DE268560C - - Google Patents

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DE268560C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268560 KLASSE 42 Λ·. GRUPPE
Papierprüfmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1912 ab.
Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, die Fehlerquellen zu vermindern, welche infolge Reibung bei Papierprüfmaschinen u. dgl. vorhanden sind, die einen Papierspanner und einen federnd gelagerten Gegendruckkörper besitzen, der auf eine den Zerreißdruck angebende Anzeigevorrichtung einwirkt. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung der Gegendruckteil frei auf einer Blattfeder gelagert, die zweckmäßig durch ein einziges Gelenk mit der Zeigerantriebsvorrichtung verbunden ist. Die Konstruktion einer derartigen Papierprüfmaschine gemäß der Erfindung ' ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht; es bedeutet
Fig. ι den Aufriß einer Maschine gemäß der Erfindung, wobei das Maschinengehäuse geschnitten ist,
20, Fig. 2 einen Schnitt durch diese Maschine,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Zeigerantriebsvorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der
Fig· 3.
Fig. 5 einen teilweisen Aufriß und Schnitt einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der
Fig. 5,
Fig. 7 einen teilweisen Aufriß und Schnitt einer dritten Ausführungsform der neuen Maschine,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
Das Gestell A (Fig. 1 bis 4) besitzt eine Fußplatte A1 und trägt eine Blattfeder B, welche den Gegendruckteil B1 trägt. An dem Gestell A ist ferner ein mit zwei Armen C1, C2 versehener Papierspanner C drehbar gelagert. Im Arm C1 ist am unteren Ende einer mit einem Handgriff E1 versehenen Schraube E die Spannplatte E2 drehbar gelagert, welche eine mittlere Aussparung e für den Durchtritt des Gegendruckteiles S1 besitzt. In den Arm C1 greift ferner das untere Ende d einer in dem Gestell A sitzenden und mit einem Handgriff D1 versehenen Druckschraube D. Die Verbindung zwischen dieser Druckschraube und dem Arm C1 erfolgt durch eine geschlitzte Platte c1, welche über einen zwischen dem Gewindeteil und dem Kopf d vorgesehenen abgesetzten Teil greift. Der Träger C ist auf diese Weise an dem Gestell A beweglich gelagert und kann durch Verdrehung der Schraube D gegen den Druckkörper B1 hingedreht werden. Er besitzt im übrigen auf der Unterseite einen Puffer C3 aus nachgiebigem Material, welcher den Stoß der Gegendruckfeder B aufnimmt, sowie der Gegendruckteil B1 das eingespannte Papier durchstoßen hat.
Der untere Teil des Papierspanners wird von dem Arm C2 gebildet, der eine mittlere Öffnung e1 für den Durchtritt des Gegendruckteiles B1 besitzt und ebensoweit wie die Aussparung e der Spannplatte E2 ist.
Der Gegendruckteil B1 sitzt am vorderen Ende der Blattfeder B. Er kann durch eine Schraube b, eine Mutter ö1 und Stellschrauben 52 zentrisch zu den öffnungen e und e1
und genau senkrecht zu dem zwischen den Scheiben E2 und C2 eingespannten Papier ein- und festgestellt werden.
Etwa in der Mitte der Blattfeder B greift ein einziges Gelenk f6 an, welches die Federabbiegung an ein Zeigerwerk überträgt. Dieser Zeigerantrieb ist der Vollständigkeit halber nachfolgend im einzelnen beschrieben, bildet aber im übrigen selbst nicht den Gegenstand der
ίο Erfindung. Auf einem Rahmen F (Fig. 3 und 4) ist eine Welle f gelagert, die ein Zahnrad f1 und einen Zeiger f2 trägt (Fig. 1 und 2). Der Rahmen trägt ferner eine Welle f3, auf welcher eine mit einem Zahnsegment fs versehene Kurbel f4· sitzt. Diese steht mit dem Zahnrad f1 in Eingriff und ist am anderen Ende durch das Gelenk f6 mit der Gegendruckfeder B verbunden.
Die Welle Z"3 trägt eine genutete Bremsscheibe f, mit der eine Bremsfeder fs zusammen arbeitet. Diese Feder verhindert, daß der Stoß, der durch das plötzliche Schnellen der Gegendruckfeder beim Reißen des Papiers verursacht wird, die Welle f3 dreht und den Zeiger/2 bewegt.
An der Bremsscheibe f sitzt ein Stift f10, welcher ständig in der Bahn eines an dem Gestell drehbar gelagerten Hebels f9 liegt. Dieser Hebel steht unter der Einwirkung einer Feder f12, welche ihn gewöhnlich in die in Fig. 4 veranschaulichte Normalstellung zurückzuführen sucht, kann aber durch einen Stift/"11 entgegen der Wirkung dieser Feder gedreht werden. In diesem Falle stößt er an den Stift f 10, dreht die Trommel f7 und bewegt so unter Vermittlung der Welle f und f3 des Segments f5 und des Zahnrades f1 den Zeiger f2 in die Nullstellung zurück. Zur Ablesung der Zeigerangabe ist ein Zifferblatt G
4P an dem Gestell A befestigt, welches durch eine in dem Gehäuse H vorgesehene öffnung sichtbar ist. Dieses Gehäuse besitzt außerdem eine öffnung zur Einführung des Papiers zwischen den Papierspannern, sowie öffnungen h, h1 und h2 für die Schrauben E, D und den Stift f11.
Das zu prüfende Papier wird zwischen den Scheiben E2 und C2 eingespannt und dann so lange durch die Schraube D gegen den Gegendruckteil B1 bewegt, bis dieser das Papier durchstößt und in die Öffnung e schnellt. Die Abwärtsbewegung der Gegendruckfeder B wird durch das Glied f6 auf den Zeigerantrieb so lange übertragen, bis die Abwärtsbewegung im Augenblick des Durchstoßens des Papiers aufhört. Der Zeiger bleibt dann stehen und zeigt den zum Zerreißen des Papiers notwendigen Druck an.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 erfolgt die Einspannung des Papiers nicht durch eine Druckschraube, sondern durch eine Kniehebelwirkung. Hier ist der Träger / mit den Spannarmen J1 und /2 versehen, von denen der untere /2 genau so ausgebildet ist wie der Arm C2 in der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2. Das obere Spannglied /3 ist zylindrisch ausgebildet, mit einer Aussparung j für den Gegendruckteil, sowie mit mehreren Aussparungen für die Federn j2 versehen, welche das Spannglied gegen den Arm /2 hin zu bewegen suchen. Das Spannglied selbst sitzt an einer gegabelten Spindel /4 und steht unter der Wirkung eines Exzenterhebels /5, durch, welchen das Spannglied /3 gehoben oder gesenkt, d. h. der Papierspanner geöffnet oder geschlossen werden kann.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 erhält der Papierspanner seinen Antrieb durch die gleiche Schraube, welche ihn gegen den Gegendruckteil hin bewegt. Die beiden Spannplatten M1 und L2 sitzen hier an einer federnden Schere, deren einer Scherenhebel M begrenzt drehbar an dem Gestell K, deren anderer Scherenhebel L ,drehbar mit der Druckscheibe L2 verbunden ist. Die begrenzte Drehbarkeit wird durch einen am Gestell K vorgesehenen Anschlag K1 erzielt. Der Scherenhebel L trägt in der Nähe seines Drehzapfens einen Ansatz ZA Zwischen diesem und dem hinteren Ende des Hebels M ist eine Feder M2 vorgesehen, welche die beiden Scherenhebel so zu drehen versucht, daß die beiden Spannscheiben M1 und .L2 geschlossen werden. Die Spannscheibe M1 ist am vorderen Ende des Hebels M aufgehängt.
Die gemeinsame Abwärtsbewegung der beiden Spannscheiben erfolgt auch hier durch eine Druckschraube N, deren Kopf η in eine Aussparung m des Hebels M eingreift und auf einer Platte m1 aus gehärtetem Stahl sitzt.
Wenn die Schraube N hochgeschraubt wird, legt sich zuerst der Hebel L an den Anschlag K1. Beim weiteren Hochschrauben dreht sich dann der Hebel M auf dem Hebei L entgegen der Wirkung der Feder M2, worauf die Scheiben M1 und Z,2 voneinander abgezogen werden und der Papierspanner geöffnet wird, so daß ein Papierblatt eingelegt werden kann. Wird die Schraube jetzt wieder niedergeschraubt, so bewegt sich unter der Einwirkung der Feder M2 zunächst die Scheibe U- auf die Scheibe Z.2, worauf sich der Hebel L von seinem Anschlag K1 entfernt und beide Scherenhebel gemeinsam um den neben dem Ansatz L1 gelegenen Drehzapfen des Hebels L sich nach unten gegen den Gegendruckteil drehen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche: .
    i. Papierprüfmaschine mit Papierspanner und einem federnd gelagerten Gegen-
    druckkörper, welcher auf eine den Zerreißdruck angebende Anzeigevorrichtung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruckteil (B1) frei auf einer Blattfeder (B) gelagert ist, die zweckmäßig durch ein einziges Gelenk (fB) mit der Zeigerantriebsvorrichtung verbunden ist.
  2. 2. Papierprüfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nachgiebige Kolben in bezug auf den Papierspanner einstellbar angeordnet ist.
  3. 3. Papierprüfmaschine nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Papierspanner an einem Gestell drehbar befestigt ist, das gleichzeitig den nachgiebigen KoI-ben und die Schraube zum Antrieb der Spannglieder trägt.
  4. 4. Papierprüfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannscheiben an einer federnden Schere sitzen, deren einer Scherenhebel begrenzt drehbar am Gestell, deren anderer Scherenhebel drehbar mit der Druckscheibe verbunden ist. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT268560D 1912-08-14 Active DE268560C (de)

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