DE269345C - - Google Patents

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DE269345C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269345 KLASSE 21 d. GRUPPE
MARIUS LATOUR in PARIS.
Transformators.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1912 ab.
Es ist bereits in der deutschen Patentschrift 145433 vorgeschlagen worden, die Zahl der Phasen zur Speisung des Läufers von Kollektormotoren zu vermehren. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform der in jener Patentschrift beschriebenen Einrichtung, mit der die Zahl der Phasen durch einen Transformator verdreifacht werden kann. Dies geschieht, indem man aus dem Drehstromnetz einen Transformator mit geteilten Sekundärwicklungen speist und die beiden Sekundärwicklungen jeder Phase untereinander verschieden ausführt und so in Reihe schaltet, daß immer auf eine Wicklung von geringerer Windungszahl eine solche von größerer Windungszahl der nächsten Phase folgt und umgekehrt. Es entsteht hierdurch ein geschlossener Stromkreis, analog dem Stromkreis eines Gleichstromankers, aus dem man neun Phasen zur Speisung des Läufers entnehmen kann, indem man die Klemmen an Stellen der Sekundärwicklungen anbringt, die sich ebenso wie das Größenverhältnis der Sekundärwicklungen aus einem Vieleckdiagramm ergeben.
Der Dreiphasentransformator A, der in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, hat für jede Phase zwei Sekundärwicklungen α und b, die untereinander zu, einem geschlossenen Kreise verbunden sind, wie es die Zeichnung zeigt.
Die Windungszahlen der Sekundärwicklungen α und b stehen zueinander im Verhältnis der Seiten a' und V eines unregelmäßigen Vielecks, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Seine 35
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Seiten a' sind Tangenten eines Kreises C, dessen Sekanten die Seiten V sind, und zwar derart, daß die Seiten V und a' auf dem Kreisumfang neun Punkte von gleicher Entfernung i, 2,3... 9 abschneiden bzw. berühren.
Die Sekundärwicklungen av a2, a3 haben nun je eine Klemme in der Mitte, die Sekundärwicklungen O1, b2, bs je zwei Klemmen, die sie in dem Verhältnis teilen, wie die Seiten V in Fig. 2 durch den Umfang des Kreises C geteilt werden.
Die Klemmen der Sekundärwicklungen a und b des Transformators, die so, wie sie in der Schaltung aufeinanderfolgen, von 1 bis 9 beziffert sind, werden mit in derselben Reihenfolge in gleichen Abständen verteilten Bürsten 1' bis 9' des Motors verbunden.
Man hat Motoren bereits mit neun Phasen mittels eines Transformators gespeist. Die vorliegende Anordnung aber kommt mit einem einfacheren Transformator aus und weist dabei besonders den von der ungeraden Zahl von Bürstenlinien herrührenden Vorteil verbesserter Kommutation auf, weil keine jeweils kurzgeschlossene Teilwicklung gleichzeitig eine andere um 180 ° davon entfernte, gleichfalls kurzgeschlossene Teilwicklung hat. Es wird also hierdurch der bekannte Endzweck der Vermehrung der Phasen erreicht, auf dem Umfang der Erregerwicklung die Zahl der Stellen zu vervielfachen, wo die Kommutation' stattfindet, so daß die Reaktanzspannung sich entsprechend vermindert.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltung zur Speisung des Läufers von Kollektormotoren mit Strömen der dreifachen Zahl der Phasen eines Drehstromnetzes durch Vermittlung eines Transformators, bei dem jede Primärwicklung zwei Sekundärwicklungen hat, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sekundärwicklungen (a, b) jeder Phase untereinander verschieden und so in Reihe geschaltet sind, daß immerjauf eine Wicklung (a) von geringerer Windungszahl eine solche (b) von größerer Windungszahl der nächsten Phase folgt und umgekehrt, so daß ein geschlossener Stromkreis (ax b2 a3 bt a2 bs ax) analog dem geschlossenen Stromkreis eines Gleichstromankers entsteht, aus dem man neun Phasen zur Speisung des Läufers entnehmen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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