DE268459C - - Google Patents

Info

Publication number
DE268459C
DE268459C DENDAT268459D DE268459DA DE268459C DE 268459 C DE268459 C DE 268459C DE NDAT268459 D DENDAT268459 D DE NDAT268459D DE 268459D A DE268459D A DE 268459DA DE 268459 C DE268459 C DE 268459C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
lever
payment machine
control lever
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT268459D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication of DE268459C publication Critical patent/DE268459C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV! 268459-KLASSE 21 a. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Zahlautomat für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Zahlautomaten für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen, bei welchem die Zahlung der Münze erfolgen muß, bevor eine Benutzung des Apparates zwecks Herstellung ν einer Verbindung vorgenommen werden kann. Dies hat gegenüber den bekannten Zahlautomaten den Vorteil, daß der betreffende verbindungsuchende Teilnehmer die Münze nicht erst während der Herstellung bzw. nach Herstellung der Verbindung einlegen kann, was häufig insofern Störungen zur Folge hat, als die Münze im gegebenen Augenblick nicht zur Hand ist. Die Erfindung unterscheidet sich ferner dadurch von den bekannten Einrichtungen, daß zur Vornahme elektrischer Umschaltungen und zur Bewegung der Münze, im Innern des Apparates keine empfindlichen Elektromagnete verwendet werden, sondern nur Hebel o. dgl. zur Anwendung kommen, die durch die Münze selbst oder vom Teilnehmer aus beeinflußt werden. Die Erfindung eignet sich insbesondere für Ferrisprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 bis 4 stellen den Zahlautomaten selbst im Schnitt und in verschiedenen Stellungen dar. Fig. 5 gibt eine Schaltungsanordnung unter Benutzung des Zahlautomaten wieder.
Wenn ein Teilnehmer eine Verbindung herstellen will, so wirft er eine Münze 1 in den Münzkanal 2. Diese Münze wird im Fallen aufgehalten durch zwei Hebel 3 und 4, von denen der eine, 4, etwas zur Seite schwingt (Fig. 2) und einen Kontakt 5 öffnet sowie einen Kontakt 6 schließt. Die Stellung des Zahlautomaten- ist jetzt, wie aus der weiter unten beschriebenen Schaltungsanordnung hervorgeht, eine solche, daß die Ingangsetzung der Wähler eines Selbstanschlußfernsprechamtes durch Bewegen eines Impulsgebers o. dgl. erfolgen kann. Ist der gewünschte Teilnehmer frei und hat auf den Anruf geantwortet, so drückt der rufende Teilnehmer eine Taste 7, welche (Fig. 3) den Hebel 3 zur Seite bewegt und gleichzeitig infolge eines mit ihr verbundenen Hebels 8 die Münze 1 in den Sammelbehälter leitet. Während dieser Zeit ist der Hebel 4 durch eine Sperrvorrichtung 9 in der Lage gehalten, in der die Kontakte 5, 6 noch in der Arbeitsstellung sind. Beim Loslassen der Taste 7 schnellt der Hebelarm 8 unter Einwirkung einer Feder o. dgl. in die Anfangsstellung zurück, bewirkt die Auslösung der Sperrvorrichtung 9 und damit die Zurückbewegung des Hebels 4 in seine Anfangslage. Da in dieser die Kontaktfedern 5, 6 wieder in die Ruhestellung zurückgehen, so kann das Gespräch aufgenommen werden. Ist der Teilnehmeranschluß bereits besetzt bzw. ist die Verbindung aus anderen Gründen nicht zustande gekommen, so hat der rufende Teilnehmer, wenn er dies erkennt, eine Taste 10 o. dgl. zu bewegen, die gegen den Hebel 3 stößt und ihn aus seiner die Münze haltenden Stellung herausbewegt, so daß diese unter dem Einfluß des in seiner Stellung verbleibenden Steuerhebels 8 (Fig. 4) durch die Rückgabeöffnung 11 aus dem Apparat herausfällt. Bei der Bewegung des Hebels 10 findet gleichzeitig eine Beeinflussung eines Kontaktes 12
60
65
statt, der dazu dient, während der Rückgabebewegung die Auslösung der bereits eingestellten Wähler hervorzurufen.
Die Wirkung des Zahlautomaten im Zusammenhange mit einer Schaltungsanordnung für selbsttätigen Betrieb ist aus Fig. 5 zu ersehen. Bei Einwurf einer Münze 1 wird durch die Bewegung des Hebels 4 der Kontakt 5 geöffnet und der Kontakt 6 geschlossen. Der Kontakt 5 überbrückt in seiner Ruhestellung einen Impulskontakt 13, während der Kontakt 6 in seiner Arbeitsstellung das Mikrophon kurzschließt. Eine Bewegung des Impulssenders ohne Einwurf einer Münze bleibt ohne Einfluß auf die Wähler, während andererseits nach Einwurf einer Münze zunächst ein Sprechstromkreis nicht zustande kommen kann.
Ist die Münze eingeworfen, so können durch
Bewegung des Impulssenders in bekannter Weise Wähler oder andere Schaltorgane eingestellt werden, z. B- bei der in der Figur dargestellten Ausführungsform durch Impulse über das Relais A. Ist der gerufene Teilnehmer frei, so daß das Gespräch aufgenommen werden kann, dann wird durch Zurückbewegen des Hebels 4 in die Ruhelage, wie eingangs geschildert, der Kurzschluß für das Mikrophon wieder aufgehoben. Die Auslösung der eingestellten Wähler geschieht in bekannter Weise bei Anhängen des Hörers infolge Unterbrechung des über die Teilnehmerleitung fließenden Stromes.
Um eine Rückgabe der Münze zu bewirken, muß die Taste 10 gedrückt werden, durch welche, wie oben beschrieben, gleichzeitig der Kontakt 12 unterbrochen und damit ebenfalls eine Auslösung der eingestellten Wähler bewirkt wird.
Wenn der Teilnehmer eine besondere Stelle,
z. B. die Meldestelle des Fernamtes oder die Auskunft anrufen will, muß ebenfalls zunächst das Einlegen der Münze erfolgen, doch wird die bei der Rückgabe der Münze durch Druck auf die Taste 10 sonst erfolgende Auslösung dadurch vermieden, daß die Verbindung von der besonderen Stelle aus aufrecht erhalten wird. Zu diesem Zweck ist in dem Stromkreis des Auslösemagneten M (Batterie, k, M, V1, v, a2, Erde) der Kontakt V1 eines Verzögerungsrelais V1 gelegt, welches bei der Herstellung der Verbindung mit der besonderen Stelle erregt wird (Erde, 14, Wählerarm c, F1, Batterie, Erde) und so die Unterbrechung des Auslösestromkreises bei V1 hervorruft. Wenn von dem Teilnehmer zwecks Rückgabe der Münze die Taste 10 gedrückt und damit der Kontakt 12 unterbrochen wird, hätte dies, wie oben ausgeführt, eine Unterbrechung der Teilnehmerschleife und eine Aberregung des Relais V und den Schluß des Kontaktes υ im Auslöse-Stromkreis zur Folge. Das Relais M kann aber nicht ansprechen, weil der Kontakt V1 so lange geöffnet bleibt, bis von der besonderen Stelle aus durch Bewegung eines besonderen Schaltgliedes, der Taste 14, das Relais V1 aberregt und nunmehr bei ^1 der Schluß des Auslösestromkreises erfolgt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Zahlautomat für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch drei Hebel (3, 4, 8), welche in der Weise zusammenwirken, daß der eine (4) durch die eingeworfene Münze verstellt wird und dabei an sich bekannte elektrische Um-Schaltungen (5, 6) veranlaßt, während die beiden anderen vom Teilnehmer zu beeinflussenden Hebel (3, 8) die Sperrung der Münze (.1) im Münzkanal (2) und die Steuerung der Münze (1) aus dem Münzkanal (2) in den Sammelbehälter oder in die Rückgabeöffnung (11) bewirken, zum Zwecke, alle Bewegungen der Münze durch den anrufenden Teilnehmer ohne Zuhilfenahme von Elektromagneten zu veranlassen.
2. Zahlautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (8) in der Ruhestellung den Zugang zu dem Sammelbehälter sperrt, so daß zur Rückgabe der JMünze (1) nur der Sperrhebel (3) zu bewegen ist, während der gleiche Steuerhebel (8) in der Arbeitslage die Rückgabeöffnung (11) sperrt und gleich- ■ zeitig den Sperrhebel (3) außer Wirkung bringt.
3. Zahlautomat nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine vom Steuerhebel (8) beeinflußte Vorrichtung (9) zum Sperren des von der Münze (1) verstellten Hebels (4) während der Bewegung des Steuerhebels (8) aus seiner Ruhelage.
4. Schaltungsanordnung für 'Selbstanschlußfernsprechanlagen mit Zahlautomat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anruf einer besonderen Stelle (Meldestelle des Fernamtes, Auskunft) die Wirkung der mit dem Sperrhebel (3) bei Rückgabe der Münze (1) bewegten Umschaltorgane (12) auf den Auslösestromkreis (Batterie, k, M, V1, v, a2, Erde) durch an der besonderen Stelle angeordnete Kontaktglieder (14) verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT268459D 1912-07-17 Active DE268459C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE191316376X 1912-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE268459C true DE268459C (de)

Family

ID=32604697

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT268459D Active DE268459C (de) 1912-07-17
DENDAT274050D Active DE274050C (de) 1912-07-17

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT274050D Active DE274050C (de) 1912-07-17

Country Status (2)

Country Link
DE (2) DE274050C (de)
GB (1) GB191316376A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7162817B2 (en) 2001-05-22 2007-01-16 Liebherr-Werk Bischofshofen Gmbh Wheel loader

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7162817B2 (en) 2001-05-22 2007-01-16 Liebherr-Werk Bischofshofen Gmbh Wheel loader

Also Published As

Publication number Publication date
DE274050C (de)
GB191316376A (en) 1914-01-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE268459C (de)
DE616827C (de)
DE921330C (de) Pruefschaltung zum Einstellen eines Endwaehlers
DE455931C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE626222C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl in Fernsprechanlagen
DE277910C (de)
DE594039C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl und ohne Ruhestellung
DE612232C (de) Fernschreibvermittlungsanlage mit Waehlerbetrieb
AT81613B (de) Telephonsystem. Telephonsystem.
DE575002C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen
DE696187C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Gespraechszaehlung
AT110186B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE591975C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE450088C (de) Schaltungsanordnung fuer zweiadrige Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE532419C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschluss-Telegraphenanlagen mit den Verbindungs-leitungen zugeordneten Waehlern, an deren Bankkontakten fuer jede Teilnehmerstelle besondere Schaltmittel (Relais) angeschlossen sind
DE954801C (de) Zusatzeinrichtung zur Einkassierung von Muenzen fuer an eine zweiadrige Leitung angeschlossene Sprechstellen in Fernsprechanlagen
DE645615C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen, insbesondere mit Waehlerbetrieb
DE573442C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren an gemeinsamer Leitung liegenden Abzweigstellen
AT29091B (de) Selbstanschluß-Fernsprechamtsschalter.
DE690680C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen
DE662340C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT122874B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen.
DE528904C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE913549C (de) Schaltungsanordnung in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit verschieden berechtigten Teilnehmern
DE738016C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb