DE2660408C2 - Rolladen - Google Patents

Rolladen

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DE2660408C2
DE2660408C2 DE19762660408 DE2660408A DE2660408C2 DE 2660408 C2 DE2660408 C2 DE 2660408C2 DE 19762660408 DE19762660408 DE 19762660408 DE 2660408 A DE2660408 A DE 2660408A DE 2660408 C2 DE2660408 C2 DE 2660408C2
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Richard Hegenheim Bubendorff
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Bubendorff SA
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Description

Die Erfindung betrifft einen Rolladen, dessen den Rolladenpanzer tragende Walze an jedem Ende mittels eines dort drehfest mit der Walze verbundenen Lagerteils drehbar an einer Lagerplatte gelagert ist, wobei eines der Lagerteile drehfest mit einer Antriebsvorrichtung zum Drehen der Walze verbunden ist
Ein derartiger Rolladen ist bekannt aus dem DE-GM 48 752. Bei diesem bekannten Rolladen ist zum Einsetzen des Rolladens in die Anschläge die Walze an einem ihrer Enden mit einem innerhalb der Walze längsverschieblichen Lagerteil versehen, welches durch eine unter Federdruck stehende, radial wirkende Sperre in der ausgezogenen Stellung festgehalten wird. Zum Einbzw. Ausbau der Walze in die Anschläge wird die Sperre gelöst und dann das verschiebliche Lagerteil in die Walze soweit hineingeschoben, daß die Walze zwischen die beiden Anschläge auf an den Anschlägen angeordneten Lagerzapfen angebracht werden kann. Sodann wird das bewegliche Lagerteil wieder aus der Walze herausgezogen, bis auch der zweite Lagerzapfen in das Lagerteil eingreift und somit diie Walze drehbar an den Anschlüssen gelagert ist. Dieser bekannte Rolladen hat den Nachteil, daß der Antrieb des Rolladens nicht zwischen verschiedenen Antriebstypen austauschbar ist ohne daß dafür die gesamte Walze ausgebaut werden müßte. Ferner kann aufgrund der Radialsperre beim bekannten Rolladen ohne nachträgliche Veränderung an der Wickelwalze nicht der gleiche Antrieb wahlweise rechts oder links vom Rolladen angebracht werden. Beim Ersatz eines defekten Antriebs müßte der Rolladenpanzer abgerollt und die Wickelwalze aus dem Rollladenkasten vollständig ausgebaut werden. Es müssen
ίο deshalb für die Rechts- bzw. Linksanbringung· spiegelsymmetrische Ausführungsformen der jeweiligen Antriebstypen hergestellt und auf Lager gehalten werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Rolladen der bekannten Art variabler und war-
! 5 tungsfreundlicher auszubilden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Lagerteil an der zugehörigen Lagerplatte mittels je eines die Lagerplatte durchdringenden Wellenstücks gelagert ist welches an der Außenseite der Lagerpiatte mit der Antriebsvorrichtung verbindbar und mit der Walze längsverschiebbar verbunden ist
Durch die erfindüngsgemäße Ausgestaltung des Weilenstücks ist es möglich, die Antriebsvorrichtung außerhalb des Anschlages drehfest mit der Walze zu verbinden. Das bietet die Möglichkeit durch einfaches Herausziehen der eingesteckten Welle die Antriebsvorrichtung von außen abzunehmen, ohne die Walze ausbauen zu müssen. Dadurch maß der Rolladen allenfalls soweit aus dem Rolladenkasten herausgezogen werden, bis die Wellenstücke seitlich zugänglich sind. Dies hat den erheblichen Vorteil, daß das Rolladengewicht immer noch von den seitlichen Halterungen in den Fensterieibungen aufgenommen wird. Außerdem hat die erfindungsgemäße Ausgestaltung den Vorteil, daß eine erhebliche Anpassungsmöglichkeit an die örtlichen Einbautoleranzen gegeben ist, wobei trotzdem die Symmetrieachse des Rolladens mit der Symmetrieachse der Fensteröffnung deckungsgleich bleibt
Vorteilhafterweise wird die drehfeste Verbindung jedes Lagerteils mit der Walze durch Fingriff einer Nocke an der Innenwand der Walze in eine Nut am Umfang des Lagerteils hergestellt, wobei das Lagerteil eine polygonale Bohrung aufweist, in die das mit der Antriebsvorrichtung verbundene, im Querschnitt entsprechend polygonale Wellenstück verschiebbar eingesteckt werden kann.
In weiterer vorteilhafter Weise kann das Wellenstück, das an dem der Antriebsvorrichtung gegenüberliegenden Ende des Rolladens eingesteckt ist, ersetzt werden durch ein gemeinsames Wellenstück, das zwei oder mehrere im Verbund angeordnete Rolläden drehfest miteinander verbindet und längsverschieblich in einer Lagerplatte drehbar gelagert ist und gegebenenfalls ein fest damit verbundenes Rückhalteteil aufweist das nach dem Zusammenbau die Längsverschiebbarkeit des gemeinsamen Wellenstücks begrenzt. Somit bietet der erfindungsgemäße Rolladen den weiteren Vorteil, daß ein und dieselbe Walze sowohl für einen Einzelrolladen, als auch für mehrere im Verbund angeordnete Rolläden verwendet werden kann. Dies wiederum erfordert wieder weniger Ausführungsformen und damit geringere Lagerhaltung.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der folgenden Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 das linke Ende eines mit dem seitlichen Anschlag verbundenen Walzenlagers eines Rolladens in der Vorderansicht,
F i g. 2 den Anschlag des Rolladens gemäß F i g. 1 in
der Seitenansicht von links mit einem Verbindungselement,
F i g. 3 eine Teilansicht des seitlichen Anschlages gemäß F i g. 1 mit einem anderen Verbindungselement, und
F i g. 4 zwei im Verbund angeordnete Rolläden in der Vorderansicht
Der in den F i g. 1 und 2 mit seinem linken Ende dargestellte erfindungsgemäße Rolladen weist eine Lagerplatte 19 auf, dessen Ränder 20 in Richtung der Mittelachse 21 des Rolladens abgebogen sind, um ein Gehäuse zu bilden, das die seitlichen Enden 22, 23 des Rolladenkastens 24 bedeckt. Die Lagerplatte 19 weist weiterhin eine Nabe 25 auf, die als Lager für ein Kugellager 26 dient. Durch dieses ist ein Wellenstück 27 geführt, welches im Inneren eines Lagerteils 29 gleitet, welches die Enden 31 der Walze 33, auf der der Rollenpanzer aufgewickelt isi, verschließt Das Welienstück 27 ist mit einem polygonalen Querschnitt versehen, der der im Lagerteil 29 ausgebildeten polygonalen Bohrung entspricht Dadurch wird jede, auf das Lagerteil 27 ausgeübte Drehbewegung auf die Walze 33 übertragen. Auf der Antriebsseite des Rolladens ist das durch die Lagerplatte 19 hindurchgeführte Wellenstück 27 mit einem Antrieb, beispielsweise einem Zahnrad oder einem Gurt verbunden. Da der Antrieb sich außerhalb der Lagerplatte 19 und damit des Rolladenkastens 24 befindet, besteht die Möglichkeit des Umkehrens der Antriebsvorrichtung ohne zuvor die Ausbildung des Rolladens abwandeln zu müssen. Desgleichen kann die Antriebseinrichtung wahlweise rechts oder links angeordnet sein.
Eine hierfür besonders zweckmäßig gestaltete Lagerplatte 19 ist mit einer Nut 17 versehen, in die ein Verbindungselement 55 eingreift, welches aus zwei zueinander senkrechten Vorsprüngen 56, 57 besteht. Der Vorsprung 56 ist vertikal angeordnet und weist ein abgeschrägtes Ende 58 auf, das das Einsetzen in die Nut 17 der Führungsschiene 7 erleichtert Die untere Schmalseite 59 des anderen horizontalen Vorsprungs 57 dient als Anschlag und begrenzt die Bewegung des Vor-Sprungs 56 in der Führungsschiene 7.
Der horizontale Vorsprung 57 wird in eine horizontale Halterung 60 eingeführt, die in dem Unterteil 61 des Mittelteils der Lagerplatte 19 ausgebildet ist Diese horizontaie Halterung weist an ihren Enden 62,63 je eine vertikale Trennvorrichtung 64,65 auf, die an der Unterseite 66 der Halterung 60 zusammengefügt sind. Die Größe dieser Trennvorrichtung 64, 65 entspricht der Größe des vertikalen Vorsprungs 56 des Verbindungselements 55, derart, daß die Schmalseite 67 des vertika- !en Vorsprungs 56 an der Schmalseite 68 der vertikalen Trennvorrichtung 64 anliegt. Da die horizontale Halterung 60 an jeder ihrer Enden 62, 63 eine identische Trennvorrichtung 64, 65 aufweist, kann man in gleicher Weise den horizontalen Vorsprung 57 des Verbindungselements 55 gemäß dem Pfeil Fin Fig. 2 in die Lagerplatte 19 einführen.
Da man die Lagerplatte 19 sowohl rechts als auch links verwenden kann, kann dieser in standardisierter Form ausgebildet sein.
Um eine Trennung zwischen der Lagerplatte 19 und dem Verbindungselement 55 zu vermeiden, sind Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen. Diese Vorrichtungen bestehen aus einer halbrunden Nocke 69, die auf einer der Flächen 70 des Verbindungselements 55 ausgebildet ist. Diese Nocke 69 kann in eine Bohrung 71 einrasten, die in der Lagerplatte 19 ausgebildet ist und sich durch die Wand vor der Halterung 60 erstreckt. In vorteilhafter Weise besteht die Lagerplatte 19 aus elastischem Material, um eine Queröffnung der Halterung 60 zum Verbinden und/oder Trennen der Nocke 69 mit bzw. von der Bohrung 71 zu ermöglichen Um eine Austauschbarkeit der Lagerplatte 19 zu ermöglichen, ist die Bohrung 71 in gleicher Weise am anderen Ende der Halterung 60 vorgesehen.
Aufgrund dieses Zusammenwirkens der Lagerplatte 19 und des horizontalen Vorsprungs 57 des Verbindungselements 55 kann man den Rolladen in seine Kassette von vorne einbringen. Daher kann die Höhe der Kassette derart verringert sein, so daß lediglich ein kleiner Zwischenraum zwischen der Kassettendecke und dem Umfang der auf der Walze 33 aufgewickelten Jalousie verbleibt Die Verbindung zwischen dem Lagerteil 29 und der Walze 33 wird mittels einer Nocke 72 hergestellt, die mit der Innenwand 73 der Walze 33 verbunden ist und mit einer Nut 74 im Umfang des Lagerteils 29 in Eingriff steht
Gemäß <ien F i g. 2 und 3, wo es erforderlich ist, den Rolladen von vorne in die Kassette /u bringen, ist das Verbindungselement 55 durch ein Verbindungselement 75 gemäß F i g. 1 ersetzt Dieses Verbindungselement 75 weist ebenfalls zwei Vorsprünge 76, 77 auf, die in der Verlängerung des jeweils anderen Vorsprungs angeordnet sind Sie sind durch einen zweiseitigen Ansatz 78 getrennt Der untere Vorsprung 76 gleitet in der Nut 17 der Führungsschiene 7, bis der Ansatz 78 auf der Schmalseite 79 der Führungsschiene 7 anliegt Danach wird auf dem oberen Vorsprung 77 die Lagerplatte 19 eingeführt Daher weist diese Lagerplatte 19 in seinem Mittelteil eine zweite horizontale Halterung 80 parallel zur Halterung 60 auf. Diese Halterung 80 weist an ihrren Enden 81, 82 eine Aussparung 83 auf, in der ein Ansatz 78 gehaltert ist. Dadurch liegt die Schmalseite 84 der Lagerplatte 19 auf der Schmalseite 79 der Führungsschiene 7 auf.
Somit weist die Lagerplatte i9 zwei parallele Halterungen 60 und 80 auf, die durch Zusammenwirken entweder mit dem Verbindungselement 55 oder dem Verbindungselement 75 das Einsetzen des Rolladens in die Kassette von vorne oder in vertikaler Richtung gestattet
Darüber hinaus ist es häufig erforderlich, verglaste Öffnungen oder andere öffnungen mit großen Abmessungen mit Rolläden zu versehen. Bei Jalousien von Rolläden, die aus Stäben mit geringer Dicke bestehen, besteht die Möglichkeit, daß sich diese Jalousien verspannen. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, eine Jalousie mit großen Abmessungen, die Verspannungen befürchten lassen, durch mehrere im Verbund angeordnete Jalousien zu ersetzen. Dabei soll sich jede Jalousie auf ihrer zugehörigen Walze aufwickeln, und die verschiedenen Walzen sollen der gleichen Drehgeschwindigkeit folgen.
Dazu sind gemäb F i g. 4 nebeneinander zwei Lagerplatten 19i, 192 vorgesehen, die jeweils eine Nabe 25|, 252 mit ihren Kugellagern aufweisen. Die Naben 25|, 252 sind in einer Halterung 85 in den Lagerteilen 29|, 292, die mit den Walzen 33i, 332 verbunden sind. Beim Zurückziehen des Wellenstücks 27 besteht die Verbindung zwischen jeder Walze 33|, 332 und ihrer entsprechenden Lagerplatte 19|, 192 weiter. Dadurch wird das Umdrehen jedes einstückigen Rolladens erleichtert ohne daß die Gefahr besteht, c^ß die Walze 33t, 332, die die Jalousie trägt, sich von ihrer Lagerplatte 19|, 192 abtrennt und aus der Kassette herausfällt. Durch die zwei Lagerteile 29|, 292 erstreckt sich ein gemeinsames Wellenstück 27.
Dieses Wellenstück 27 weist ein Rückhalteteil 86 auf. Die Montage erfolgt in der folgenden Weise: Die Welle 27 wird in das Wellenlager 29i eingebracht, bis das Rückhalteteil 86 an der Lagerplatte 19| anliegt. Danach wird auf dem Wellenstück 27 das Lagerteil 292 aufgebracht. Es sei festgestellt, daß zwischen den Lagerplatten 19|, 192 kein Zwischenraum besteht, daß jedoch in Fig.4 diese Lagerplatten 19|. 192 absichtlich voneinander getrennt sind, um die Anordnung des Ruckhalteteils 86 zu zeigen. Tatsächlich weist, wie aus Fig.4 ersiehtlieh, jede Lagerplatte 19i, 192 eine mittige Halterung 85 auf, in der das Rückhalteteii 86 gelagert werden kann.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Modifikationen der Formen. der Materialien und der Zusammenstellungen der verschiedenen Elemente denkbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
55
65

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rolladen, dessen den Rolladenpanzer tragende Walze an jedem Ende mittels eines dort drehfest mit der Walze verbundenen Lagerteils drehbar an einer Lagerplatte gelagert ist, wobei eines der Lagerteile drehfest mit einer Antriebsvorrichtung zum Drehen der Walze verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Lagerteil (29) an der zugehörigen Lagerplatte (19) mittels je eines die Lagerplatte durchdringenden Wellenstücks (27) gelagert ist, welches an der Außenseite der Lagerplatte (19) mit der Antriebsvorrichtung verbindbar und mit der Walze (33) längsverschiebbar verbunden ist
2. Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehfeste Verbindung jedes Lagerteils (29) mit der Walze (33) durch Eingriff einer Nocke (72) an der Innenwand der Walze in eine Nut (74) am Umfang des Lagerteils hergestellt ist
3. Rollaoen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß jedes Lagerteil (23) eine polygonale Bohrung aufweist, in die das mit der Antriebsvorrichtung verbundene, im Querschnitt entsprechend polygonale Wellenstück (27) verschiebbar eingesteckt ist
4. Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wellenstück (28), das am der Antriebsvorrichtung gegenüberliegenden Ende des Rolladens eingesteckt ist, ersetzbar ist durch ein gemeinsames Wellenstück (27), das zwei oder mehrere im Verbund angeordnete Rolläden drehfest miteinander verbindet und längsverschieblich in einer Lagerplatte (19i, 19J drehbar gelagert ist
5. Rolladen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Weüenstück (27) ein mit ihm fest verbundenes Rückhalteteil (86) aufweist, das nach dem Zusammenbau der Rolläden die Längsverschieblichkeit des gemeinsamen Wellenstücks (27)begrenzt
DE19762660408 1975-03-26 1976-03-23 Rolladen Expired DE2660408C2 (de)

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DE19762612318 Expired DE2612318C3 (de) 1975-03-26 1976-03-23 Anschlag für die Lagerung der Walze eines Rolladens
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