DE268019C - - Google Patents

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DE268019C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/04Driving mechanisms; Clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist der Antrieb eines Empfängerapparates für elektrische Schreibmaschinenanlagen mittels eines durch eine -lokale Stromquelle gespeisten, zeitweilig laufenden Elektromotors, dessen Energie in Federtrommeln aufgespeichert und von diesen an die zu bewegenden Organe des Apparates weitergegeben wird. Nach der Erfindung wird die Energie des Elektromotors in zwei Federtrommeln aufgespeichert, von denen die eine die Typen einstellt, während die andere das Drucken und die damit zusammenhängenden anderen Operationen bewirkt. In dieser Ausführungsart
.■ eignet sich die Einrichtung für einen Apparat mit einer Elektromagneteinrichtung, die zwei verschiedene Anker besitzt, von denen der eine bei schnell aufeinanderfolgenden Stromimpulsen diesen entsprechend schwingt, während der andere sich nur bei längeren Stromunterbrechungen bewegt. Jeder dieser Anker regelt dann die Bewegung einer der beiden Federtrommeln.
Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung der angegebenen Art in Fig. ι bis 5 dargestellt. In die Zeichnung sind nur die unmittelbar mit dem Antrieb zusammenhängenden Teile des Empfängerapparates mit aufgenommen.
Der nicht dargestellte Elektromotor ist mit der Welle 130 gekuppelt, deren Drehung vermittels des ^Schneckengetriebes 131, 132 auf die Welle 133 übertragen wird. Auf letzterer sitzt die Federtrommel 134, die dazu dient, die Ener-■ gie des Motors zeitweilig aufzuspeichern und an die zum Drucken und den damit zusammenhängenden Operationen dienenden Mechanismen weiterzugeben. Außerdem sitzt auf der Welle 133 das Zahnrad 135, welches das auf der Achse 137 sitzende Zahnrad 138 durch das Zwischenrad 136 antreibt. Auf der Achse 137 sitzt die Federtrommel 139, in welcher die Kraft zur Fortschaltung des Typenrades aufgespeichert wird. Die Weitergabe der Kraft von der Federtrommel erfolgt vermittels des Triebes 27 auf das Schaltrad 29 und von diesem vermittels der Klinke 5 auf die Achse 3 des Typenrades. Die erwähnten Zahntriebe sind zum größten Teil an der Platte 140 gelagert. Von der Federtrommel 134 wird der Trieb 142 gedreht, der auf der Welle 141 sitzt. Diese trägt außerdem ein Daumenrad 143, welches auf die an einem Hebel 145 vorgesehene Rolle 144 einwirkt. Ein am Ende der Welle 141 befestigtes Zahnrad 1411 dreht unter Vermittlung eines nicht dargestellten Zwischengetriebes einen auf der Achse 146 sitzenden Trieb 147, an welchem sich ein doppelarmiger Hebel 148 befindet. In der Bahn des letzteren liegt ein Auslösehebel 149, der mittels des Armes 150 mit dem Anker 40 des Elektromagneten 39 verbunden ist, der durch die vom Sender her anlangenden Stromimpulse erregt wird. Der Anker 40 ist so eingerichtet, daß er bei Beginn der Stromimpulse angezogen, aber nur bei deren Unterbrechung wieder freigegeben wird, während ein zweiter Anker 36, der die Fortschaltung des Typenrades regelt, den Stromimpulsen entsprechend schwingt. Beim Anziehen des Ankers 40 verläßt der Hebel 148 mit seinem winkelförmigen Ende die obere Auflagefläche des Hebels 149 und legt sich auf einen

Claims (1)

  1. niedrigeren Absatz desselben Hebels. Fällt der Anker 40 dann in seine Ruhelage zurück, so gleitet der Hebel auch von dem niedrigeren Absatz durch eine Aussparung hindurch ab und vollendet eine Umdrehung, indem er erst dann wieder angehalten wird, wenn er auf die obere Auflagefläche des Hebels 149 auftrifft.
    Es ist zweckmäßig die an sich bekannte Einrichtung getroffen, daß der Elektromotor nur von Zeit zu Zeit zu arbeiten braucht, wenn die Federtrommeln einen Teil ihrer Kraft abgegeben haben, und wieder ausgeschaltet wird, wenn die notwendige Kraft in den Federtrommeln wieder aufgespeichert ist. Die Ein- und Ausschaltung der Motors erfolgt selbsttätig durch die Bewegung der Federtrommel 134 bzw. durch die Bewegung der Welle 133. Von der Federtrommel 134 wird bei ihrer Drehung eine lose auf der Welle 133 sitzende Hülse 154 mitgenommen, und zwar durch Reibung, indem ein federndes Glied 155 gegen eine Stirnscheibe der Hülse 154 drückt, die auf der anderen Seite an einem festen Ring 156 anliegt. An dieser Hülse 154 sitzt ein Zahn 1541, der in eine Triebstockverzahnung 1542 des Schaltarmes 158 eingreift, welcher auf der isolierten Achse 159 drehbar angeordnet ist. Damit eine Verdrehung durch das Eigengewicht des Armes 158 nicht eintreten kann, wird zweckmäßig ein Widerstand an der Achse 159 angeordnet, z. B. durch federndes Eingreifen von Erhöhungen einer mit dem Arm verbundenen Scheibe in eine gegenüberliegende Scheibe der Achse 159. Der Arm 158 besitzt auf der anderen Seite noch eine zweite Triebstockverzahnung
    1532. In diese kann ein Zahn 1531 einer Hülse 153 eingreifen, welche ebenfalls lose auf der Welle 133 sitzt und mit einem schrägen Schlitz 1521 versehen ist. In diesen Schlitz greift ein auf der Welle 133 sitzender Stift 152 ein, während Federn 151 bestrebt sind, die Hülse nach links zu drücken, derart, daß der Zahn 1531 außer Eingriff mit der Verzahnung 1532 ist, und außerdem durch Eingriff von an den Federn angebrachten Erhöhungen 151 x in zahnlückenartige Vertiefungen 1512 der Stirnscheibe der Hülse einen Widerstand gegen Drehung der Hülse hervorzurufen. Im Lagerbock 157 ist außer dem Schalthebel 158 mit dem hakenförmigen Ende 1581 der Springhebel 161 drehbar und isoliert gegen seine Achse 160 angebracht. An seinem Ende befindet sich der klinkenartige Halter 162, der durch die Feder 163 nach unten gedrückt wird. Der Springhebel wird in der Ruhelage durch die Schraubenfeder 164 gegen den Anschlagstift 165 gedrückt und ist mit einer Kontaktfeder 166 versehen. Die Hebel 161 und 158 sind durch Drähte mit der Stromquelle und dem Motor verbunden. Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
    Wenn die Federtrommel 134 sich dreht, und 6υ zwar im Sinne des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles, wird die Hülse 154 mitgenommen und dreht infolgedessen mittels des Zahnes 1541 den Schaltarm 158 auf den Springhebel 161 zu, während die Welle 133 stillsteht. Wenn der Arm 158 den Springhebel 161 erreicht hat, ist der Strom geschlossen, und der Motor beginnt zu arbeiten. Infolgedessen dreht sich die Welle
    133 in demselben Sinne wie vorher die Trommel
    134 und drückt hierbei mittels des Stiftes 152 die Hülse 153 nach rechts, so daß der Zahn 1531 mit der Verzahnung 1532 in Eingriff gelangt und den Schaltarm 158 nach rechts bewegt, wobei er den Springhebel 161 ein Stück mitnimmt, bis der Haken 1581 von dem Halter 162 abspringt und damit ein funkenfreies Ausschalten des Stromes eintritt. Infolgedessen hört der Motor zu laufen auf, die Welle 133 bleibt stehen, und die Hülse 153 wird durch die Federn 151, deren Erhöhungen 151 * in dieser Stellung nicht in den die Drehung hemmenden Vertiefungen 1512 liegen, unter schraubenförmiger Drehung zurückgezogen, so daß der Zahn 1531 aus der Verzahnung 1532 heraustritt und so die neue Vorwärtsbewegung des Schaltarmes 158 bei weiterer Drehung der Trommel .134 wieder beginnen kann.
    Statt der beschriebenen Anordnung kann auch eine beliebige andere Einrichtung getroffen werden, bei der durch die gegenseitige Verdrehung zwischen Trommelwelle und Trommel bei Erreichung eines bestimmten Winkels die Ein- bzw. Ausschaltung des Motors bewirkt wird.
    Pa τen τ -Anspruch:
    Antrieb für einen mit zwei Elektromagnetankern arbeitenden Empfängerapparat von elektrischen Schreibmaschinenanlagen durch einen von einer lokalen Stromquelle gespeisten Elektromotor ■ unter Vermittlung von Federtrommeln, in denen die Energie des Elektromotors aufgespeichert wird, und von denen sie an die zu bewegenden Organe des Apparates weitergegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Federtrommeln vorhanden sind, von denen die eine die Typen einstellt und die andere das Drucken sowie die damit zusammenhängenden anderen Operationen bewirkt, wobei die Federtrommeln von je einem der Elektromagnetanker in ihrer Drehung geregelt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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