DE270044C - - Google Patents

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DE270044C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 270044 KLASSE 86 c. GRUPPE
MAX DETERING in BARMEN.
Zusatz zum Patent 269413.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1912 ab. Längste Dauer: 23. März 1927.
Gegenstand der Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Erfindung des Hauptpatents 269413. Dieser Gedanke, ein Doppelriet zu schaffen, bestehend aus einem festen Riet, an dem sich ein zweites beweglich führt, dessen gekröpfte Stäbe beim Durchstreichen der Kette vor denen des festen Rietes stehen und erst im Augenblicke des Anschlages in die Flucht der Stäbe des festen Rietes zurücktreten, ist beibehalten, jedoch ist die Parallelführung des beweglichen Rietes verlassen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, welche die Seitenansicht in Fig. 1 in der Stellung der Riete beim Durchstreichen der Kette, in Fig. 2 beim Anschlag veranschaulicht, ist das bewegliche Riet, wiederum aus der ■ Oberleiste α1, Unterleiste δ1 und den verkröpften Riet blättern c1 bestehend, nicht parallel geführt an dem aus Oberleiste a, Unterleiste b und Rietstäben (die durch die Seitenleiste f verdeckt sind) bestehenden festen, in der Lade in gewöhnlicher Weise ■anzubringenden Riet, sondern um die Unterkante schwingbar.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den beweglichen Blatteil an dem in der Lade feststehenden Blatteile um Scharniere schwingbar bzw. gelenkig zu' befestigen.
Nach der vorliegenden Neuerung sind auf den Seitenleisten f und Z"1 der Blatteile U-förmige Federn g mit je einem ihrer zusammenfedernden Schenkel angelötet, die für gewöhnlich die beiden Riete zusammenfedern und sie mit ihren Seitenleisten aufeinander aufruhen lassen (Fig. 1). In dieser Stellung streicht das Doppelriet durch das Fach der Kettenfäden, mit derselben Wirkung des Vorkämmens der Kette durch die vorstehenden Stäbe des beweglichen Rietes. Im Augenblick des Anschlages jedoch werden die Stäbe des bewegliehen Rietes zurückgedrückt, indem das ganze Riet eine Stellung ähnlich der in Fig. 2 dargestellten einnimmt, d. h. die Bewegung richtet sich je nach der Lage der Anschlagstelle in bezug auf die Höhe des Rietes. An dieser Stelle stellen sich die Stäbe beider Riete in der gewünschten Rietfeine in einer Linie ein.
Diese Ausbildung des Doppelrietes nach Patent 269413 hat vielfache Vorzüge. Zunächst ergibt sich die Vereinfachung, daß die Stäbe des beweglichen Rietes nur im rechten Winkel gekröpft zu werden brauchen; diese neue Form vereinfacht auch das Einsetzen des Doppelrietes in die Bandwebstuhllade sehr, da das bewegliche Riet dabei zurückgebogen werden kann und dadurch nicht hinderlich wirkt. Ein Ecken in Führungen o. dgl. ist gänzlich ausgeschlossen und aus dem gänzlich stoßfreien Zurückgehen der Stäbe des bewegliehen Rietes in die Anschlagstellung ergibt sich eine reine Ware, ohne Absatzstellen beim
An- oder Abstellen des Stuhles und bei auftretenden Schwankungen im Kraftverbrauch.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anschlagen des Schußfadens nach Patent 269413, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Riet mittels U-förmiger Federn, die mit je einem Schenkel auf einer der Seitenleisten des festen und des beweglichen Rietes befestigt sind, um das eine Ende des festen Blatteiles schwenkbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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