DE268664C - - Google Patents

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DE268664C
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/28—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with beaters rotating about an axis perpendicular to the fibre bundle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

KAISE^
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268664 KLASSE 29«. GRUPPE
JOHN EKELOF in SÖDERHAMN und AXEL LEMAN in FORSSA, Schweden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Maschinen zum Schwingen bzw. zum i Brechen und Schwingen von Flachs, die mit j paarweise gegeneinander arbeitenden, sich drehenden Schwingwalzen ausgerüstet sind, welche mit einem radial oder hauptsächlich radial nach außen wirkenden Gebläse versehen sind, wodurch verhindert werden soll, daß die . Flachsfasern sich um die Walzen
ίο wickeln können.
Bis jetzt wurde eine solche Gebläsewirkung dadurch bewirkt, daß bei der schnellen Umdrehung der Schwingwalzen Luft durch die Stirnwände der Walzen zuströmen gelassen wurde, welche dann zwischen den radial gestellten Schwingmessern ausströmt. Da aber die Luft den kürzesten Weg durchläuft, so strömt sie zwischen den Schwingmessern hauptsächlich in unmittelbarer Nähe der Stirnwände heraus, so daß nur eine unbedeutende Gebläsewirkung an der Mitte der Walzen erreicht wurde. Es ist auch in Vorschlag gebracht worden, den Trommelmantel als Sieb auszuführen, um dadurch den Luftstrom zu
Z5 regeln, die Wirkung davon ist aber besonders bei langen Walzen nur eine unbedeutende.
Vorliegende Erfindung betrifft nur eine Einrichtung, durch welche eine beliebig regelbare Verteilung der ausströmenden Luft längs der ganzen Länge der Walzen ermöglicht wird. Zu diesem Zwecke werden die Wellen der Schwingwalzen hohl ausgeführt und als Luftzuführungsleitungen benutzt, wobei sie an der Mantelfläche mit Durchlochungen versehen sind, deren Lage, Form und Größe je nach der an verschiedenen Punkten gewünschten Stärke des Gebläses angepaßt werden können.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer nach der Erfindung ausgeführten Brech- und Schwingmaschine. Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Schwingwalze im Längsschnitt.
Bei der dargestellten Maschine ist 1 ein über zwei Rollen 2 geführtes endloses Band, welches eine ununterbrochene Förderbahn für den Flachs 3 bildet, der in die Maschine eingeführt werden soll. An dem einen Ende der Förderbahn sind zwei übereinander liegende, glatte Speisewalzen 4 und parallel mit diesen drei Paare gezahnter Walzen 5 vorgesehen, wobei die Walzen 5 jedes Walzenpaares mit ihren Zähnen ineinandergreifen. Die Walzen 5 dienen in an sich bekannter Weise zum Brechen der Holzteile der Flachsfasern, welche Teile dabei auch zum Teil von den Fasern entfernt werden. Zur vollständigen Entfernung der noch an den Fasern anhaftenden Holzteile, der sogenannten Schaben, wird ein Paar sich drehender Schwingwalzen 6 verwendet, die mit radialen, der Länge nach gehenden Flügeln oder Schwingmessern 7 versehen sind, welche die Flachsfasern schaben und die Schaben wegpeitschen. Die Walzen 6 sind derart angeordnet, daß die Flachsfasern, nachdem sie das letzte Walzenpaar 5 verlassen haben, unmittelbaar zwischen die Walzen 6 eingehen.
Damit die Flachsfasern, nachdem sie die Bearbeitungsstelle zwischen den Walzen durchlaufen haben, sich nicht um die Walzen
wickeln können, ist nach der Erfindung die eine Walzenwelle 8, oder sind die beiden Walzenwellen 8 hohl ausgeführt und mit radialen Löchern 9 versehen, so daß Luft bei der Umdrehung der Walzen in die Wellen eingesaugt und durch die Löcher 9 ausgeschleudert wird. Diese Luft wird mit Hilfe • der Flügel oder Schwingmesser 7 radial nach außen weitergefördert, indem die Naben 10 das Ausströmen der Luft in der Längsrichtung der Wellen verhindern. Die auf diese Weise ausgeschleuderte Luft hält die zwischen den Walzen hindurchgehenden Flachsfasern an der Austrittsseite der Walzen von den letzteren entfernt und bläst die losgemachten Schaben weg.
Zwecks Erhöhung der Wirkung der Luft können die hohlen Walzen wellen mit geeigneten Drucklufterzeugern verbunden werden.
Durch geeignete Anpassung der Größe und Lage der Löcher 9 kann man nach Belieben die Luft gleichförmig längs der ganzen Länge der Walzen ausströmen lassen, oder eine stärkere Gebläsewirkung an gewissen Stellen ausüben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß zweckmäßig die kräftigste Wirkung an der Mitte und an den Enden der Walzen ausgeübt werden soll.
Die Schwingwalzen brauchen nicht, wie in Fig. ι gezeigt ist, mit Brechwalzen vereinigt zu sein, sondern können auch eine besondere Schwingmaschine für sich bilden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung für Maschinen zum Schwingen bzw. zum Brechen und Schwingen von Flachs, die mit paarweise gegeneinander arbeitenden, sich drehenden Schwingwalzen ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwalzen je „mit einem radial nach außen gerichteten Gebläse versehen sind, deren Lage, Form und Größe der an den verschiedenen Punkten der Walzen gewünschten Stärke des Gebläses angepaßt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwalzen mit Drucklufterzeugern verbunden sind und die Druckluft in das Innere der Walzenwellen eingeführt wird, durch deren Lochungen (9) sie zwischen die Schwingmesser austritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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