DE267007C - - Google Patents

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DE267007C
DE267007C DENDAT267007D DE267007DA DE267007C DE 267007 C DE267007 C DE 267007C DE NDAT267007 D DENDAT267007 D DE NDAT267007D DE 267007D A DE267007D A DE 267007DA DE 267007 C DE267007 C DE 267007C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/02Door arrangements specially adapted for rail vehicles for carriages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 267007-KLASSE 20 c. GRUPPE
Innentür für Eisenbahnabteile. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Innentür für Eisenbahnabteile.
Gemäß der Erfindung ist zwischen den Rahmenstücken eine verstellbare Rückenlehne so angebracht, daß das Gestell derselben beim Schließen der Tür mittels Zahnsegmente und Hebel in die schräge Gebrauchslage, beim Öffnen der Tür in die vertikale Ruhelage selbsttätig umgelegt wird. Ferner ist gemäß der Erfindung ίο das Gestell der Rückenlehne mit einer Polsterung versehen, welche mit diesem Gestell und dem Türrahmen durch Hebel so verbunden ist, daß beim Schließen der Tür ein selbsttätiges ■ Spannen der Polsterung erfolgt. Diese Tür gemäß der Erfindung kann in Verbindung mit Klappsitzen beliebiger Art, die in geeigneter Lage in bekannter Weise anzubringen sind, zur Verwendung kommen.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer Tür gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Ansicht eines schwingbaren Rahmens, welcher an dem Türgestell befestigt ist. . " '
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie a-a der Fig. ι und veranschaulicht gleichzeitig den hochgeklappten Sitz und die Unterstützungseinrichtung für denselben teilweise im Schnitt. Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie b-b der Fig. 1, wobei die Unterstützungseinrichtung für den Sitz weggelassen, ist.
Fig. 4 ist eine Ansicht einer Einzelheit.
Fig. 5 ist eine Ansicht einer anderen Einzelheit.
Die Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach der Linie c-c und d-d der Fig. 5.
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Fig. 8 ist ein Schnitt durch einen Teil des Sitzes und der Unterstützungseinrichtung.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie e-e der Fig. 2.
Fig. 10 ist ein Schnitt durch einen Teil des Sitzes.
Fig. 11 ist ein Schnitt durch die federnde Einrichtung zum Befestigen des Sitzes in seiner angehobenen Lage.
Fig. 12 ist ein Längsschnitt des schwingbaren Gestelles, welches in dem Türrahmen angebracht ist, in der Gebrauchslage.
Fig. 13 ist ein Vertikalschnitt durch dieses schwingbare Gestell in der zusammengeklappten Lage.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht einer Einzelheit.
Fig. 15 ist ein Grundriß und teilweiser Schnitt der federnden Unterstützungseinrichtung für den Sitz.
Fig. 16 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie f-f der Fig. 2. '
Fig. 17 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie g-g der Fig. 2.
Fig. 18 ist ein Schnitt nach der Linie h-k der Fig. 2.
Fig. 19 ist ein Schnitt nach der Linie i-i der Fig. 12, während
Fig. 20 einen Schnitt nach der Linie /-/ der Fig. 2 erkennen' läßt. "
Das Gestell A der Tür zu dem Toilettenraum ist bei A1 in der gebräuchlichen Weise an einem Türpfosten B angelenkt. Dieses Türgestell ist ferner mit einer Öffnung zur Aufnahme eines schwingbaren Rahmens C versehen. In den Fig. ι und 2 ist dieser schwingbare Rahmen C ohne seine Polsterung veranschaulicht. Dieser
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Rahmen ist unter Vermittlung von Scharnierhebeln D aufgehängt. Diese Hebel sind an dem Rahmen starr befestigt und durch Zapfen an Platten D1 gelagert, welche an dem Rahmen A befestigt sind. An jeder Seite des Gestelles und in der Nähe der Verstärkungsstücke C1 (Fig. 2, 12 und i8) sind Lager C2 angebracht, in welchen eine schwingbare Welle E gelagert ist, die zwei Kurbelhebel besitzt. Die äußeren
ίο Kurbelhebel E1 sind durch Zapfen E2 an dem Türgestell angebracht, während die inneren Kurbelhebel E3 mit einer Verbindungsstange Ei gelenkig verbunden sind. Die äußeren Hebel E 1 dienen dazu, um die Schwingbewegung des Rahmens C zu regeln, während die inneren Hebel Es zur Bewegung der U-förmigen, unter der Wirkung von Federn stehenden Hebel -F dienen, welche an dem Rahmen C bei -F1 angelenkt sind. Die U-förmigen Hebel F sind unter sich durch seitliche Stangen G und G1 (Fig. 12) und durch Verbindungsstangen Ei mit Hebeln E3 verbunden, welche an Zapfen F2 der Hebel F befestigt sind. Diese Teile können sieh mit dem federnden Rahmen bewegen und dienen dazu, diesen in die Lage gemäß der Fig. 12 oder in die Lage gemäß der Fig. 13 zu bringen. Diese Bewegung des Rahmens kann durch die Hebel if .bewirkt werden, welche an einer horizontalen Welle I befestigt sind, die in Lagern J1 und I2 angeordnet ist. Diese Lager J1 und I2 sind an dem Türgestell A befestigt. An diesen Hebeln sind Kurbelzapfen H1 angebracht (Fig. 20), welche drehbare Ringe H2 besitzen. Diese Kurbelzapfen können sich in Führungsrinnen C3 bewegen, wie es in der Fig. 20 veranschaulicht ist. Die Welle J erstreckt sich über das Lager I2 (Fig. 3) hinaus und trägt einen Quadranten /, welcher mit Zahnsegmenten J1 und /2 versehen ist. Das Zahnsegment J1 kämmt mit einem feststehenden Zahnsegment K1, während das Zahnsegment /2 mit einem feststehenden Zahnsegment K2 in Eingriff steht. Der Teil K verbindet die Zahnsegmente K1 und K2 und ist durch ein Band K3 an dem Holzgestell befestigt (Fig. 4 und 5). Ein Schutzgehäuse £ umschließt diesen Quadranten (Fig. 3 und 9).
Da die Welle I an dem Gestell A befestigt ist, bewegt sich diese Welle mit der Tür. Wird die Tür geöffnet, so rollt das Zahnsegment J1 des Quadranten / an dem Zahnsegment K1 ab, wodurch der Quadrant eine solche Bewegung erhält, daß das Zahnsegment J2 mit dem oberen Zahnsegment K2 in Eingriff gebracht wird. Wenn die Welle I sich dreht, wird gleichzeitig durch die radialen Hebel H der Rahmen C in die Lage gemäß den Fig. 2 und 13 übergeführt. Zur Führung des Rahmens dienen Reibungsplatten C6, welche an den Pfosten B und B1 befestigt sind (Fig. 2 und 17). Der Rand des Rahmens ist verbreitert, um eine geeignete Reibungsfläche zu bilden. Wenn die Tür geschlossen wird, senken sich die Hebel, und der Rahmen C nimmt die Lage gemäß der Fig. 12 ein.
An dem Rahmen. C ist eine Polsterung M befestigt, welche mit Verbindungsstreifen M1 aus geeignetem Material versehen ist, die an dem Metallgestell und an der Holzfüllung C4 befestigt sind. Diese Holzfüllung ist in den Nuten des Rahmens angebracht und wird in denselben durch Stahlplatten C6 gehalten. Die Verbindungsstreifen M1 besitzen eine solche Länge, daß eine Ausdehnung und eine Zusammenfaltung derselben ermöglicht wird. Um ein Zusammenfalten derselben zu erleichtern, ist ein Saum vorgesehen, welcher einen Draht M2 einschließt. An dem Rücken des gepolsterten Teiles sind ■ dünne Metallplatten M3 befestigt, um eine Reibungsfiäche für die U-förmigen, unter der Wirkung von Federn stehenden Hebel F zu bilden, die sich gegen die Stahlplatten stützen.
Um die gepolsterte Rückenlehne in Eingriff mit den U-förmigen Hebeln F zu halten und um zu bewirken, daß diese Rückenlehne selbsttätig in die Lage gemäß der Fig. 13 übergeht, sind Spiralfedern F3 vorgesehen, welche sowohl an der gepolsterten Rückenlehne als auch an Zapfen F2 befestigt sind.
Um das schwingbar gelagerte Gestell und die mit ihm verbundene Einrichtung zu bedecken, ist eine Platte A2 vorgesehen, welche durch Leisten A3 an dem hinteren Rahmen Ai des Gestelles A befestigt ist.
Der Sitz, welcher mit der gepolsterten Rückenlehne verwendet wird, ist in einer solchen Entfernung von der Rückenlehne angebracht, um zu ermöglichen, daß die Rückenlehne eine ausgebauchte Form annehmen kann. Der untere Teil des Sitzes wird aus gerippten Platten N. und 2V1 gebildet. Die drei Platten N haben· vertikale Rippen, während die andere Platte IV1 mit einer horizontalen Rippe versehen ist. An der zuletzt genannten Platte sind die unteren winkeligen, gabelförmigen Teile O der Aufhängeglieder befestigt (Fig. 2, 8 und 7). Diese .105 Aufhängeglieder besitzen einen Zapfen O2, welcher sich in einem Schlitz Os bewegen kann, der in dem oberen feststehenden Teile O1 angebracht ist. Dieser Teil O1 ist an der Wand des Wagens befestigt. Der Zweck des Schlitzes besteht darin, zu ermöglichen, daß eine federnde Bewegung stattfinden kann, wenn der Sitz auf der U-förmigen federnden Unterstützungsvorrichtung ruht. Der eine Teil dieser federnden Unterstützungsvorrichtung ist an den Seiten des Wagens befestigt, während der andere Teil an dem feststehenden Rahmen Q des Sitzes angebracht ist. Die Unterstützungsvorrichtung besteht aus teleskopartigen Teilen. Der untere feststehende Teil P trägt eine Reihe von Federn P1, während der obere Teil P2 mit seinem Vorsprung P4 auf den Federn ruht.
Diese Teile werden durch Federn P4 zusammengehalten. Schlitze P5 ermöglichen, daß eine teleskopartige. Bewegung stattfindet. Der Sitz wird auf dem Teil P3 getragen, während die Hängeglieder 0 an den Seiten angebracht sind. Neben der durch die federnde Unterstützungsvorrichtung erzeugten Federung wird noch dadurch eine Federung hervorgebracht, daß der Sitz mit Spiralfedern R versehen ist, welche
ίο zwischen Platten R1 angeordnet sind. Dieser Sitz ist ferner mit einem Boden S, mit Filz T und mit einer Polsterung U versehen, welche an den mit Rippen versehenen Platten N und N1 befestigt ist.
. Um den Sitz in seiner angehobenen Lage zu halten, ist eine selbsttätig wirkende Haltevorrichtung vorgesehen (Fig. 11). Diese Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse V, welches an der Wand des Wagens befestigt ist und mit einer senkbaren Klinke F1 versehen ist. Diese Klinke F1 wird durch eine Feder Vs in ihrer Lage gehalten. Die Klinke ist mit einer schrägen Fläche F2 versehen, mit welcher eine gekrümmte, zum Halten des Sitzes dienende Stange F4 in Eingriff treten kann, welche an der Platte N1 des Sitzes befestigt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Innentür für Eisenbahnabteile, da- -durch gekennzeichnet, daß zwischen den Rahmenstücken eine verstellbare Rückenlehne so angebracht ist, daß das Gestell (C) beim Schließen der Tür mittels Zahnsegmente (J, K) und Hebel (H) in die schräge Gebrauchslage, beim Öffnen der Tür in die vertikale Ruhelage selbsttätig umgelegt wird.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterung (M) mit dem Gestell (C) und dem Türrahmen (A) durch Hebel (E, F) so verbunden ist, daß beim Schließen der Tür ein selbsttätiges Spannen der Polsterung erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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