DE267700C - - Google Patents

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DE267700C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D317/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/44Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D317/46Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D317/48Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring
    • C07D317/50Methylenedioxybenzenes or hydrogenated methylenedioxybenzenes, unsubstituted on the hetero ring with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to atoms of the carbocyclic ring
    • C07D317/58Radicals substituted by nitrogen atoms

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■— J6 267700 KLASSE 12 g. GRUPPE
Dr. HERMAN DECKER in HANNOVER.
Es wurde gefunden, daß man N-Monoalkylderivate des Homopiperonylamins dadurch erhalten kann, daß man die im Patent 257138, Kl. 12 p, beschriebenen primären Kondensationsprodukte des Homopiperonylamins mit Aldehyden unter Ausschluß von Wasser alkyliert und die so erhaltenen quaternären Ammoniumverbindungen in üblicher Weise spaltet.
, Wie aus den Berichten der Deutschen Chemisehen Gesellschaft Bd. 34 [1901], S. 838, Abs. 3 von unten ff. zu ersehen ist, haben derartige Versuche, Jodalkyle an gemischt fett-aromatische Schiffsche Basen anzulagern, bisher zu keinem Ergebnis geführt.
Die neuen Produkte sollen therapeutische Verwendung finden.
Beispiel 1.
253 Teile des im Beispiel 3 des Patents 257138 beschriebenen primären Kondensationsproduktes aus Benzaldehyd und Homopiperonylamin (C16H15NOJ vom Schmelzpunkt 36° werden mit 142 Teilen Jodmethyl und so viel Benzol, als zur Lösung des primären Kondensationsproduktes nötig ist, unter Abschluß von Luft, Licht und Wasser 5 Stunden auf ioo° erhitzt. Unter diesen Bedingungen kommt die Reaktion, nachdem sich etwa 50 Prozent der berechneten Menge des Additionsproduktes gebildet haben, zum Stillstand. Beim Erkalten scheidet sich das Additionsprodukt als zähflüssiges, kristallinisch erstarrendes öl ab. Um weitere Mengen der beiden Komponenten miteinander in Reaktion zu bringen, muß der flüssige Teil des Gemisches vom Additionsprodukt getrennt und nochmals in der oben beschriebenen Weise behandelt werden.
Das methylierte Benzylidenhomopiperonylamin wird durch Wasserdampf in der gleichen Weise zersetzt wie, die nicht methylierten Alkylidenamine, also unter Bildung von Aldehyd und Amin, bis der Geruch nach Benzaldehyd völlig verschwunden ist. Die zurückbleibende, sauer reagierende Lösung wird mit ioprozentiger Natronlauge alkalisch gemacht, die Base mit Wasserdampf übergetrieben und mit Salzsäure eingedampft.
Das so gewonnene salzsaure N-Monomethylhomopiperonylamin C10H13NO2HCl kristallisiert aus Alkohol, in dem es leicht löslich ist, in glänzenden weißen Blättchen, die bei 178 bis 180° schmelzen und vom Wasser sehr leicht aufgenommen werden. Das entsprechende Nitrat kristallisiert in Form feiner gelber Blättchen, die einen Stich ins Rötliche zeigen, welche in Alkohl sehr leicht, in Benzol schwer löslich sind und bei 166 bis 167° (korr.) schmelzen. Das freie N-Methylhomopiperonylamin geht im Vakuum destilliert bei 24 mm Druck und bei 156 bis 158° (korr.) als wasserhelles Öl über. Es zieht an der Luft Kohlensäure an und bildet ein weißes, fein kristallinisches Carbonat, das bei 72 bis 750 schmilzt.
Das Jodhydrat des N-Monomethylhomopiperonylamins wird durch Zersetzung des' oben erwähnten J odmethylanlagerungsproduktes mittels 95 prozentigen Alkohols dargestellt, wobei Benzaldehyd abgespalten und Monomethylhomopiperonylaminjodhydrat aus der alkoholi-

Claims (1)

  1. sehen Lösung gewonnen wird. Dieses ist leicht löslich in Wasser und Alkohol. Aus Essigester, in dem es sich schwer löst, kristallisiert es in glänzenden, weißen Blättchen vom Schmelzpunkt 135 bis 136° (korr.). Das Jodmethyl kann in diesem Beispiel durch andere gleichartige Alkylierungsmittel, z. B. Dimethylsulfat, ersetzt werden.
    Beispiel 2.
    253 Teile des primären Kondensationsproduktes aus Homopiperonylamin und Benzaldehyd (Schmp. 36 °) werden unter Abschluß von Luft ,und Wasser mit 156 Teilen Jodäthyl 5 Stunden ohne Lösungsmittel auf 100° erhitzt, worauf sich beim Erkalten etwa 80 Prozent der berechneten Menge des Additionsproduktes als zähflüssiges öl abscheidet. Dies wird in 95 prozentigem Alkohol gelöst und 10 Minuten lang im Sieden erhalten. Das sich dabei infolge der Abspaltung von Benzaldehyd bildende N - Monoäthylhomopiperonylaminjodhydrat (C11H15NO2H J) wird aus' alkoholischer Lösung durch Äther als kristallinisches Pulver ausgefällt, welches bei 126 bis 128° schmilzt, in Wasser und Alkohol leicht, in Aceton sehr leicht löslich ist. Mäßig löst es sich in heißem Essigäther, schwer in kaltem Benzol; Äther und Petroläther lösen es nicht.
    Patent-A ν Spruch:
    Verfahren zur Darstellung von N-Monoalkylderivaten des Homopiperonylamins, darin bestehend, daß man die nach dem Verfahren des Patents 257138, Kl. 12 p, erhältlichen primären Kondensationsprodukte aus Homopiperonylamin und Aldehyden- unter Ausschluß von Wasser mit alkylierenden Mitteln behandelt und die so entstandenen quaternären Ammoniumverbindungen nach den hierfür üblichen Methoden aufspaltet.
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