DE267393C - - Google Patents

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DE267393C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/18Other cylinders
    • F02F1/186Other cylinders for use in engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen, welche mit gegenläufigen Kolben arbeiten. In diesen Zylindern tritt der höchste Druck in der- Mitte zwischen den beiden inneren Kolbentotlagen, d. h. im Verdichtungs- und Verbrennungsraum auf, während der Druck nach den äußeren Kolbentotstellungen hin abnimmt, und zwar in einer Weise, wie dies in
ίο dem Diagramm der Fig. ι dargestellt ist.
Zweck der Erfindung ist nun, das Material des Zylinders diesen verschiedenartigen Beanspruchungen anzupassen. Dies geschieht gemäß Fig. 2 durch Unterteilung des Zylinders und durch Verwendung verschiedenen Materials für die einzelnen Zylinderteile. Der Zylinder besteht im wesentlichen aus einem mittleren Teil b, zwei daran anschließenden zylindrischen Teilen c1 und c2 sowie aus zwei in das Mittelstück b und in die zuletzt genannten Zylinder in eigenartiger Weise eingebauten Büchsen d1 und d2. Entsprechend dem im mittleren Verbrennungsraum herrschenden Druck wird das Mittelstück b aus Stahlguß hergestellt, während die Zylinder c1 und c2 ebenso wie die Büchsen d1 und d2 aus Gußeisen gefertigt sind. Diese letzteren Büchsen sind derartig ausgebildet, daß sie innerhalb des Bereiches des Stahlgußzylinders b als Einsatzlaufbüchsen mit verhältnismäßig geringer Wandstärke innerhalb der Gußeisenzylinder c1, c2 als starkwandige Innenzylinder dienen. Durch Einpressen dieser langen Laufbüchsen in den Stahlgußzylinder wird erreicht, daß ihre Verbindung mit demselben in den Flanschen e1 und e2 entlastet wird und aus diesem Grunde mittels leichter Schrauben bewerkstelligt werden kann.
■ Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, bildet jede der beiden Büchsen d1 und d2 eine vollständig ununterbrochene Lauffläche für den betreffenden Arbeitskolben.
In dieser Weise wird eine möglichst vollkommene Anpassung des , Konstruktionsmaterials an die im Zylinder herrschenden Spannungen erreicht, ein Vorteil, der noch dadurch an Bedeutung gewinnt, daß die einem starken Verschleiß ausgesetzten Laufbüchsen schnell und leicht ausgewechselt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zylinder für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben, gekennzeichnet durch einen an der Stelle höchster Materialbeanspruchung befindlichen Stahlgußzylinder (b), zwei an diesen anschließende gußeiserne Außenzylinder fc1 und C2J und zwei in die genannten Zylinder eingebaute, leicht auswechselbare gußeiserne Büchsen (d1 und d2), welche innerhalb des Stahlgußzylinders (b) lediglich als Laufbüchsen dienen und daher an dieser Stelle eine verhältnismäßig geringe Wandstärke besitzen, während sie innerhalb der Außenzylinder (c1 und c2) als starkwandige Innenzylinder ausgebildet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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