DE269060C - - Google Patents
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- DE269060C DE269060C DENDAT269060D DE269060DA DE269060C DE 269060 C DE269060 C DE 269060C DE NDAT269060 D DENDAT269060 D DE NDAT269060D DE 269060D A DE269060D A DE 269060DA DE 269060 C DE269060 C DE 269060C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/16—Mounting or tensioning of diaphragms or cones
- H04R7/24—Tensioning by means acting directly on free portions of diaphragm or cone
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 269060 KLASSE 21 a. GRUPPE
WESTERN ELECTRIC CO. LTD. in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1911 ab.
ö ■ ° ° ° 14. Dezember 1900
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf ein Mikrophon, bei welchem nur auf
die Mitte der Membran ein Druck ausgeübt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß von den beiden Elektroden der Körnerkapsel nur die
die Membran berührende mittels einer besonderen, nur auf sie wirkenden und in ihrer Mitte
angreifenden Feder an diese Membran angedrückt
wird, so daß' nur diese Elektrode mit der sie andrückenden Feder, nicht aber die ganze
Körnerkapsel an den Schwingungen der Membran teilnimmt, gleichwohl aber dauernd eine
innige Berührung zwischen Membran und Elektrode gesichert ist. Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß die mit der Membran schwingenden Massen auf ein Minimum reduziert
werden, wodurch die Empfindlichkeit des Mikrophons gegenüber den bekannten Anord-
ao nungeh wesentlich erhöht wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist diese in der Zeichnung in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Rückansicht des Mikrophons, wobei jedoch der hintere Abschlußdeckel abgenommen
ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des vollständigen Mikrophons, wobei jedoch der hintere Deckel
im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 3 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstäbe durch das ganze Mikrophon, jedoch ohne
den hinteren Abschlußdeckel.
Fig. 4 bis 6 zeigen verschiedene Einzelteile des Mikrophons, teilweise im Schnitt, teilweise
in Ansicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt das dargestellte Mikrophon ein Gehäuse 1, auf
dem sich der Schalltrichter 2 befindet, und einen hinteren Abschlußdeckel 3, der die inneren
Teile des Mikrophons nach außen verschließt. In dem Gehäuse 1 befindet sich die
Membran 4, die zweckmäßig von ihrer Unterlage durch einen Papierring 5 isoliert ist, und
zwar besitzt die Membran einen nach vorwärts vorspringenden eingebogenen Rand 7,
der auf einer oberen Unterlage des Mikrophongehäuses ruht. Zentrisch zu diesem Auflagerand
7 ist in der Membran eine Vertiefung 8 angeordnet, in welche das abgerundete Ende
eines Vorsprunges 9, der an der Vorderelektrode der Körnerkapsel 10 befestigt ist, eingreift.
Der Krümmungsradius dieses Endes des Vorsprunges 9 ist größer als der Krümmungsradius
der Vertiefung 8, so daß das erstere stets auf dem Außenrande der Vertiefung aufliegt. Der Vorsprung 9 besitzt einen
Kragen 11, gegen den die ein wenig umgebogenen freien Enden der Blattfeder 12 sich
Claims (1)
- stützen. Die Feder 12 ist auf der Brücke 13, die auf der Rückseite des Mikrophongehäuses sich befindet, und zwar wegen der in der Zeichnung gewählten Stromzuführungsart isoliert befestigt. Die Befestigungsschrauben 14 dieser Feder sind deshalb von der Brücke 13 isoliert und greifen in das Muttergewinde eines ebenfalls von der Brücke 13 isolierten Metallstückes 15 ein, auf dem sich gleichzeitig die Stromleitungsschraube 16 (Fig. 6) befindet. Die Feder 12 besitzt zweckmäßig zwei symmetrische federnde Enden, die sich zu beiden Seiten des Vorsprunges 9 auf dessen Kragen 11 auflegen, so daß ein genauer achsialer Druck auf den Vorsprung ausgeübt wird.Auf der Rückelektrode der Körnerkapsel ist ein zylindrischer Aufsatz 17 angeordnet, welcher lose in einer Buchse 18 eingesetzt ist. Diese Buchse ist isoliert in der Brücke 13 befestigt, und zwar besitzt die Öffnung der Brücke, in welche die Buchse eingesetzt ist, einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser der Buchse. Zu beiden Seiten der Brücke sind Isolierringe 19 zweckmäßig aus Marienglas angeordnet, die in Eindrehungen der Brücke zentrisch eingesetzt sind und die Buchse 18 in der Mitte der Öffnungen halten. Die Isolierringe werden durch den Kopf 20 der Buchse und die am anderen Ende derselben befindliche Befestigungsmutter 21 der Buchse an die Brücke festgeklemmt. Die Schraube 22 dient zum Festklemmen des Zylinders 17 innerhalb der Buchse 18.Die Stromzuführung zu der Buchse 18 erfolgt durch die Metallscheibe 23, die auf der Außenseite der Brücke durch den Kopf der Buchse 18 festgeklemmt ist. Um eine Drehung dieser Scheibe und der Buchse zu verhindern, besitzt diese Scheibe eingestanzte Erhöhungen 24, die in entsprechende Vertiefungen des Kopfes 20 eingreifen, und einen Vorsprung 25, der in eine Vertiefung des anliegenden Isolierringes 19 hineinreicht. Dieser Isolierring besitzt schließlich einen seitlichen Fortsatz 26, der in einer passenden Vertiefung der Brücke sich befindet, so daß eine Drehung der Befestigungsscheibe verhindert wird.' Die Schraube 27 dient zum Anschließen der Stromzuleitung an die Metallscheibe 23. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Befestigung der Buchse auch wesentlich anders sein kann, sobald eine andere Stromzuführungsart gewählt wird und eine Isolierung der Rückelektrode von der Brücke nicht erforderlich ist.Das Zusammensetzen des Mikrophons erfolgt auf die Weise, daß zunächst die Buchse 18 und die zugehörigen Ringe derselben in die Brücke eingesetzt werden. Durch Festziehen der Mutter 21 werden diese Teile in der Brücke festgehalten. Darauf wird die Mikrophonkapsel mit ihrem zylinderförmigen Aufsatz in die Buchse eingesetzt und die Feder 12, nachdem sie mit dem Kragen 11 in Eingriff gebracht ist, an der Brücke befestigt. Die Membran wird mit dem Isolierring aus Papier in das Gehäuse hineingelegt, worauf Gehäuse und Brücke miteinander verschraubt werden. Dadurch, daß der Fortsatz 9 in die Vertiefung 8 der Membran - eingreift, ergibt sich, ohne Rücksicht auf kleine Ungenauigkeiten in der Lage der Brücke im Gehäuse oder auf die Lage der Membran, eine richtige Stellung der einzelnen Teile. Beim Znsammensetzen der Brücke und des Gehäuses drückt die Spannung der Membran die Körnerkapsel entgegen dem Druck der Feder 12 in die richtige Lage zurück, so daß nunmehr durch Festziehen der Schraube 22 die Körnerkapsel in der richtigen Lage festgelegt wird.Mikrophon, bei welchem nur auf die Mitte der Membran ein Druck ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Elektroden der Körnerkapsel nur die die Membran berührende mittels einer Feder an diese angedrückt wird und mit dieser Feder frei hin und her schwingt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269060C true DE269060C (de) |
Family
ID=525962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269060D Active DE269060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269060C (de) |
-
0
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