DE267535C - - Google Patents

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DE267535C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/02Making machine elements balls, rolls, or rollers, e.g. for bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Paten τ-An s PRU ch:
Vorrichtung zum Schmieden von Kugeln, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung: Das in der Matrize (E) liegende Werkstück (F) wird mittels des vom hochgehenden Hammerbär (B) gesteuerten Schaltgesperres um eine senkrechte Achse gedreht und gleichzeitig durch den ebenfalls vom Hammerbär aus bewegter] Schieber (H) angehoben, so daß das Werkstück beim nächsten Schmiedeschlage eine andere Lage einnimmt als beim vorhergehenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieden von Kugeln. Es sind bereits Schmiedevorrichtungen bekannt, bei denen das Werkstück zwischen den einzelnen Schmiedeschlagen selbsttätig um eine Achse gedreht wird. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber zur Herstellung von Kugeln nicht brauchbar, weil diese allseitig bearbeitet werden müssen.
    ίο Gemäß der Erfindung wird dem Werkstück selbsttätig eine Drehung um eine senkrechte und gleichzeitig unter Anheben um eine wagerechte Achse erteilt, und zwar durch die in bekannter Weise vom hochgehenden Hammerbär aus gedrehte Matrize um eine senkrechte Achse und durch Anheben mittels eines auf der Matrize gleitenden Schiebers um eine wagerechte Achse, so daß das Werkstück die verschiedensten Lagen während des Schmiedens einnimmt. Hierdurch wird erreicht, daß das Werkstück von allen Seiten her gleichmäßig bearbeitet wird und infolgedessen sehr bald die gewünschte Kugelgestalt annimmt.
    Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer Seitenansicht beispielsweise veranschaulicht.
    Der Hammerbär befindet sich etwas unterhalb der beim Schmieden von ihm erreichten Höchstlage; bei der gezeichneten Stellung des Hammerbärs berührt der Schieber gerade das Werkstück. Der Antrieb des Hammerbärs B erfolgt durch Auf- und Abwärtsbewegen des Hebels A. Die Drehung des Werkstückes F wiederum wird durch den Hammerbär B hervorgerufen; dieser bewirkt einerseits durch das an ihm befestigte Gestänge C, welches ein Schaltgesperre und damit die Kegelräder D dreht, eine Drehung der Matrize E, in welcher das Werkstück F ruht. Andererseits bewirkt der Hammerbär mittels des ebenfalls an ihm befestigten Gestänges G eine Aufwärtsbewegung des Schiebers H, der das Werkstück anhebt, worauf dieses infolge der weiteren Drehung der Matrize E ins Rollen gebracht wird und nunmehrjeine von seiner vorherigen Lage verschiedene Lage in der Matrize einnimmt. Beim Schmieden von Kugeln mittels der neuen Vorrichtung ist infolgedessen lediglich das Rohmaterial einzubringen sowie der Hammerbär in Bewegung zu setzen. Jede weitere Arbeit von Menschenhand ist vollkommen beseitigt.
    Sobald das Werkstück die verlangte Form angenommen hat, kann es entweder von Hand oder mittels eines durch den Hammerbär unter Vermittelung eines Anschlages / und des Winkelhebels K bewegten Schiebers M aus der Matrize ausgeworfen und durch eine Rinne einem Sammelbehälter zugeführt werden.
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