DE266079C - - Google Patents

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DE266079C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00—Loading or unloading
    • B65G65/02—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 266079 KLASSE 81 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1912 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Ausladevorrichtung für Salz und anderes schlechtrieselndes und backendes Massengut. Das Neue und Eigenartige dieser Vorrichtung soll darin erblickt werden, daß eine Kratzerkette über eine Schiebebühne hinweg und nach beiden Seiten schrägausladend geführt ist, um den Haufen ohne Schwenkung von vorn oder von hinten angreifen zu können.
Erreicht wird dieses durch einen aufrecht umlaufenden Kratzer, der den Haufen in einem flacheren Winkel von dem einen oder dem anderen Ende her abnimmt, als der Böschungswinkel des Gutes betragen kann, wobei immer nur die obere Schicht der Böschung in einer solchen Dicke fortgenommen wird, die dem schrittweisen Vorschub einer Schiebebühne entspricht, auf der der Kratzer seitlich hin und her fahrbar aufgebaut ist.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 die Seitenansicht und in Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung dar.
Auf dem Lagerboden sind Schienen gelegt, auf welchen eine Schiebebühne α vor- oder rückwärts gefahren werden kann. Auf dieser ist ein Wagen δ seitlich fahrbar, der mit dem Kratzergerüst zusammengebaut ist. Die Kratzerkette d läuft in einer mit der Fahrrichtung der Schiebebühne gleichen Ebene um und steigt nach vorn und nach hinten in einem Winkel an, der flacher ist als der Böschungswinkel des Lagergutes. Die Neigung des Kratzers kann ein für allemal fest oder auch verstellbar eingerichtet werden. Zwischen 3 P den oberen Rollen e wird die Kette zweckmäßig nicht unterstützt, wodurch sie sich selbst spannt. Die Kratzerkette reicht vor und hinter der Schiebebühne bis. auf den Lagerboden hinab und ist über die Antriebrolle f herauf geführt. Die über die Schiebebühne hochgeführten Kratzertrumme arbeiten in Mulden g und letztere münden auf einen in der Schiebebühne befindlichen Kratzeroder Bandförderer h o. dgl. Derselbe entleert entweder in eine tiefer liegende Fördervorrichtung oder in ein am Ende der Schiebebühne angebautes Becherwerk i, um auf einen höheren Förderer oder andere Vorrichtung auszuschütten. Der Kratzer ist aus dem Grunde nach vorn und hinten gleich geneigt, um den Lagerhaufen entweder von der vorderen oder von der rückwärtigen Stirnseite anzupacken, ohne den Kratzer um 180 ° herumschwenken zu müssen.
Die Vorrichtung wird an den Haufen herangefahren. Die Kratzerkette nimmt das losgekratzte Material mit nach unten und durch die Mulden g auf den Förderer h, welcher es in das Becherwerk i abwirft. Der Kratzer

Claims (1)

  1. fährt dabei auf der Schiebebühne bis zum einen Ende, alsdann rückt die Schiebebühne etwas weiter an den Haufen heran, und der Kratzer fährt auf ihr zurück bis an das andere Ende; dort angekommen, rückt die Schiebebühne wieder weiter vor, und der Kratzer fährt dann wieder an das andere Ende usf. Durch Abnehmen der jeweils oberen Schicht der Böschung in einem flacheren Winkel ist ίο einerseits ein zu tiefes Einarbeiten der Vorrichtung in den Haufen und anderseits ein Verschütten der Vorrichtung ausgeschlossen.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Ausladevorrichtung für schlechtrieselndes oder backendes Schüttgut aus Hallen oder Lagerplätzen mittels eines auf einer Schiebebühne fahrbaren Kratzers, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzerkette (d) über die Schiebebühne (a) hinweg und nach beiden Seiten schräg ausladend geführt ist, um den Haufen ohne Schwenkung von vorn oder von hinten angreifen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967309C (de) * 1951-07-19 1957-10-31 Miag Vertriebs Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Abraeumung von in Waellen gelagertem Schuettgut mittels eines Laengskratzfoerderers
DE1032170B (de) * 1954-06-08 1958-06-12 Hewitt Robins Inc Rueckfoerdervorrichtung
DE1232073B (de) * 1964-09-17 1967-01-05 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Anlage zum Abtragen von Schuettguthaufen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967309C (de) * 1951-07-19 1957-10-31 Miag Vertriebs Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Abraeumung von in Waellen gelagertem Schuettgut mittels eines Laengskratzfoerderers
DE1032170B (de) * 1954-06-08 1958-06-12 Hewitt Robins Inc Rueckfoerdervorrichtung
DE1232073B (de) * 1964-09-17 1967-01-05 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Anlage zum Abtragen von Schuettguthaufen

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