DE266342C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266342C DE266342C DENDAT266342D DE266342DA DE266342C DE 266342 C DE266342 C DE 266342C DE NDAT266342 D DENDAT266342 D DE NDAT266342D DE 266342D A DE266342D A DE 266342DA DE 266342 C DE266342 C DE 266342C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fabric
- rubber
- hard rubber
- vulcanized
- asphalt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 11
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 claims 10
- 239000005060 rubber Substances 0.000 claims 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 5
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 claims 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 4
- 239000000654 additive Substances 0.000 claims 3
- 239000011044 quartzite Substances 0.000 claims 3
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims 3
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 claims 3
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims 2
- 239000000454 talc Substances 0.000 claims 2
- 229910052623 talc Inorganic materials 0.000 claims 2
- VZGDMQKNWNREIO-UHFFFAOYSA-N tetrachloromethane Chemical compound ClC(Cl)(Cl)Cl VZGDMQKNWNREIO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 241000251468 Actinopterygii Species 0.000 claims 1
- 241001474374 Blennius Species 0.000 claims 1
- 240000000491 Corchorus aestuans Species 0.000 claims 1
- 235000011777 Corchorus aestuans Nutrition 0.000 claims 1
- 235000010862 Corchorus capsularis Nutrition 0.000 claims 1
- 241000195493 Cryptophyta Species 0.000 claims 1
- RRHGJUQNOFWUDK-UHFFFAOYSA-N Isoprene Chemical compound CC(=C)C=C RRHGJUQNOFWUDK-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000005909 Kieselgur Substances 0.000 claims 1
- 241000237536 Mytilus edulis Species 0.000 claims 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 claims 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 claims 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 claims 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 claims 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 235000020638 mussel Nutrition 0.000 claims 1
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 claims 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims 1
- 238000002203 pretreatment Methods 0.000 claims 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 claims 1
- 239000001993 wax Substances 0.000 claims 1
Landscapes
- Reinforced Plastic Materials (AREA)
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 8/. GRUPPEJOSEPH THEODOR SZEK in BRÜSSEL. Verfahren zur Herstellung von armiertem Hartgummi. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1912 ab.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von armiertem Hartgummi, bei dem in bekannter Weise der Gummi auf ein Gewebe aus Jute, Leinen oder sonst einem beliebigen Gewebestoff aufgebracht und dann vulkanisiert wird.Die bisher bekannten Herstellungsverfahren dieser Art zeigten den großen Mangel, daß durch das Vulkanisieren die Gewebefaser fastίο völlig zerstört wurde, so daß das Produkt schließlich ebenso brüchig war wie das gewöhnliche Ebonit bzw. Hartgummi. Der durch das Verfahren erstrebte technische Fortschritt wurde deshalb nicht nur nicht erreicht, sondem im Gegenteil hatte das Erzeugnis den erheblichen Nachteil, daß die Gewebefaser in denjenigen Fällen, wo sie der Feuchtigkeit ausgesetzt war, diese aufsaugte und demzufolge faulte.Zweck der Erfindung ist es, einen armierten Hartgummi herzustellen, dessen Bewehrung durch das Vulkanisieren nicht zerstört wird und der demzufolge gegenüber dem gewöhnlichen Hartgummi erheblich bessere Eigenschäften zeigt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Gewebe zuerst mit einem in geeigneter Weise aufgelösten vulkanisierten Asphalt, der verschiedene Zusätze erhalten kann, getränkt wird und hierauf vor dem Verdunsten der Lösungsflüssigkeit mit feingemahlenem Quarzit oder ähnlichen Stoffen bestäubt wird, worauf dann der Gummi aufgebracht und das Ganze vulkanisiert wird.Die Vorbehandlung des Gewebes verhindert dessen Zerstörung durch die Einwirkung des Schwefels während des Vulkanisieren und schützt das Gewebe gegen Fäulnis, Aufnahme von Feuchtigkeit und sonstige zerstörende Einflüsse.Das als Bewehrung dienende Gewebe kann auch unter Benutzung von Metallfäden hergestellt sein, um ihm eine größere Festigkeit zu geben. Der zur Tränkung des Gewebes benutzte vulkanisierte Asphalt, der in Tetrachlorkohlenstoff, Benzin oder einem sonst geeigneten Lösungsmittel gelöst werden kann, kann zur Erzielung verschiedener SpezialSorten Zusätze von Teer, Pech, Gummi, Gummiregeneraten, Wachs, Paraffin o. dgl. erhalten. Zur Bestäubung' des Gewebes wird Quarzit, Kieselgur, Glaspulver, Talkum o. dgl. benutzt. Die nach diesem Verfahren hergestellten Hartgummigegenstände sind von höchster Widerstandsfähigkeit und zeigen vorzügliche Eigenschäften, die bisher zu erreichen unmöglich war.Da erfahrungsgemäß Schildfische, Muscheln, Seetang, Algen o. dgl. an Hartgummi nicht haften, so würde sich der nach dem neuen Verfahren hergestellte Hartgummi, der zu diesem Zweck auf flachem Streckmetall aufgewalzt oder aufgepreßt und mit einer Schicht von vulkanisiertem Asphalt unterlegt sein könnte, auch sehr gut zur Bekleidung der Außenwände von Schiffen eignen.Paten τ-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von armiertem Hartgummi, bei dem der Gummi vordem Vulkanisieren auf ein Gewebe aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe zuerst mit in einem geeigneten Lösungsmittel aufgelöstem, vulkanisiertem Asphalt, der verschiedene Zusätze erhalten kann, getränkt und hierauf vor völligem Verdunsten der Lösungsflüssigkeit mit feingemahlenem Quarzit, Talkum o. dgl., bestäubt wird, worauf der Gummi aufgebracht und das Ganze vulkanisiert wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266342C true DE266342C (de) |
Family
ID=523481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266342D Active DE266342C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266342C (de) |
-
0
- DE DENDAT266342D patent/DE266342C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE573568C (de) | Verfahren zur Herstellung kautschukaehnlicher Massen | |
| WO2020239332A1 (de) | Elektrostatisch ableitfähiger schutzhandschuh | |
| DE266342C (de) | ||
| DE2610487A1 (de) | Verfahren zum binden von kautschuk an eisensubstrate und nach dem verfahren erhaltene schichtkoerper | |
| DE2114749C3 (de) | Verfahren zur Verbesserung der Kautschukhaftung von faserartigen Polyestermaterialien | |
| DE2120953C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von tiefgefärbtem Imitationsleder auf Polyurethanbasis | |
| DE526106C (de) | Klebstoffe | |
| DE79996C (de) | ||
| AT128863B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukartikeln. | |
| DE167168C (de) | ||
| DE629714C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schwammkautschuk o. dgl. aus einer waesserigen Dispersion von Kautschuk oder aehnlichen Kohlenwasserstoffen | |
| DE248779C (de) | ||
| DE299519C (de) | ||
| DE586582C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus mit Kautschuk ueberzogenen Geweben | |
| DE722869C (de) | Verfahren zur Veredlung von Cumaronharzen | |
| AT160842B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukgegenständen. | |
| DE81249C (de) | ||
| AT34724B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Lederersatzes. | |
| DE895526C (de) | Aufvulkanisieren von Kautschuk auf Unterlagen | |
| AT384817B (de) | Filmbildendes beschichtungsmittel auf polymerbasis, verfahren zu seiner herstellung sowie verfahren zum beschichten von formkoerpern aus beton | |
| AT140853B (de) | Verfahren zur Herstellung marmorierter Bälle u. dgl. | |
| AT149373B (de) | Verfahren zur Herstellung von Erzeugnissen aus Kautschuk od. dgl. | |
| AT128855B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukniederschlägen durch Tauchen einer Unterlage in wässerige Kautschukdispersionen unter Anwendung von koagulierenden Mitteln. | |
| DE310479C (de) | ||
| DE101409C (de) |