DE266005C - - Google Patents
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- DE266005C DE266005C DENDAT266005D DE266005DA DE266005C DE 266005 C DE266005 C DE 266005C DE NDAT266005 D DENDAT266005 D DE NDAT266005D DE 266005D A DE266005D A DE 266005DA DE 266005 C DE266005 C DE 266005C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B19/00—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow
- B62B19/04—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow replacing wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Λί 266005-KLASSE
63 b. GRUPPE
FRITZ PAFFRATH in SCHMALKALDEN i.Thür.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen als Schlitten verwendbaren Wagen mit auswechselbaren Rädern
und Kufen. Der Wagen kann als Jagdwagen, Ponywagen bzw. Schlitten für leichte
Geschäftsfuhrwerke Verwendung finden. Besonders vorteilhaft ist die Anwendung der
Erfindung auf Kinderwagen.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art hat der Erfindungsgegenstand den
ίο Vorzug, daß Räder und Kufen in kürzester
Zeit vertauscht werden können, und daß vor allem das in einen Schlitten verwandelte Fahrzeug
durch nichts erkennen läßt, daß es vorher ein Wegen war. Ein weiterer Vorzug ist, daß beim Erfindungsgegenstand sämtliche
Schrauben in Fortfall kommen und trotzdem eine vollkommen sichere Verbindung der Räder
bzw. Kufen mit den Fahrzeugfüßen erzielt wird.
Dementsprechend sind die Räder mit Hülsen verbunden, welche auf die unteren Enden des
scherenartigen Untergestells des Wagens aufgesteckt und an diesem durch federnde Anschläge
gesichert werden; ferner werden die Kufen mittells eines starren und eines längsverschiebbaren
Zapfens, welche in Löcher der Fahrzeugfüße eingreifen, mit diesen verbunden, wobei die auf den beweglichen Zapfen
aufgesteckten Gestellenderi bei Verschiebung dieses Zapfens nach dem Ende der Kufe hin
in einem Schlitz derselben verankert werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Sportwagen in schematischer Darstellung,
40
45
j Fig. 2 eine auswechselbare Schlittenkufe in Seiten- und Rückansicht,
Fig. 3 die Achse des auswechselbaren Rades mit der Hülse zum Befestigen,
Fig. 4 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung,
Fig. 5 eine Aufsicht in der Längsrichtung der Hülse,
Fig. 6 einen Gestellarm, an welchem das Rad oder die Schlittenkufe befestigt wird.
Fig. 7 zeigt die Verankerung eines hinteren Fahrzeugfußes au der Schlittenkufe.
Der Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise als ein Stuhl mit einem scherenartigen
Untergestell bekannter Art zur Ausführung gelangt, dessen untere Arme η Räder a oder
Kufen b aufnehmen. Die Räder sitzen jedoch nicht an durchgehenden Achsen, sondern werden
jedes für sich mittels einer Hülse g (Fig. 3) auf die Enden η des Fahrzeuggestells
aufgesteckt. Die Nabe des Rades ist mittels des in eine Ringnut f eingreifeden Federstiftes
c auf der kurzen Achse d drehbar und abnehmbar befestigt. Die Aufsteckvorrichtung
g ist fest mit der Achse d verbunden und besteht aus einer im Querschnitt (Fig. 5)
krampenartig gebogenen Blechhülse, welche oben offen ist und unten einen Anschlag h
besitzt, auf welchem das Ende i des Fahrzeuggestells aufruht. Zur Sicherung der Hülsen
auf den Enden des scherenartigen Untergestells ist ein federnder Zapfen k vorgesehen,
der beim Aufstecken der Hülse in einen Einschnitt m des Armes η einschnappt und ein
Abgleiten des Rades während der Fahrt verhindert. Will man die Räder gegen die Schlittenkufen (Fig. 2) auswechseln, so löst
man mittels Anhebens der Feder I die Sicherung
und bringt je zwei an den Armen η befindliche Löcher ο mit den senkrecht zur
Zeichenebene herausragenden Zapfen ft und r der Kufe in Eingriff. Der Bolzen r ist durch
Vernietung oder Verschraubung unbeweglich an der Kufe befestigt, während der Bolzen ft
mittels einer Nut im Schlitz s derart befestigt ist, daß er nur in der Längsrichtung der
ίο Kufe gleiten kann. Die Entfernung zwischen
den beiden Löchern ο zweier Arme u des Fahrzeugrahmens ist nun derart bemessen,
daß dessen Löcher nur dann mit den Bolzen/» und r in Eingriff gebracht werden können,
wenn der Stift ft sich am äußersten Ende t des Schlitzes s befindet.
Die Schlittenkufe besteht beispielsweise aus einem T-Eisen, bei welchem am hinteren Ende
ein kurzes Stück des Steges weggeschnitten ist, während das entsprechende Flanschende
über das stehengebliebene Stegende umgebogen und mit einem Spalt u (Fig. 2) versehen
ist.
Die Befestigung der Schlittenkufe geschieht folgendermaßen: Während der Bolzen ft etwa
die in der Zeichnung dargestellte Stellung einnimmt, bringt man ihn mit der entsprechenden
Bohrung eines Armes η in Eingriff. Hierauf schiebt man das Ende i des Armes in den
Spalt u des aufgebogenen Flanschendes hinein, bis der Stift ft fest gegen das Ende t des
Schlitzes anliegt (Fig. 7). Der Spalt u verhindert jetzt ein seitliches Abgleiten des Armes η
vom Stifte ft, und nachdem alsdann der zweite Arm η mit dem Bolzen r in Eingriff gebracht
worden und mittels eines Vorreibers ν gesichert ist, sitzt die Kufe unverrückbar und
sicher fest. Zwecks Auswechselns der Kufe hat man nur nötig, den Vorreiber υ zu öffnen
und den Arm η aus dem Spalt u herauszuziehen.
Dieses nach Bedarf als Schlitten oder Wagen verwendbare Fahrzeug ist namentlich dann
von Nutzen, wenn man Wege zu befahren hat, deren Schneebahn durch längere schneefreie
Strecken unterbrochen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Als Schlitten verwendbarer Wagen mit auswechselbaren Rädern und Kufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder mit Hülsen (g) verbunden sind, welche auf die Fahrzeugfüße (n) aufgesteckt und an diesen durch federnde Anschläge (k) gesichert werden, während die Kufen mittels eines starren und eines längsverschiebbaren Zapfens (V, ft) durch Eingriff dieser Zapfen in Löcher (0) der Fahrzeugfüße mit letzteren verbunden werden, wobei die auf den beweglichen Zapfen (ft) aufgesteckten Gestellenden bei Verscheibung dieses Zapfens nach dem Ende der Kufen hin in einem Schlitz (n) der Kufe verankert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266005C true DE266005C (de) |
Family
ID=523186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266005D Active DE266005C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266005C (de) |
-
0
- DE DENDAT266005D patent/DE266005C/de active Active
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