DE26655C - Elektrischer Kopir- und Gravir-Apparat - Google Patents

Elektrischer Kopir- und Gravir-Apparat

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DE26655C
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DE
Germany
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original
gravir
contact pin
electric
kopir
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DENDAT26655D
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A. SCHMID in Zürich, Schweiz
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00—Forme preparation
    • B41C1/02—Engraving; Heads therefor
    • B41C1/04—Engraving; Heads therefor using heads controlled by an electric information signal
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387—Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/393—Enlarging or reducing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Vorliegender Apparat giebt die genaue Copie einer Zeichnung, einer Schrift oder jeder anderen graphischen Production in jedem beliebigen Mafsstabe und gestattet die entsprechende positive oder negative Gravirung auf beliebiges Material zur Anfertigung von Cliches, Druckplatten etc. Durch die beliebige Reduction des Mafsstabes sollen sich mittelst dieses Apparates die schärfsten Uebertragungen von einer Originalplatte erzielen lassen, wie dies z. B. bei Anfertigung von Platten für Werthpapiere erforderlich ist.
Der Apparat, Fig. 1 und 2, besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen. Auf dem Fufs oder Gestell Q liegt auf zwei Lagern eine in ihrer Mitte mit einer Schnecke F versehene Welle D, auf welcher an jedem Ende eine Scheibe A und E fest angebracht sind. Beide Scheiben sind mit verschiebbaren Klemmschrauben B versehen, womit Platten verschiedener Gröfse befestigt werden können. Scheibe A wird durch eine Saite ,S1 oder einen Riemen und mithin auch Scheibe E in rotirende Bewegung gesetzt. Schnecke F greift in das Schneckenrad O ein, welches in der Mitte der im rechten Winkel über Welle D liegenden Welle G befestigt ist; an beiden Enden der Welle G sind Zahnräder P aufgesetzt, die in darunterliegende Räder P' eingreifen, welch letztere auf Schraubenspindeln H' und H" fest sind. Die mit Schraubenmuttern versehenen Schlitten J1 und/" werden von den Spindeln in eine gleitende Bewegung gesetzt. Die beiden gebogenen Stangen K1 und K" sind an den Schlitten /' und /" festgeschraubt.
Stange K', Fig. 2, trägt an ihrem Ende einen Contactstift L oder ein Rollrädchen, Stange K" einen Gravir- oder Zeichenstift N mit einem Elektromanget M. Der elektrische Strom wird von einem beliebig aufzustellenden, der verlangten Wirkung entsprechenden Batterie erzeugt.
Die Function des Apparates ist folgende: Das auf eine Metallplatte mit einer den elektrischen Strom nichtleitenden, gut haftenden Farbe oder mit Metallfarbe auf Papier aufgezeichnete oder abgezogene Original wird mit den Klemmschrauben B in der Mitte von Scheibe A befestigt, andererseits wird die zur Uebertragung des Originals bestimmte Platte auf Scheibe E in gleicher Weise festgemacht. Nachdem einerseits der Contactstift L, andererseits der Gravirstift N ins Centrum der beiden Scheiben A und E gestellt sind, werden die beiden Scheiben in Rotation versetzt; durch Schnecke F, Schneckenrad O, Stirnräder P und Spindeln H' und H" kommen die Schlitten/' und/" mit den Stangen K' und K" .in gleitende Bewegung, wodurch. Contactstift L und Gravifstift N sich von der Mitte entfernen, und es entsteht auf den Scheiben bezw. den Platten eine Spirallinie. Contactstift L ruht leicht federnd auf der Originalplatte, während durch den Anker des Elektromägnetes, je nach Bedarf, entweder bei Stromunterbrechung oder bei Stromeinschaltung der Zeichen- oder Gravirstift N gegen die Platte E drückt.
Wird nun mittelst einer Batterie ein elektrischer Strom von dem Contactstift Z aus durch
den Apparat auf die Stange K" und den Elektromagnet M geleitet, so schliefst sich der Strom, wenn Contactstift L eine leere metallische Stelle der Originalplatte oder eine auf Papier gebrachte Metalllinie berührt; dagegen wird der Strom unterbrochen, wenn eine mit nichtleitender Farbe gedeckte Stelle der Originalzeichnung oder das Papier unter den Contactstift zu stehen kommt. Durch dieses Schliefsen und Unterbrechen des Stromes wird der Anker des Elektromagnetes analog wie beim Telegraphenapparat angezogen oder abgestofsen und drückt sich dementsprechend der Gravir- oder Zeichenstift N zeitweilig auf die Platte, welche die Copie oder Gravirung aufzunehmen hat. Da der Gravir- oder Zeichenstift N je nach Wahl der Wechselräder, entweder nach gleicher, vergrößerter oder verkleinerter Geschwindigkeit die Scheibe C berührt, wie Contactstift L die Scheibe A, so wird durch die Stromunterbrechung auf die Scheibe E das getreue, vergröfserte · oder verkleinerte Bild der Originalzeichnung auf Platte C gezeichnet oder gravirt in Form einer nur vom Bilde unterbrochenen oder durch dasselbe gebildete Spirallinie.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. An einem automatischen elektrischen Copir- und Gravir - Apparate die Combination der zur Aufnahme und Befestigung des Originals und der Copie dienenden rotirenden Scheiben A und E mit einer geradlinigen seitlichen Bewegung des Contactstiftes L und des Gravir- oder Zeichenstiftes N vermittelst Schnecke E, Schneckenrad O auf Welle G, Zahnräder PP', Schraubenspindel H' H", Schlitten J' J" mit den gebogenen Stangen K' K", wodurch das Original als Spirallinie in negativer oder positiver Copie reproducirt wird.
2. An dem unter i. charakterisirten Apparat die Wiedergabe eines Originals in beliebiger Gröfse durch die Anordnung von Wechselrädern PP'.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT26655D Elektrischer Kopir- und Gravir-Apparat Active DE26655C (de)

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