DE266989C - - Google Patents
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- DE266989C DE266989C DENDAT266989D DE266989DA DE266989C DE 266989 C DE266989 C DE 266989C DE NDAT266989 D DENDAT266989 D DE NDAT266989D DE 266989D A DE266989D A DE 266989DA DE 266989 C DE266989 C DE 266989C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q11/00—Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00
- B60Q11/005—Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00 for lighting devices, e.g. indicating if lamps are burning or not
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- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
Gegenstand der Erfindung ist ein Kontrollapparat für die elektrische Beleuchtung von
Stiegenhäusern, Schaufenstern, Eisenbahnsignalen, Schiffsmasten, Automobilen u. dgl, weleher
das Erlöschen einer Lampe durch ein akustisches oder optisches Warnungssignal anzeigt,
wodurch insbesondere bei Automobilen dar Chauffeur auf das einer Bestrafung unterliegende
Verlöschen der rückwärtigen Deck- oder Nummernlampe oder der beiden vorderen Seitenlampen unverzüglich aufmerksam
gemacht wird.
Beim vorliegenden Köntrollapparat wird in an sich bekannter Weise ein in den Lampen-Stromkreis
eingeschalteter Elektromagnet angewendet, welcher bei Unterbrechung des Lampenstromkreises durch Verlöschen eirier
Lampe stromlos wird. Das Neue des vorliegenden Koritrollapparates besteht darin, daß
der angezogene Anker dieses Elektromagneten ein Triebwerk gesperrt hält, welches beim
Verlöschen einer Lampe freigegeben wird und sodann ein Läutewerk, eine Signalscheibe
ο. dgl. in Tätigkeit setzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Kontrollapparates in Fig. 1
in einem Höhenschnitt veranschaulicht, während Fig. 2 die Draufsicht einer Einzelheit
zeigt.
Auf einer Grundplatte 1 aus Isoliermaterial ist ein dosenförmiges metallenes Gehäuse 2
mit Deckel 3 und Boden 4 befestigt. Das Gehäuse 2 wird von einer oben mit einer
Griffscheibe 5 o. dgl. versehenen, mit dem unteren Ende in der Grundplatte gelagerten
vertikalen Achse 6 durchsetzt, auf welcher zwischen der Grundplatte 1 und dem Gehäuseboden
4 ein großes Zahnrad 7 befestigt ist, das mit einem kleinen Zahnrad 8 auf einer
zweiten vertikalen Achse 9 kämmt. Auf der Nabe des Zahnrades 7 ist das eine und am
Gehäuse 2 das andere Ende einer Spiralfeder 10 befestigt, welche durch entsprechende Drehung
der Achse 6 gespannt werden kann. Auf der Achse 9 ist oben ein großes Zahnrad 11 befestigt, welches mit einem Zahnrad
12 auf der in dem Gehäusedeckel 3 drehbar
gelagerten Nabe 13 einer über dem Deckel 3 gelegenen Scheibe 14 in Eingriff ist. In die
Nabe 13 und auf die Achse 6 ist eine längsverschiebbare Hülse 15 gesteckt, welche eine
Glockenschale 16 xträgt, gegen welche beim
Umlaufe der Scheibe 14 auf dieser gelagerte
Rollen 17 zur Wirkung gelangen, welche, in
bekannter Art von Klemmfedern 18 gehalten werden. Das Zahnrad 12 bzw. die Nabe 13
trägt einen unteren kegelförmigen Fortsatz 19, der am unteren Rande mit Zähnen 20 ausgestattet
ist, mit welchen eine Sperrklinke 21 zusammenwirkt. Das untere Ende der Hülse
15 trägt einen Kopf 22 aus Isoliermaterial, an welchem ein Metallring 23 befestigt ist,
der die stromleitende Verbindung zwischen zwei Kontaktstücken 24 und 25 herzustellen
vermag, die auf einer am Gehäuseboden 4 angeordneten Platte 26 aus Isoliermaterial befestigt
sind. Das eine Kontaktstück 24 ist durch den Draht 27 mit der vom Gehäuse 2 isolierten Klemme 28 und das andere Kontakststück
25 mit der Wicklung des Elektromagneten 29 verbunden, dessen anderes Wicklungsende
durch Vermittlung des Metallgehäuses 2 mit der Klemme 30 in leitender Verbindung ist. Die beiden Klemmen 28 und
30 dienen zum Einschalten des Kontrollapparates in die Leitung 31 des Lampenstromkreises.
Der Anker 32 des Elektromagneten 29 wirkt mit einem Arm 33 auf die Sperrklinke 21 derart ein, daß diese durch den angezogenen
Anker 32 in Eingriff mit der Verzahnung 20 gehalten wird, auch wenn die Hülse 15 nach unten geschoben ist, wobei
der Ring 23 die Stromverbindung zwischen den Kontakten 24 und 25 herstellt. Die Achse 6 ist in ihrer unteren Hälfte mit Gewinde
34 versehen, auf welches eine Mutter 35 aus Isoliermaterial paßt, die mit zwei Flügeln
36 in Schlitzen der Kontaktstücke 24, 25 unverdrehbar geführt ist, derart, daß sich die
Mutter 35 beim Aufziehen des Federtriebwerkes nach unten und bei dessen Ablaufen
nach oben bewegt. Ist das Federtriebwerk vollständig abgelaufen, so befindet sich die
Mutter 35 in solcher Höhe,, daß die Hülse 15
nicht nach unten zur Herstellung der leitenden Verbindung zwischen den beiden Kontakten
24 und 25 bewegt werden kann. In diesem Falle muß, um den Metallring 23 mit den Kontakten 24, 25 in Berührung bringen
zu können, vorerst das Federtriebwerk aufgezogen werden, wobei die Mutter 35 gesenkt
wird. Auf diese Weise wird verhütet, daß der Lampenstromkreis bei abgelaufenem Federtriebwerk
geschlossen werde und damit erreicht, daß in jedem Falle das Verlöschen einer Lampe sofort angezeigt werde.
Die Gebrauchs- und die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist kurz folgende:
Während des Tages und überhaupt dann, wenn eine Beleuchtung nicht erwünscht ist,
ist die Hülse 15 hochgeschoben und ihr Metallring 23 außer Berührung mit den Kontaktstücken
24 und 25. Durch den Kopf 22 der angehobenen Hülse 15 wird die Sperrklinke
21 in Eingriff mit der Verzahnung 20 gehalten und dadurch das Federtriebwerk gesperrt.
Zur Herstellung der Beleuchtung wird die Hülse 15 gesenkt, bis ihr Ring 23 die Kontaktstücke
24 und 25 berührt, wodurch der Lampenstromkreis geschlossen und der Elektromagnet
29 erregt wird, der seinen Anker 32 anzieht, welcher, dabei mit seinem Arm 33 die Klinke 21 in die Verzahnung 20 eindrückt,
wodurch das Federtriebwerk bis auf weiteres gesperrt gehalten wird.
Erlischt eine Lampe, so wird der Stromkreis über den Elektromagneten 29 unterbrochen,
welcher den Anker 32 losläßt, wodurch die Klinke 21 aus der Verzahnung 20
ausgelöst wird, worauf die Feder 10 durch Vermittlung der Zahnräder 7, 8 und 11, 12
die Scheibe 14 in raschen Umlauf versetzt, wobei die Rollen 17 mit der Glockenschale 16
in Berührung kommen und ein Warnungssignal ertönen lassen.
An Stelle eines Federtriebwerkes könnte auch irgendein anderes mechanisches Triebwerk,
z. B. ein Gewichtstriebwerk, verwendet werden.
Das Triebwerk könnte auch zur Betätigung eines optischen Warnungssignals, beispielsweise
zum Bewegen einer Signalscheibe oder -fahne benutzt werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Überwachung elektrischer Lampen, bei welcher das Verlöschen
der Lampe durch einen in den Lampenstromkreis eingeschalteten, ein Signal bedienenden Elektromagneten angezeigt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der angezogene Anker (32) des' Elektromagneten
(29), solange die zu überwachende Lampe brennt, ein die Signalvorrichtung bewegendes Uhrwerk (7, 8 ... 12) sperrt,
hingegen dieses für. den Ablauf und die Abgabe des Signals freigibt, wenn er nach
Verlöschen der Lampe durch eine Gegenfeder von dem nunmehr stromlosen Elektromagneten
(29) abgehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lampenstromkreis
ein von Hand verschiebbarer Schalter (23, 24, 25) liegt, der in Offenstellung, also bei stromlosem Elektromagneten
(29), das Werk der Signalvorrichtung, nachdem es aufgezogen worden ist, sperrt, so daß das Signal dann nicht
wirken kann. ^
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit
Gewinde versehenen Aufziehachse (6) des Triebwerks (7, 8 ... 12) eine gegen Verdrehung
gesicherte Mutter (35) längsverschiebbar ist, welche nach Aufhebung der Sperrung (21) des Triebwerks (7, 8 ... 12)
durch den Elektromagneten (29) gegen Ende des nunmehr erfolgenden Ablaufs des Triebwerks (7, 8 ... 12) den Schalter
(23) öffnet und am Schließen so lange hindert, bis sie sich bei neuem Aufziehen des Uhrwerks (γ, 8 ... i2) von dem Schalter
(23) wieder entfernt. ·
4- Vorrichtung nach den Ansprüchen ι
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktstück (23) des Schalters
an einer auf der Aufziehspindel (6) des Triebwerks längsverschiebbaren, eine Glockenschale (16) tragenden Hülse (15)
angeordnet ist, und daß um letztere eine mit Reib- oder Schlagorganen (17) gegen
die Schale (16) wirkende Scheibe (14) o. dgl. durch ein Uhrwerk (7, 8 12) rasch gedreht
wird, das von dem Elektromagneten (29) bei seiner Erregung oder durch Längsverschiebung
der Schalterhülse (15) gesperrt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266989C true DE266989C (de) |
Family
ID=524079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266989D Active DE266989C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266989C (de) |
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0
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