DE268043C - - Google Patents
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- DE268043C DE268043C DENDAT268043D DE268043DA DE268043C DE 268043 C DE268043 C DE 268043C DE NDAT268043 D DENDAT268043 D DE NDAT268043D DE 268043D A DE268043D A DE 268043DA DE 268043 C DE268043 C DE 268043C
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- spherical
- rotation
- grinding
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 6
- 238000005498 polishing Methods 0.000 claims 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 6
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/006—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 268043 KLASSE 67a. GRUPPE
in PENZIG i. Schles.
Die bis jetzt vorhandenen Hohlkugelschleifmaschinen weisen alle noch verschiedene Mängel
auf, die ihre Leistungsfähigkeit und vor allem Genauigkeit wesentlich beeinträchtigen.
Die Gläser werden an der gewölbten Peripherie eines schmalen Schleifsteines gewöhnlich derart
geschliffen, daß das Werkstück nur von einem Kreisbogenstück der Peripherie des Steines berührt
und bearbeitet wird, so daß es in Umdrehung versetzt werden muß, um die gewünschte
Kugelfläche zu erhalten. Mit der Abnutzung des Steines wird der Kugelradius der Schleiffläche natürlich immer kleiner, und der
Stein kann überhaupt nur bis zu einem gewissen Durchmesser aufgebraucht werden, um nicht
zu große Differenzen in den Kugelradien zu erhalten. Ferner muß auch der Stein dieser Maschinen
öfter seitlich nachgerundet werden, um nicht schon bei großem Durchmesser des Steines ungleichmäßige Hohlkugeln zu erhalten.
Die genannten einzelnen Mängel sind alle durch die neue Erfindung aufgehoben, indem alle vorteilhaften
Einrichtungen auf einer Maschine vereinigt sind, so daß deren Leistungsfähigkeit
und Verwendbarkeit, vor allem aber Genauigkeit erhöht wird. Beider neuen Maschine kommt
nicht eine ganze Scheibe, sondern nur ein Ring zur Verwendung, dessen eine als Schleiffläche
dienende Seitenfläche nach einer Kugelfläche gewölbt ist, und dessen Drehachse während ihrer
Umdrehung um ihre eigene Achse eine nach einer Kegelmantelfläche kreisende Bewegung ausführt.
Es ist klar, daß, wenn die Kegelspitze dieser Bewegung nach einem Kegelmantel mit
dem Zentrum der Kugelschleif fläche zusammenfällt, alle Punkte der Schleiffläche sich auf einer
und derselben Kugelfläche bewegen müssen. Wird nun an den so ausgebildeten und geführten
Schleifkörper der Boden eines Glases, der nach einer Kugelfläche geschliffen werden soll, gehalten,
so werden folgende Vorteile erzielt:
1. Eine Umdrehung des Werkstückes . um seine eigne Achse ist nicht nötig, da es von einer
Kugelfläche unter voller Flächenberührung bearbeitet wird.
2. Infolge der großen Oberfläche des Schleifringes ist die Abnutzung sehr gering, und der ursprüngliche
Kugelradius der Schleiffläche und der Schwingbewegung läßt sich durch eine Verstellvorrichtung immer wieder einstellen
und nötigenfalls die Schleiffläche abdrehen.
3. Der Schleifring kann vollständig aufgebraucht werden, ohne daß Differenzen in der erzeugten
Hohlkugel entstehen.
4. Bei der Maschine nach der neuen Erfindung fällt ferner das zeitraubende Ein- und
Ausspannen der einzelnen Gläser fort; diese werden einfach in den Haltekranz gestellt und
mit einem Druckstück beschwert, wobei ohne besondere Spannvorrichtung die Kegel- oder
Zylinderachse des Glases durch das Zentrum der Kugelabrundungsfläche geht.
Die Erfindung ist beispielsweise in einer Ausführungsform in den Zeichnungen veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. ι und 2 zwei Seitenansichten,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 die Höhenverstellung des Schleifringes und das verstellbare Halslager der Schleifringspindel.
Durch die Riemenscheibe α wird die Welle b und der mittels einer Nabe auf Gewinde an ihr
befestigte Flansch η mitsamt dem darauf ruhenden Schleifring c in Drehung versetzt.
Durch die Riemenscheibe d wird eine zweite Welle mit Schnecke e und dadurch das Schnekkenrad
f in Drehung versetzt, in welchem sich einstellbar eine Lagerbuchse g für die schräge
Welle b befindet. Durch diese beiden Bewegungen macht die Drehachse des Schleifringes c
eine kreisende Bewegung nach einem Kegelmantel, dessen Spitzenwinkel von der Exzentrizität
der Büchse g zur Drehachse des Schneckenrades abhängt. Jeder Punkt der Schleiffläche
bewegt sich auf einer Kugelflächenringzone, deren Breite der Kegelbasis in dem Abstand
des Punktes von der Kegelspitze entspricht, und deren kleinster Durchmesser gleich dem Abstande
des Punktes von der Kegeldrehachse ist. Ist z. B. dieser Abstand des Punktes von der
Kegelspitze gleich A, so ist auch der Radius der beschriebenen Kugelfläche gleich h. Ist die
Schleiffläche des Steines c nach einer Kugelfläche vom Radius h gebildet, so beschreiben
alle Punkte der 'Schleiffläche eine und dieselbe Kugelfläche vom Kugelradius h nur in Zonen
verschiedenen mittleren Durchmessers. Die Schleiffläche vom Kugelradius h schleift die im
Haltering i befindlichen und von den Druckstücken k gegen den Schleifring c gedrückten
Werkstücke Z genau nach dieser Kugelform aus. Es können beliebig viele Werkstücke mit
einem Male geschliffen werden. Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung zeigt eine solche
für 12 Gläser. Hat sich nun der Schleifring etwas abgenutzt, so wird durch Lösen der
Gegenmutter m und Nachstellen des Gewindeflansches n, auf welchem der Schleifring ruht,
die Differenz der Abnutzung wieder ersetzt, und dies kann fortgesetzt werden, bis derselbe vollkommen
aufgebraucht ist. Durch Hoch- oder Tiefstellen des Haltekranzes i auf seinen Stützen 0
und durch Nachstellen des Schleifringes c kann der Radius h auch verkürzt oder verlängert
werden, d. h. es können mit derselben Maschine verschiedene Hohlkugeln von verschiedenem
Durchmesser geschliffen werden. Die Rundung der Schleiffläche nach einer Neueinstellung kann
nötigenfalls durch Nachdrehen dem veränderten Kugelradius angepaßt werden, andernfalls tritt
eine entsprechende Abnutzung nach und nach von selbst ein.
Claims (2)
1. Maschine zum Schleifen und Polieren, von Kugelhohlflächen an Gegenständen jeder
Art, insbesondere an den Bodenflächen oder Füßen von Gläsern oder an Linsen, durch
umlaufende Scheiben mit gewölbtem Schleifkranz, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitlich nach einer Kugelfläche gebildeter
Schleifring als Werkzeug dient, dessen in einer Kugelpfanne geführte Drehachse (b)
während ihrer Drehung durch eine exzentrische Büchse in einem sich drehenden Antriebskörper (Schneckenrad f) in eine
kreisende Bewegung nach einem Kegelmantel versetzt wird, wobei der Kugelradius
der kugelförmigen Schleiffläche ihrem Abstande von der Kegelmantelspitze entspricht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich durch Höhenverstellung des Schleifringes auf der kreisenden Drehachse Kugelhohlflächen von verschiedenen
Radien schleifen lassen. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268043C true DE268043C (de) |
Family
ID=525046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268043D Active DE268043C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268043C (de) |
-
0
- DE DENDAT268043D patent/DE268043C/de active Active
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