elektromagnetisches Erregersystem aufweisenden s Gehäuse, einer Membran, die der Wirkung dieses
Erregersystems unterworfen ist, und einem verstärkenden Schalltrichter, der eine Labyrinthkammer
verlängert, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalltrichter (1) aus einem einzigen geformten ι ο
Stück besteht und eine seitliche öffnung (3) aufweist,
die in der Labyrinthkammer (2) mündet und dazu bestimmt ist, die Membran (5) und das Gehäuse (4)
aufzunehmen, wobei die Membran und das Gehäuse durch eine Metallplatte (6) verbunden ist, deren
Rand auf dem Umfang der Membran und des Gehäuses umgebördelt ist, und die Einheit, die durch
das Gehäuse (4), die Membran (5) und die Platte (6) dargestellt wird, in der öffnung (3) durch Verklebung
der Platte (6) auf den angrenzenden Teil der >o Labyrinthkammer (2) und durch Zusammenwirken
der umgebördelten Randzone der Platte mit dem Rand der öffnung (3) gehalten ist.
2. Horn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der öffnung (3) des Schalltrichters >$
(1) einen radialen, fortlaufenden oder unterbrochenen Vorsprung (9) aufweist, der nach innen gerichtet
ist, damit die Einheit (/1^ unter Druck in die öffnung
(3) bringbar ist, nachdem der Vorsprung (9) elastisch verformt wurde.
3. Horn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Randes der öffnung
(3) des Schalltrichters (1) gegen den umgebördelten Rand (7) der Platte (6) gedrückt ist.
4. Horn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalltrichter (1) eine
öffnung (10) aufweist, die durch einen abnehmbaren oder aufreißbaren Stopfen verschlossen ist, um eine
Vorrichtung (11, 12) zugänglich zu machen, die den Luftspalt des elektromagnetischen Systems regelt.
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