DE265996C - - Google Patents

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DE265996C
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slide
working cylinder
gases
exhaust
working
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
    • F01L5/12Arrangements with part-annularly-shaped valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- M 265996 KLASSE 46 δ. GRUPPE
MAURICE EINMAHL in CÖLN.
Schiebersteuerung für Gasmotoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1913 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schiebersteuerung für Gasmotoren, deren Eigenart gegenüber den bekannten Einrichtungen darin besteht, daß die rohrförmigen Schieber frei auf dem Arbeitszylindermantel liegen und an dem "einen geschlossenen Rohrende eine schalenförmige, zur Führung dienende Fortsetzung besitzen, während das andere offene Rohrende der Schieber posaunenrohr-
Lo artig ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung werden die zu transportierenden Gase, insbesondere das Gas- und Luftgemisch des Einlaßschiebers, gezwungen, der Länge nach den ganzen Hohlraum des posaunenrohrartig ausgebildeten Schieberteiles zu durchströmen, wodurch die Gase vom Zylinder her stark erwärmt werden.
Die entsprechende Ausbildung des Auslaßschiebers sichert einen Eintritt sehr heißer
äo Auspuffgasse in die Abzugskanäle, wodurch eine gute Ausnutzung der den Abzugsgasen innewohnenden Wärme ermöglicht wird. Ferner besteht gegenüber bekannten Einrichtungen der Vorteil, daß die Steuerorgane leicht zu-
!5 gänglich sind, da sie frei auf dem Arbeitszylinder liegen.
In den Fig. ι und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung an einem Gasmotor im Längs- und Querschnitt, sowie teilweise in der Seitenansicht dargestellt.
Dasselbe weist folgende Beschaffenheit auf:
Auf dem äußeren Mantel des in bekannter
Weise ringsum mit Wasserkühlung α versehenen Arbeitszylinders b sind, um i8o° versetzt, zwei hin und her gehende Schieber angeordnet, von denen der eine, c, als Einlaß-, der andere, d, als Auslaßschieber dient. Beide Schieber sind am unteren Teile posaunenrohrartig ausgebildet und am oberen geschlossenen Teil mit einer seitlichen Öffnung f versehen, die zeitweilig unter Vermittlung des Kanals g eine Verbindung des Schieberinnern mit dem Zylinderinnern herstellen kann. Dieser obere Teil besitzt ferner einen schalenförmigen, gebogenen Fortsatz c1, d1, der zur besseren Führung des zylindrischen Schieberteiles sowie zur erforderlichen Überdeckung der Öffnungen f, g dient.
Der zur Führung des posaunenrohrartigen unteren Teiles der Schieber c, d dienende Teil der Wandung des Arbeitszylinders ist als Hohlraum h, h1 ausgebildet, in den auf der Seite des Einlaßschiebers c der Vergaser i, auf der Seite des Auslaßschiebers d das Auspuffrohr k einmündet. Zur besseren Abdichtung gegen die Einwirkung der Gase im Arbeitszylinder b können in der äußeren Wandung des letzteren in bekannter Weise von Flachfedern m stets nach außen gegen die oberen Schieberteile angedrückte Dichtungsplatten η vorgesehen sein, wobei die Außenseite des oberen Teiles c1, d1 der Schieber zwecks Verminderung der Reibung und besserer Widerstandsfähigkeit gegen nach außen gerichtete Drücke auf Kugeln 0 gelagert werden kann.
Die Schieber werden in bekannter Weise, z. B. mittels der Stangen j>, q, die unten an im Kurbelgehäuse r gelagerte und von der zweckmäßig desachsial angeordneten Hauptkurbelachse s mittels Kettentriebes o. dgl. in Umdrehung versetzten Kurbeln t, u in hin und
her gehende Bewegung versetzt, wobei das Verhältnis der Umdrehungszahl der Schieberkurbeln t, u zu derjenigen der Hauptkurbelachse s davon abhängt, in welchem Takt die Maschine arbeitet. Bei im Viertakt arbeitenden Motoren ist das Verhältnis wie ι zu 2.
Das im Vergaser i entwickelte Kraftgasgemisch wird beim $aughub des Arbeitskolbens durch den Raum k und durch den hohlen Schieber c hindurchgesaugt, worauf es durch die öffnungen g, f in den Explosionsraum e gelangt. Bei dem Hindurchzuge durch das Schieberinnere wird das Gas- und Luftgemisch gut vermischt und vorgewärmt. Gegen Ende der Schieberbewegung dieser Einlaßperiode wird die öffnung g durch den Einlaßschieber verdeckt. Beispielsweise bei einem Viertaktmotor erfolgt nunmehr beim Hochgang des Arbeitskolbens die Kompression des Kraftgasgemisches und dann die Entzündung desselben durch die in den Explosionsraum einmündende Zündkerze. Durch den nach unten getriebenen Kolben erfolgt weiterhin die Abgabe von Kraft an die Hauptkurbel, während mit dem Ende der Kolbenbewegung bzw. dem Beginne des Kolbenhubes nach oben, die öffnungen auf der Auslaßseite frei werden, und die Auspuffgase durch den Auslaß schieb er in den gehäuseartigen Raum h1 und in das an diesen Raum angeschlossene Auspuffrohr gestoßen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schiebersteuerung für Gasmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Schieber (c, d) frei auf dem Arbeitszylindermantel liegen und an dem einen geschlossenen Rohrende eine schalenförmige, zur Führung dienende Fortsetzung (c1, ~dl) besitzen, während das andere offene Rohrende der Schieber posaunenrohrartig, d. h. so ausgebildet ist, daß die zu leitenden Gase der Länge nach den Hohlraum der Schieber durchlaufen müssen, ehe sie in den Arbeitszylinder bzw. Auspuff gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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