DE269020C - - Google Patents

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DE269020C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 269020 KLASSE 8/. GRUPPE
HENRI FAILLETTAZ in ZURICH.
Trennwerkzeuges.
Zusatz zum Patent 234304.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1913 ab. Längste Dauer: 2. Mai 1925.
die Priorität
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Abtrennen gestickter Festonstreifen/ bei welcher das Zertrennen des Stoffes nach Patent 234304 durch Quetschwirkung, verursacht durch Schläge von gleich Hammer und Amboß zusammenwirkenden Teilen, erfolgt.
Gemäß Erfindung ist der als Trennwerkzeug dienende Stift in einem quer zur Stoffbahn beweglichen, sich nachgiebig an den Festonrand anlegenden Schieber lose angeordnet und stützt sich gegen ein hartes Widerlager, während der Hammer als mit einem ortsfesten Anschlag zusammenarbeitendes Vibrationsorgan ausgeführt ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der verbesserten Maschine ist in der Zeichnung durch Fig. ι im Aufriß und teilweisem Vertikalschnitt nach der Linie I-I (Fig. 2) und durch Fig. 2 im teilweisen Grundriß und Horizontalschnitt bruchstückweise dargestellt. Fig. 3 zeigt eine schematische Gesamtansicht der Maschine.
Am vorderen Teil des Maschinengestelles 1 ist quer zur Stoffvorschubrichtung 2 eine Führung 3 mit Längskulisse 4 befestigt. In dieser Kulissse ist ein mit Führungsstange 5 versehener Schieber 6 mit etwas seitlichem Spiel verschiebbar angeordnet und geführt. In eine Querbohrung des Schiebers 6 ist ein als Trennwerkzeug dienender Stift 8 lose auf und ab bewegbar eingesetzt. Der Schieber 6 besitzt eine Schrägfläche 9 (Fig. 2), welche unter dem Zug einer an den Schieber 6 gehängten Feder 10 nachgiebig an den Festonrand 11 herangezogen wird. Das dem Feston zugekehrte Ende des Schiebers 6 ist zugespitzt und nach unten etwas verjüngt, um sich dem Feston gut anpassen zu können.
Der auf den Stift 8 schlagende Hammer 22 ist um die Achse 23 drehbar und in Form eines zweiarmigen Hebels ausgeführt und von solcher Breite, daß der Stift 8 in jeder Stellung des Schiebers 6 Schläge vom Hammer empfangen kann. Im gabelförmigen, nach rückwärts gerichteten Arm 24 des Hammers 22 ist eine Welle 25 gelagert, welche nicht ausbalancierte Massen 26 trägt. Die Welle 25 erhält ihren Antrieb von der Hauptwelle 15 aus mittels eines Kegelgetriebes 27, 28, einer
Welle 29, eines Zahnrad- oder Reibungsgetriebes 30, 31 und einer biegsamen Welle 32. 33 bezeichnet den Motor, 34 eine Kupplung, mittels welcher der mit sehr hoher Umlaufszahl arbeitende Motor unmittelbar, mit Umgehung eines Riemenantriebes, mit der Hauptwelle 15 gekuppelt werden kann. Die Aufwärtsschwingungen des Hammers werden durch einen am Maschinengestell ortsfest und auswechselbar angeordneten Anschlag 35, z. B. aus Fiber, begrenzt und die Schläge des Hammers 22 auf das Trennwerkzeug 8 von einer als hartes Widerlager für das Trennwerkzeug dienenden Pufferplatte 36 aufgenommen. Letztere ist in einer Versenkung der Tischplatte der Maschine gelagert. Von einer Schnurscheibe 37 kann die Stoffvorschubbewegurig abgeleitet werden. Der Stoff wird zwischen Stift 8 und Pufferplatte 36 hindurchgeführt.
Das Gestell 1 der Maschine ist in einem Bock 38 (Fig. 3) um die Achse 39 drehbar gelagert und in bezug auf diese Achse ausbalanciert. Mittels einer federnden Klinke 40 kann das Gestell in der Arbeitsstellung festgehalten werden.
Durch die in rasche Umdrehung versetzten, unausbalancierten Massen 26 wird der Hammer in rasch aufeinanderfolgende Schwingungen versetzt, wobei jeder Anprall desselben am Anschlag 35 einen Rückprall und damit einen Schlag auf den Trennstift 8 zur Folge hat.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Abteilen gestickter Festonstreifen vom Stoffe mittels eines in rascher' Aufeinanderfolge auf und nieder oder hin und her bewegten Trennwerkzeuges nach Patent 234304, dadurch gekennzeichnet, daß der als Trennwerkzeug dienende Stift (8) in einem quer zur Stoffbahn beweglichen, sich nachgiebig an den Festonrand anlegenden Schieber (6) lose angeordnet ist und sich gegen ein hartes Widerlager (36) stützt, während der Hammer als mit einem ortsfesten Anschlag (35) zusammenarbeitendes Vibrationsorgan ausgeführt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer als zweiarmiger Hebel (22, 24) ausgebildet ist, dessen einer Arm (22) die Schlagwirkung ausübt und dessen anderer Arm (24) eine Welle (25) mit unausbalancierten, in rasche Umdrehung zu versetzenden Massen (26) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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