DE269632C - - Google Patents

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DE269632C
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bending
bend
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
    • B21D7/022Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment over a stationary forming member only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49/. GRUPPE
gegeneinander geschwenkt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1912 ab.
Es sind Maschinen zum Biegen von Metallstäben bekannt, bei welchen der zu biegende Stab gegen zwei Segmente gespannt wird, die entsprechend der herzustellenden Biegung gegeneinander geschwenkt werden, wobei entweder beide Segmente bewegt werden oder aber das eine Segment feststeht, während das andere beweglich angeordnet ist. Beim Biegen von Profileisen, wie Winkel-, T- und U-Eisenstäben,
ίο mittels dieser Maschinen zeigt sich der Übelstand, daß insbesondere die hochkant gebogenen Stege dieser Profile Falten bilden, deren Beseitigung nach vollendetem Biegen schwierig ist und die von der Maschine geleistete Biegearbeit beeinträchtigt. Auch sind Biegevorrichtungen bekannt, bei denen das Werkstück zwischen zwei Backen gespannt und das freie Ende von einer dritten Backe herumgeholt wird. Hierbei erfolgt eine einseitige Zerrung des Werkstückes an der Biegestelle, die diese Vorrichtung für viele Zwecke nicht anwendbar erscheinen läßt.
Diese Nachteile zu beseitigen und die Erzielung innen und außen scharfer Winkel zu ermöglichen, ist der Zweck der Erfindung, gemäß welcher zwischen die Segmente vor den zu biegenden Stab ein um die Drehachse der Segmente bewegliches Schablonenstück gelegt ist, dessen radiale Begrenzungsflächen einen der herzustellenden Biegung entsprechenden Winkel einschließen.
Dieses Schablonenstück, welches leicht auswechselbar ist, ist dem Profil des zu biegenden Stabes angepaßt, so daß beispielsweise bei Winkeleisen der hochkant zu biegende Steg des Winkeleisens auf die Oberfläche des Schablonenstückes zu liegen kommt. Wird der betreffende Stab mittels der Maschine gebogen, so findet der Steg des Profileisens an dem Schablonenstück Führung oder ein Widerlager, welches die Faltenbildung verhindert bzw. die Beseitigung etwaiger geringer Falten durch wenige Hammerschläge auf die betreffende Stelle des eingespannten Arbeitsstückes ermöglicht. Das Schablonenstück selbst ,stellt sich infolge seiner Beweglichkeit um die Drehachse der Segmente ohne weiteres in der richtigen Weise zwischen den Segmenten ein, die das Arbeitsstück fest gegen das Schablonenstück pressen, welches infolge seiner Befestigung dem Druck nicht ausweichen kann, so daß am Arbeitsstück innen und außen scharfe Winkel erzielt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B.
Auf dem fest mit dem Gestell 1 verbundenen Plattenstück 2 ist das feste Segmentstück 3 angebracht, welches an der Vorderseite 3" zum Festhalten des Arbeitsstückes gezahnt ist. Das in gleicher Weise ausgebildete Segmentstück 5 ist auf dem Plattenstück 6 befestigt, welches mit dem Zahnkranz 7 verbunden und mit diesem um einen Mittelzapfen drehbar ist.
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Von dem Zahnkranz 7 aus erfolgt der Antrieb der Vorrichtung.
Zum Biegen eines Metallstabes 8 wird dieser gegen die in eine gerade Linie gebrachten Vorderkanten 3a, 5" der Segmentstücke 3, .5 gelegt, und mittels der Klauen 9 festgespannt. In dem Plattenstück 2 liegt nun konzentrisch zur Mittelachse der in einer Nut 10 eingelassene und in dieser Nut verschiebbare Ring 11·, an welchem vor den Arbeitsflächen .3", 5fl der Segmente 3, 5 ein Schablonenstück 12 mittels Schrauben 13 o. dgl. leicht auswechselbar befestigt ist. Die radialen Begrenzungsflächen i2a des Schablonenstückes 12 schließen einen der herzustellenden Biegung entsprechenden Winkel miteinander ein. Das Arbeitsstück 8, beispielsweise ein Winkeleisen, liegt mit seinem hochkant zu biegenden Stege auf der Oberfläche des Schablonenstückes 12 auf, wodurch diesem Stege beim Biegen des Stabes 8 eine Führung bzw. ein Widerlager geboten wird, welches das Falten des Steges beim Biegen verhindert bzw. die Beseitigung einer geringen Faltenbildung durch einige Hammerschläge auf das eingespannte und fertig gebogene Arbeitsstück gestattet, ohne daß dadurch die Biegung des Stabes beeinflußt wird. Gegebenenfalls kann auch das Schablonenstück 12 in den Begrenzungsflächen Ί2α mit Nuten o. dgl. versehen sein, welche dem Profil des zu biegenden Stabes angepaßt sind und in die hinein die Flanschen des zu biegenden Fassoneisens beim Biegen gepreßt werden.
Da das Schablonenstück 12 an dem in der Nut 10 verschiebbaren Ring 11 befestigt ist, kann sich das Schablonenstück um die Mittelachse der Vorrichtung drehen, so daß es sich ohne weiteres beim Gegeneinanderbewegen der Segmente 3, 5 in sachgemäßer Weise zwischen diesen einstellt, dem von den Segmenten auf das Arbeitsstück ausgeübten Druck aber nicht auszuweichen vermag. An Stelle des Ringes kann beispielsweise auch eine runde Platte verwendet werden, die konzentrisch zur Drehachse der Segmente in dem Plattenstück 2 eingelassen ist und an der das Schablonenstück 12 durch beliebige Mittel befestigt ist, so daß wie vorher das Schablonenstück 12 um die Drehachse der Segmente drehbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Biegen von Metallstäben, bei welcher das Arbeitsstück gegen zwei Segmente gespannt wird, die entsprechend der herzustellenden Biegung gegeneinander geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Segmente (3, 5) vor den zu biegenden Stab ein um die Drehachse der Segmente bewegliches Schablonenstück (12) gelegt ist, dessen radiale Begrenzungsflächen (i2a) einen der herzustellenden Biegung entsprechenden Winkel einschließen, so daß das Falten der Stege beim Biegen von Profileisen vermieden und die Herstellung innen und außen scharfer Winkel gewährleistet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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