DE268043C - - Google Patents

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DE268043C
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spherical
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grinding
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axis
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DENDAT268043D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/006Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 268043 KLASSE 67a. GRUPPE
in PENZIG i. Schles.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1913 ab.
Die bis jetzt vorhandenen Hohlkugelschleifmaschinen weisen alle noch verschiedene Mängel auf, die ihre Leistungsfähigkeit und vor allem Genauigkeit wesentlich beeinträchtigen. Die Gläser werden an der gewölbten Peripherie eines schmalen Schleifsteines gewöhnlich derart geschliffen, daß das Werkstück nur von einem Kreisbogenstück der Peripherie des Steines berührt und bearbeitet wird, so daß es in Umdrehung versetzt werden muß, um die gewünschte Kugelfläche zu erhalten. Mit der Abnutzung des Steines wird der Kugelradius der Schleiffläche natürlich immer kleiner, und der Stein kann überhaupt nur bis zu einem gewissen Durchmesser aufgebraucht werden, um nicht zu große Differenzen in den Kugelradien zu erhalten. Ferner muß auch der Stein dieser Maschinen öfter seitlich nachgerundet werden, um nicht schon bei großem Durchmesser des Steines ungleichmäßige Hohlkugeln zu erhalten. Die genannten einzelnen Mängel sind alle durch die neue Erfindung aufgehoben, indem alle vorteilhaften Einrichtungen auf einer Maschine vereinigt sind, so daß deren Leistungsfähigkeit und Verwendbarkeit, vor allem aber Genauigkeit erhöht wird. Beider neuen Maschine kommt nicht eine ganze Scheibe, sondern nur ein Ring zur Verwendung, dessen eine als Schleiffläche dienende Seitenfläche nach einer Kugelfläche gewölbt ist, und dessen Drehachse während ihrer Umdrehung um ihre eigene Achse eine nach einer Kegelmantelfläche kreisende Bewegung ausführt. Es ist klar, daß, wenn die Kegelspitze dieser Bewegung nach einem Kegelmantel mit dem Zentrum der Kugelschleif fläche zusammenfällt, alle Punkte der Schleiffläche sich auf einer und derselben Kugelfläche bewegen müssen. Wird nun an den so ausgebildeten und geführten Schleifkörper der Boden eines Glases, der nach einer Kugelfläche geschliffen werden soll, gehalten, so werden folgende Vorteile erzielt:
1. Eine Umdrehung des Werkstückes . um seine eigne Achse ist nicht nötig, da es von einer Kugelfläche unter voller Flächenberührung bearbeitet wird.
2. Infolge der großen Oberfläche des Schleifringes ist die Abnutzung sehr gering, und der ursprüngliche Kugelradius der Schleiffläche und der Schwingbewegung läßt sich durch eine Verstellvorrichtung immer wieder einstellen und nötigenfalls die Schleiffläche abdrehen.
3. Der Schleifring kann vollständig aufgebraucht werden, ohne daß Differenzen in der erzeugten Hohlkugel entstehen.
4. Bei der Maschine nach der neuen Erfindung fällt ferner das zeitraubende Ein- und Ausspannen der einzelnen Gläser fort; diese werden einfach in den Haltekranz gestellt und mit einem Druckstück beschwert, wobei ohne besondere Spannvorrichtung die Kegel- oder Zylinderachse des Glases durch das Zentrum der Kugelabrundungsfläche geht.
Die Erfindung ist beispielsweise in einer Ausführungsform in den Zeichnungen veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. ι und 2 zwei Seitenansichten,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 die Höhenverstellung des Schleifringes und das verstellbare Halslager der Schleifringspindel.
Durch die Riemenscheibe α wird die Welle b und der mittels einer Nabe auf Gewinde an ihr befestigte Flansch η mitsamt dem darauf ruhenden Schleifring c in Drehung versetzt. Durch die Riemenscheibe d wird eine zweite Welle mit Schnecke e und dadurch das Schnekkenrad f in Drehung versetzt, in welchem sich einstellbar eine Lagerbuchse g für die schräge Welle b befindet. Durch diese beiden Bewegungen macht die Drehachse des Schleifringes c eine kreisende Bewegung nach einem Kegelmantel, dessen Spitzenwinkel von der Exzentrizität der Büchse g zur Drehachse des Schneckenrades abhängt. Jeder Punkt der Schleiffläche bewegt sich auf einer Kugelflächenringzone, deren Breite der Kegelbasis in dem Abstand des Punktes von der Kegelspitze entspricht, und deren kleinster Durchmesser gleich dem Abstande des Punktes von der Kegeldrehachse ist. Ist z. B. dieser Abstand des Punktes von der Kegelspitze gleich A, so ist auch der Radius der beschriebenen Kugelfläche gleich h. Ist die Schleiffläche des Steines c nach einer Kugelfläche vom Radius h gebildet, so beschreiben alle Punkte der 'Schleiffläche eine und dieselbe Kugelfläche vom Kugelradius h nur in Zonen verschiedenen mittleren Durchmessers. Die Schleiffläche vom Kugelradius h schleift die im Haltering i befindlichen und von den Druckstücken k gegen den Schleifring c gedrückten Werkstücke Z genau nach dieser Kugelform aus. Es können beliebig viele Werkstücke mit einem Male geschliffen werden. Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung zeigt eine solche für 12 Gläser. Hat sich nun der Schleifring etwas abgenutzt, so wird durch Lösen der Gegenmutter m und Nachstellen des Gewindeflansches n, auf welchem der Schleifring ruht, die Differenz der Abnutzung wieder ersetzt, und dies kann fortgesetzt werden, bis derselbe vollkommen aufgebraucht ist. Durch Hoch- oder Tiefstellen des Haltekranzes i auf seinen Stützen 0 und durch Nachstellen des Schleifringes c kann der Radius h auch verkürzt oder verlängert werden, d. h. es können mit derselben Maschine verschiedene Hohlkugeln von verschiedenem Durchmesser geschliffen werden. Die Rundung der Schleiffläche nach einer Neueinstellung kann nötigenfalls durch Nachdrehen dem veränderten Kugelradius angepaßt werden, andernfalls tritt eine entsprechende Abnutzung nach und nach von selbst ein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Schleifen und Polieren, von Kugelhohlflächen an Gegenständen jeder Art, insbesondere an den Bodenflächen oder Füßen von Gläsern oder an Linsen, durch umlaufende Scheiben mit gewölbtem Schleifkranz, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitlich nach einer Kugelfläche gebildeter Schleifring als Werkzeug dient, dessen in einer Kugelpfanne geführte Drehachse (b) während ihrer Drehung durch eine exzentrische Büchse in einem sich drehenden Antriebskörper (Schneckenrad f) in eine kreisende Bewegung nach einem Kegelmantel versetzt wird, wobei der Kugelradius der kugelförmigen Schleiffläche ihrem Abstande von der Kegelmantelspitze entspricht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch Höhenverstellung des Schleifringes auf der kreisenden Drehachse Kugelhohlflächen von verschiedenen Radien schleifen lassen. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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