DE266191C - - Google Patents

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DE266191C
DE266191C DENDAT266191D DE266191DA DE266191C DE 266191 C DE266191 C DE 266191C DE NDAT266191 D DENDAT266191 D DE NDAT266191D DE 266191D A DE266191D A DE 266191DA DE 266191 C DE266191 C DE 266191C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/02Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form
    • C25B11/036Bipolar electrodes

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 266191 KLASSE 12 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit doppelpoligen Elektroden ausgestattete elektrolytische Zelle, bei welcher ein Minimum von Verlust an elektrischer Energie bei gleichzeitiger Wirksamkeit und Leichtigkeit der Konstruktion und geringer Abnutzung vorhanden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt/
ίο Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie x-x der Fig. i.
C ist die Zelle oder der Behälter für die Aufnahme des Elektrolyten. A ist eine hier rechteckig dargestellte Röhre, die jedoch auch rund sein kann. Diese Röhre ist nichtleitend und soll aus einem Stoffe bestehen, der von dem Elektrolyten nicht angegriffen wird. Die Röhre kann entweder aus einem Stück oder aus mehreren Stücken zusammengebaut sein und wird, wie dargestellt, durch die Querstange B getragen. E und F sind die Endelektroden aus leitendem Material, welches möglichst wenig vom Elektrolyten angegriffen wird. Die Elektroden sind zweckmäßig mit einer isolierenden Hülle umgeben. G, G sind Zwischenelektroden, die schräg, also in einem Winkel von weniger als 90 ° zu den Wandungen der Rohre A angebracht sind. Hier sind vier Stück dargestellt. H, H sind nichtleitende Zwischenstücke, die die Elektroden voneinander getrennt halten. O, O . und P, P sind zwischen den Zwischenelektroden und den inneren Wandungen der Röhre A freigelassene Spalten. Sie gestatten ,dem flüssigen Elektrolyten den Eintritt in die Elektrodenzwischenräume, seine Zirkulation bei Temperaturerhöhung und das Entweichen von während der Elektrolyse entstehenden Gasen. R ist ein Verbindungsrohr, durch welches die Flüssigkeit aus dem Rohr A in die Zelle zurückfließt. Das Rohr R ist nichtleitend und besteht aus einem Stoff, der vom Elektrolyten nicht angegriffen wird. Durch dieses Rohr kann der Elektrolyt in die Zelle zurückfließen, und es bietet außerdem ein gewisses Maß von elektrischem Widerstand gegen Kurzschluß durch den Elektrolyten hindurch von der Elektrode E zur Elektrode F. Durch Erhöhung der Temperatur und infolge von Gasentwicklung steigt die Flüssigkeit in der Röhre A auf ein höheres Niveau als in der Zelle.
B ist eine Stütze für die Röhre A, die auf irgendeine geeignete Weise so angebracht ist, daß eine Verbindung zwischen der Flüssigkeit in der Zelle C und der Röhre A stets vorhanden ist. K, K (Fig. 2) sind an der Wandung von Röhre A befestigte Streifen oder Vorsprünge auf der Seite der Röhre, gegen welche die Elektroden aufruhen. Sie können aus demselben Material wie die Röhre hergestellt sein oder auch aus anderem Isoliermaterial, welches von der Flüssigkeit nicht angegriffen wird, wenn sie nicht einen Teil der Röhre selbst ■· bilden. Der Elektrolyt in der Zelle steht-bis zum Niveau der Linie D-D, wogegen der Elektrolyt in der Röhre A bis zum Niveau der Linie M-M reicht, die in der Regel oberhalb der Linie D-D liegt, wenn Strom durch den Elektrolyten hindurchfließt. Durch eine RöhreT wird gegebenenfalls ein weiterer Austritt für das Gas und die Flüssigkeit aus der Röhre A gesichert, und falls notwendig, können an verschiedenen Stellen der Röhre A solche Hilfs-

Claims (2)

rohre T angebracht werden, besonders wenn die Gasentwicklung für die Öffnungen bei 0 zu groß ist. Sonst können die Röhren T fortbleiben. Die Wirkungsweise des Apparats ist wie folgt: Angenommen, daß während der Elektrolyse Gas und ein flüssiges mit dem Elektrolyten nicht mischbares Produkt an einer Seite der Elektroden, z. B. der negativen, gebildet wird. Der bei E eintretende positive Strom verteilt ίο sich über den schrägen Boden der Elektrode und fließt sodann quer durch den Elektrolyten zur ersten Zwischenelektrode usw. nach bekannter Art, wodurch eine elektrolytische Zersetzung in jeder Spalte eintritt, bis der Strom die untere Elektrode F erreicht und wiederum zur Elektrizitätsquelle zurückkehrt. Die untere Elektrode liegt mit ihrem oberen Ende an der Innenwand der Röhre an, während eine öffnung zwischen dem unteren Ende der Elektrode und der Innenwand der Röhre vorgesehen ist. Der Elektrolyt tritt in die elektrolytische Säule durch diese Öffnung ein, und da entsprechende Öffnungen bis zum Fuß der Elektrode E vorhanden sind, so verteilt sich der Elektrolyt über alle Zwischenräume der Zwischenelektroden. Alle Elektroden sind in enger Berührung mit den Wandungen der Röhre, wie dies bei Q und Q1 (Fig. 2) gezeigt ist. Wenn überhaupt Gas bei der Elektrolyse entsteht, so verursacht dies zusammen mit der Erwärmung des Elektrolyten ein Aufwärtsströmen desselben zwischen den schief angeordneten Zwischenelektroden. Die öffnungen zwischen den Enden der Elektroden und den Seiten des Rohres A gestatten der Flüssigkeit und dem Gase aufzusteigen und in den freien Teil der Röhre oberhalb des Fußes der Hauptanode zu strömen, wo das Gas sich von dem Elektrolyten, der wiederum in die Zelle zurückfließt, trennt (bekanntlich ist eine oder eine Mehrzahl von Röhren R an verschiedenen Stellen angeordnet, um die gewünschte Zirkulation herbeizuführen), indem beispielsweise der Elektrolyt auf den Boden der Zelle geleitet wird. Wenn eine nicht mischbare Flüssigkeit auf den oberen, den Kathodenoberflächen der Zwischenelektroden abgeschieden wird, so fließt diese Flüssigkeit die geneigten Elektroden entlang und tropft durch die vorgesehenen öffnungen an den unteren Kanten entlang, bis sie die Zelle erreicht, wo sie sich ansammeln kann und von Zeit zu Zeit entfernt wird. In jeder Zelle können eine oder mehrere elektrolytische Säulen aufgestellt und parallel geschaltet betrieben werden. Wenn für die · Röhre A ein kreisrunder Querschnitt geeigneter als ein rechteckiger Querschnitt ist, so gestaltet man die geneigten Elektrodenoberflächen elliptisch, und in diesem Falle werden die Öffnungen P und O vorgesehen, indem man Kanäle durch die Elektroden schneidet, anstatt die Vorsprünge K anzubringen. Die Zwischenstücke H sind von gleichem Querschnitt dargestellt, aber wenn, wie gewöhnlich, die Anodenoberflächen mehr angegriffen werden als die Kathodenoberflächen, so erhalten die Zwischenstücke H eine zugespitzte Form, wobei die Spitzen gegen die Anodenoberflächen aufruhen. Je nachdem die Anodenoberfläche sich abnutzt, sinken die Elektroden nach und die Entfernung der Spalten bleibt daher konstant. Wenn die Zwischenstücke H dort, wo sie sich gegen die Anodenoberflächen stützen, hinreichend verjüngt sind, so werden die Elektroden gleichmäßig abgenutzt und entsprechend ihrer Abnutzung herabsinken. Paten τ -Ans ρ rücke:
1. Einrichtung zur Elektrolyse unter Verwendung doppelporiger Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elektroden schräg und in einer Reihe zwischen den senkrecht übereinander gelagerten Endelektroden angeordnet sind, so daß die zwischen den Elektroden erforderlichen Abstände bei der durch die Elektrolyse erfolgenden Abnutzung selbsttätig durch Nachsinken der Elektroden aufrechterhalten werden. .
2. Einrichtung zur Elektrolyse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die eigentliche Elektrolysierzelle umgebende äußere Zelle, durch welche mit Hilfe von in der inneren Zelle angebrachten Durchtrittsöffnungen und von passend angeordneten Rohren die stetige Zirkulation des Elektrolyten ermöglicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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