DE267637C - - Google Patents

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DE267637C
DE267637C DENDAT267637D DE267637DA DE267637C DE 267637 C DE267637 C DE 267637C DE NDAT267637 D DENDAT267637 D DE NDAT267637D DE 267637D A DE267637D A DE 267637DA DE 267637 C DE267637 C DE 267637C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
Wage mit Trommelablesung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1912 ab.
Es gibt Wagen mit Trommelablesung, bei welcher die Trommel entgegen der Wirkung zweier Ausgleichspendelgewichte mittels eines bandartigen Zuggliedes drehbar ist, an dessen Ende die Last angreift. Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Aufhängung der Doppelpendelgewichtsanordnung erblickt, durch welche die vorliegende Wage gegenüber den bekannten Wagen dieser Art einen wesentlieh einfacheren Aufbau erhält.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Wage gemäß der Erfindung dargestellt.
Es ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Wage,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch den aufrechten Teil der Wage in Ruhestellung;
Fig. 3 zeigt einen ähnlichen Schnitt der Wage in Wiegestellung,
Fig. 4 eine. Einzelheit des Wägemechanismus in größerem Maßstabe, und
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt rechtwinklig zu Fig. 2.
Die Trommelwage besteht in bekannter Weise aus einer Fußplatte A, einem senkrechten Stander B und einem Trommelgehäuse C. Auf der Fußplatte A ist ein Lagerbock 1, 2 befestigt, auf dessen aufrechtem Steg 3 Schneiden einer Plattform 4 ruhen, die an beiden Seiten eine Schneide 5 besitzt, an welcher Tragglieder 7 hängen. Zwischen den Gliedern 7 befindet sich auf dem Gehänge 6 ein Block 8, der eine zweite Plattform 10 zur Aufnahme der zu wiegenden Waren trägt. Die Plattform 10 behält demnach immer ihre wagerechte Lage. -■·■ ■■■■· ·.■ ■.·■
Der Ständer B besteht aus einem Paar paralleler Platten 11, welche oben und unten durch Querstücke 12 miteinander verbunden sind. Das Gehäuse C besteht aus den wagerechten Platten 13, den kreisförmigen, senkrechten Seitenwänden 14 und den gebogenen Wänden 15, die an den Seitenwänden 14 befestigt sind. In den Seitenwänden 14 sind Lager 17 vorgesehen, in denen eine Welle 18 ruht, welche die bekannte Trommel 19 mit den Gewichtszahlen trägt. Die Trommel besteht in dem Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen 20, welche in der Mitte der Welle etwas voneinander abstehen.
Um die Trommeln 20 drehen zu können, ist die Welle vermittels eines biegsamen Zuggliedes 23 mit einem hakenartigen Arm 25 der Plattform 4 verbunden. Ein Gewicht 26 ist an einem Arme 24 der Plattform 4 befestigt, um die Nullstellung zu regeln, wenn die Plattform unbelastet ist. Zwischen Plattform und Trommeln ist ein Mechanismus eingeschaltet, welcher die Wägung übermittelt. Dieser Mechanismus wird von einem Joch 27 getragen, welches in Lagern 28, die von dem unteren Querstücke 12 herabhängen, drehbar ist, so daß der Mechanismus immer genau senkrecht hängt. Die freien Enden der Arme 29 des Joches sind bei 30 gabelförmig ausgebildet und mit Öffnungen 31 zur Aufnahme von Drehzapfen 32 versehen. Diese Zapfen tragen Scheiben 33, deren jede einen radialen, mit einem Gewichte 35 versehenen Arm 34 besitzt. An den Scheiben 33 ist je das eine Ende eines biegsamen Streifens 36, 1Z. Bi ein Metallband ο. dgl., befestigt, der ·

Claims (1)

  1. über einen Teil des Umfanges der Scheibe läuft und in einem Haken 37 endet, welcher in die Öse 38 eines Gewichtes 39 eingreift. Durch ein Loch dieses Gewichtes geht eine senkrechte Stange 40 hindurch, auf deren unterem Ende eine Mutter 41 sitzt; und deren oberes Ende in einen Haken 42 zur Aufnahme einer biegsamen Verbindung 43 ausläuft. Die beiden Verbindungen 23 und 43 sind an der Welle 18 einander
    ίο gegenüber befestigt und dienen dazu, die Welle in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
    Wird die Plattform 10 belastet,, so übt der Arm 24 einen Zug nach unten auf die Verbindung 23 aus und dreht dadurch die Trommelwelle. Bei der Abwärtsbewegung des Zuggliedes 23 wird durch die Welle 18 die Verbindung 43 in die Höhe gezogen und zieht das Gewicht 39 mit sich in die Höhe, wobei, wie bekannt, die Gewichte 35 die Plattform im Anheben des Gewichtes 39 unterstützen. Sobald die Gewichte 35 senkrecht herabhängen, ist das Gewicht 39 gänzlich von ihrem Einflüsse befreit und gleicht alsdann das Eigengewicht der Plattform aus. Vermittels der Mutter 41 kann das Gewicht 39 eingestellt werden, so daß Ungleichmäßigkeiten des Mechanismus ausgeglichen werden.
    Pa ten τ-An SPRU c η :
    Wage mit Trommelablesung und mit zwei Ausgleichspendelgewichten an einem einheitlich ausgebildeten pendelnden Joch, dadurch gekennzeichnet, daß das pendelnde Joch (27) zwei gabelförmig ausgebildete untere Arme (29) hat, die zur drehbaren Lagerung der beiden Gegengewichtsrollen (33) bestimmt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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